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Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyEliane Zimmermann AiDA AromatherapyVor genau einem Jahr durfte ich die engagierte Heilpraktikerin Natascha von Ganski kennenlernen. Sie hatte einen Heilpflanzenkongress in ihrer Heimatstadt Berlin organisiert und ich sprach dort über die antitumorale Wirkung von ätherischen Ölen. Nun kam ein Bücherpäckchen von ihr und ich war sehr überrascht, dass sie in den vergangenen 12 Monaten ein tolles Buch geschrieben hat: Die neue Pflanzenheilkunde für Frauen. Zusammen mit der in der Naturheilkunde sehr aktiven Ärztin Prof. Dr. Ingrid Gerhard, die das Netzwerk Frauengesundheit betreibt.

Eliane Zimmermann AiDA Aromatherapy

Da Frauen aufgrund ihres sehr fein und kompliziert aufeinander abgestimmten Hormonhaushaltes oft anders auf herkömmliche Medikamente reagieren als Männer (beispielsweise bei Schmerzmitteln), entsinnt man sich in den letzten Jahren, dass bestimmte Pharmazeutika anders verabreicht und dosiert werden müssen. Viele Heilkräuter werden seit Jahrhunderten – wenn nicht gar Jahrtausenden – vorwiegend von Frauen eingenommen, sie passen besonders gut zu typisch weiblichen Wehwehchen und Beschwerden.

Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyDie Autorinnen stellen im ersten Teil in liebevoll illustrierten und gut verständlichen Porträts 46 Heilpflanzen vor. In der sehr ausführlichen zweiten Buchhälfte werden Beschwerden und Krankheiten aller Organsysteme von A bis Z durchgenommen und die jeweils besten Tees (Mischungen) und Kräuter aufgelistet, dazu bewährte Behandlungsstrategien, Hinweise zu Wissenschaft und Tradition und sogar Empfehlungen zu natürlichen Fertigarzneien aus der Apotheke ausgesprochen. Denn viele Frauen würden ja gerne zu Naturmitteln greifen, doch Tees brauen und Sälbchen-Mischen ist nicht ihr Ding, oft gibt es die bequeme Lösung auch in den Läden mit dem großen A. Unglaublich viele Beschwerden können bestens mit Heilkräutern in den Griff bekommen werden, wenn das richtige Mittel zum Einsatz kommt und wenn Geduld aufgebracht wird. An letzterer mangelt es heutzutage oft und frau will beispielsweise mit Hormonen am liebsten vorgestern eine Besserung ihrer Probleme erreichen. Wenn pflanzliche Mittel eine bestimmte Zeit eingenommen werden und es zu einer Besserung oder Heilung kommt, ist diese erfahrungsgemäß länger anhaltend, als wenn mit Geschlechtshormonen, Antibiotika und Kortison der schnelle Effekt und eine Besserung vorgegaukelt wird. Diese Erkenntnisse werden leicht verständlich erläutert, auch die Geschichte der kräuterheilkundigen Frauen von Königin Hatschepsut  bis zur Anti-Krebs-Kämpferin Johanna Budwig wird kurz vorgestellt. Man spürt auf jeder der knapp 250 Seiten, dass hier zwei erfahrene Naturheilkundlerinnen uns ihre Schatztruhe öffnen. Die knapp 20 Euro sind auch gut investiert, wenn man beispielsweise für eine liebe Freundin, die von irgendetwas geplagt wird, ein wertvolles und informatives Geschenk sucht (vielleicht mit einem Tütchen Kräutertee dazu).

Wer in Berlin wohnt, kann sich wundervolles Kräuterwissen auf Vorträgen und Fortbildungen bei Nataschas Heilpflanzenschule Alcimia aneignen, die anderen können sich einfach an den schönen und nachdenkenswerten Texten auf Nataschas Blog erfreuen. (Die obigen Abbildungen können durch Anklicken etwas vergrößert werden.)

Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyDa es heute bei vielen von Ihnen/euch närrisch zugeht und bei Karnevalsumzügen (früher zumindest) entzückende Mimosensträußchen zwischen die Kamellen geworfen worden sind, heute ein paar Eindrücke frisch aus Spanien.

Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyLeserin Alberte K. hat mit diesen so wundervoll duftenden Puschelblütchen Gelee gekocht und mir die Fotos zum Zeigen im Blog überlassen, vielen Dank!

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Die bis zu 5 Meter hohen Bäume sind streng genommen keine Mimosen sondern Akazien (Acacia dealbata L.), sie sind mit Erbsen, Bohnen und Gartenwicken verwandt (Familie der Fabaceae) und sowohl wind- als auch frostempfindlich. Hier im Südwesten-Irlands hat der Eis-Winter 2010/2011 viele Bäume niedergemetzelt, einer hier in der Nähe wurde dann noch fürchterlich beschnitten, so dass er erst in diesen Tagen anfängt sehr verhalten zu blühen. Zwei Bäume im Park unseres in 10 Tagen zu beziehenden Gästehauses haben den Jahrhundertfrost nicht überlebt, es könnte aber sein dass sie nach einiger Zeit wieder ausschlagen, diese Bäume sind sehr schnittfreundlich und vital.

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Der Duft wird mit Lösungsmitteln (Hexan) extrahiert und wird dann eine mehr oder weniger zähe Paste, die mit Alkohol verdünnt werden muss, damit sich der traumhafte Duft gut entfalten kann. Das Absolue enthält ein Palmitinsäure-Aldheyd, dazu Anisaldehyd, Acetophenon und Methylacetophenon. Also eher ungewöhnliche Verbindungen. Es wirkt stark auf die Psyche und gehört zu den absoluten Wohlfühl- und Stimmungsaufhellerdüften. Insbesondere für Menschen die eher ‘dünnhäutig’ sind, die nicht mit Kritik umgehen können und die zart besaitet sind fühlen sich zu diesem pudrig-einhüllenden Duft hingezogen. Der Duft ist auch aus Acacia decurrens erhältlich, und es gibt den ähnlichen Akazien-Duft aus Acacia farnesiana von Farfalla und Maienfelser. Bei Primavera gibt es eine 15-prozentige Verdünnung in Ethanol (Trinkalkohol), die man noch weiter verdünnen kann und wundervoll als Parfüm verwenden kann. Wer sich diesen Frühjahresgruß als (fast) Naturparfüm gönnen möchte, kann sich den traumhaften Duft von Florascent Mimosa gönnen.

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Die echte Mimose übrigens, bei der sich auf jede Berührung die zarten gefiederten Blättchen schließen, ist kein Baum, sondern ein südamerikanischer, wuchernder Halbstrauch, blüht violett und enthält für den Menschen giftige Inhaltsstoffe. In meiner Kindheit in Süd-Brasilien bin ich oft diesem kuriosen Unkraut begegnet und habe gerne damit gespielt “wer kann in einer Minute die meisten Blättchen schließen?” etc). Auf Wikipedia kann man in einem Video sehen, wie die Blätter reagieren, in vielen Botanischen Gärten ist das zart aussehende Pflänzchen life zu bewundern.

Kaum von uns bemerkt, ziehen dunkle Wolken am Lavendelhimmel auf. Mal abgesehen von den zwei Krankheitserregern, die derzeit über die violetten Felder herziehen (ich habe im Oktober 2010 schon darüber berichtet), ist eine Kampagne zugange, die die Gefährlichkeit und die Neigung zur schnellen Oxidation von Lavendelöl unter das naive Volk die Verbraucher bringen will.

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Ich bin an meinem blinden Glauben an die Unfehlbarkeit der Mathematik vor zig Jahren schier verzweifelt. Es sei das logischste Fach und absolut unbestechlich. Vor lauter Ehrfurcht habe ich mir nie die Mühe gemacht, Mathe zu beherrschen und bin seitdem auf meinen Rollstuhl Taschenrechner angewiesen. Doch wenn ich mir von Robert Tisserand mal die Rechenkünste der Ärztin Swati Sharma, die für ein in den USA bekanntes Gesundheits- und Verbraucherschutz-Blog schreibt, erklären lasse (auf dem wunderbaren englischsprachigen Blog Aromaconnection), frage ich mich allen Ernstes, wieso sie und auch andere Öle-Kritiker zu dem Schluss kommen, dass von acht getesteten ätherischen Ölen Lavendelöl das größte Potenzial für Allergien birgt. Mal abgesehen von den Zahlen bzw. haarsträubenden Verdünnungen, finde ich es äußerst kurios, dass “die Gefährlichkeit von ätherischen Ölen”, an Dermatologie-PatientInnen getestet wird, also an Menschen, die meistens bereits zu Hautproblemen neigen (denn sonst wären sie keine Dermatologie-PatientInnen, Akutpatienten werden für solche Studien sicherlich nicht heran gezogen). Ich übersetze mal Robert’s Rechnen-Nachhilfe:

Japanische Forscher testeten sechs ätherische Öle, ein Absolue und zwei Bestandteile von ätherischen Ölen. Am meisten unerwünschte Nebeneffekte waren durch 5%-iges Ylang Ylang-Öl zu verzeichnen, gefolgt von Rosengeranie (20%-ig) und Lavendel (auch 20%-ig). Die anderen Duftstoffe wurden zu Vergleichen herangezogen, obwohl sie nur 5- oder gar 2%-ig verdünnt untersucht wurden. So kann man keine Vergleiche über das relative Risiko anstellen. Je höher die Düfte konzentriert waren, desto höher die negativen Reaktionen. Bei den japanischen Versuchspersonen bestand der “Verdacht auf kosmetische Dermatitis” – das ist eine Hoch-Risiko-Gruppe.

Wenn man bedenkt, dass das Lavendelöl 20%-ig und an einer Hochrisiko-Gruppe getestet wurde (Patch-Test), und dass nur 1,4% (21 von 1.483) Patienten eine negative Reaktion aufwiesen, bedeutet das, dass Lavendelöl kein relevantes Allergen ist. Andere Forschungen präsentierten Lavendelöl als ein Niedrig-Risiko-Öl. Als 50 Freiweillige mit dem unverdünnten Öl getestet wurden, gab es keinerlei Reaktionen (Meneghini et al 1971). Ähnlich gab es bei 25 Freiwilligen, die mit 10%-igem Lavendelöl getestet wurden, keine Reaktionen (Opdyke 1976 p451). In einer polnischen Studie mit 200 Dermatitis-Patienten zeigte kein Teilnehmer Reaktionen auf 2%-iges Lavendelöl (Rudzki et al 1976). In einer dänischen Studie reagierten zwei von von 217 Dermatitis-Patienten (0.9%) positiv auf 2%-iges Lavendelöl (Veien et al 2004). Bei einer Konzentration von 1%-igem Lavendelöl entstanden keine Reaktionen bei 273 Dermatitis-Patienten (Meneghini et al 1971). Wenn man also diese Zahlen zusammen zählt, reagierten zwei der 690 Dermatitis-Patienten (0,3%) auf Lavendelöl, wenn es 1- oder 2%-ig aufgetragen wurde.  …

Über einen Zeitraum von 15 Jahren (1986-2000) sind nur 5 Fälle einer Lavendelölallergie weltweit beschrieben worden (Brandão 1986, De Groot 1996, Keane et al 2000, Schaller & Korting 1995, Selvaag et al 1995), drei Personen davon waren Allergiker gegen verschiedene Allergene. Das steht im Gegensatz zu Millionen von Fläschchen mit unverdünntem Lavendelöl, das pro Jahr an Konsumenten verkauft wird, dazu noch Millionen Kosmetik-Produkte mit Lavendelöl.  …  Lavendel ist nicht nur ein Niedrig-Risiko-Allergen, sondern es besitzt sogar anti-allergische Wirksamkeit, wenn es äußerlich aufgetragen wird. Denn es unterbindet die Freisetzung von Histamin in Mastzellen (Kim et al 1999). In den meisten Fällen von Allergien wurde vermutlich oxidiertes Lavendelöl eingesetzt, das frische Öl wirkt dagegen anti-allergisch und sogar mittelmäßig antioxidativ (Wei and Shibamoto 2007). (Die Quellen stehen im Originalbeitrag von Robert Tisserand)

Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyDa bei uns nun zum Glück, wie vor den zwei Frostwintern in Irland meistens üblich, der Winter vorbei ist und der Maler mit den Renovierungen im neuen Seminar- und Gästehaus am Meer bald fertig ist, verabschiede ich mich für diese Saison als Forum für Hilfesuchende und Fragende.

Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyIn letzter Zeit kamen ziemlich viele Fragen und ich bin ja jemand, die nur schlecht ‘Nein’ sagen kann. Doch ich habe begonnen mich der Reinigung des Gewächshauses hinter dem Gästehaus widmen, es enthält einen Dschungel auf gefühlten 100 Kilometern Jasminranken, die teilweise schon blühen und ich werde Sommerblumen und Kräuter für die Aromaküche säen.

Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyIn zwei Wochen, wenn die offizielle Mietzeit beginnt, werde ich Gardinen, Lampen und Bilder aufhängen, Gartenmöbel lackieren und Schränke mit Bettwäsche, Handtüchern, Wärmflaschen, Geschirr, Besteck, ätherischen Ölen und Destilationszubehör füllen. Die überdachte ‘Veranda’ vor dem Haus wird mit Sitzgelegenheiten gefüllt und dekoriert, die Terrasse auf der Westseite des Hauses wird bepflanzt und mit Kübeln versehen (mein Über-2-Meter-Teebaum stampft schon ungeduldig mit den Wurzeln). Einige Dutzend Namensetiketten sind noch an Handtücher und Bettwäsche anzunähen (wegen des Wäschereidienstes). Mein Traum, ein gemütliches Seminarhaus am Meer für Lernende der Aromatherapie anbieten zu können, rückt also in greifbare Nähe. Es blühen schon etliche Sträucher drum herum, so dass keine Winter-Tristesse mehr möglich ist.

Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyDer langen Rede kurzer Sinn: Nach über drei Jahren des ziemlich disziplinierten Blog-Schreibens sollten hier alle wesentlichen Fragen beantwortet sein, jeder Lesende kann sich entweder unter ‘Kategorien’ in der rechten Spalte auf seine persönliche Suche begeben oder ganz oben rechts sowie in der rechten Spalte mittendrin ins Suchfeld sein Stichwort  eingeben. Wer nicht fündig wird, kann sich auf meiner Facebook-Seite Aromapraxis mit 1089 ‘Freunden’ austauschen oder auf XING Aromapflege & Aromatherapie bei 565 Mitgliedern und meinen zwei Co-ModeratorInnen Sabrina und Thomas nach Antworten und Erfahrungsberichten suchen. Beide Foren sind kostenlos, man benötigt lediglich eine Anmeldung.

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Ich würde mich freuen, wenn ich ab und zu ein paar Erfahrungsberichte wie den schönen Beitrag von Pascale hier einstellen könnte, sie brauchen nicht perfekt geschrieben zu sein, ich kann sie redigieren. Sie können auch einfach in Stichworten oder tabellarisch zusammengefasst sein, ich kann eine nette Geschichte daraus machen. Ich werde selbstverständlich auch weiterhin meine normalen Texte schreiben, derzeit tummeln sich knapp zehn Beiträge in der Warteschleife.

Vierzehn dieser Fischtanks sollen 500.000 Mast-Lachse beherbergen, dieser noch sehr unberührte Küstenabschnitt ist dafür vorgesehen. Kinder baden hier, lokale kleine Fischer und Angler holen sich hier ihr Essen aus dem Wasser, der wunderschöne Film 'Ondine' wurde hier von Neil Jordan gedreht.

Und dann noch abschließend eine Bitte in eigener Sache, die uns auch Zeit kostet, für die wir momentan eintreten: Mitten in unsere schöne Bucht soll eine Lachsfarm gigantischen Ausmaßes gebaut werden, die Fäkalien der 500.000 eng eingepferchten Fische entsprechen denen einer mittleren Stadt, sie sollen einfach ins Meer gelassen werden. Tonnen von Antibiotika werden benötigt, um möglichst viele der Kaltwasserfische hier im ‘lauwarmen’ Wasser des Golfstromes gesund am Leben zu halten, andere Chemikalien sollen helfen, sie vor den aktuellen Parasiteninvasionen, die bereits in der Bucht herrschen, zu befreien, rote Farbstoffe werden dem Futter beigefügt, um die verfetteten und blassen Tiere rosa zu färben (diese Farbkristalle lagern sich im menschlichen Auge ab und können zu Blindheit führen). Wer mag, kann unserer Initiative gegen diesen Wahnsinn (der ja nicht nur hier passiert, sondern in schönen, ruhigen Buchten weltweit) seine Sympathie bekunden, indem er auf der Facebook-Seite Save Bantry Bay ein ‘like’ klickt oder sich informiert auf Save Bantry Bay. Wir – eine seit einer Woche nicht mehr verschwindend winzige Gruppe von besorgten Meeresschützern – möchten noch mehr Präsenz gegen die Willkür eines einzelnen Ministers und gegen die Gier des weltweit größten Lachsproduzenten zeigen (vermutlich habe viele hier unter den LeserInnen bereits öfters von deren Lachsfleisch gegessen). Zumindest haben wir die Expansionsarbeiten einer bereits bestehenden Lachsfarm an diesem Ort, die gestern starten sollten, verzögern können. Vielen Dank!

Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyIch hatte die Teilnehmerin einer meiner Aromachemie-Fortbildungen, Pascale Dimmer, gebeten, mal über die Anti-MRSA-Aktivitäten in ‘ihrem’ Wohnheim in Luxemburg zu berichten. Denn ihre Wünsche, Versuche, Fehlschläge, Enttäuschungen, ihre Beharrlichkeit – all das kann anderen Pflegenden Mut machen, im Sinne ihrer PatientInnen und Heimbewohner zu handeln und beharrlich zu kämpfen. Für die Nicht-Pflegenden: MRSA ist einer der ‘Krankenhaus-Keime, die sich zunehmend vor allem in Pflegeinstitutionen breit machen und gegen die es  kaum noch oder in manchen Fällen keine wirksamen Antibiotika (mehr) gibt. Bislang kann nur ein intaktes Immunsystem davor bewahren und und – wie viele wissenschaftliche Arbeiten zeigen konnten – etliche ätherische Öle. Die folgenden Informationen sollte sich auch jeder Privatmensch merken, der vielleicht mal überraschend ins Krankenhaus muss oder zu einem geplanten blutigen Einsatz wie einer Zahnextraktion oder der vorsorglichen chirurgischen Entfernung von Hautaufälligkeiten.

“Ich arbeite seit fast acht Jahren in einem Wohnheim mit fünfzehn geistig schwer behinderten Menschen.

Sobald unsere Leute ins hiesige Krankenhaus mussten, wurden sie vor und nach dem Aufenthalt auf MRSA kontrolliert. Vor ungefähr zwei Jahren wurden alle, Bewohner und Personal, getestet und fünf waren dann positiv. Alle Betroffene wurden mit der Schulmedizin behandelt , die erste Dekontamination blieb bei allen erfolglos. Weitere Dekontaminationen folgten, bei den einen erfolglos, bei den andern nach mehreren Versuchen mit Erfolg. Da unsere Bewohner systematisch getestet wurden, sobald sie einen Krankenhausaufenthalt hatten, bemerkten wir, dass einige oft längere Zeit MRSA frei waren und dann waren sie wieder kontaminiert. Ein Teufelskreis!
Dann musste einer unserer MRSA Patienten an der Hüfte operiert werden, durfte aber natürlich nicht und die Dekontaminationen begannen wieder – erfolglos!
Dazu muss ich sagen, dass unsere Leute nicht isoliert werden. Sie sind hier im Wohnheim zu Hause und ihr Immunsystem ist nicht denselben Strapazen ausgesetzt wie im Krankenhaus. Natürlich wollte ich von Anfang versuchen, den Bewohnern mit der Aromatherapie zu helfen, traute mich jedoch erst nicht, erhielt dann später die Erlaubnis unserer Ärztin.
Zu diesem Zeitpunkt waren nicht alle in unserem Team von der Aromatherapie überzeugt und ich kann nicht beschwören, ob die Dekontamination mit den Ölen ernsthaft durchgeführt wurde. Hinzu kam, dass ich viel zu niedrig dosierte und einfach die falschen Öle benutzte. Auf jeden Fall gelang mir die Sanierung damals nicht. Dann wurde sogar ein Aromatogramm für den betroffenen Bewohner gemacht. Doch mir war es danach nicht mehr möglich, damit zu arbeiten, da der Bewohner dringend operiert werden musste, er kam ins Krankenhaus, wurde dort isoliert und dann mit der Schulmedizin saniert.

Dann letztes Jahr im Juli, begannen wir erneut mit den Dekontaminationen. Drei unserer Bewohner waren MRSA positiv ! Dieses Mal sollte die Schulmedezin nicht eingesetzt werden! Wir wurden von unserer Ärztin und Hygienefachkraft unterstützt!
27.07.2011. Drei Bewohner sind im Rachen, in der Nase und auf der Haut MRSA positiv. Wir benutzten ein 3% Duschgel (1x tgl), 2% Körperöl (2x tgl), 2% Nasenöl (3x tgl) sowie Mundspray (3x tgl) und Raumbeduftung.
Diese Mischungen setzte ich ohne Überprüfung durch ein Aromatogramm, mehr oder weniger aus dem Buch von Professor Wabner ein. Es erfolgten drei Wochen Dekontamination, dann eine Woche Pause mit Kontrollen. Danach war eine unserer Bewohner saniert und blieb es, bis sie leider im November gestorben ist.

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2.09.2011. Eine zweite Mischung wurde versucht, noch immer wurde kein Aromatogramm gemacht. Nach drei Wochen war der zweite Bewohner auf der Haut negativ, blieb aber in der Nase und im Rachen positiv. Die dritte Person blieb überall positiv.
4.10.2011. Weitere drei Wochen Dekontamination mit derselben Mischung, immer noch ohne Aromatogramm. Der zweite Bewohner blieb auf der Haut negativ, Nase und Rachen positiv. Die dritte Bewohnerin blieb komplett positiv. JETZT WURDE EIN AROMATOGRAMM GEMACHT !!
12.11.2011. Neue Mischungen wurden mit Hilfe von Aromatogrammen gemacht. Die Abstriche drei Wochen später liessen uns alle vor Freude tanzen. Der zweite Bewohner war saniert! Die dritte Bewohnerin leider noch immer komplett positiv, sogar in den Ohren !
19.12.2011. Erneute Dekontamination mit derselben Mischung (nach erneutem Aromatogramm). Der zweite Bewohner wurde nur mit 1% Mischungen, während die dritte Bewohnerin nun mit 5% Mischungen behandelt wurde. Doch auch dieser Versuch bleibt bei ihr erfolglos.
Nun habe ich ihr anhand des neuen Aromatogramms eine leicht veränderte Mischung zusammengestellt. Zusätzlich wenden wir eine 50% Fussohlenmischung an.
Die Ohrenmischung bringen wir mit Ohrenstäbchen soweit wie möglich in den Gehörgang ein*, und reiben zusätzlich noch die ganze Ohrmuschel und hinter den Ohren ein. Wir können die Mischung nicht ins Ohr machen, da ihr Trommelfell nicht mehr intakt ist. Am 20. Februar werden die Abstriche gemacht. Unsere Hygienefachkraft hat den zweiten Bewohner als saniert erklärt und brachte uns ein grosses Lob entgegen.
Auch vom Krankenhaus kam ein grosses Lob. Den sanierten Bewohner behandeln wir trotzdem noch weiter mit, um sein Immunsystem zu unterstützen. Wir alle sind, nach diesem Erfolg, sehr motiviert, weiter mit den Ölen zu arbeiten. Ich selbst habe während diesen vergangenen Monaten viel dazu gelernt, vor allem dass man nicht die Geduld verliert.
Wir haben mit Manuka, Teebaum, Niaouli, Thymian thymol*, Oregano*, Zimtrinde*, Koriander und Bergbohnenkraut* gearbeitet, sowie Zitrusdüfte in der Duftlampe angewendet. Ich kann gerne die Rezepturen schicken aber dies ist wohl sinnlos. Richtig Erfolg hat man nur, wenn man mit den Aromatogrammen arbeitet.
Ich hoffe abschließend, dass ich anderen Pflegekräfte Mut machen kann, sich einfach durchzusetzen und vor allem Geduld zu haben. Ich muss hinzufügen, dass ich und meine Mitarbeiter uns glücklich schätzen können, dass wir mit einer Ärztin zusammenarbeiten können, die uns so gut unterstützt und vertraut. Ohne sie wäre dies alles nicht möglich gewesen. Drückt uns die Daumen , dass wir Ende Februar einen ganz grossen Freudentanz machen können, nämlich wenn auch die letzte Bewohnerin MRSA negativ wäre!”
Pascale Dimmer aus Luxemburg

*Anmerkung: diese Art der Anwendung und diese ätherischen Öle nur unter Verantwortung eine(r) Mediziner(in) vornehmen!

Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyWir Naturheilfreunde und Befürworter einer möglichst natürlichen Ernährung und Körperkosmetik werden schon mal schräg angesehen. Menschen, die sich nicht viele Gedanken um ihre Nahrung und die mögliche Ursache von Beschwerden und Krankheiten haben, betrachten uns bisweilen als so eine Art Müsli-Fakire. Andere bewundern uns und meinen, dass wir tagtäglich vor dem Kühlschrank und am Herd Heldentaten vollbringen. Sie meinen, dass sie selbst nicht so eine Disziplin hätten. Dass jemand Geschmacksvergnügen und wirklich Freude an naturbelassener Vielfalt haben kann, erscheint Außenstehenden eher seltsam. Und dass sich gar jemand über das hier abgebildete Geburtstagsgeschenk so richtig freuen kann, kommt manchen Kritikern ziemlich befremdlich vor.

Wenn Laien sich ein kleine wenig damit beschäftigen würden, wie wesentlich gute Fette, Öle und die jeweiligen Nahrungsmittel derselbigen für unsere Gesundheit sind, hätte sie vielleicht auch mehr Freude daran. In den Siebziger Jahren ist uns (und unseren Eltern) mit viel Geld und in einer breit angelegten, weltweiten Werbekampagne ins Gehirn gehämmert worden, dass nur Margarine uns vor dem Herztod bewahren kann, dass nur durch wissenschaftliche Erkenntnisse eine Brot- und Kochschmiere entstehen konnte, die uns nicht fett machen und darüber hinaus noch den Cholesterinspiegel gesundheitsbringend beeinflussen soll. Alle anderen Fette hätten den vorzeitigen Tod durch Fettleibigkeit im Schlepptau, “Fett ist ungesund und macht fett” lautet seitdem die Devise.

Dass native Pflanzeöle, Nüsse, Samen und manche Früchte (Sanddorn, Avocado) vielfältige Naturapotheken in sich bergen, wird erst ganz langsam wieder bekannt. Auch werden diese “fetten Öle” seit gut 20 Jahren in der Aromapflege und -Therapie als Träger- und Verdünnungssubstanzen eingesetzt, doch um den jeweiligen therapeutischen Wert einiger dieser goldenen (oder roten oder grünen) Flüssigkeiten ist immer noch recht wenig bekannt. Wäre das nicht so, könnte sicherlich ein Heilgebiet entstehen, das man Oliotherapie nennen müsste. Denn hat man die richtigen fetten Pflanzenöle, sind ätherische Öle manchmal gar nicht nötig. Das ist vor allem für den Bereich der Seniorenpflege interessant, wo der Siegeszug der ätherischen Öle noch sehr schleppend vor sich geht. Überall dort, wo die Implementierung der Aromapflege auf starken Widerstand stößt, könnte ein erster Schritt mit der Oliotherapie oder Oliopflege getan werden. Bei Venenproblemen und vereiterten Wunden könnte man mit dem grandiosen Vielkönner Calophyllumöl große Hilfe leisten, bei trockenen Schleimhäuten, Magengeschwüren und dem Hand-Fuß-Syndrom wäre den PatientInnen mit Sanddornfruchtfleischöl enorm geholfen, bei Neurodermitisbeschwerden hätte man in Argan-, Nachtkerzen- und Borretschsämenöl kraftvolle Verbündete. Akne und Narben könnte man erfolgreich mit Hagebuttenkernöl begegnen und immungeschwächten und gar an Krebs erkrankten Menschen würde man mit Schwarzkümmelöl wieder auf die Sprünge helfen. Ekzematische Haut reagiert hervorragend auf ein gekonntes Gemisch aus einigen Ölen. Eine Kur mit feinstem, frisch gepresstem Bio-Leinöl bringt den ganzen Organismus wieder auf Trab. Man müsste sich dann nicht – wie bei der Pflege mit ätherischen Ölen – peinlich genau mit Verdünnungsvorschriften herumschlagen und bräuchte sich auch nicht mit möglichen Kontraindikationen oder Patientengruppen, welche ätherische Öle eventuell nicht vertragen würden, befassen. Man müsste allenfalls Allergien abfragen, aber dieses Gebiet muss in der Anamnese ohnehin abgeklärt werden.

Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyDie Liste der Indikationen für für viele Pflanzenöle ist so unglaublich vielfältig und lang, dass Feeling mich gebeten hat, einen Zweitages-Kurs für alle InteressentInnen in Wien zu diesem Thema anzubieten (17. und 18. März 2012 im Springerschlössl). Ich habe mich seit meinem Schwerpunkt-Abitur in Ökotrophologie (Ernährungswissenschaft) intensiv mit diesem Thema beschäftigt, habe bei einem Marketingexperten Psychologie studiert, der die Margarinekampagne mit ins Leben gerufen hat (und der berichtete, mit welchen Lügen und Übertreibungen diese verbunden war). Ich zähle die “Fette-Öle-Bibel” Fats that Heal – Fats that Kill von Udo Erasmus (leider nur auf englisch) zu meinen besten Büchern über Ernährung (wie auch viele Rezensenten bei Amazon). Aber ich liebe auch das wunderbare Buch von Ruth von Braunschweig Pflanzenöle – Qualität, Anwendung und Wirkung, in dem viele einfache und schnell umsetzbare Rezepturen nachzulesen sind. Sie beschreibt auch jedes bekanntere Pflanzenöl fundiert und doch für jedermann und jederfrau gut verständlich. Pflanzenöle, richtig angewendet, machen nicht fett, im Gegenteil, einige Fettsäuren helfen beim Entschlacken und Abnehmen, da sie sehr stoffwechselaktiv sind. Pflanzenöle sind der Grundbaustein für alle Zellen und werden vom Körper bei vielen Aufbauvorgängen benötigt, sie gehören in jede Ernährung, der menschliche Körper ist seit Urzeiten auf sie angewiesen. Und wenn es nur fünf oder sechs nicht geröstete und pestizidfreie (nicht oder wenig gesalzene) Nüsse und/oder Mandeln am Tag sind. Nur weil diese “Medizin” überall zu kaufen ist und relativ preiswert ist, ist sie noch lange nicht unwirksam! (Ölefotos: Christine Steiner)

Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyDieses Jahr wird vollgepackt sein mit besuchenswerten Fortbildungen über den verantwortungsvollen Umgang mit ätherischen Ölen – sowohl in der Krankenpflege als auch im seelisch-unbewussten Bereich und beides zusammen. Weitere Veranstaltungen (im Mai bei München, in Wien und in Großbritannien, im September der ganz große internationale Kongress Botanica 2012 in Dublin) sind auf der rechten Spalte durch Anklicken auf das grüne Fortbildungs-Signet zu finden oder direkt hier. Meine drei Botanikwochen für dieses Jahr sind nun bis auf einen Platz (letzte Maiwoche) ausgebucht.

Fachtagung Aromapflege – Kompetenz bei Wunden an Körper und Seele

25. April 2012, ab 8:30 Uhr
Bildungszentrum Gesundheit und Pflege
Ostalb-Klinikum, Aalen
Teilnahmegebühr, inkl. Imbiss, Pausengetränke 68 Euro

Ermäßigter Preis für DBfK-Mitglieder, Auszubildende, Studenten und je Abonnement der Pflegezeitschrift Kohlhammer 58 Euro.

Sinnvoll berühren 
In vielen Pflegesituationen erweist es sich als wertvoll, wenn Wunden an Körper und
Seele indirekt und sanft angesprochen werden können.
Die Aromapflege eröffnet dafür zahlreiche Möglichkeiten, präventiv wie therapeutisch.
Sie kann – je nach Indikation – manuell oder sensuell berühren, positive Prozesse anstoßen und sie fördern. Die Fachtagung vermittelt ein aktuelles Bild praktischer Anwendungsmöglichkeiten. Sie beleuchtet Aspekte der Aromapflege aus ärztlicher Sicht ebenso wie unter dem Blickwinkel ihrer Erfolge. Der Flyer zum Ausdrucken befindet sich hier, auch befinden sich Infos auf der Blog-Seite der Mit-Initiatorin Monika Volkmann.
Das Programm:

Begrüßung
Günter Schneider, Pflegedirektor
Prof. Dr. Ulrich Solzbach, Ärztlicher Direktor

Chronische Wunden – Bedeutung der Aromapflege aus ärztlicher Sicht
Dr. Peter Wirsing

Behandlung chronischer Wunden – Aromapflege als Prävention und Therapie
Monika Volkmann, Fachkrankenschwester Anästhesie/Intensivpflege, Aromatologin, Integrale Osmologie, Modernes Wundmanagement

Pause

Natürliche Hautpflege – Sanft und wirkungsvoll durch Pflanzenöle 
Cornelia Mögel, Krankenschwester, Wundmanagementbeauftragte,
Aromakologin (Forum Essenzia e. V.), Referentin und Seminarleiterin, Leitung Münchner Arbeitskreis Naturaromen

MRSA – Erfolge der Aromapflege 
Monika Volkmann

Mittagspause

Innere Wunden – Gibt die Naturheilkunde neue Orientierung?!
Monika Volkmann

Wenn Düfte die Seele berühren – Akute und chronische, seelische Befindlichkeitsstörungen – Praktikable Anwendung im Alltag
Sabine Maucker, Krankenschwester, klassische Homöopathieausbildung, eigene
Naturheilpraxis seit 1999

Integrale Osmologie Basiskurs mit Martin Henglein

Eine einmalige Gelegenheit, den Pionier der deutschsprachigen Aromawelt und ‘Erfinder’ des faszinierenden Archetypischen Duftkreises® life zu erleben und sein faszinierendes Wissen in die eigene Arbeit einzubauen. Martin war der erste Autor eines deutschen Aromatherapiebuches, welches fast zeitgleich mit Patrick Süßkinds ‘Das Parfüm’ erschien. Da sie zusammen recherchiert wurden, sind darin spannende Informationen über vergangene Zeiten in den Duftwelten nachzulesen. Ein Klassiker, der leider nicht mehr aufgelegt wird, jedoch eben sah ich, dass bei Amazon noch neun Exemplare zu ergattern sind. Ich erinnere mich noch genau, wie ich Mitte der achtziger Jahre dieses recht dicke Buch in einem sonnigen Hof am Garda-See liegend verschlungen habe.

Datum: 19./20./21. Oktober 2012 in Freital bei Dresden
Zeit: 09.00 – 17.00 h
Kosten: 440,00 Euro /3 Tage, Anmeldeschluss: 08.10.2012
Seminarbeschreibung:Eliane Zimmermann AiDA Aromatherapy

· Düfte als lebendige Pflanzenbilder – in der Interaktion von Geruchssinn und dem Riechstoff

· Die seelische Befindlichkeit im Zusammenhang mit dem natürlichen Duftstoff

· Aspekte: – psychologisch – energetisch

· Der archetypische Duftkreis®

· Die persönliche Entwicklung, erfolgreiche Lebensstrategien, spirituelle Wandlung

· Die Duftplanzensignatur

· Psychoneuroimmunologische Aspekte der ätherischen Öle

· Erkenntnisse aus der Chronobiologie

· Osmologische Erkenntnisse in der praktischen Arbeit

· Differenzierung der verschiedenen osmologischen Ebenen

· Z.B. Stressabbau, Selbst-Regulation, Genießen, Wandlung und spirituelles Wachstum, die Innere Mitte – das Selbst erfahren, …

Infos auf dieser Website und Anmeldung bei Monika Volkmann: info ät integrale-osmologie.de (Spamschutz: bitte Leerzeichen entfernen und das korrekte Zeichen einsetzen)

2. Kongress Ätherische Öle in der Psychiatrie

am 29. September 2012 in BaselEliane Zimmermann AiDA Aromatherapy

Türöffnung: 8.30 Uhr

Beginn Kongress: 9.30 Uhr

Die Website psycharoma.ch ist eingerichtet und wird nach und nach ergänzt.

Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyEinen Flyer als pdf  kann man runterladen.

Kosten:
CHF 150.- / Euro 120.-
inkl. Mittagessen und Zwischenverpflegung.

Bei Anmeldungseingang ab 28. August:
CHF 175.- / Euro 140.-
Ermässigung für Studierende: CHF 25.- / Euro 20.-

Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyDiese “Petition” hat viele Reaktionen, Fragen und Unsicherheiten hervor gerufen. “Petition” in Anführungsstrichen, weil es sich um eine simple Online-Unterschriftenliste handelt. Das Wort Petition ist irreführend verwendet worden, denn dieses suggeriert eine Eingabe an offizielle Behörden/Regierungsstellen. Da ich, wie erwähnt, die Anfrage aus verlässlicher Quelle erhielt, habe ich das nicht hinterfragt, Monika Volkmann ist jedoch dem Impressum mal auf den Grund gegangen. Ich finde es dennoch okay, Dr. Dietrich Wabner mit seinem Verein N.O.R.A. International eine kleine Unterstützung in Form einer Unterschriftenliste zukommen zu lassen, denn er ist einer der wenigen Aroma-Leute, der sich für den Erhalt von “bedrohten” ätherischen Ölen einsetzt und der – gegen Windmühlen kämpfend – auch bemüht ist, diesem bürokratischen Unsinn die Stirn zu bieten. Es scheint jedoch nicht möglich, selbst für einen zweifachen Doktor und Chemiker, die Eurokraten und nicht in dieser Materie beheimateten Schutzwächter davon zu überzeugen, dass synthetische, also menschengemachte Moleküle anders beschaffen sind, als ihre kopierten Vorbilder (nicht Ebenbilder) aus der Natur.

Dazu eine kleine Fantasiereise: Stellen Sie sich einen Teppich vor, weich und wuschelig, das Etikett sagt “100 Prozent Wolle”. Dann schauen Sie unter den Teppich und sehen ein feinmaschiges Netz, das eindeutig aus Nylon/Plastik ist, es trägt die Wollfasern und gibt dem Teppich Zusammenhalt und Haltbarkeit, ist hauchdünn, ist fast nicht vorhanden, macht nur 1 Prozent des Teppichgewichtes aus. Doch der eigentliche, der sichtbare Teppich besteht aus reiner Wolle. So ähnlich verhält es sich mit synthetischem Geraniol, Citral, Linalylacetat, Menthol. Wir riechen diese auch in billigen Aromaölen, doch die geschulte Nase schaut automatisch auch unter den Teppich, sie erkennt sofort, da sticht etwas, da fehlt etwas, das ist nicht rund. Was die Laiennase auf den ersten Blick Schnupperer nicht merkt, erkennt jedoch ein anderer Teil des komplexen Systems Mensch und sagt “Halt! Hier stimmt etwas nicht, hier ist etwas drin, was nicht rein gehört” und löst beispielsweise einen Niesattacke aus oder rote Hautpusteln. Geschieht der Kontakt mit dem Chemiegeruch zu oft, kann sich auch das Immunsystem empören und löst dann irgendwann schlimmere Symptome aus, eben eine Allergie. Das kann selbstverständlich auch mit Naturdüften passieren wie mit allem, was uns im Leben so begegnet auch.

Der Chemiker sagt stolz: “Ach, dieses eine Prozent (“im Teppich” oder “im Aromaöl”) kann man wirklich vernachlässigen, es hat mit dem tollen von mir geschaffenen Duftmolekül eigentlich nichts zu tun, es dient lediglich als Trägersubstanz.” Je billiger so ein “Parfümöl” oder “Aromaöl”, desto größer ist dieses “Trägernetz” und desto wahrscheinlich ist es, dass es aus chlorierten Substanzen besteht. Wer jemals im Schwimmbad, in der Sauna, in öffentlichen Toiletten penetranten Chlorgeruch wahrgenommen hat, weiß was ich meine. Diese ach so minimalen Anteile an chlorierten Substanzen scheinen insbesondere für ungewollte Reaktionen wie Kopfschmerzen, Unverträglichkeiten und sogar Allergie verantwortlich zu sein. Eigentlich muss man entsprechenden Immunsystemen nun geradezu gratulieren, dass sie auf sowas überhaupt noch reagieren, und dankbar sein, dass sie Alarm schlagen. So degeneriert und blöd ist der menschliche Körper auch heute nicht, dass er nicht bemerkt: “Da stimmt etwas nicht, da muss ich mich wehren, da ist Gift mit im Spiel.”

Die natürlichen “Zwillinge” kommen nicht nur ohne Chlor aus, sie sind auch eingebettet in ein Meer von andere Inhaltsstoffen im jeweiligen Öl. Ein schönes Beispiel ist ein hochwertiges Öl der Gewürznelkenknospe. Es enthält zwar reichlich das potenziell hautreizenden, durchblutungsfördernden und anregenden Phenols Eugenol (bis zu 80%), doch in den verbleibenden 20 bis 30 Prozent finden wir auch andere Goodies, welche entkrampfen/entspannen (bis 22% Eugenylacetat), entzündungshemmend wirken (13% beta-Caryophyllen) und schmerzlindernd wirken (Methylsalicylat). Eugenol an sich hat nicht nur negative Eigenschaften, wie so gerne behauptet wird, sondern wirkt als Breitbandmittel stark keimtötend und auch schmerzlindernd. Man muss also die ganze Symphonie der Inhaltsstoffe betrachten und nicht nur einen einzelnen schrillen und schrägen Flötenton, der im Gesamtkonzert vielleicht gerade das i-Tüpfelchen ausmacht, jeder Klassik-Konzertgänger weiß das.

Doch das heute geltende Paradigma will uns mit erschreckend roher Gewalt und gesetzlichen Vorschriften wirklich ins Gehirn einhämmern, dass wir mit ganzheitlichem Denken und Betrachten falsch liegen, dass wir Einzelstoffe anzuerkennen haben, dass diese einfach und schnell und billig von Menschenhand herzustellen seien (gerne als “naturidentisch” bezeichnet). Und dass viele Naturstoffe unvollkommen, schlecht, böse, fehlerbehaftet seien. Darum sind, aus Kosmetikgesetzgeber-Sicht und zugespritzt gesagt, Fenchel und Anis, Basilikum und Estragon, Zimt und Rose, “böse Pflanzen”, denn sie produzieren “gefährliche Stoffe”, welche hautschädigend und leberschädigend (durch die Haut???) wirken. Die wissenschaftlichen Experimente, die zu diesen Erkenntnissen führten, werden jedoch einerseits oft mit menschengemachten Laborduftstoffen an (Nage-)Tieren mit anders arbeitendem Stoffwechselsystem gemacht. Dazu werden diese Tiere damit zwangsernährt, obwohl Rose, Fenchel, Basilikum vielleicht nicht zu ihrem Beute- und Nahrungsschema gehören und ihr Metabolismus nicht jahrtausende Jahre lang Zeit hatte, sich auf den Abbau dieser Pflanzeninhaltsstoffe einzustellen. Diesen Tieren wird zudem das Fell wegrasiert, bevor sie mit den fraglichen Substanzen eingeschmiert werden (wer sich als Mensch rasiert, wird sich an diesen Stellen nicht anschließend mit scharfen und reizenden Kosmetika einreiben, weil das Rasieren immer Mikroverletzungen zur Folge hat). Und damit man wirklich nachweisen kann, wie gefährlich diese “Pflanzenstoffe” (aus dem Labor, hm) sind, werden sie hoch/überdosiert und über lange Zeiträume an den Tieren verwendet. Wenn ein menschliches “Versuchskaninchen” wochenlang ausschließlich mit Heu gefüttert werden würde, könnte man beweisen, dass Heu unverdaulich ist, zu Giftgasen in den Eingeweiden führt und schließlich zum Tod durch Darmverschluss.

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Der Faktor Mensch wird dabei völlig vernachlässigt: Dass der Mensch recht schnell “die Nase voll” hat von einem Duft, dass er vergesslich ist, selbst wenn er sich jeden Tag mit etwas einschmieren wollte, dass ihm nach kurzer Zeit penetrante Überdosierungen stinken, dass er einen komplexeren Stoffwechsel als ein Meerschweinchen hat, dass er Kleidung trägt, die das Kosmetikum abreibt, dass er Milch trinkt, die zu viel gegessene Duftstoffe emulgiert und resorbieren helfen kann, dass er andere und viel mehr Auswahl an Dingen isst, die mit dem Duftstoff interagieren werden…. all das, also das “wahre Leben”, findet im Labor nicht statt. Wie sollte es auch! Dazu kommt, dass beispielsweise Rosen- und Lavendelöl aus jeweils einigen hundert Inhaltsstoffen bestehen! Dies kann und will man nicht separat untersuchen. Und diese kann oder will man nicht herstellen, um ein ”naturidentisches” Aromaöl auf den Markt zu bringen (man könnte es – technisch gesehen – zu 99,5% herstellen, doch dann wäre das billige Aromaöl vermutlich viel teurer als seine natürliche Variante).

Und weil man an technische und vor allem an preisliche Grenzen stößt, reduziert man beispielsweise Lavendelöl auf drei “böse Inhaltsstoffe” (Linalool, Linalylacetat, Geraniol), die kunstvoll zusammengemischt sicherlich fast wie Lavendelöl riechen würden) und will den naiven Verbrauchern suggerieren, dass man sie vor diesen negativen Komponenten schützt. Damit zurück zur Petition und zur Kosmetikverordnung: Bei einigen, wie diesen Lavendelstoffen, schreibt man “nur” die Deklaration vor (was für Allergiker natürlich hilfreich beim Einkauf ist), obwohl laut Duftstoffe-Fachmann Erich Schmidt  bei etlichen der gebranntmarkten deklarierungspflichtigen Stoffe nachgewiesen werden konnte, dass sie nicht allergener wirken als tausend andere Dinge des täglichen Lebens. Bei anderen Naturdüften wie Rosenöl muss verdünnt werden, damit der eine “böse Stoff” (Methyleugenol) kaum noch im Kosmetikum enthalten ist, bei anderen muss verdünnt werden, um bestimmte Gefahrenhinweise auf dem Etikett zu vermeiden (ich hatte hier eine Liste zusammengetragen). Man kann als Laie wirklich nicht mehr mitkommen, Öle-Firmen müssen Anwälte anheuern.

Volkmar Heitmann hat mir und euch netterweise den Link zu diesem “behördlichen Duftkrimi” geschickt, hier kann er gelesen werden (auf englisch und ellenlang, die meisten EU-Bürger haben somit keinen Zugang zu diesem “Meinungspapier” (opinion), ich wüsste zu gerne, wer die am Anfang namentlich aufgeführten Meinungsgeber sind bzw. für wen sie arbeiten. Für solche Recherchen bedürfte es eines eigens eingerichteten und bezahlten Arbeitsplatzes. Hallo Ätherische-Öle-Firmen, hat jemand da draußen Zeit und Kapazitäten dafür frei?! Immerhin wird ganz demokratisch auch eine Meinungsseite für die EU-Bürger eingerichtet, wenn man sich also durch diesen englisch verfassten Fachtext gewühlt haben sollte, kann man seine Meinung auch kundgeben. (Selbst mir mit Fließend-Englisch-Fähigkeiten graut vor dieser Seite).

Ich war jedenfalls vergangene Woche – sehr schön passend zum Thema – zweimal mehr oder weniger freiwillig mit Chemieduftbomben konfrontiert. Einmal stand der Wäscheständer mit zu trocknender Wäsche im Schlafzimmer, sie war mit “eben mal ganz schnell” gekauftem Waschmittel (“mit ätherischen Ölen”) gewaschen worden, weil das Biowaschmittel leer war. Kaum zu glauben, was für Emissionen da im Zimmer umher waberten, sie lösten ein starkes Irritation im Sinne von “Achtung, Störung, hier stimmt etwas nicht, weg laufen!” aus. Beim zweiten Mal führte der Besuch des Schweden-Kaufhauses bzw. zum Glück erst ganz am Ende die Kerzenabteilung, zu einem über 24 Stunden währendem leisen Kopfschmerz. Auf diesen beiden Produkten würde ich gerne die neue Etikettenvorschrift sehen: Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein. Aber diese ist für solche Produkte, die man unter Umständen tagelang und wochenlang einatmet, nicht vorgesehen. Ein typisches Beispiel für den Zwei-Klassen-Duft.

PS Ähnlich wie beim Beispiel “100 Prozent Wolle” des Teppichs verhält es sich übrigens mit sehr vielen Kleidungsstücken und sonstigen Textilien aus “100% Baumwolle”, diese bestehen immer öfter aus einigen Prozenten an anderen Stoffen.

warum bloß?

Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyDie SCCS (Scientific Committee on Consumer Safety) Brüssel will für die Naturkosmetik neue, weitere Beschränkungen einführen.

So sollen folgende Inhaltsstoffe der Öle angeblich stark Allergie auslösend sein: Eugenol, Geraniol, Geranial, Limonen, Linalool, Linalylacetat und andere mehr. Diese Stoffe sind in den meisten natürlichen Blütenölen und Zitrusölen enthalten, einige sind die Hauptbestandteile von Rosen- und Lavendelölen. Sie sollen in Zukunft nur noch in Konzentrationen von 0,01% in Naturkosmetik enthalten sein. Mit diesen Vorgaben wird es unmöglich, naturreine ätherische Öle sinnvoll in Naturkosmetik einzusetzen. Die Wirksamkeit der Naturkosmetik würde durch ein faktisches Verbot wichtiger ätherischer Öle um ein Vielfaches herabgesetzt werden.

Auch bei den reinen natürlichen ätherischen Ölen ist eine Verschärfung der Sicherheitsbestimmungen schon erfolgt: Die “alte” Etiketten-Aufschrift mit R65 (“Gesundheitsschädlich: Kann beim Verschlucken Lungenschäden verursachen”) ist geändert worden zu H304Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein. 

Warum können die Briten ihre ätherischen Öle weitestgehend vor solchem Unsinn verschonen (u.a. mit Hilfe des Verbandes der Ölehersteller und -Lieferanten ATC) und Deutsche, Österreicher und Schweizer (zumindest jene schweizer Firmen, die ätherische Öle in die EU exportieren) geben dauernd nach, so dass die ätherische Öle-Fläschchen inzwischen wie übelste Chemikalien aussehen? Meerettich und Kochsalz in der Küche können auch recht schnell und einfach bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein. Mir fehlen die Worte. Bleibt nur, die Petition zu unterschreiben und diese erneute Verrücktheit bekannt zu machen.

PS. Meine Namensvetterin Eliane aus dem Hunsrück hat mir diesen Link zur Verordnung zukommen lassen, das ist die Kosmetikrichtlinie von 2009, die in 2013 in Kraft treten wird (siehe seite 78 des pdf). Vielen Dank! Ich selbst habe derzeit keine Zeit mich um Einzelheiten dieses Wahnsinns zu kümmern (will ich auch gar nicht). Die obige Meldung kam einerseits von Prof. Dr. Wabner, den ich sehr schätze und ernst nehme, andererseits von zwei österreichischen Naturkosmetik-Firmen, so dass ich die paar Zeilen einfach ungeprüft übernommen habe. Ich denke, es ist weniger die Pharmaindustrie, welche die Eurokraten in diesem Falle berät, sondern eher einzelne weltumspannende Kosmetik-Großkonzerne, die sich “Sorgen” um die Haut der Menschen machen, ihre fast nie oxidierenden und ewig haltbaren Mineralöle bekommen in den letzten zwei Jahrzehnten zu viel spürbare Konkurrenz.

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Mein Kollege Volkmar Heitmann bat mich, ein bisschen die Werbetrommel für einen ganz besonderen Naturparfüm-Workshop im wunderschönen Ort Inzlingen ganz in der Nähe von Basel zu rühren (ich habe dort im Schlösschen geheiratet). Volkmar schreibt:

Ein befreundeter Parfümeur hält im kommenden April einen Workshop zum Thema Naturparfüm. Da ich weiß, dass das wirklich tolle Seminare sind, rühre ich gern ein wenig die Werbetrommel für die Veranstaltung. Ich habe keinerlei finanzielle Interessen an dem Workshop, würde aber gern selbst daran teilnehmen, kann’s aber leider nicht, weil ich dann schon verplant bin.

Der in Insider-Kreisen bekannte Parfümeur Stephen V. Dowthwaite hält vom 28. April 2012 bis 01. Mai 2012 einen 4-tägigen Workshop über “Ein neues Verständnis zum individuellen Naturparfüm”. Stephen V. Dowthwaite ist neben Edmond Roudnitska und Paul Jellinek einer der Pioniere der modernen Parfümentwicklung und ein herausragender Lehrer für Parfümeure. Er lebt normalerweise in Bangkok und ist unter anderem Berater des thailändischen Ätherische-Öle-Projekts von Thai-China Flavours and Fragrances. Mindestens 300 Parfums, die derzeit auf dem Markt sind, stammen aus seiner “Küche”. Details und Anmeldung zum Workshop können hier kostenlos runterladen werden. Wer lernen möchte, wie seine eigenen Mischungen aus ätherischen Ölen nicht mehr nur “therapeutisch” riechen, sondern Düfte zum Verlieben werden, sollte sich das mal näher anschauen.

Die Kursgebühr scheint auf den ersten Blick “nicht ohne” – doch bitte bedenken: Wenn man aber die Kosten pro Tag betrachtet (4-Tage-Seminar mit Verpflegung), kommt man wieder in preislich sehr gemäßigte Regionen. Nicht zu vergessen: Ein Workshop wie dieser findet nur alle Jubeljahre so dicht vor der Haustür statt. Und vielleicht ergibt sich aus einem Hobby mal ein wunderschöner Beruf, dass man beispielsweise mit seinen Kunden zusammen ein “therapeutisches Parfüm” entwirft oder der Klientin einen Traumduft, hunderprozentig auf ihre Stimmungslage und Konstitution, komponiert.

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