psycho-aromatherapie-karten


Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieNach vier Jahren der Entwicklung und Erprobung (in selbst ausgedruckter/laminierter und dann in digital gedruckter Version) sind endlich die 4o wichtigsten ätherischen Öle und Absolues, die eine starke psychische Wirkung haben, von der “richtigen” Druckerei geliefert worden. Ich habe bereits etliche Vorbestellungen vorliegen, diese Personen werden nach Vorab-Überweisung bevorzugt beliefert (ob es noch bis Heilig Abend funktioniert, kann ich nicht versprechen, sie werden jedoch ab Deutschland verschickt). Bitte eine E-Mail an mich mit deiner /ihrer vollständigen Postadresse und der Menge der bestellten Sets. Mit der Bestellbestätigung kommt dann die Kontonummer. Nach Eintreffen des jeweiligen Betrages geht’s zum Briefkasten. Das Set kostet 22,90 € inklusive Porto und umweltfreundlicher Verpackung innerhalb Deutschlands und nach Österreich, 25 € bzw. 30 Schweizer Franken in die Schweiz. Fünf bis neun Sets kosten 18 Euro pro Set (plus Porto), ab zehn Sets auf Anfrage.

Diese Karten eignen sich zum Lernen des jeweils aktuell geltenden lateinischen Names (einige Namen werden immer wieder mal geändert), der deutsche Name ist freilich auch vorhanden, die für die (psychische) Wirkung wesentlichen Inhaltsstoffe sind aufgelistet, dazu Affirmationen, welche eine mögliche Wirkung, insbesondere auf seelische Prozesse, beschreiben. Die Fotos sind möglichst naturgetreu, damit beim g–glen von Fotos auch die korrekte Wahl erkannt wird (wie oft erlebe ich in Facharbeiten völlig falsche Abbildungen, weil G–gle das angeblich so gesagt hat!). Wenn man sie wie ein Memory-Spiel mit der schönen Seite nach unten auslegt, kann man Kunden/Patienten eine oder zwei Karten ziehen lassen, oft bewirkt die Affirmation erstaunliche Reaktionen, die zur aktuellen Lebenssituation der Person passen und die (Vorab-)Wahl des richtigen Öles erleichtern. 

dufte fortbildungen und erholsame natur


Eliane Zimmermann AromatherapieNoch knapp 10 Stunden gilt der Frühbucher-Rabatt für unsere Duftes-Lernen-und-Geheimnisvolle-Gärten-Urlaubs-Wochen am Meer in Südwest-Irland. In deutscher Sprache. Begleitpersonen sind wie immer willkommen! Infos, Themen und Preise hier (klick!), das Übersichtsblatt mit Anmeldeformular befindet sich hier (klick!), einen Blick in unser neues Seminar- und Gästehaus kann man hier (klick!) erhaschen. Wer nur urlauben will, kann auch eine unserer Wanderwochen (klick!) auswählen: Foto-Wandern, Insel-Wandern, Garten-Wandern und einfach nur Wandern und sich gut gehen lassen. Wildnis-Wandern (klick!) ist für alle NaturfreundInnen gedacht, die mal fern der Zivilisation zurück zur unberührten Natur und zum eigenen Ich kommen möchten. See you??!!

PS Irland liegt nicht “hoch im Norden”, sondern (zumindest unser Gästehaus und die Umgebung) auf dem Breitengrad von Dortmund, also südlicher als Berlin und Hamburg! Und bei uns wachsen Palmen!

haut- und seelenpflege bei demenziell veränderten menschen


Eliane Zimmermann AiDA Schule für Aromatherapie

Wir gestalteten die mündliche Prüfung mit vielen frischen und getrockneten aromatischen Pflanzen sowie Fette-Öle-Pflanzen, welche die Teilnehmerinnen identifizieren sollten, Inhaltsstoffe sollten genannt werden, dazu Wirkungen, mögliche Nebenwirkungen, Anwendungsvorschläge. Wer erkennt einige der Prüfungspflanzen?

Nach einer anspruchsvollen Aromatherapie-Ausbildung folgt immer eine Abschlussprüfung. So war ich für zwei Tage zu Gast in Bern, um die mündliche Prüfung in Sachen heilende Düfte und ätherische Öle an der Aromatherapie-Schule Sela mit Sibylle Broggi abzunehmen. Ich hatte die Ehre, neun Präsentationen von Diplomarbeiten anschauen zu dürfen, das war eine großartige Sache! Das Engagement dieser neun Frauen und die professionelle Art, wie sie ihre Arbeiten per Powerpoint und teilweise mit selbst gemachten Mischungen, vorführten, haben mich sehr berührt.

Eine der Pflegefachfrauen (Alters- und Pflegeheim, 43 Bewohner) durfte in ihrem Pflegebereich acht Frauen und einen Mann mit demenziellen Veränderungen mit Naturdüften betreuen. Sie entscheid sich für ein Raumspray und für ein Körperöl, die jeweils Bergamotte (Citrus bergamia), Neroli (Citrus aurantium flos) und Römische Kamille (Chamaemelum nobile) enthalten. Sie selbst war sehr überrascht, wie offensichtlich die Wirkung der ätherischen Öle sich auf das Befinden der Heimbewohner auswirkte. Eine Frau, die aufgrund der Demenz nachmittags immer unruhig wurde und “einkaufen gehen” wollte, zeigte während der 5-wöchigen Anwendungsphase keinen Drang mehr, das Heim zu verlassen. Eine Frau, die sogar die anderen Bewohner mit ihrem ständigen Klopfen auf den Tisch nervte, hörte damit auf. Eine Frau, die oft weinte und sich isoliert hatte, weinte seltener und nahm Kontakt zu einigen anderen Bewohnern auf. Andere Betroffene wurden ruhiger, ausgeglichener, ausgeschlafener, umgänglicher. Der männliche Teilnehmer des Experiments reagierte nur in den ersten zwei Wochen positiv, danach verfiel er wieder in alte eher mürrische Muster. Nach Abschluss des Experiments verschlechterte sich der Zustand der Bewohner wieder, so dass nun überlegt wird, ob und wie man diese wertvolle Arbeit fortsetzen könnte. Eliane Zimmermann AiDA Schule für Aromatherapie

Ähnlich deutlich verlief die kleine Studie einer anderen Teilnehmerin, die in einem Pflegezentrum arbeitet. Sie fand heraus, dass die Bewohner am meisten unter ihrem schlechten Schlaf leiden. Sie arbeitete mit fünf sehr alten Personen (vier weit über 80-jährig mit jeweils einer demenziellen Entwicklung, eine depressive Frau mit 79 Jahren), die nach einem kleinen Riechtest aus vier angebotenen ätherischen Öle wählen durften. Entweder bekamen sie acht Wochen lang Bergamotte (1 Pers.) auf eine unsterile Kompresse, oder Lavendel fein (3 Pers.) oder Rosengeranie (Foto links, 1 Pers.); niemand konnte sich für Baldrianöl erwärmen. Die Düfte wurden gegen 20 Uhr verteilt. Vier der Probanden überraschten damit, dass sie seltener nachts wach wurden, um auf die Toilette zu gehen. Sie läuteten nachts weniger. Tagsüber waren sie ruhiger und ausgeglichener. Die Frau mit der Rosengeranie war zwar zunächst skeptisch, doch zeigte sich bereits nach der ersten Anwendung ein verbesserter Schlaf, ihre Angststörung reduzierte sich bemerkenswert und sie konnte die Einnahme ihres anxiolytisch wirksames Benzodiazepin-Medikament Temesta (in D: Lorazepam) reduzieren. Bei zwei Personen trat die schlafverbessernde Wirkung erst nach der ersten Anwendungs-Woche ein.

Eine andere Pflegefachfrau konnte in ihrer Institution (circa 70 Personen um die 80 Jahre) den Wechsel von Pflegeprodukten auf der Basis von Mineralölen zu natürlichen Pflegeprodukten bewirken. Es wurde mit einer ganz sanften neutralen Waschemulsion von Phytomed, welche mit Lavendel (Lavandula angustifolia), Rosengeranie (Pelargonium graveolens) und Petit Grain (Citrus aurantium fol.) angereichert worden war, gewaschen. Anschließend wurde die Haut mit einem Gemisch aus Olivenöl, Mandelöl, Lavendel, Rosengeranie und Myrte (Myrtus communis) eingeölt. Nach vier Wochen der Umstellung, an denen erwartete Hautschuppungen zu beobachten waren, hat sich das Hautbild der betagten BewohnerInnen extrem verändert. Schulleiterin Sibylle Broggi hatte sich persönlich davon überzeugt und traute ihren Augen kaum, wie regenerationsfähig eine so alte Haut sein kann und wie samtig sie bei sehr vielen Bewohnern wurde. Auch Geruchserscheinungen wurden extrem verbessert, so dass die Pflegenden nun ihre Arbeit mit weniger unappetitlichen Begleiterscheinungen ausüben können.

Eine der Pflegenden ließ für ihre Arbeit einer gut 50-jährigen Frau, die an der sich schnell verschlechternden Chorea-Huntington-Krankheit leidet, ganz besondere dufte Pflege angedeihen. Diese erbliche Degeneration des gesamten Nervensystems macht es kaum noch möglich, dass die Bewohnerin sich ausführlich zu den Anwendungen äußern kann, es ist jedoch für ihre BetreuerInnen sehr klar ersichtlich, dass sie die dufte Pflege geniesst, dass sie sogar auf das ohnehin mühsame Essen verzichten wollte zugunsten einer Aroma-Behandlung. Sie kann beispielsweise kaum noch schlucken, dennoch konnte nach der dreimal pro Woche stattfindenden duften Pflege beobachtet werden, dass sie ihr Becherchen Joghurt statt in 45 Minuten in 30 Minuten verspeisen konnte und das ganz ohne das ständige Verschlucken (was zu den schlimmsten Symptomen der Krankheit zählt und sehr schnell zu künstlicher Ernährung führt). Ihre zu Fäusten verkrampften Hände konnten geöffnet und gereinigt werden und blieben sogar einige Zeit nach der Handmassage offen (wir bekamen Fotos zu sehen). Die Bewohnerin bekam auch aromatische Streichungen auf die unaufhörlich heftig zuckenden Beine und das Zucken hörte auf! Eine fast nicht vorstellbare Verbesserung bei dieser unerbittllichen Krankheit, die den schlecht essenden Patienten viel Kraft und Kalorien nimmt. Eine weitere erfreuliche erwünschte Nebenwirkung der ätherischen Öle war ein erleichterter Stuhlgang. Diese Beispiele zeigen mir einmal mehr, dass man mit ätherischen Ölen zwar keine Wunderheilungen vollbringen kann, dennoch ist es für mich ein Wunder, dass man die Lebensqualität von schwerst erkrankten Menschen deutlich verbessern und ihnen etwas mehr Würde zurück geben kann. Wenn sich solche erfreulichen Ergebnisse doch mehr herum sprechen würden und nicht nur die geldorientierte Chemie-Medizin regieren würde! Eliane Zimmermann AiDA Schule für Aromatherapie

Eine weitere Diplomarbeit befasste sich mit der Implementierung eines Aromapflegekonzeptes in einem großen Altersheim inklusive der kompletten rechtlichen Abklärung aller juristischen Rahmenbedingungen. Eine Kursabsolventin untersuchte ätherische Öle bei schweren Symptomen einer Histaminintoleranz und eine andere Teilnehmerin beleuchtete unterschiedliche Angelika-Arten samt ihrer ätherischen Öle, (gekaufter und selbst gemachter) Hydrolate und einem Angelika-Likör! Eine andere Teilnehmerin hatte einige Menschen durch den Winter begleitet, damit ihr Immunsystem Erkältungskrankheiten besser abwehren konnte.

Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieEine Drogistin hatte ein Mittel gegen Blasenentzündungen entwickelt und erprobt, es darf jetzt in der Drogerie, in der sie arbeitet, gemischt und für knapp 9 Schweizer Franken verkauft werden! [mit Zitroneneukalyptus (Eucalyptus citriodora), Wacholder (Juniperus communis) Lavendel und Cistrose (Cistus ladaniferus)] Sie hatte einige Studien gefunden, welche zeigten, dass ätherische Öle typische Blasenentzündungs-Situationen besserten, bemerkenswert finde ich eine wissenschaftliche Arbeit von 2011, die belegt, dass Rosengeranienöl (Pelargonium graveolens) die Wirkung des Reserve-Antibiotikums Ciprofloxacin verstärken kann [Malik T, Singh P, Pant S, Chauhan N, Lohani H. Potentiation of antimicrobial activity of ciprofloxacin by Pelargonium graveolens essential oil against selected uropathogens. Phytother Res. 2011 Aug;25(8):1225-8]. Ich habe sie daran erinnert, dass auch die Einnahme von Natron extrem hilfreich bei den ersten Symptomen einer Blasenentzündung sein kann (hier habe ich im Jahr 2011 darüber geschrieben). Eliane Zimmermann AiDA Schule für Aromatherapie

ätherische öle bei epilepsie


Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyÄtherische Öle bei Epilepsie – eines der großen Verwirr-Themen im Bereich der Aromatherapie und Aromapflege. Meine eigene Erfahrung nach gut 25 Jahren der Arbeit mit ätherischen Ölen kann erfreulicherweise von NULL negativen Zwischenfällen berichten! Ich habe noch nie einen Zwischenfall dieser Art gehabt, nehme allerdings von Anbeginn nur allerreinste Öle, fast immer aus (neutral zertifiziertem) kontrolliert biologischem Anbau von kleinen Firmen (deren Gründer oder Geschäftsführer oder gar Destillateure ich oft persönlich kenne und schätze). Dazu selbstverständlich immer in einer Verdünnung wie die lebende Pflanze uns die Öle “präsentiert” (0,5 bis maximal 3 Prozent). Zudem verwende ich niemals ätherische Öle, die grundsätzlich als bedenklich gelten, bei fremden Menschen (Thuja, Flohminze etc). Salbei verwende ich nur in thujonarmer Qualiät (thujonfrei würde auch das Fehlen von Vorteilen der Monoterpenketone bedeuten, weniger schleimlösend, weniger wundheilend etc).

Es ist im Gegenteil so, dass viele ätherische Öle, vor allem solche die Linalylacetat (Lavendel, Muskatellersalbei, Petit Grain), Terpineol-4 (Teebaum, Majoran, Wacholderfrucht) und Linalool (Ho-Baum, Koriandersamen, Thymian Ct. Linalool), enthalten, krampflösend wirken können. Prof. Buchbauer bzw. sein Team in Wien haben bereits entsprechende wissenschaftliche Erkenntnisse dazu erbracht.
Es gibt in der Literatur Missverständnisse und Abschreibe-Fehler, die von Erkenntnissen aus der Parfüm- und Pharmaindustrie stammen, beispielsweise zu Fenchel: Der “gefährliche” Fenchel ist der Bitterfenchel (Foeniculum vulgare var. amara), er kann größere Mengen des Monterpenketons Fenchon enthalten. Ich kenne jedoch keine Ölefirma, die daraus ein ätherisches Öl anbietet. Das üblicherweise erhältliche Fenchelöl wirkt durch den hohen Anteil an Anethol sogar krampflösend, wie jeder der es bei Blähungen benutzt, erfahren kann.
Buchautor/Innen müssen jedoch immer ein wenig zuviel warnen, denn wir kennen ja unsere Leser nicht und wissen nicht, ob sie den Unterschied zwischen Pfeffer- und Flohminze, zwischen Salbei aus Südfrankreich und aus Dalmatien kennen, ob sie nicht zum nächsten Drogeriemarkt rennen und dort zweifelhafte Öle kaufen und gleich einnehmen (weil es ist ja alles nur Natur und viel hilft viel). Oder ob sie nach der neumodischen Anwendung 100 Tropfen puren Öles auf die Haut von fremden Menschen geben…
Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyIch habe sehr wohl drei Erfahrungsberichte von Fehlanwendungen mit Salbei erhalten. Einmal bekam ein Hund (gut medikamentös eingestellter Epileptiker) nach einer Duftlampenanwendung mit vielen, wirklich vielen Tropfen Salbeiöl unbekannter Herkunft zweimal einen Krampfanfall. Jemand anderes hatte eine Frühjahreskur mit Salbeiöl unternommen: am ersten Tag einen Tropfen eingenommen, am zweiten Tag zwei Tropfen, am dritten Tag drei Tropfen etc. (bis zum zehnten Tag mit 10 Tropfen und dann wieder rückwärts). Es kam zu einem Klinikaufenthalt wegen Verdacht auf Vergiftung. Klar, die im Öl enthaltenen Monoterpenketone wirken neurotonisch (leicht stimulierend-anregend auf das Nervensystem, laut Studien sogar hilfreich bei demenziell veränderten Menschen) und einige der Monoterpenketone wirken bei grober  Überdosierung/Falschanwendung neurotoxisch (nur ein Buchstabe Unterschied zur giftigen Wirkung!, Pulegon, Thujon, Pinocamphon/Isopinocamphon und bei empfindlichen Menschen auch Borneon=Kampfer).
Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieZudem können es sich diese eher selten gehäuft auftretenden Inhaltsstoffe von ätherischen Ölen für einige Tage in der Leber gemütlich machen, so dass ein kumulativer Effekt entstehen kann. Eine liebe Kollegin hat sich mit einigen Litern täglich ihres Lieblingstees mit Salbei zumindest in Richtung Schwindel gebracht.
Durch eine potenziell neurotoxische Wirkung (bei innerer Einnahme, zu starker Konzentration, zu häufiger Anwendung) können Falschanwendungen auch fatal auf einen Embryo/Fötus wirken, dessen sich bildendes Nervensystem davon überfordert wird (führt ggfs. zu abortiver Wirkung).
Die relative Toxizität hängt von vielen Faktoren ab, vom Zustand der Leber, vom Körpergewicht der betreffenden Person, von der Zusammensetzung des Öles, von der Menge und von der Art der Anwendung. Man kann nur immer wieder betonen, dass ätherische Öle nicht in Mengen eingenommen werden dürfen, die nicht der Nahrung entsprechen. Wenn man sich also bewusst macht, dass in einem einzigen Tropfen Salbeiöl circa eine Einkaufstüte voller Salbeiblätter steckt, wird man NIEMALS drei oder vier oder gar zehn Tropfen davon einnehmen. Selbst als Fan der italienischen Küche, der gerne Gnocchi mit in Butter gebratenen Salbeiblättern isst oder mit Salbei gefüllter Saltimbocca. Dabei handelt es sich immer um die Einnahme eines Bruchteiles von Tropfen! Ein Tropfen Zitronenöl in der Süßspeise oder im Getränk (pro 500 g bzw. 1 Liter), vorverdünnte Gewürz- und Kräuteröle (5-6 Tropfen auf 30 ml Sirup oder Olivenöl, davon wenige Tropfen) sind eher eine gesundheitsfördernde Maßnahme, vor allem wenn man aufgehört hat, mit frischen Kräutern zu kochen. Kaum jemandem ist bewusst, dass wir mit Cola-Getränken und Bitter Lemon echte ätherische Öle innerlich aufnehmen. Kaum jemandem ist bewusst, dass Tomaten, Aprikosen, Sellerie, Knoblauch und Orangensaft (auch aus der Packung) teilweise erhebliche Mengen des Ätherisch-Öl-Inhaltsstoffes Limonen (und andere) enthalten und somit innerlich aufgenommen werden.
Eine korrekt ausgeführte Aromamassage, ein aromatisches Fußbad, eine Inhalation mit nur einem Tropfen eines natürlichen und hochwertigen ätherischen Öles werden bei nicht gebrechlichen, nicht hypersensiblen oder sehr kleinen Menschen (erst ab 4 oder 5 Jahre) keinen epileptischen Krampf auslösen.
Some essential oils containing monoterpenones might be neurotoxic instead of neurotonic (just one letter from beneficial to fatal) if used in the wrong way. Taken in the wrong amounts and even swallowing them might prove dangerous to people with epilepsy, especially if the origin of the oil is dubious. We book authors have to warn much more than is really necessary as we don’t know where our readers have their oils from or what they actually do with them. It isn’t dangerous to apply even ‘toxic’ oils like a sage-oil of high quality (low in thujone) externally and well diluted (3-4 drops in 10 ml carrier oil), i.e. for a few days if you have a cold. I wouldn’t recommend though to use thuja, hyssop and pennyroyal oils. Some essential oils containing monoterpenol-4, linalool and linalylacetate can even prevent seizures as Prof. Dr. Buchbauer and his team from the University of Vienna could show – at least on animal experiments .

vielen dank!


Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieIch bin auf Seminare-Tournee in Deutschland und in der Schweiz: Zweimal wird es um die wundervollen freundlichen Moleküle in der Aromapflege und Aromatherapie gehen (morgen in Raisting bei München und in gut zwei Wochen in Uster bei Zürich 13. und 14. Dezember); einmal wird es um Studien bei Schmerzen, Demenz und depressiven Verstimmungen gehen (in Bern) [Infos hier].

Ich entdeckte heute, dass meine Facebookseite ‘Aromapraxis‘ von der 3000sten Person ein ‘like’ bekommen hat. Das war nicht wenig Arbeit, insbesondere wenn man mit einer lahmen und sehr unzuverlässigen Internet-Leitung arbeitet. Viel lieber tummle ich mich auf Pinterest, eindeutig meine Lieblings-Online-Plattform, durch die ich schon sooo viel gelernt und erfahren habe, vor einem guten Monat habe ich den 1000sten Abonnenten erreicht. Vielen Dank für euer Vertrauen und ein herzliches Danke auch an die Menschen, die ihre Bestellungen über meine Links tätigen. Da ich keine Namen sehe, kann ich leider niemandem persönlich danken, mit diesem Beitrag kann ich hier im Blog “meine Miete” zahlen, also das Hosting und demnächst auch eine Renovierung/Optimierung dieser Seite. Mich erreichte dieser Tage auch ein berührender Dank einer ehemaligen Schülerin:

Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieMüsste ich morgen nicht arbeiten, würde ich ein Gläschen Sekt auf meine treuen LeserInnen und SchülerInnen trinken ;-) . So schnuppere ich ‘nur’ an einem wundervollen Öl das reich an Monoterpen-Alkoholen ist (Co-Destillation aus Orangenblüten und Orangenblättern von Florentia, mein derzeitiger ständiger Begleiter), dieses feine ätherische Öle erfreut auch die Seele, macht jedoch keinen dicken Kopf!

wintergrün und methylsalicylat


Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieWintergrünöl [aus Gaultheria fragrantissima Wall. und aus Gaultheria procumbens L.] ist ein wirksames Schmerzmittel. Wintergrünöl besteht fast nur aus Methylsalicylat. Methylsalicylat ist in vielen Schmerzsalben enthalten. Und doch gibt es einen Unterschied in der Anwendung. Erstens benötigt natürliches Methylsalicylat keine (mindestens) drei Prozent an Trägerstoffen. Diese oft chlorierten Moleküle können bei sehr empfindlichen Menschen zu Unverträglichkeiten führen. Zweitens besteht natürliches Wintergrünöl aus einigen weiteren Inhaltsstoffen, welche auch eine Anti-Schmerz-Wirkung aufweisen, so dass man dieses therapeutischste aller üblicherweise erhältlichen ätherischen Öle nicht sehr hoch dosieren muss:

  • Alpha-Pinen 0,40%
    Myrcen 0,20%
    delta-3-Caren 0,90%
    Limonen 0,50%
    Methylsalicylat 97,40%
    3,7-Guaiaden 0,10%
    delta-Cadinen 0,30%

Man SOLL ES GAR NICHT HOCH dosieren, man darf sich als medizinischer Laie immer im Verdünnungsbereich um 1 Prozent bewegen, denn Methylsalicylat kann sehr leicht durch die Haut eindringen und sich im Körper anreichern. Dennoch wird eine großzügige Anwendung des unverdünnten Öles immer wieder von zwei us-amerikanischen Ätherisch-Öl-“Konzernen”, die auch in Europa immer mehr Fuß fassen, empfohlen und verharmlost. Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieLange Jahre schreckten us-amerikanische Warnungen bezüglich Methylsalicylat in Wintergrünöl AromatherapeutInnen vom Gebrauch dieses nützlichen Öles ab. 14 g Wintergrünöl – innerlich – können bereits tödlich wirken, für ein Kind wirken geschluckte 4 ml tödlich. Die IFRA (International Fragrance Research Association) lehnt es für die Parfümherstellung ab. Dennoch ist es für den menschlichen Konsum zugelassen. Der medizinisch-frische Geschmack und Geruch von Wintergrün ist in den USA fast omnipräsent. Fast allen Zahnpastamarken, dazu Mundwässern, Softgetränken (beispielsweise Root Beer, Foto links), Kaugummis und viele anderen Süßigkeiten verleiht Wintergrün den typischen Geschmack. Man könnte sagen, dass diese Geschmacksnote der europäischen Vorliebe für Menthol in Zahnpasten, Mundwässern, Kaugummis, Zigaretten und vielen anderen Dingen entspricht. Meistens wird das süßlich-frische Aroma den Produkte in synthetischer Form beigemischt. So dass es viele dokumentierte Vergiftungsfälle gibt, in denen eine Überdosierung von Methylsalicylat eine Rolle spielt. Wintergreen_poisoning_Arielle_NewmanInsbesondere wenn immer wieder über 40% der Körperoberfläche mit diesem starken Wirkstoff bedeckt sind (beispielsweise durch regelmäßige und großzügige Anwendung einer Salbe), besteht Vergiftungsgefahr. 2007 erlangte die 17-jährige us-amerikanische Sportlerin Arielle Newman traurige Schlagzeilen, weil sie an einer Überdosis einer bekannten Schmerzsalbe verstarb. Man muss bedenken, dass 1 Teelöffel (5 ml) Wintergrünöl einer Menge von circa 7000 mg Salicylat entspricht oder circa 21,5 Aspirintabletten (Quelle). Oder praktischer: In einem 10-ml-Fläschchen an ätherischem Wintergrünöl befinden sich circa 43 Aspirintabletten (laut Gabriel Mojay). Der Wirkstoff Methylsalicylat liegt übrigens in der frischen Pflanze so nicht vor, er entsteht erst durch Antrocknen der Blättchen und anschließender Wasserdampfdestillation aus dem Molekül Gaultherin. Umso erstaunter war ich, als ich sah, wie einfach man in einer deutschen Apotheke eine 50 ml-Flasche kaufen kann (für nur gut 7 Euro, siehe Foto ganz oben), damit könnte man also mindestens 10 Kinder oder 5 Erwachsene umbringen. Aber bei in normaler äußerlicher Dosierung harmlosen Ätherisch-Öl-Inhaltsstoffen wie Methyleugenol, der 2%-ig in Rosenöl vorkommen kann, spricht der Gesetzgeber Verkaufsverbote aus, so dass 2004 alle Naturkosmetikfirmen ihre Rezepturen ändern mussten. Man kann immer seltener so ein ursprüngliches fein-würzig duftendes Rosenöl kaufen, zumindest wenn es als Kosmetikum deklariert wird. Als ob man jeden Tag eine Tasse davon trinken würde… Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieNun aber endlich zur guten Nachricht: Wendet man Wintergrünöl in einer in der Aromatherapie üblichen Verdünnung von 0,5-1 Prozent bei akuten Schmerzzuständen an, hat man damit eines der schmerzstillendsten Öle überhaupt zur Verfügung. Es ist aus der natürlichen Therapie von Fibromyalgie (Weichteilrheumatismus) kaum noch weg zu denken. Denn es hat gleichzeitig eine seelisch entspannende Komponente, die bei dieser Erkrankung, welche durch psychogene Faktoren verstärkt wird, für die ganzheitliche Therapie wichtig ist. Auch aus der Seniorenpflege ist dieses Öl nicht wegzudenken. Denn es kann bei vielen altersbedingten “Zipperlein” schnelle Hilfe geben. Man mischt in diesem Fall beispielsweise 10 ml Johanniskrautmazerat mit 1-2 Tropfen Wintergrünöl, 1-2 Tropfen Lavendel und 1-2 Tropfen Cajeput (je nach Empfindlichkeit des älteren Menschen). Hier bei Feeling (klick!) kann man Wintergrünöl pur bestellen. Wer nicht mischen mag oder kann und eine perfekte Mischung sucht, kann die feine “Gelenkeinreibung” von Primavera hier (klick!) bestellen. Handelsübliche (nicht-bio) Apotheken-Präparate sind mit fünf bis sogar dreissig Prozent deutlich höher dosiert und wirken aufgrund ihres Counter-Irritant-Effektes: die Haut wird gereizt und stark durchblutet und es kommt zu einer verminderten Wahrnehmung der Schmerzen. Aspirin und ähnliche Medikamente mit Acetylsalicylsäure haben eine stark schleimhautschädigende Wirkung, so dass sie für viele Menschen nicht magenverträglich sind. Sie können auch nicht durch die Haut aufgenommen werden. Die kleine Methylgruppe am Molekül macht den Unterschied. Dadurch, dass sie das Molekül um ein C-Atom und um drei H-Atome „bereichert“, wird es fettlöslicher und kann dann von der Haut resorbiert werden. Enzyme in der Haut können diese Methylgruppe wieder abspalten, so dass die schmerzlindernde Salicylsäure in Aktion treten kann. Ich habe bereits hier (klick!) ausführlich über das Öl berichtet. Vergiftungserscheinungen wegen einer zu hohen (vor allem inneren) Aufnahme: Verwirrtheit, Erbrechen, schnelle Atmung, Fieber, hoher Blutdruck, epilepsie-artige Krämpfe, Koma. Mehr dazu im MSD Manual – Handbuch Gesundheit.

Vielen Dank für diesen Hinweis vom Arzt für Allgemeinmedizin Dr. Erwin Häringer: Kampf gegen Windmühlenflügel: ein Teelöffel fasst maximal 2,5 ml und ich benutze kein Puppengeschirr! Die Acetgruppe ist für die Thrombozytenaggregation zuständig, nicht die Salicylsäure, die in den Arachidonsäurezyklus eingreift und irreversibel bindet und die Schutzfaktoren für Magenschleimhaut etc. (wie beispielsweise Prostaglandin E2 etc.) hemmt; so kommt es zu etwa 6000 fatalen Magendarmblutungen allein in Deutschland! Danke, dass Du in Deinem Blog auf die Unterschiede hingewiesen hast. Die Quelle drugs.com sollte den toxikologischen Teil überarbeiten! Übrigens: ASS ist lipophil und in Alkohol und Ether (und heißem Wasser!) löslich. Toxikologische Mythen gleichen einem Blumenstrauß: von Zeit zu Zeit neu ordnen. Dr. Erwin Häringer, München

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ätherische öle für kinder und babys


Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieWelche ätherische Öle darf ich wie und wann und wie viel bei meinem Kind anwenden? Darf ich ätherische Öle überhaupt bei Babys anwenden, was sind die Ausnahmen, worauf muss ich achten? Solche Fragen begegnen uns “Alten Hasen” der Duftheilkunde wöchentlich (wenn nicht sogar täglich). Klar, frisch gebackene Eltern oder solche, die ihre etwas größeren Kinder nicht (mehr) mit unnötigen Chemikalien bei “banalen Infekten” bombardieren möchten, werden fast nirgendwo seriös aufgeklärt. Und in der Schule lernt man auch heutzutage nicht, wie man seine Seele und seinen Körper vor Krankheit und Keimen sinnvoll und natürlich schützen kann.

Seitdem es das wunderbare (allerdings mehr hautpflegerisch orientierte) Buch der engagierten Naturkosmetik-Pionierin Martina Gebhard ‘Natürliche Hautpflege für Babys und Kinder’ nicht mehr gibt (doch antiquarisch für 1 Cent hier, klick!), fiel es mir immer schwer, ein kompetentes Buch zu empfehlen. Ja, es gibt das wundervolles Buch über Wickel und Kompressen Bärenstarke Wickel (klick!), in dem sich Ursula Uhlemayr auch mit ätherischen Ölen beschäftigt. Es gibt auch ein sehr preiswertes Büchlein, das mir nicht gut gefällt (optisch und inhaltlich), es gibt allerlei Schrott unter anderem für den Kindle-Reader, es gab mal die Übersetzung des sehr guten aber sehr trocken gestalteten Buches von Jane Dye ‘Aromatherapie für Mutter und Kind‘ (jetzt nur noch antiquarisch ab 65 Cent, klick!), es gibt auch ein feines Buch auf englisch von den mehrfachen Müttern Shirley und Penny Price Aromatherapy for Babies and Children, doch der entsprechende deutschsprachige Markt war bislang trocken wie ein Fata Morgana in der Wüste.

Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieDiese Lücke ist vor zwei Wochen gefüllt worden, von einer österreichischen Mutter und Großmutter, die sich zudem noch bestens mit ätherischen Ölen, Hydrolaten und Heilkräutern auskennt. Ingrid Kleindienst-John hat es geschafft, ein interessantes, überaus ästhetisches und verantwortungsvolles Buch für Kinder und Eltern zusammenzustellen: SOS Hustenzwerg (klick! Freya Verlag, 240 Seiten, knapp 20 Euro).

Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieEs sind fünf dufte Märchen enthalten, viele Empfehlungen aus Kindermund, Heilpflanzenbeschreibungen, massenweise Rezepte – auch für Tees, Sirups, Kompressen etc – und auch sinnvolle Warnungen. Weniger ist mehr, daran erinnert die Autorin, denn gerade in ihrer Heimat geht ein gefährlicher Ätherische-Öle-Wahn umher mit Empfehlungen von unverdünnten hautreizenden ätherischen Ölen auf der Kinderhaut und mit fürchterlichen Innere-Anwendungen-Ratschlägen (angeblich) für das Immunsystem der Kleinen.

Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieSelbst bei den “gefährlichen Kinderkrankheiten” wie Windpocken, Mumps und Scharlach hat die Autorin gute Begleitempfehlungen parat. Bei Warzen, Läusen und Stechmücken braucht man keine dubiosen Tipps mehr im Internet googlen, bei Schulsorgen und Pubertäts-Erscheinungen wird man in diesem Buch fündig, bei Schnupfen und Heiserkeit muss man nicht gleich zum Arzt.

Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieAuch an eine Intimwaschlotion und an eine Parfümidee für die heranwachsende Tochter hat die kreative Autorin gedacht. Diese Rezeptesammlung gehört in jeden Haushalt von Eltern, die selbstverantwortlich handeln möchten und ihren Kindern echte gesundheitsfördernde und die Seele unterstützende Hilfe zukommen lassen möchten.

Manche nord-deutsche LeserIn mag sich über vereinzelte typisch österreichische Wörter wundern wie Federpennal, Jause oder sekkieren, ich finde jedoch, diese Spuren von Lokalkolorit tragen nur zur Authentizität der Autorin bei. Auch wenn meine Kinder aus dieser Zielgruppe inzwischen herausgewachsen sind, bin ich restlos begeistert, gute Arbeit Ingrid! Es bleibt keine Frage offen, die Eltern zur Unterstützung ihrer leidenden, kränklichen oder gar kranken Lieblinge stellen könnten. [Ganz klar, bei schwerwiegenden oder mysteriösen Erkrankungen muss ein verantwortungsvoller Arzt oder eine Heilpraktikerin konsultiert werden.]

lavendel-kapseln bei adhs


Eliane Zimmermann Schule für AromatherapieHilft Lavendelöl, wenn innerlich eingenommen, bei der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätstörung (ADHS)? Dieser Frage ging der Arzt und Psychologe Helmut Niederhofer vom Sächsischen Krankenhaus für Psychiatrie und Neurologie nach. Er verabreichte einem 13-jährigen Jungen, der seit sieben Jahren von diesem “Zappelphilipp-Syndrom” geplagt wurde, Lavendelöl. Dreimal täglich schluckte der Teenager also jeweils eine der in jeder Apotheke erhältlichen Lasea-Kapseln [erhältlich auch bei Doc Morris (klick!) oder bei Amazon (klick!)]. Die relativ hohe Dosierung erfolgte aufgrund der Stärke der Symptome und weil das Produkt in niedrigen Dosierungen keinerlei Nebenwirkungen aufweist. Zuvor war er mit Methylphenidat (Ritalin) behandelt worden, dieses sollte abgesetzt werden, doch die Zappel-Symptome traten wieder auf.

Der Junge wurde vier Wochen ohne Medikation beobachtet, dann nahm er vier Wochen lang pro Tag 240mg des speziell aufbereiteten Lavendelöles in Kapseln ein, anschließend nahm er vier Wochen lang ein Placebo ein. Seine Anzeichen von Unaufmerksamkeit reduzierten sich in der Lavendelphase von 19 auf 11 Punkte auf der verwendeten Skala [Rating Scales nach Du Paul], die Verwendung des Placebo ergab 16 Punkte, die Anzahl der Punkte bei der Hyperaktivität verringerte sich von 20 auf 12 (Placebo 16).

Der behandelnde Arzt sagt abschließend, dass es sich vermutlich um die erste placebokontrollierte Einzelfallbeobachtung von Lavendelöl bei ADHS handelt. Die deutlich geringere Reduktion der Symptome als bei der Gabe von Psychostimulanzien spreche für weitere systematischen Studien in diesem Bereich, auch wenn bei Nicht-Psychostimulanzien wie Desipramin (trizyklisches Antidepressivum) die Erfolge ähnlich gut aussehen. Helmut Niederhofer. Lavendel könnte einige Symptome der Aufmerksamkeitsdefizit- Hyperaktivitätsstörung verbessern. Z Phytother 2014; 35(05): 230-231 Andere Artikel über Lasea  sind hier (Posttraumatische Störungen) und hier (Angststörungen) nachzulesen. Einige Überlegungen zur Ähnlichkeit zwischen dem Ritalin-Molekül und dem Zitrusöle-Inhaltsstoff Methylanthranilat sind hier nachzulesen.

primavera-fortbildung im allgäu


Sabine NachbauerZwischen all den Berichten zur internationalen Aromatherapie-Konferenz in Dublin nimmt uns Aromafachfrau Sabine Nachbauer heute mit auf die 7. Primavera Fachakademie, welche am 18. Oktober in Oy-Mittelberg im Allgäu stattfand. Sabine Nachbauer

≈≈≈ Herr Dr. med. Erwin Häringer läutete den Konferenztag mit einem Bericht über das Riechvermögen im Alter ein, er sprach über Riechstörungen und deren Prävention. Wir werden immer älter, 2010 waren 25 Prozent der Bevölkerung in der EU 60 Jahre. 2050 werden mehr als 36 Prozent der Menschen deutlich über 60 Jahre sein. Mit Riechstörungen sind auch zahlreiche internistische Erkrankungen assoziiert z.B. Leber- und Nieren-Erkrankungen. Da in der Zukunft die chronischen Erkrankungen zunehmen werden (auch die vaskuläre Demenz), sind Riechübungen sehr wichtig. Nicht einfaches Schnüffeln, sondern kräftiges Einatmen!!! [Demnächst wird hier im Blog ein detaillierter Artikel über Aromapflege im höheren Alter zu lesen sein.]

≈≈≈ Es folgte ein sehr erfrischender und voller Elan gehaltener Vortrag von Frau Dipl. med. Heike Gerlach. Sie schreibt unter anderem Artikel für ein Brustkrebs-Magazin namens Mama Mia und sprach über das Thema ‘Senioren Wellness – Sinnvolle und sinnliche Rituale bei Isolation, Trauer und Einsamkeit’. Sie beschrieb zunächst die Hypothesen, Bedenken und die Besonderheiten, die ein alter Mensch hat, wenn er in eine Pflegeeinrichtung kommt. Bei diesen Menschen herrschen vor allem Gefühle von Isolation, Trauer, Einsamkeit, daher möchte Frau Gerlach das Glückspotential des Menschen verstärken! Positives Verhalten stärken, Ressourcen schaffen und fördern. Senioren-Wellness dient der Lebenszufriedenheitskompetenz, es braucht sinnvolle und sinnliche Rituale, vor allem Berührungen! Ein sehr schönes Zitat von Dr. Donald B. Adrell, des wohl bekanntesten Begründers der Wellnessbewegung in den USA: Wahre Wellness drückt sich in einer überschwänglichen Lebensbegeisterung aus, sie beruht auf einer täglichen neuen Freude über die eigenen Existenz, das eigene Schaffen und Wirken und die Benutzung seines Körpers, seiner Sinne und seines Verstandes. Auch die Macht der Berührung (Massage) stellt Frau Gerlach in den Vordergrund, wobei es allerdings nicht darum geht, einen alten Menschen mit Atemwegsproblemen auf eine Massageliege zu drapieren. Fuß- Beinmassagen im Sitzen, wo die Füße zuerst in einer Klangschale baden…….. Frau Gerlach beschreibt einen Körper, der auch alt sein darf, sehr schön: “Unsere Haut ist wie ein schimmerndes Seidentuch, mit Tausenden von Sinneszellen bestickt, durchwebt von Nerven und Gefäßen, gepolstert mit Fasern und Gewebe, durchtränkt von kostbaren Flüssigkeiten.” Den ersten Teil des Satzes möchte auch Frau Ruth von Braunschweig anschließend gleich aufnehmen. Sabine Nachbauer

≈≈≈ Ruth von Braunschweig kam, um das Thema “Aromapflege für ein starkes Haut-Immunsystem im fortgeschrittenen Alter” zu erläutern. Sie lobt die Aromapflege und Aromakosmetik gerade für reife Haut. Was ihr immer ein kleiner Dorn im Auge ist, sind die zahlreichen Warnhinweise und Nebenwirkungen in diverser Literatur. Was versteht man eigentlich unter einer Nebenwirkung? Eine Nebenwirkung ist eigentlich nur eine Wirkung, die NEBEN der erwarteten Wirkung auftritt. Diese kann positiv oder aber auch negativ sein. Ruth von Braunschweig hat zu den diversen Schlagwörtern „allergisierend“, „krebserregend“, „toxisch“, „hepatoxisch“ und „neurotoxisch“ einige Beispiele aus dem Leitfaden der Phytotherapie herausgeschrieben und somit gezeigt, dass es mit diesen Begriffen zu Fehlinterpretationen, Falschaussagen oder aber auch Halbwahrheiten kommt, da synthetische und naturidentische Stoffe auf die natürlichen Vielstoffgemische (ätherische Öle) übertragen werden. Man muss die Aromapflege etwas differenzierter betrachten. Wie Paracelsus schon sagte: „Die Dosis macht das Gift“ (verkürzt wiedergegeben). Ruth von Braunschweig erläuterte die Bedeutung der Aromapflege für die verschiedenen Schichten unserer Haut: die einzigartige Hülle, der Hydrolipidmantel (der Bodyguard), die Hautflora und die Hornschichtbarriere der Epidermis. Sie wies darauf hin, dass wir mit einer Aromapflege über die Haut sowohl die Seele als auch unser Immunsystem pflegen. Das Immunsystem ist ein „fühlendes“ System, denn es ist auf das Engste mit dem Gehirn vernetzt, da es sich stammesgeschichtlich aus ihm entwickelt hat. Wir haben mit der Aromapflege eine wunderbare Möglichkeit, die Haut, das Immunsystem und die Seele zu pflegen, zu stärken und damit mehr Lebensqualität zu gewinnen!

≈≈≈ Maria Theresa Riedl, Heilpraktikerin und Autorin des Buches „Geschenke aus dem Rosengarten“ hat in ihrem eigenen Garten circa 300 verschiedenen Rosen gepflanzt. Sie erzählte über die Rosen und Rosenprodukte wie das Rosenhydrolat und das Rosenöl. Frau Riedl stellte noch einige Beispiele und Rezepte vor und diverse Menschen, die zu ihr in die Praxis kamen. Sabine Nachbauer≈≈≈ Nach der Pause kam die Sporttherapeutin Traudle Matthis, um uns ordentlich aus dem genussvollen Mittagstief zu holen. Mit einen kleine Sportprogramm für alle circa 300 Anwesenden. Mit „Locker vom Hocker“ – Kraft und Balancetraining in der Sturzprävention, berichtete sie von ihrer täglichen Arbeit. Altern muss nicht gleich Pflegebedürftigkeit bedeuten, sondern es geht vielmehr darum, dass Prävention ein sehr großes Thema in den Pflegeeinrichtungen sein soll. Ein ganz toller Satz von Frau Matthis: “Was nicht eingesetzt wird, wird automatisch abgebaut!” Die Menschen müssen aktiviert werden zu Selbständigkeit, damit sie nicht ihre Leistungsfähigkeit verlieren und sich dadurch womöglich zurückziehen. Diverse Tätigkeiten, die die Bewohner noch selbst ausführen könnten, sollten nicht von den Mitarbeitern in den Einrichtungen übernommen werden. Überforderung sollte man jedoch vermeiden. Frau Matthis zeigt den Menschen einfach, wie sie ihr Gleichgewicht halten  und wie sie Krafttraining in der Sturzprävention durchführen können: Mit kleinen Hanteln und Gewichtsmanschetten an den Beinen können ältere Menschen ihre Muskeln auch im Sitzen noch bewegen. Frau Mattis spricht in ihrer Arbeit ganz bewusst auch alle fünf Sinne als sogenanntes Genusstraining an. Riechen, Tasten, Schmecken und Sehen ist ebenso ein wichtiger Teil ihrer Arbeit mit den Senioren. Ihr Fazit: Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben! (Cicely Saunders)

≈≈≈ Petra Retterath hat die ganz tolle Einrichtung für unteranderem Demenzkranke Menschen vorgestellt. Die Villa am Buttermarkt, das ist eine Senioreneinrichtung in Adenau (westlich von Koblenz), in der circa 100 Menschen in verschiedenen Hausgemeinschaften zusammen leben. In diesem Haus gibt es drei spezialisierte Lebenswelten für Menschen mit Demenz. „Das Dorf“: Dort leben dementiell veränderte Menschen, die aber noch sehr aktiv sind. „Auf dem Lande“: Hier leben Menschen, deren Krankheitsbild schon fortgeschritten ist und die deutlich mehr Unterstützung benötigen. „Die Sinneswelt“: hier sind Menschen deren Demenz, sehr weit fortgeschritten ist (Pflegestufte 3 und 3+), die ihre letzte Lebensphase in einer Wohngemeinschaft leben. Frau Retterath erzählte über die Anwendung der Aromapflege und wie die Düfte den Bewohnern präsentiert werden. Jeder Bewohner hat an seinem Bett eine Thermoduftsein und seine ganz individuelle Aromapflege. Mitarbeiter mischen sowohl mit den Angehörigen als auch mit den Bewohnern verschiedene Ölmischungen, die sie zur Handmassage einsetzen. Auch individuelle Natur-Parfüms werden gemischt. In der Sinneswelt werden den Bewohnern aromatisierte Speisen und Getränke gereicht, da die älteren Menschen die Aromen sehr mögen und so wieder mehr Appetit haben. So essen sie besser und auch ihre Getränkeaufnahme steigert sind. Zum Abschluss ihres tollen Vortragens haben alle circa 300 Anwesenden ein selbstgebasteltes Präsent mit einer selbstgemachten Rosenpraline darin als Geschenk bekommen, (hhhmmm, die Praline war fein!, das Präsent war nicht von den Bewohnern hergestellt worden). Ein feines Rezept für Zimt – Orangen Waffeln (circa 20 Stk.):
150g Zucker
250g Butter
5 Eier
500ml Milch
500g Vollkornmehl
7 Tr. Zimt Orange (Würzessenz von Vegaroma)
1 El Vanillezucker (selbst hergestellt) Alle Zutaten nach und nach gut miteinander verrühren, in einem Waffeleisen bis zur gewünschten Bräunung abbacken, entweder mit Zimtzucker oder mit Zimt-Orangesahne servieren. Guten Appetit! Sabine Nachbauer≈≈≈ Frau Marita Richau berichtete über “Ätherische Öle während der Wandlungsphase im Sterbeprozess”. Der Sterbeprozess läuft in fünf Wandlungsphasen ab und ist mit einer Geburt vergleichbar. Die Seele geht in die vier Urstoffe/Elemente Erde, Wasser, Feuer, Luft/Äther über. Eine gute Anamnese und/oder Biographie des Menschen ist hierbei sehr wichtig, denn mit diesen Hintergrundinformationen kann man den sterbenden Menschen mit seinen Lieblings-Düften begleiten. Ein sehr bewegender Satz von Frau Richau war: “Wie der Mensch gelebt hat, so stirbt er auch.”

≈≈≈ Auch Andrea Kolditz aus dem Haus Martineum, Evang. Seniorenzentrum in Essen-Steele, berichtete über den Weg zur duftenden Altenpflege. Dieses Haus verfügt über eine beachtliche Schatzkammer an ätherischen Ölen sowie fetten Ölen, das gezeigte Foto des Aromaschrankes war sehr beeindruckend. In der Adventszeit schmückt der duftende Adventskalender von Primavera das Haus: Jeder Wohnbereich bekommt sowohl einen Kalender als auch eine von den Mitarbeitern erstellte Mappe mit einer Beschreibung der enthaltenen 23 ätherischen Öle/Duftmischungen. Dazu kommen Gedichte und Geschichten für die Adventszeit, damit die Therapeuten jeden Tag im Advent ein „duftendes Event“ bieten können. Im Haus Martineum wird mit Hydrolaten als sanfte Helfer gearbeitet, da viele Bewohner im psychischen und emotionalen Bereich Unterstützung benötigen und sich diese auch oft wünschen. Beispiel eines Dekolleté-Spray bei Anspannung und Ängsten: 100 ml Nerolihydrolat mit 6 Tr. Bergamotte 6 Tr. Petit Grain 6 Tr. Orange 1 Tr. Neroli in einer Sprühflasche gut verschütteln. Diverse Aromabäder, Waschungen und Einreibungen werden im Haus Martineum durchgeführt, als Einzugsritual im Gehörlosenbereich gibt es ein Rosenbad. Selbst eine spezielle Mundpflege aus Kokosöl, Vanille und Kakao wird den Bewohnern mit Demenz angeboten: 30 ml Kokosöl bio wird mit 8 Tr. Vanilleextrakt und 6 Tr. Kakaoextrakt vermischt. Dieses Haus konnte auch sehr erfolgreich die Aromapflege bei MRSA oder ESBL anwenden. Bei einer Bewohnerin, die über 2 Jahre immer wieder erfolglos wegen MRSA behandelt wurde, konnte in Absprachen mit einem Arzt einen Abstrich vom Nasen-Rachenraum genommen werden. Anschließend wurde ein Aromatogramm in einem Labor in Karlsruhe gemacht. Eine Apotheke in Karlsruhe bekam das Ergebnis der ausgetesteten ätherischen Öle und erstellte für den Arzt einen Behandlungsvorschlag. Die Bewohnerin erhielt nun zur erneuten Antibiose auch Aromapflegeprodukte für ihre tägliche Waschung, Nasenpflege, Mundpflege, Körperöl und zur Innerlichen Einnahme. Tatsächlich war die Bewohnerin nach dieser aromatischen Behandlung wieder frei von MRSA-Bakterien. Frau Kolditz erwähnte auch noch die erfreuliche und immer häufiger vorkommende Bitte der Ärzte an ihre Patienten, doch etwas aus der Aromapflege auszuprobieren und anzuwenden. Die Mitarbeiter erhalten auch fast immer die benötigte Unterschrift für eine individuelle Aromapflege für die Bewohner.

≈≈≈ Der letzte Vortrag wurde von der Erotherapeutin Susann Bille-Pietsch gehalten: “Gedächtnistraining mit Zitronen-Glücksschweinen, Minzzucker und Johanniskrautöl-Massage”. Sie referierte über ihre tägliche Arbeit als Ergotherapeutin in einem Alten- und Pflegeheim. Auch hier wird sehr viel mit der Veranschaulichung von Pflanzenmaterial gearbeitet, es werden Geschichten zu Früchten oder Pflanzen erzählt. Gedächtnistraining, in dem alle Sinne angesprochen werden und Gruppentherapie-Sitzungen, in der die Kompetenzen und die Erweiterung von Motivation und Kommunikation erarbeitet werden, gehören zum Programm. Die Gruppentherapie ist freiwillig und nach dem Interesse und Befinden der Bewohner abgestimmt. Frau Bille-Pietsch stellt den Bewohner verschiedene Pflanzen auf eine sehr kreative Weise vor, immer auch in Bezug zu der Biografie der Bewohner. Es gibt verschiedenen Themen, mit den jeweiligen Duftpflanzen wird liebevoll dekoriert, es wird etwas gebacken oder gebastelt und auch etwas zu Trinken daraus für die Bewohner gemixt. Sabine NachbauerDas Zitronen-Glücksschwein: In einer Kreismitte werden auf einem grünen Chiffontuch die Zitronen ausgebreitet. Es werden nun Fragen an die Bewohner gestellt wie “Wo kommt die Zitrone her? Welche Hausmittel mit Zitrone kennen Sie? Nennen Sie Wirkungen der Zitrone?” Die Bewohner bekommen einen Tropfen ätherisches Zitronenöl auf einen Riechstreifen zum Riechen angeboten. Ganz toll fand ich, dass dieser Nachmittag am „19.04.2011 am Tag des Glückes“ statt fand, denn da wurden Glücksschweine nach der Idee von Margret Ohnjec mit den Bewohnern gebastelt. Auch ein Zitronenkuchen wurde gebacken. Material für ein Zitronen-Glücksschwein: • Zitronen • Zahnstocher für die Beine • Nelken für die Augen • gut erhaltenen Lorbeerblätter für die Ohren • 1-Cent Stücke kommen ins Maul • 1 kleines Messer. Anusathi Thumm moderierte die ganze Fachakademie und bekam dafür so ein hübsches Zitronenglücksschwein geschenkt. 2. Beispiel: Ein Pfefferminzstrauß wird den Bewohnern auf einem rosa Chiffontuch präsentiert, daran können sie riechen. Es werden Wirkungen und Anwendung besprochen, wo kommt die Pfefferminze her oder welche Pfefferminz-Hausmittel kennen Sie? Die Bewohner verfügen über unterschiedliches Wissen zu diesen Fragen und antworten entsprechend. Auch wird den Bewohnern Minzzucker in Eistee gereicht, ohne dass die Zutaten verraten werden, das sollen die Bewohner selbst herausschmecken. Mein ganz persönliches Fazit aus dieser 7. Primavera Fachakademie: Ich persönlich finde, dass in all den Häusern, die vorgestellt wurden, sehr viel mit und für die Bewohner gemacht wird, damit der letzte Weg noch so angenehm, würdig und schön wie möglich gestaltet wird. Als ich so all die Vorträge gehört hatte, dachte ich mir, dass ich hoffentlich auch einmal in so einer schönen,  duftenden und liebenswürdigen Umgebung meinen Lebensabend verbringen mag, kann aber auch darf! Primavera_Öle2015Es wurden auch neue Düfte und in 500 ml-Flaschen abgefüllte Aromapflege-Öle für den Klinik und Pflegebereich vorgestellt, diese werden ab Mitte November für Heilpraktiker, Apotheken, Kliniken und Krankenhausapotheken bei Primavera erhältlich sein. Ab 2015 werden wahrscheinlich die Aromapflege-Produkte auch für den kleinen Händler käuflich zu erwerben sein. Wir haben vorab schon mal die Probefläschchen geschenkt bekommen. Das Hautstärkungsöl Bio unterstützt, stärkt und regeneriert die Schutz und Barrierefunktion der Haut. Mit Nachtkerzen Öl, Rose Lavendel fein, Niauli und Rosengeranie. Das Muskel- und Gelenkmassageöl Bio dient zur speziellen Pflege bei strapazierten Muskeln und Gelenken. Mit Johanniskrautöl, Wacholder, Rosmarin Campher, Wintergrün, Das Entspannungsöl Bio ist für die spezielle entspannende Pflege für die Haut und Sinne konzipiert worden. Das Atem Aktiv-Öl Bio zur speziellen Pflege der Haut während der Erkältungszeit enthält Johanniskrautöl, Rosmarin Cineol, Latschenkiefer, Zeder und Weihrauch arabisch. Das Wegbegleitungsöl, eine Duftkomposition, ist geeignet für die Begleitung im Sterbeprozess und/oder in emotional schwierigen Situationen. Rose, Ho-Blätter, Lavendel und Bergamotte. Für 2015 wurden ganzheitliche Primavera Mundpflegeprodukte angekündigt. Sabine NachbauerAm 1. September war Primavera in neue Hände gegeben worden: Die neuen Geschäftsführer Uta Landt und Lutz Scheinost konnten sich erstmals auf dieser Konferenz einem breiteren Publikum vorstellen. Frau Landt verantwortete vor ihrem Umzug aus dem Norden in den Allgäu das internationale Marketing und den Unternehmensbereich International Business für die zertifizierte Naturkosmetik-Marke lavera. Herr Scheinost verfügt über eine langjährige Erfahrung als Kaufmännischer Geschäftsführer in namhaften Familienunternehmen des Groß- und Einzelhandels und der Konsumgüterbranche (hier gehts zur Pressemeldung von Primavera). Die 8. Primavera Fachakademie wird übrigens am 17. Oktober 2015 wieder in Oy-Mittelberg im Allgäu stattfinden. [© alle Fotos: Sabine Nachbauer]

Sabine und ich freuen uns über diese E-Mail: “Ein großes *DANKESCHÖN* an Sie beide! Ihnen Frau Nachbauer für den wirklich toll geschriebenen Bericht unserer Fachakademie. Das macht richtig Spaß zu Lesen! Und danke auch Ihnen Frau Zimmermann, dass sie den Beitrag so prompt gebloggt haben. Wir PRIMAVERA´s haben uns alle sehr gefreut! Mit herzlichen Grüßen Alexandra Haug”