hochkarätige fortbildungs-möglichkeiten


Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieDie Tage werden kürzer, die Nächte werden kühler, viele Bäume schimmern gelb, die Straßenränder sind noch voll der wunderbaren Ätherisch-Öl-Pflanze Wilde Möhre (Daucus carota, perfekt bei Hautausschlägen/Ekzemen, Infos & Rezepte hier – klick!) – kurz: es beginnt die Hoch-Zeit für Düfte. Wir beduften gerne unser Haus, da die Sommerlüftchen fehlen, wir straffen unser Immunsystem, damit es fit durch den Winter kommt, wir lernen, in welchen Lebenslagen naturreine ätherische Öle uns unterstützen können. 

Eine Super-Gelegenheit bieten jeden Herbst die unglaublich vielfältigen Primavera-Fortbildungen: Ein Tag mit tollen Vorträgen, feinsten Düften, schönster Deko, netten Menschen, Inspiration pur! Bald ist es soweit, am 18. Oktober öffnet diese Firma, deren ätherische Öle mich seit Mitte der achtziger Jahre (des vergangenen Jahrhunderts!) begleiten, ihre Pforten. Ich freue mich insbesondere, dass auch lieb gewonnene KollegInnen und eine ehemalige Kursbesucherin von mir unter den ReferentInnen sind. Das Rahmen-Thema 2014 lautet: “Ätherische Öle – wertvolle Begleiter bis ins hohe Alter”.

• Riechvermögen im Alter, Riechstörungen und Prävention
Dr. med. Erwin Häringer, Arzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren
• Seniorenwellness – sinnvolle und sinnliche Rituale bei Isolation, Trauer und Einsamkeit
Dipl. med. Heike Gerlach, Allgemeinärztin und Fachärztin
Pysikalische & Rehabilitative Medizin, Aromatherapie Master-Coach
• Aromapflege für ein starkes Haut-Immunsystem im fortgeschrittenen Alter
Ruth von Braunschweig, Biologin, Heilpraktikerin, Kosmetikerin und Autorin
• Die Rose als Begleiterin in schwierigen Lebenssituationen
Maria-Theresia Riedl, Heilpraktikerin
• „Locker vom Hocker“ – Kraft- und Balancetraining in der Sturzprävention
Traudl Matthis, Sporttherapeutin, PRIMAVERA Aromaexpertin
• Geborgenheit in einer „ver-rückten“ Welt – Aromapflege Demenzkranker in der „Sinneswelt“
Petra Retterath, pädagogische Fachkraft, PRIMAVERA Aromaexpertin
• Ätherische Öle während der Wandlungsphasen im Sterbeprozess
Martina Richau, Krankenschwester, PRIMAVERA Aromaexpertin
• Auf dem Weg zur duftenden Altenpflege
Andrea Kolditz, Pflegedienstleitung des Martineum Essen, GesundheitspraktikerinBfG, PRIMAVERA Aromaexpertin
• Gedächtnistraining mit Zitronenglücksschweinen, Minzzucker und Johanniskrautöl-Massage
Susann Bille-Pietsch, Ergotherapeutin, PRIMAVERA Aromaexpertin

Wo bekommt man sonst für knapp 130 Euro so viel hochwertige Information geboten? Details sind auf der Website von Primavera nachzulesen. Wer dieses Jahr keine Zeit findet, in den schönen Allgäu zu reisen, kann die 8. Primavera Fachakademie gleich für nächstes Jahr einplanen: 17. Oktober 2015.

Ich freue mich derweil auf die große internationale Aromatherapie-Konferenz Botanica2014 (klick!) in Dublin, die am Freitag im altehrwürdigen Trinity College wieder ihre Pforten öffnen wird (ich war vor zwei Jahren Vortragende, hier (klick!) kann eine kleine Zusammenfassung gelesen werden). Ganz besonders freue ich mich, wieder die Hydrolate-“Päpstin” Ann Harman zu treffen, ich hatte sie hier (klick!) gezeigt, wie sie durch ihr Computertablet mein Hydrolatebuch studiert. Sehr gespannt bin ich auch auf Nicolette Perry, die naturliebende Forscherin (sie ist Kuratorin von Dilston Physic Garden), die unter anderem Lavendelsalbei (Salvia lavandulifolia) und seine außerordentliche Wirkung bei Gedächtnismüdigkeit bis zu demenziellen Veränderungen untersucht hat. Auch über den diesjährigen Vortragenden Marc Moss habe ich in diesem Blog bereits berichtet, er hat Rosmarin als “Gedächtnisdünger” (klick!) untersucht. Über die Vortragenden kann man hier (klick!) lesen. Wen werde ich (außer Margarete) in Dublin treffen? [Noch kann man sich anmelden und für circa 50 Euro pro Nacht in dieser sympathischen kleinen Großstadt übernachten.]

aromatherapie bei (kreisrundem) haarausfall (alopezie)


Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieHaarausfall, kann ich mit ätherischen Ölen etwas dagegen tun? Das ist eine der häufigen Fragen, die an mich gestellt werden. Ich muss mit ja und nein antworten, denn Haarwurzeln sind extrem empfindliche Gesellen, sie reagieren auf kleinste hormonelle Schwankungen, auf Übersäuerung, auf die ersten Attacken vieler Chemotherapien. Viele Jahre lang habe ich Indian Head Massage unterrichtet und gespürt, dass Verspannungen, welche durch die vielen Anforderungen unseres modernen Lebens entstehen, insbesondere die Kopfhaut verhärten. Nur ist sich kaum jemand dessen bewusst.

Insofern können tägliche kleine Massagegriffe mit entspannend wirksamen ätherischen Ölen durchaus eine Wirkung zeigen, indem das “Übel” buchstäblich an der Wurzel gepackt wird. Welche Öle dabei ausgewählt werden, entscheidet der spezifische Zustand der jeweiligen Person, ihre Nase sollte wohltuende Düfte auswählen und zusammenstellen. Wichtig wäre das eine oder andere ätherische Öl, das aufgrund seines Estergehaltes entkrampfend und lösend wirkt, beispielsweise

  • Lavendel (Lavandula angustifolia)
  • Petit Grain (Citrus aurantium foliae)
  • Kamille römisch (Chamaemelum nobile)
  • Bergamottminze (Mentha citrata)
  • Ylang Ylang (Cananga odorata)
  • Rosengeranie (Pelargonium graveolens, P. asperum)
  • Bergamotte (Citrus bergamia, nur abends)
  • Muskatellersalbei (Salvia sclarea)

Entspannung alleine reicht jedoch nicht unbedingt, obwohl sich eine Kopfmassage sofort auf den ganzen Körper wohltuend auswirkt. Es muss zusätzlich ein ätherisches Öl gewählt werden, das die Durchblutung anregt, damit “Schlacken” abtransportiert werden können und damit (vor allem im Falle von Immunreaktionen) körpereigene Verteidigungsstoffe herbei geschafft werden. Der Klassiker ist 

  • Rosmarin Ct. Campher oder Ct. Cineol (Rosmarinus officinalis)

AiDA Aromatherapy Eliane ZimmermannPfefferminze (Mentha piperita) wäre auch denkbar. Für den Fall, dass Mikroorganismen (Pilze, Bakterien oder Hautflechten) am Haarausfall beteiligt sind, nimmt man einen geringen Anteil an Ölen, die “antibiotische” Phenole enthalten zur Mischung, sie fördern auch gleichzeitig die Durchblutung und helfen dem Immunsysten wieder auf die Sprünge (hinter Alopezie steckt eine Autoimmun-Reaktion). Der Klassiker ist Pimentöl (Pimenta dioica), es gibt sogar eine Patentanmeldung (klick!) auf ein Haarwasser mit Piment. Im traditionellen Haar- und Pflegewasser aus Jamaika Trumper’s Bay Rum (klick!), das auch Gentlemen in Europa schätzen, ist dieses nach Gewürznelken duftende Gewürz enthalten. Das ätherische Öl ist leider nicht überall erhältlich. 

  • Piment (Pimenta dioica, Foto, hier erhältlich)
  • Bay (Pimenta racemosa, hier erhältlich)
  • Thymian Ct Thymol (Thymus vulgaris Ct Thymol)
  • Nelkenblätter oder etwas milder Nelkenknospe (Syzygium aromaticum)
  • Tulsi/Heiliges Basilikum (Ocimum sanctum)

Last not least muss man dem Körper helfen, diesen chronisch-entzündliche Prozesse (evtl sogar Abstossungsprozesse) zu regulieren, dabei helfen ihm insbesondere Sesquiterpenverbindungen, besonders bewährt hat sich Zedernöl:

  • Atlaszeder (Cedrus atlantica)
  • Himalajazeder (Cedrus deodara, hier erhältlich)

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INCI eines bekannten deutschen Haarwassers

Aus diesen vier Komponenten wird nun ein Haaröl oder ein Haarwasser gemischt und es wird somit wesentlich wirkungsintensiver als die meisten Haarwässer, die man in Drogeriemärkten findet. Diese bestehen hauptsächlich aus Wasser (billig), sehr viel Alkohol (durchblutungsanregend, antiseptisch und billig) und manchmal einem Antischuppen-Wirkstoff (Pirocton-Olamin).

Ein Beispiel für ein selbst gemachtes Haarwasser könnte sein:

  • 25 ml Wodka 40%-ig mit
  • 6 Tropfen Rosmarin
  • 5 Tropfen Atlaszeder
  • 4 Tropfen Ylang Ylang
  • 3 Tropfen Piment (oder Thymian Ct. Thymol) gut verschütteln, mit
  • 25 ml Rosmarinhydrolat mischen (hier erhältlich)

Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieJeden Morgen mit kreisenden Massagegriffen auftragen, für eine Abendmischung den Rosmarin weg lassen. Nach dem Auftragen mit einem Handtuch abdecken, dann verflüchtigen sich die ätherischen Öle nicht so schnell. Wer besser mit Öl zurecht kommt (oder als nächtliche Haarkur), mischt diese ätherischen Öle in 50 ml eines guten nativen fetten Pflanzenöles wie beispielsweise Olivenöl, Mandelöl oder Johanniskrautmazerat.

Professor Dr. Wabner hat vor vielen Jahren auf eine schottische wissenschaftliche Arbeit mit 86 PatientInnen hingewiesen. In der randomisierten Doppelblindstudie wurden 86 PatientInnen mit Alopecia areata (kreisrundem Haarausfall) sieben Monate lang entweder mit ätherischen Ölen in Traubenkernöl und Jojobaöl und einer 2-minütigen Kopfhautmassage sieben Monate lang behandelt

  • Thymus vulgaris (Thymian, Chemotyp nicht angegeben, 2 Tropfen, 88 mg)
  • Lavandula angustifolia (3 Tropfen, 108 mg)
  • Rosmarinus officinalis (Chemotyp nicht angegeben, 3 Tropfen, 114 mg)
  • Cedrus atlantica (2 Tropfen, 94 mg)
  • 20 ml Traubenkernöl
  • 3 ml Jojobaöl

oder nur mit dem Traubenkernöl-Jojobaöl-Mix. In der Aromatherapie-Gruppe zeigten sich signifikante Verbesserungen im Vergleich zur Fette-Öle-Gruppe [Hay IC, Jamieson M, Ormerod AD. Randomized trial of aromatherapy. Successful treatment for alopecia areata. Arch Dermatol. 1998 Nov;134(11):1349-52]. Die fertige Mischung ist bei WADI (klick!) erhältlich. 

Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieFrüher hat man Klettenwurzelöl in die Kopfhaut einmassiert, es ist wirksam bei Haarausfall und bei juckenden Hautekzemen. Heute ist es kaum noch in guter Qualität erhältlich (hier geht es zu einem Klettenwurzelöl, klick!), besser man stellt es demnächst her, indem man getrocknete und klein geschnittene Wurzelstückchen drei Wochen lang in einem guten Olivenöl einlegt und dann abseiht. Die große Klette, Arctium lappa, wird heute ohnehin als Unkraut betrachtet, dabei ist ihre lange Wurzel sehr heilkräftig (sie ist auch im “Anti-Krebs”-Produkt Essiac enthalten).

Unterstützend sollte auf eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten geachtet werden, damit die Übersäuerung des Körpers und damit der Kopfhaut reguliert werden kann, so dass die Haarwurzeln sich in einem gesünderen Umfeld neu entfalten können. Eventuell sollte ein Hormonspiegel vorgenommen werden und es sollte unbedingt auf eine Reduktion von stressauslösenden Situationen geachtet werden.

aromapflege bei trockener nase und trockenen augen


Eliane Zimmermann Schule für AromatherapieTrockene Nase, trockene Augen: Immer wieder begegnet mir die Frage, ob man mit einfachen Mitteln helfen kann, wenn beispielsweise heizungsluftbedingt, nach chirurgischen Eingriffen oder aufgrund hormoneller Wechselzeiten die Nase und/oder die Augen Anlass zu Sorgen geben, also gerötet, brennend oder unangenehm trocken sind.

Eines der besten Mittel ist sicherlich ein gutes alkoholfreies Rosenhydrolat, das man ins Gesicht sprüht, die Augen sollten geschlossen sein und man sollte den duftenden Nebel so gut es geht einatmen. Danach sollte man das Innere der Nase mit einem Öl oder einem Balsam pflegen; das Öl kann gekauft werden (Gelositin klick!) oder ganz flink selbst gemacht werden und sogar noch effektiver gestaltet werden:

  • 9 ml Sesamöl (Sesamum indicum)
  • 1 ml Sanddornfruchtfleischöl (klick! Hippophae rhamnoides)
  • 2 Tropfen Orangenschalenöl (Citrus sinensis oder Citrus aurantium)
  • 1 Tropfen Myrtenöl (klick! Myrtus communis)

Wer Salben rühren kann, ergänzt die Rezeptur mit diesen Ölen. Aber reine Fettpflege hilft auch hervorragend bei trockener Nase:

sanft schmelzen, gut verrühren und in Cremetöpfchen fest werden lassen.

Bei trockenen Augen helfen tägliche Augenkompressen mit alkoholfreiem Rosenhydrolat, dafür einfach Wattepads gut damit befeuchten und mindestens 5 Minuten auf beide geschlossen Augen legen. Zudem sollte die tägliche Ernährung bei beiden Beschwerden mit ungesättigten Fettsäuren ergänzt werden, also native (‘kalt gepresste’) fette Pflanzenöle tropfenweise auf Salate, Gemüse und sonstige Gerichte geben: Leinöl, Sonnenblumenöl, Distelöl, Arganöl, Haselnussöl etc. Oder täglich einige Nüsse und Samen essen (Walnuss, Mandel, Haselnuss, Kürbiskerne, Sesam, Sonnenblumenkerne [aufs Essen streuen] etc). Gehärtete Fette möglichst vollständig vermeiden und tierische Fette stark reduzieren! (viele gekaufte Kekswaren, frittiertes Essen, Billigschokolade, Billigeiscreme etc).  Ergänzend wäre die kurmäßige Einnahme (3-6 Monate) von Nachtkerzen- oder Borretschsamenöl (Foto oben) denkbar. Hier (klick!) geht es zur Beschreibung von wichtigen fetten Pflanzenölen für die Hautpflege und zum Einnehmen.

Eliane Zimmermann Schule für AromatherapieEine finnische randomisierte Doppelblindstudie an 86 Menschen mit trockenen Augen (zu wenig Tränenflüssigkeit) konnte zeigen, dass die Einnahme von Sanddornkernöl sehr hilfreich sein kann (es enthält Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren, es ist preiswerter als das Fruchtfleischöl und nicht oder kaum orangefarben) . Zwei Gramm des Öles wurde täglich über drei Monate eingenommen (Herbst und Winter) [Larmo PS, Järvinen RL, Setälä NL, Yang B, Viitanen MH, Engblom JR, Tahvonen RL, Kallio HP. Oral sea buckthorn oil attenuates tear film osmolarity and symptoms in individuals with dry eye.J Nutr. 2010 Aug;140(8):1462-8 und Järvinen RL, Larmo PS, Setälä NL, Yang B, Engblom JR, Viitanen MH, Kallio HP. Effects of oral sea buckthorn oil on tear film Fatty acids in individuals with dry eye. Cornea. 2011 Sep;30(9):1013-9]

Euphrasia_xsAbkochungen mit Augentrostkraut sind ein alt bewährtes Mittel bei allen Arten von Augenreizungen (und können sogar bei den trockenen Schleimhäuten der Nase hilfreich sein). Ich habe noch nie so viel Augentrostpfänzlein gesichtet wie dieses Jahr. Allerdings ist es ein Heilkraut, das meistens übersehen wird, das mit Gift weg gesprüht wird (vor allem hier in Irland), das nicht ernst genommen wird. Die hübschen Blüten dieses Halbschmarotzers, die kaum größer als eine Ameise sind, erklären sich mit einer interessanten Zeichnung: Sie erinnert ein wenig an Wimpern.

Frühere Beiträge zum Thema: hier (klick!) ist beschrieben, wie man eine einfache Salbe zaubern kann und dort, wie es noch schneller geht: die Schüttelsalbe (klick!).

dosierungen und anwendungsarten


Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieHoher Blutdruck – oder zumindest erhöhter Blutdruck ist immer wieder ein Thema in Aromapflegeseminaren. Und bei der naturheilkundlichen Behandlung dieser  Zivilisationskrankheit benötigt man etwas Fingerspitzenspitzengefühl. Wenn ich hier über “Öle für bestimmte Lebenslagen” oder gar “Öle gegen bestimmte unerwünschte Zustände des Körpers und der Psyche” schreibe, gehe ich immer ganz selbstverständlich davon aus, dass sich InteressentInnen bereits minimal mit ätherischen Ölen auskennen. Oder gerne experimentieren. Doch damit liege ich freilich nicht immer richtig! Die Dosierung und Art der Anwendung von ätherischen Ölen ist einerseits nicht einfach, denn man muss gerade bei sowas wie Blutdruck, über den ich im letzten Beitrag (klick!) schrieb, ein klein wenig experimentieren. Ich selbst benutze derzeit beispielsweise ein sehr fein duftendes Dekolleté-Spray:

  • 50 ml Wodka
  • 5 Tropfen Muskatellersalbei
  • 10-15 Tropfen Grapefruit komplett
  • 3 Tropfen Ylang Ylang
  • evtl 5-10 Tropfen verdünnten Vanilleextrakt (es gibt kein natürliches Vanilleöl) oder 1 Tr. Vanilleabsolue

3-4x täglich anwenden (die Regelmäßigkeit ist meiner Erfahrung nach wichtiger als die “perfekten” Öle) Ich befinde mich allerdings nicht im Blutdruck-Gefahrenbereich, reagiere lediglich bei Stress mit einem nicht so tollen Anstieg des Blutdrucks (ich war früher extreme Hypotonikerin!). Ich könnte auch noch morgens und abends eine ähnliche Ölmischung auf die Fußsohlen (oder auf den Pulsbereich und auch auf die zwei bei den Kommentaren beschriebenen Herzpunkte) auftragen:

  • auf 10 ml fettes Öl 3-4 Tropfen der im Beitrag und in den Kommentaren des genannten Beitrages aufgeführten Öle, Narde vielleicht eher abends

Andererseits ist es so einfach mit ätherischen Ölen zu experimentieren, solange man sich an die gängigen Dosierungserfahrungen hält:

  • 1-3 Prozent in einem fetten Bio-Pflanzenöl oder Aloe vera-Gel verdünnen.
  • Das sind 1 bis maximal 6 Tropfen ätherisches Öl in circa 10 ml (circa 2 Esslöffel) der Trägersubstanz.

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Diese Vignette kann ohne Anfragen und kostenlos runtergeladen werden und auf die eigene Website (oder Facebook, Visitenkarte etc) platziert werden.

Damit ist man IMMER auf der sicheren Seite, wenn keine Allergien oder Unverträglichkeiten gegen genau die verwendeten Stoffe vorliegen (über die unterschiedlichen Tropfenmengen und Tropfengewichte habe ich hier [klick!] geschrieben). Je geringer die Dosierung, desto mehr erreicht man auch den seelischen Bereich und kann auch chronische Zustände gut ansprechen. Je höher man dosiert, desto mehr spricht man die körperliche Ebene an und kann akute Zustände wie einen blauen Fleck (Hämatom), eine Schnittwunde oder einen lästigen Schnupfen ansprechen. Höhere Dosierungen verwendet man nur kurze Zeit, also wenige Tage. Unverdünnte ätherische Öle, egal ob natur pur und bio-zertifiziert oder gar synthetisch, verwenden nur Menschen, die entsprechend gut geschult sind. Ausnahmen sind die frischen Öle von Lavendel und Teebaum (ein Jahr nach dem erstmaligen Öffnen der Fläschchen können sie oxidieren und dann Haut und vor allem Schleimhäute reizen – bei unsachgemäßer Lagerung und Handhabung können sie bereits früher hautreizend wirken). Über Dosierungen haben ich bereits hier (klick!) geschrieben und hier (klick!) meine praktische Umrechnungstabelle zum Laminieren empfohlen.

Man sollte sich im Zweifelsfalle beim Dosieren am Geschmack orientieren: Das Ziel der Verdünnung ist das Zurückführen in die Menge, in welcher das ätherische Öl in der Originalpflanze vorliegt, meistens unter einem Prozent. Anders, also zu hoch dosiert, schmeckt die Zubereitung weder noch ist sie für unsere Haut sonderlich verträglich (Ausnahmen bestätigen die Regel!). Man könnte also von seiner fertigen Rezeptur ein winziges bisschen auf die Zunge geben: Schmeckt es grauslich bitter, scharf, ekelhaft penetrant, liegt die Vermutung nahe, dass man zuviel ätherisches Öl ins Pflanzenöl gegeben hat, dann “schmeckt” die Mischung auch der Haut nicht unbedingt (unsere Hautzellen besitzen die Fähigkeit zu “riechen”!, ich berichtete über diese recht neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse hier [klick!] ). Jeder der behauptet, dass man ätherische Öle regelmäßig unverdünnt, in großen Mengen und dauerhaft anwenden sollte, möchte seinen Umsatz steigern (und insbesondere den Umsatz der Großfirmen, die solchen Unsinn verbreiten). Diese Umsatzsteigerung geschieht auf Kosten der Natur (Plantagen, synthetische Dünger, Großmaschinen-Einsatz etc) und der Menschen, die in schwerer Arbeit unsere kostbaren Naturdüfte gewinnen. Viel hilft nicht viel. Oft hilft sogar die winzige Menge besser als eine übliche Verdünnung von 2 Prozent.

Meiner Erfahrung nach sind die Zubereitungsarten, die “perfekte” Dosierung, die studienbelegten Öle nicht so entscheidend wie eine Rezeptur, mit der jedes Individuum gut zurecht kommt. Ich versuche meinen Klienten die Mischung(en) so herzustellen oder zu empfehlen, dass sie zu ihnen passt. Jemand der/die gerne Düfte um sich herum versprüht und oft unterwegs ist, mag mit einem Dekolleté-Spray (im Prinzip ein Parfümspray, das jedoch nicht nur auf die Haut aufgesprüht wird, sondern auch bewusst inhaliert wird) gut zurechtkommen. Jemand, der/die abends immer vor dem Fernseher sitzt (ich nie!) wird nebenbei regelmäßig ein Fußbad machen können. Jemand der/die trockene Haut Haut hat, fühlt sich sicherlich mit einem feinen, verwöhnenden Körperöl wohl. Hauptsache: regelmäßige Anwendung! Der Vorteil und gleichzeitig der Nachteil der Aromatherapie/Aromapflege ist: Viele Bestandteile der ätherischen Öle kursieren in wenigen Minuten im Blutstrom und entfalten sehr schnell ihre pharmakologische Wirkung an den Zielorganen. Nach wenigen Stunden sind diese aktiven Stoffe jedoch wieder aus dem System verschwunden, beispielsweise ausgeatmet oder mit dem Urin ausgeschieden. Dann muss “nachgeladen” werden. Darum muss für den wirklichen Erfolg 3-4 Mal täglich angewendet werden, zumindest in den ersten Tagen der Behandlung.

aromatherapie bei leichtem bluthochdruck


Beide im letzten Blogbeitrag beschriebenen ätherischen Öle, die so wunderbar zur Reduzierung von Menstruationskrämpfen beitragen können, zeigten in einer weiteren wissenschaftlichen Arbeit aus Korea vom vergangenem Jahr, dass sie sich auch positiv auf den (erhöhten) Blutdruck auswirken können. Inhalationen mit Lavandula angustifolia (Lavendel fein) und Salvia sclarea (Muskatellersalbei) wurden in einer randomisierten, kontrollierten Doppelblind-Studie an 34 Frauen (Durchschnittsalter: 65,2 Jahre), die an Blasen-Inkontinenz litten, getestet. Diese Art der Untersuchung mit entblößtem Unterleib wird allgemein als stressig und als beschämend empfunden (Urodynamik). Nach Inhalation von Muskatellersalbeiöl wurden sowohl signifikant niedrigere systolische als auch diastolische Blutdruck-Werte gemessen als nach Inhalation von Lavendelöl oder des Kontrollmittels Mandelöl. Lavendelöl erhöhte den Blutdruck leicht.

Eliane Zimmermann Schule für Aromatherapie

Die klebrigen, stark riechenden Duftdrüsen sind mit bloßem Augen an den Blüten des Muskatellersalbei zu erkennen.

Es wird vermutet, dass der Inhaltsstoff Linalylacetat verantwortlich für die stark entspannende Wirkung zeichnet (knapp 65% im verwendeten Muskatellersalbeiöl), doch er ist auch zu einem relativ großen Anteil in guten Lavendelölen (im untersuchten Öl knapp 40%) enthalten. Es wird daher vermutet, dass die leicht aquaretische (wasser-abführende) Wirkung des Lavendelöles zu vermehrtem Stress bei genau dieser Blasen-Untersuchung führte, weil die Blase sozusagen gerne loslassen möchte. [Seol GH, Lee YH, Kang P, You JH, Park M, Min SS. Randomized controlled trial for Salvia sclarea or Lavandula angustifolia: differential effects on blood pressure in female patients with urinary incontinence undergoing urodynamic examination. J Altern Complement Med. 2013 Jul;19(7):664-70].

In der englischsprachigen Naturheilkunde gibt man PatientInnen mit Bluthochdruck den gut verträglichen Eiweißbaustein Arginin, da er die natürliche Blutdruckregulation unterstützt und die Ausschüttung des körpereigenen Botenstoffs Stickstoffmonoxid (NO) freisetzen hilft, dadurch werden die Gefäße elastischer und lassen das Blut besser durchfließen. [Dong JY, Qin LQ, Zhang Z, Zhao Y, Wang J, Arigoni F, Zhang W. Effect of oral L-arginine supplementation on blood pressure: A meta-analysis of randomized, double-blind, placebo-controlled trials. Am Heart J, 2011] (siehe dazu das interessante Interview meiner Berliner Kollegin Natascha von Ganski mit dem Arteriosklerose-Forscher Prof. Dr. Robenek hier kick!). Durch das Essen von Buchweizen und diversen Nussarten/Nussmusen (insbesondere Erdnüsse), kann man seinen Argininspiegel auf natürliche Weise erhöhen. In Europa hat sich die kurmäßige Verabreichung einer guten Weißdorntinktur bewährt. Wir verwenden in der Aromatherapie noch zwei weitere ätherische Öle, um Menschen mit leicht erhöhtem Blutdruck (ärztlich überprüft und niemals lebensgefährlich hoch) zu begleiten:

Mit welchen ätherischen Ölen habt Ihr Erfolge bei der Senkung des Blutdrucks?

aromatherapie bei menstruationskrämpfen


AiDA Schule für Aromatherapy Eliane Zimmermann

Muskatellersalbei blüht derzeit in vielen Gärten

Aromatherapie mit Lavendelöl, Muskatellersalbeiöl und Majoranöl kann Menstruationskrämpfe erheblich lindern, das belegte eine wissenschaftliche Doppelblindstudie, (obwohl es angeblich so gut wie keine klinischen Studien [also mit Menschen] für die Aromatherapie und Aromapflege geben soll). Für das Aromapflege-Handbuch von Evelyn Deutsch und Bärbl Buchmayr hatte ich ja bereits über 100 davon zusammengetragen und veröffentlicht. Dieser Tage fiel mir also wieder eine sehr hilfreiche wissenschaftliche randomisierte und doppelblind durchgeführte Untersuchung aus Taiwan in die Hände:

24 Frauen mit sorgfältig überprüften Menstruationskrämpfen/Schmerzen erhielten 3% ätherische Öle in einer duftneutralen Cremegrundlage (2:1:1): Lavendelöl (Lavandula angustifolia), Muskatellersalbeiöl (Salvia sclarea) und Majoranöl (Origanum majorana). 24 Frauen mit der gleichen Art Schmerz erhielten eine synthetisch beduftete Rezeptur. Die Teilnehmerinnen beider Gruppen mussten sich täglich den Unterbauch einreiben: vom Ende der vorherigen Menstruationsblutung bis zum Beginn der neuen Blutung, also einen ganzen Zyklus lang.

In der Ätherisch-Öl-Gruppe war die Schmerzdauer von 2,4 Tagen auf 1,8 Tage statistisch signifikant reduziert. Ob die Schmerzintensität auch nachließ, wurde leider in der mir vorliegenden Zusammenfassung (Abstract) nicht notiert. Der positive Effekt wird auf die vier Inhaltsstoffe Linalylacetat, Linalool, Eucalyptol und β-Caryophyllen zurück geführt. [Ou MC, Hsu TF, Lai AC, Lin YT, Lin CC. Pain relief assessment by aromatic essential oil massage on outpatients with primary dysmenorrhea: a randomized, double-blind clinical trial. J Obstet Gynaecol Res. 2012 May;38(5):817-22]

tempelblume oder frangipani


Eliane Zimmermann Schule für AromatherapieIch bin für ein paar Tage im heißem Süden unterwegs und war besonders erfreut über eine (welkende) Blüte, die mir buchstäblich vor die Füße fiel: Frangipani – einige Menschen kennen sie auch als Tempelblume (Plumeria alba L. und Plumeria rubra L.). Die hitzeliebende Schönheit ist eng verwandt mit dem bekannteren Oleander, dessen Blüten ja bekanntlich auch entzückend duften können, beide gehören zur Familie der Apocynaceae (Hundsgiftgewächse). Der wissenschaftliche Name wurde zu Ehren des französischen Botanikers Charles Plumier (1646-1704) vergeben, er war Pflanzenjäger und Forschungsreisender unter König Ludwig XIV.

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Frangipani-Absolue (klick!) duftet zwar nicht annähernd so fein wie die betörenden Blüten des manchmal etwas knorrig wirkenden Strauches, doch es hat eine enorme psychische Wirkung. Der Duft erinnert entfernt an Jasmin mit einem Hauch von Vanille, Mandel/Amaretto und doch etwas Frische von geriebener Zitronenschale. In einer Verhaltens-Beobachtungs-Studie mit Mäusen konnte festgestellt werden, dass ein ethanolischer Extrakt der Blüten (Auszug mit Weingeist) deutlich angstlindernd wirkt. [Chatterjee M1, Verma R, Lakshmi V, Sengupta S, Verma AK, Mahdi AA, Palit G. Anxiolytic effects of Plumeria rubra var. acutifolia (Poiret) L. flower extracts in the elevated plus-maze model of anxiety in mice. Asian J Psychiatr. 2013 Apr;6(2):113-8] Ich kann mir gut vorstellen, dass aufgrund der enthaltenen aromatischen Ester – “psychische Power-Moleküle” – diese Erkenntnis auf manche Menschen übertragbar ist. Einige Inhaltsstoffe (auf-/abgerundet u.a. nach Aroma-Zone):

  • 31% Lupeol (Triterpen)
  • 8% Amyrin-Isomer (Triterpenalkohol)
  • 7,3% Benzylsalicylat (aromatischer Ester)
  • 4% (E)-Nerolidol (Sesquiterpenol)
  • 3% Geranylbenzoat (aromatischer Ester)
  • 0,9% Geraniol (Monoterpenol)
  • 1,3% Benzylalkohol (phenolischer Alkohol)
  • 1,3% Benzylbenzoat (aromatischer Ester)
  • Spuren Farnesol (Sesquiterpenol)
  • Spuren von Iris-Duftstoffen (1-α-Plumierid, Plumierid p-Z-Coumarat, Plumierid-p-E-Coumarat)

von zedern und cedars


Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyIn der englischsprachigen Welt werden sehr viele Bäume, welche Nadeln und Zapfen tragen, einfach ‘cedar’ genannt. Diese umgangssprachlich unkorrekte Benennung völlig unterschiedlicher Pflanzen – bei einigen ist das ätherische Öl sogar mit einer nicht unerheblichen Toxizität belastet – hat schon für manche Verwirrung gesorgt. ‘Red cedar’ ist der Lieferant von den “Zedernklötzchen” für den Kleider- und Küchenschrank, von schönem Fassadenholz  und auch des ätherischen Thuja-Öles (Thuja occidentalis und Thuja plicata). Das ätherische Öl der Virginia-Zeder stammt von einer Wacholderart (Juniperus virginiana), es enthält ganz andere Inhaltsstoffe als das gebräuchlichere ätherische Öl der Atlaszeder und ist übrigens nicht gefährlich, wie manchmal behauptet wird. Die Texas-Zeder (Juniperus mexicana) ist auch eine Wacholderart.

Für die Erleichterung von allergischen Symptomen werden die ätherischen Öle der echten Zedern Cedrus atlantica (Atlaszeder) und von Cedrus deodara (Himalajazeder) eingesetzt. Letzteres findet in seiner indischen Heimat durch seine enorm, spasmolytische Wirkung ein hilfreiches Einsatzgebiet bei erhöhtem Blutdruck und bei psychischen Störungen. Beide Zedernöle sind wunderbare Helfer nach schweren Zeiten und bei allgemeiner Abwehrschwäche (bezüglich des Immunsystems und bezüglich der Widrigkeiten des Lebens).

Kürzlich besuchten wir mit einer Duft-Erlebniswoche-Gruppe die enorm duftenden Reste einer über hundertjährigen Atlaszeder, die von einem der 12 Stürme, die Irland im Winter geplagt hatten, umgehauen wurde. Jemand hatte die Jahresringe gezählt und Weltereignisse wie die beiden Weltkriege auf die Schnittstelle aufgetragen. Die Gruppe sammelte die aromatischen Sägespäne, um ganz oft dran zu schnuppern, um Kraft zu tanken und um eventuell ein Hydrolat daraus zu destillieren. Es wurde gespürt, wie dieser Baum stärkt, stabilisiert und ungeahnte Kräfte wecken kann.

Eliane Zimmermann AiDA Schule für Aromatherapie

Das sind die ErLEBnisse, die man als Dozent in keinem noch so schönen Unterrichtsraum dieser Welt vermitteln kann. Die mich so froh machen, dass ich oft draußen mit und bei den Pflanzen – unseren ‘Ölelieferanten’ – von ihren besonderen Eigenschaften erzählen kann. Ich bin dankbar, dass die KursteilnehmerInnen diese selbst erfahrenen und erspürten besonderen Erlebnisse mit nach Hause nehmen können, dass sie das Gelernte verinnerlichen können, ohne von Lernblockaden geplagt zu werden. Das ist ganzheitliches Lernen und Be-Greifen im besten Sinne!

Über die Umweltproblematik bei der Verwendung von Holzölen hatte ich bereits hier geschrieben, über die Zeder die keine Zeder ist, kann man hier nachlesen.

Der Sommer hat mit der kürzesten Nacht des Jahres bereits seinen Zenit überschritten, die letzte Dufterlebnis-Woche wird bald stattfinden (ab 12.7.), die Termine für nächstes Jahr sind hier (klick!) nachzulesen.

boronia megastigma – ein kostbarer feiner duft


Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyNochmals schicke ich ein paar duftende Grüße aus dem sonnigen Südwest-Irland, die Duft-Erlebnis-Woche-Gruppe, die heute abreiste, hatte wundervolle Tage, wir schnupperten und fotografierten super-seltene Duftpflanzen. Die unten abgebildete Boronia megastigma (Duftende Korallenraute) aus der Familie der Rautengewächse (wie die Zitruspflanzen) liefert ein traumhaft-blumiges, jedoch sehr kostenintensives Absolue. Es kostet bei Maienfelser Naturkosmetik 79 Euro für 1 ml! Ähnlich wie Irisöl enthält es hauptsächlich Ionon (und Dodecylacetat).

Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyÜberhaupt haben wir noch einige andere sehr seltene duftende Verwandte der Zitrusfrüchte kennen gelernt, sie alle blühen derzeit: Choisya ternata (Mexikanische Orangenblume), Poncirus trifoliata (Chinesische Dreiblättrige Orange) und der hübsche tasmanische Großstrauch Acradenia frankliniae. Wir haben dazu viele fein duftende Vertreter der Myrtengewächse studiert (oben eine wunderschön blühende enge Verwandte des australischen Teebaums), in der Sonne gefaulenzt, acht Schwäne am Seminar- und Gästehaus bewundert und das besondere Öl der Japanischen Sicheltanne (Cryptomeria japonica) ausführlich, mit Hilfe von diversen Übungen, auf uns wirken lassen, mit und ohne den Baum zu sehen und zu spüren.

Ich kann derzeit kaum Mails und sonstige Anfragen beantworten, also nicht böse sein! Für die zwei kommenden (deutschsprachigen) Duft-Erlebnis-Wochen vom 7. bis 14. Juni und 12. bis 19. Juli sind übrigens noch Plätze frei!

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Aromatherapie Eliane ZimmermannEine Duft-Erlebniswoche jagt die andere, ich wandele mit vielen “Nasen” durch die duftenden Landschaften Südwest-Irlands. Zwischendrin etwas “Arbeit” am Frühstückstisch: Den Andruck, also die Prototypen Korrektur lesen. Also: demnächst sind die lang erwarteten Lieblinge erhältlich! Viele Grüße aus dem Blütendschungel und den seltenen Aromapflanzen (Schirmtanne, Harzeibe, japanische Sicheltanne, Skimmia, Muschelzypresse etc).