entzündungshemmung mit hilfe von ätherischen ölen


Eliane Zimmermann Schule für Aromatherapie

Als ich vor vielen Jahren las, dass der Herzinfarkt zu den entzündlichen Erkrankungen zählt, war ich unglaublich erstaunt. Habe ich doch mal in grauer Vorzeit in meiner Ausbildung zur Schwesternhelferin zur Kenntnis genommen, dass es sich um eine rein mechanische Problematik handelt: Blutklumpen verstopft Blutgefäß > Minderversorgung > Exitus. So in der Art zumindest. Nun liest man seit einiger Zeit, dass Entzündungen als Auslöser von Depressionen ernsthaft diskutiert werden. Man kann eine Studie von 2008 zu dieser Thema hier (klick!) gratis runterladen (sonst kosten Studien meistens ab 30 Euro/Dollar aufwärts). Somit wäre beispielsweise die starke Wirkung von Johanniskraut bei Depressionen – eben auch wegen der entzündungshemmenden Wirkung – nachvollziehbar (nachzulesen in der aktuellen Zeitschrift für Phytotherapie S1 2013, die ich gestern erhielt).

Das bringt mich zu Erklärungsmodellen, warum Aromatherapie überhaupt wirkt, was also ätherische Öle im Körper alles regulieren und korrigieren können. So dass bereits eine oder ein paar wenige Behandlungen mit ätherischen Ölen deutlich spürbare Effekte auf die gesamte Befindlichkeit und auch auf einzelne Symptome haben können. Mal ganz abgesehen vom starken Gefühl des Wohlbefindens, welches durch Streichungen, Massagen und Einreibungen mit den duften Pflanzenhelfern ausgelöst und gesteigert werden kann, wenn die richtigen Öle und die richtige Dosierung gewählt wurden.

Fast alle ätherischen Öle wirken mehr oder weniger ausgeprägt entzündungshemmend und helfen uns, krankmachenden Entzündungen einfach durch die tägliche Aromapflege und Aromaernährung zu begegnen. Insbesondere, wenn wir unser Leben mit entzündungsfördernen Potpourries ‘bereichern’ wie gehärtete Fette, Synthetik-Kosmetik, Stress, heiß gebratenes Fleisch, Abgase, (viele) chemische Medikamente, frittierte Speisen, Farbstoff-Naschereien und -Getränke, Wohngifte etc.  Auf der zellulären Ebene zeigen ätherische Öle oder einzelne ihrer Inhaltsstoffe folgende Wirkungen:

  • sie wirken entzündungshemmend durch Beeinflussung von Entzündungsmediatoren wie Histamin, Prostaglandinen und/oder Leukotrienen
  • sie beeinflussen den Spannungszustand von menschlichen Zellmembranen und können dadurch als Kalziumantagonist wirken
  • sie besitzen einen Counterirritant-Effekt, wirken also schmerzlindernd
  • sie beeinflussen GABA-Rezeptoren und können dadurch die Stimmung, Ängste, Antrieb regulieren
  • sie beeinflussen den Neurotransmitter Acetylcholin und wirken hemmend auf die Acetylcholinesterase, genau so wie moderne Anti-Demenzmedikamente
  • sie beeinflussen den Dopaminstoffwechsel und können somit beispielsweise begleitend bei Parkinson-Erkrankung oder bei schweren prämenstruellen Beschwerden eingesetzt werden
  • sie beeinflussen 5-HT3-Rezeptoren und können daher antiemetisch wirken, d.h. Übelkeit und Brechreiz verringern
  • sie beeinflussen beta-2-Rezeptoren im Lungengewebe, so dass spastisch-obstruktive Atemwegserkrankungen gelindert werden können

Nun kann jede(r) seine Schlüsse ziehen in Anbetracht der Tatsache, dass viele Inhaltsstoffe zumindest in kleinen Anteilen in sehr vielen ätherischen Ölen enthalten sind, sie also Vielstoffgemische sind. Richtig, die meisten ätherischen Öle können viele Beschwerden und viele Befindlichkeitsstörungen gleichzeitig regulieren helfen. Nun gibt es jedoch noch andere Bereiche der Wirkungen. Ätherische Öle oder einzelne ihrer Inhaltsstoffe können die Zellmembranen vieler pathogener/ krankheitsauslösender) Bakterienarten verändern indem

  • die Durchlässigkeit der Zellmembranen erhöht und somit gestört wird
  • die Zellmembranen erstarren und ihre Funktionen einzubüßen kann
  • Mesosomen (Einstülpungen) gebildet werden können
  • Strukturen im  Zytoplasma verloren gehen
  • Kaliumionen verloren gehen

Und auch das ist noch nicht alles, denn auch Pilze und Viren können durch ätherische Öle das Fürchten lernen. Dazu kommen noch unspezifische Regulationsmechanismen, welche man nicht einzelnen Prozessen zuordnen kann. Beispielsweise können ätherische Öle oder einzelne ihrer Inhaltsstoffe:

  • den im Speichel messbaren Cortisolgehalt verringern, der Mensch fühlt und zeigt weniger Stress-Symptome
  • die Polysacharid-Ketten, aus denen zäher Bronchialschleim besteht, können “aufgeknackt” werden, die Zilien (Häarchen in der Luftröhre) können effektiver arbeiten und den dünnflüssigeren Schleim besser in Richtung Rachen abtransportieren
  • Makrophagen werden “zur Arbeit gerufen”, Zytokine und Defensin werden aktiviert, also arbeitet das Immunsystem effektiver
  • durch unspezifische antioxidative Prozesse degenerative Prozesse im Körper aufhalten
  • durch selektive antitumorale Wirkung den Körper vor Krebserkrankungen schützen

Das ist nur ein kleiner Einblick in die medizinische Welt der ätherischen Öle. Es soll jedoch noch reichlich Menschen geben, die meinen, dass wir nur mit Placebos arbeiten, dass das alles Glaubenssache sei, dass Aromatherapie und Aromapflege in den Bereich der Esoterik gehören. Als ob die vielen (hunderte? tausende? zehntausende?) Wissenschaftler, die sich jeden Tag mit obigen und noch mehr Themen beschäftigen, ihr gutes Geld mit kristallkugel-lesendem Mumpitz verdienen würden.

Eliane Zimmermann Schule für AromatherapieIch bin dann mal weg, es ist St. Patrick’s Day Weekend (einschließlich Montag), der höchste Feiertag des Jahres, der Frühling schreitet ununterbrochen fort, ich genieße das supersonnige Irland in seiner grün-bunten Pracht in vollen Zügen, ab morgen in Dublin. Im oberen Abschnitt sind genügend Links zu ganzen Studien oder wenigstens kleinen Zusammenfassungen, so dass Ihr und Sie ausreichend Material zum Nachlesen habt!

die zweiklassen-gesellschaft der duftstoffe


Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyDiese “Petition” hat viele Reaktionen, Fragen und Unsicherheiten hervor gerufen. “Petition” in Anführungsstrichen, weil es sich um eine simple Online-Unterschriftenliste handelt. Das Wort Petition ist irreführend verwendet worden, denn dieses suggeriert eine Eingabe an offizielle Behörden/Regierungsstellen. Da ich, wie erwähnt, die Anfrage aus verlässlicher Quelle erhielt, habe ich das nicht hinterfragt, Monika Volkmann ist jedoch dem Impressum mal auf den Grund gegangen. Ich finde es dennoch okay, Dr. Dietrich Wabner mit seinem Verein N.O.R.A. International eine kleine Unterstützung in Form einer Unterschriftenliste zukommen zu lassen, denn er ist einer der wenigen Aroma-Leute, der sich für den Erhalt von “bedrohten” ätherischen Ölen einsetzt und der – gegen Windmühlen kämpfend – auch bemüht ist, diesem bürokratischen Unsinn die Stirn zu bieten. Es scheint jedoch nicht möglich, selbst für einen zweifachen Doktor und Chemiker, die Eurokraten und nicht in dieser Materie beheimateten Schutzwächter davon zu überzeugen, dass synthetische, also menschengemachte Moleküle anders beschaffen sind, als ihre kopierten Vorbilder (nicht Ebenbilder) aus der Natur.

Dazu eine kleine Fantasiereise: Stellen Sie sich einen Teppich vor, weich und wuschelig, das Etikett sagt “100 Prozent Wolle”. Dann schauen Sie unter den Teppich und sehen ein feinmaschiges Netz, das eindeutig aus Nylon/Plastik ist, es trägt die Wollfasern und gibt dem Teppich Zusammenhalt und Haltbarkeit, ist hauchdünn, ist fast nicht vorhanden, macht nur 1 Prozent des Teppichgewichtes aus. Doch der eigentliche, der sichtbare Teppich besteht aus reiner Wolle. So ähnlich verhält es sich mit synthetischem Geraniol, Citral, Linalylacetat, Menthol. Wir riechen diese auch in billigen Aromaölen, doch die geschulte Nase schaut automatisch auch unter den Teppich, sie erkennt sofort, da sticht etwas, da fehlt etwas, das ist nicht rund. Was die Laiennase auf den ersten Blick Schnupperer nicht merkt, erkennt jedoch ein anderer Teil des komplexen Systems Mensch und sagt “Halt! Hier stimmt etwas nicht, hier ist etwas drin, was nicht rein gehört” und löst beispielsweise einen Niesattacke aus oder rote Hautpusteln. Geschieht der Kontakt mit dem Chemiegeruch zu oft, kann sich auch das Immunsystem empören und löst dann irgendwann schlimmere Symptome aus, eben eine Allergie. Das kann selbstverständlich auch mit Naturdüften passieren wie mit allem, was uns im Leben so begegnet auch.

Der Chemiker sagt stolz: “Ach, dieses eine Prozent (“im Teppich” oder “im Aromaöl”) kann man wirklich vernachlässigen, es hat mit dem tollen von mir geschaffenen Duftmolekül eigentlich nichts zu tun, es dient lediglich als Trägersubstanz.” Je billiger so ein “Parfümöl” oder “Aromaöl”, desto größer ist dieses “Trägernetz” und desto wahrscheinlich ist es, dass es aus chlorierten Substanzen besteht. Wer jemals im Schwimmbad, in der Sauna, in öffentlichen Toiletten penetranten Chlorgeruch wahrgenommen hat, weiß was ich meine. Diese ach so minimalen Anteile an chlorierten Substanzen scheinen insbesondere für ungewollte Reaktionen wie Kopfschmerzen, Unverträglichkeiten und sogar Allergie verantwortlich zu sein. Eigentlich muss man entsprechenden Immunsystemen nun geradezu gratulieren, dass sie auf sowas überhaupt noch reagieren, und dankbar sein, dass sie Alarm schlagen. So degeneriert und blöd ist der menschliche Körper auch heute nicht, dass er nicht bemerkt: “Da stimmt etwas nicht, da muss ich mich wehren, da ist Gift mit im Spiel.”

Die natürlichen “Zwillinge” kommen nicht nur ohne Chlor aus, sie sind auch eingebettet in ein Meer von andere Inhaltsstoffen im jeweiligen Öl. Ein schönes Beispiel ist ein hochwertiges Öl der Gewürznelkenknospe. Es enthält zwar reichlich das potenziell hautreizenden, durchblutungsfördernden und anregenden Phenols Eugenol (bis zu 80%), doch in den verbleibenden 20 bis 30 Prozent finden wir auch andere Goodies, welche entkrampfen/entspannen (bis 22% Eugenylacetat), entzündungshemmend wirken (13% beta-Caryophyllen) und schmerzlindernd wirken (Methylsalicylat). Eugenol an sich hat nicht nur negative Eigenschaften, wie so gerne behauptet wird, sondern wirkt als Breitbandmittel stark keimtötend und auch schmerzlindernd. Man muss also die ganze Symphonie der Inhaltsstoffe betrachten und nicht nur einen einzelnen schrillen und schrägen Flötenton, der im Gesamtkonzert vielleicht gerade das i-Tüpfelchen ausmacht, jeder Klassik-Konzertgänger weiß das.

Doch das heute geltende Paradigma will uns mit erschreckend roher Gewalt und gesetzlichen Vorschriften wirklich ins Gehirn einhämmern, dass wir mit ganzheitlichem Denken und Betrachten falsch liegen, dass wir Einzelstoffe anzuerkennen haben, dass diese einfach und schnell und billig von Menschenhand herzustellen seien (gerne als “naturidentisch” bezeichnet). Und dass viele Naturstoffe unvollkommen, schlecht, böse, fehlerbehaftet seien. Darum sind, aus Kosmetikgesetzgeber-Sicht und zugespritzt gesagt, Fenchel und Anis, Basilikum und Estragon, Zimt und Rose, “böse Pflanzen”, denn sie produzieren “gefährliche Stoffe”, welche hautschädigend und leberschädigend (durch die Haut???) wirken. Die wissenschaftlichen Experimente, die zu diesen Erkenntnissen führten, werden jedoch einerseits oft mit menschengemachten Laborduftstoffen an (Nage-)Tieren mit anders arbeitendem Stoffwechselsystem gemacht. Dazu werden diese Tiere damit zwangsernährt, obwohl Rose, Fenchel, Basilikum vielleicht nicht zu ihrem Beute- und Nahrungsschema gehören und ihr Metabolismus nicht jahrtausende Jahre lang Zeit hatte, sich auf den Abbau dieser Pflanzeninhaltsstoffe einzustellen. Diesen Tieren wird zudem das Fell wegrasiert, bevor sie mit den fraglichen Substanzen eingeschmiert werden (wer sich als Mensch rasiert, wird sich an diesen Stellen nicht anschließend mit scharfen und reizenden Kosmetika einreiben, weil das Rasieren immer Mikroverletzungen zur Folge hat). Und damit man wirklich nachweisen kann, wie gefährlich diese “Pflanzenstoffe” (aus dem Labor, hm) sind, werden sie hoch/überdosiert und über lange Zeiträume an den Tieren verwendet. Wenn ein menschliches “Versuchskaninchen” wochenlang ausschließlich mit Heu gefüttert werden würde, könnte man beweisen, dass Heu unverdaulich ist, zu Giftgasen in den Eingeweiden führt und schließlich zum Tod durch Darmverschluss.

Eliane Zimmermann AiDA Aromatherapy

Der Faktor Mensch wird dabei völlig vernachlässigt: Dass der Mensch recht schnell “die Nase voll” hat von einem Duft, dass er vergesslich ist, selbst wenn er sich jeden Tag mit etwas einschmieren wollte, dass ihm nach kurzer Zeit penetrante Überdosierungen stinken, dass er einen komplexeren Stoffwechsel als ein Meerschweinchen hat, dass er Kleidung trägt, die das Kosmetikum abreibt, dass er Milch trinkt, die zu viel gegessene Duftstoffe emulgiert und resorbieren helfen kann, dass er andere und viel mehr Auswahl an Dingen isst, die mit dem Duftstoff interagieren werden…. all das, also das “wahre Leben”, findet im Labor nicht statt. Wie sollte es auch! Dazu kommt, dass beispielsweise Rosen- und Lavendelöl aus jeweils einigen hundert Inhaltsstoffen bestehen! Dies kann und will man nicht separat untersuchen. Und diese kann oder will man nicht herstellen, um ein ”naturidentisches” Aromaöl auf den Markt zu bringen (man könnte es – technisch gesehen – zu 99,5% herstellen, doch dann wäre das billige Aromaöl vermutlich viel teurer als seine natürliche Variante).

Und weil man an technische und vor allem an preisliche Grenzen stößt, reduziert man beispielsweise Lavendelöl auf drei “böse Inhaltsstoffe” (Linalool, Linalylacetat, Geraniol), die kunstvoll zusammengemischt sicherlich fast wie Lavendelöl riechen würden) und will den naiven Verbrauchern suggerieren, dass man sie vor diesen negativen Komponenten schützt. Damit zurück zur Petition und zur Kosmetikverordnung: Bei einigen, wie diesen Lavendelstoffen, schreibt man “nur” die Deklaration vor (was für Allergiker natürlich hilfreich beim Einkauf ist), obwohl laut Duftstoffe-Fachmann Erich Schmidt  bei etlichen der gebranntmarkten deklarierungspflichtigen Stoffe nachgewiesen werden konnte, dass sie nicht allergener wirken als tausend andere Dinge des täglichen Lebens. Bei anderen Naturdüften wie Rosenöl muss verdünnt werden, damit der eine “böse Stoff” (Methyleugenol) kaum noch im Kosmetikum enthalten ist, bei anderen muss verdünnt werden, um bestimmte Gefahrenhinweise auf dem Etikett zu vermeiden (ich hatte hier eine Liste zusammengetragen). Man kann als Laie wirklich nicht mehr mitkommen, Öle-Firmen müssen Anwälte anheuern.

Volkmar Heitmann hat mir und euch netterweise den Link zu diesem “behördlichen Duftkrimi” geschickt, hier kann er gelesen werden (auf englisch und ellenlang, die meisten EU-Bürger haben somit keinen Zugang zu diesem “Meinungspapier” (opinion), ich wüsste zu gerne, wer die am Anfang namentlich aufgeführten Meinungsgeber sind bzw. für wen sie arbeiten. Für solche Recherchen bedürfte es eines eigens eingerichteten und bezahlten Arbeitsplatzes. Hallo Ätherische-Öle-Firmen, hat jemand da draußen Zeit und Kapazitäten dafür frei?! Immerhin wird ganz demokratisch auch eine Meinungsseite für die EU-Bürger eingerichtet, wenn man sich also durch diesen englisch verfassten Fachtext gewühlt haben sollte, kann man seine Meinung auch kundgeben. (Selbst mir mit Fließend-Englisch-Fähigkeiten graut vor dieser Seite).

Ich war jedenfalls vergangene Woche – sehr schön passend zum Thema – zweimal mehr oder weniger freiwillig mit Chemieduftbomben konfrontiert. Einmal stand der Wäscheständer mit zu trocknender Wäsche im Schlafzimmer, sie war mit “eben mal ganz schnell” gekauftem Waschmittel (“mit ätherischen Ölen”) gewaschen worden, weil das Biowaschmittel leer war. Kaum zu glauben, was für Emissionen da im Zimmer umher waberten, sie lösten ein starkes Irritation im Sinne von “Achtung, Störung, hier stimmt etwas nicht, weg laufen!” aus. Beim zweiten Mal führte der Besuch des Schweden-Kaufhauses bzw. zum Glück erst ganz am Ende die Kerzenabteilung, zu einem über 24 Stunden währendem leisen Kopfschmerz. Auf diesen beiden Produkten würde ich gerne die neue Etikettenvorschrift sehen: Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein. Aber diese ist für solche Produkte, die man unter Umständen tagelang und wochenlang einatmet, nicht vorgesehen. Ein typisches Beispiel für den Zwei-Klassen-Duft.

PS Ähnlich wie beim Beispiel “100 Prozent Wolle” des Teppichs verhält es sich übrigens mit sehr vielen Kleidungsstücken und sonstigen Textilien aus “100% Baumwolle”, diese bestehen immer öfter aus einigen Prozenten an anderen Stoffen.

abkürzungsdschungel von siegeln


Ich bin derzeit in Wien und werde hier immer wieder nach Qualitätssiegeln zu ätherischen Ölen befragt. Vor allem das oft angepriesene Siegel der AFNOR sorgt für Verwirrung, es soll einen allerhöchsten Qualitätstandard garantieren. Es ist jedoch “nur” ein Industriesiegel, ähnlich den DIN- und ISO-Zertifizierungen. Erstere regelt unter anderem die Zusammensetzung eines ätherischen Öles, nicht jedoch seine ganzheitliche Qualität. Schon gar nicht werden die Abläufe überprüft, die von Anbau bis zur Abfüllung erforderlich sind, damit ein wirklich hochwertiges und genuines Öl angeboten werden kann. Ein kleiner Überblick (auf Bild klicken zum Vergrößern):

AiDA Aromatherapy International

Über das relativ neue und sehr strenge Siegel NaTrue kann man hier ein PDF runterladen und die Liste der Mitglieder hier einsehen.

aromatherapie bei colitis: kunzea ambigua


AiDA AromatherapyIch hatte in meinem Online-Magazin (Nr. 17 | 2006) bereits über ein hoffnungsvolles ätherisches Öl geschrieben, dessen (relative) Bekanntheit in Europa den Erfolgsberichten des französischen Arztes Dr. Daniel Pénoël zu verdanken ist. Die Weiße Honigmyrte [Kunzea ambigua (Smith) Druce, Tick bush, White cloud] wächst in den kühleren Küstengegenden Südost-Australiens (im Süden von New South Wales, Victoria und Tasmanien) und ist sowohl mit Teebaum als auch mit Manuka verwandt. Der Duft des Öles liegt auch irgendwo dazwischen, etwas medizinisch-eukalyptisch, krautig mit subtilen blumig-fruchtigen Untertönen. Der engagierte Arzt hatte dieses Öl 2006 auf einer Tagung von Forum Essenzia vorgestellt.

Die ganz stark antioxidative Wirkung des kleinen Baumes oder großen Strauches mit den “puscheligen” weißen Blüten (Oktober bis Dezember) wurde von einem Farmer namens John Hood entdeckt, der einen alten Stacheldrahtzaun von 1958 auf seinem Land hatte. Das Metall war teilweise kein bisschen verrostet (wir bekamen Fotos davon zu sehen), genau an den Stellen, wo diese Kunzea-Bäume (bis 4 Meter) drüber wuchsen. Mit dem ätherischen Öl wurde der Farmer seine langjährige Sinusitis los. Dr. Pénoël hat selbst einige Jahre in Australien gelebt und dort etliche besondere ätherische Öle kennen und schätzen gelernt.

Durch einen hohen Anteil an Sesquiterpenen wirkt es deutlich antiphlogistisch (entzündungshemmend), es hat sich auch bei der Linderung von akuten rheumatischen Schmerzen bewährt. Für Grippe-Symptome und Schmerzen allgemein sowie bei Angst und Frustration setzt Pénoël es mit Begeisterung ein.


An antimikrobieller Wirkung erwähnte er Staphylococcus aureus, Escherichia coli, Pseudomonas und Candida albicans, die wichtigsten Inhaltsstoffe sind folgende:

  • 39% beider Pinene (Monoterpene)
  • 16% 1,8-Cineol (Monoterpenoxid)
  • 11% Globulol (Sesquiterpenalkohol)
  • 4% Bicyclogermacrol (Sesquiterpenalkohol)

AiDA AromatherapyLetztere betrachtet Dr.  Pénoël als eine sehr wichtige Sesquiterpenverbindung. Insgesamt hat man circa 300 Bestandteile im ätherischen Öl gefunden. Er zeigte ganz neue Fotos von einer jungen Patientin, welche seit 15 Jahren an Morbus Crohn (eine unheilbare chronisch-entzündliche Erkrankung des Darmes) gelitten hatte, sie nimmt das Öl in Kapseln ein (6 Tr. in Basisöl, 3 x tägl. = 18 Tr). Er berichtet, dass er selber über die sehr schnelle Linderung erstaunt war –nicht nur der Darmbeschwerden, sondern auch der kalten steifen Gelenke. Auch ihre psychische Labilität auf Grund einer schon länger vorhandenen Bulimie hatte sich enorm gewandelt. Pénoël schilderte amüsiert in seinem unnachahmlichen Hand-Fuß-Deutsch, dass sie sich in kürzester Zeit von superschlapp auf ein ausgezeichnetes Joggingvermögen hocharbeiten konnte. Des weiteren ist es ein wichtiges Öl bei der Behandlung von HNO-Erkrankungen, also vor allem Erkältungssymptome. Der australische Aromatherapeut Marc Webb berichtet auch über gute Erfolge bei  Ekzemen, Gürtelrose, Verstauchungen, Zerrungen und Hämatomen.

Der englische Name Tick Bush bezieht sich auf Beobachtungen von Weidevieh, dass sich gerne unter große Kunzeasträucher legt, um sich vor Zecken zu schützen (tick=Zecke). Das Öl hat auch eine ähnliche mückenabweisende Wirkung (auf Aedes aegypti L.) wie Citronellaöl, wie eine Studie aus dem Jahr 2009 zeigen konnte. Beide Öle werden jedoch nicht für Gegenden empfohlen, wo lebensbedrohliche Krankheiten durch Mücken übertragen werden. Das ätherische Öl ist über die (französisch/englische) Website seines französischen “Entdeckers” erhältlich und auch bei Ronald Reike.

PS. Ich wurde letzte Woche wieder einmal gefragt, wo es preiswerte Tester-Sets mit den wichtigsten ätherischen Ölen gibt, oder auch aromatische Hausapotheken. Seit gestern bzw. diesen Monat (März 2011) gibt es die zwei Grundsets von Wadi (Dr. Dietrich Wabner) zu einem unschlagbaren Sonderpreis: 24 wichtige ätherische Öle für 105 Euro (auch getrennt erhältlich). Auch eine absolute Besonderheit, das exotisch-schwer-würzig duftende Song of Salomon-Öl ist preisreduziert, ich benutze es gerne als Winterparfüm. Foto Ölekästen: Wadi

Petit Grain Clementier – stimmungsaufhellendes Öl


Mit dieser Überschrift plante ich den heutigen Text und fotografierte die gut sichtbaren Duftbehälter in den Clementinenblättern.

Das seltene Petit Grain-Öl aus dem Grünzeug des Clementinenbaumes duftet fein und hat stark stimmungsaufhellende Wirkung, unter anderem durch den Gehirn-Power-Stoff Methylanthranilat, eine kleine aber feine Stickstoffverbindung. Momentan kann man die Blätter kostenlos bekommen, Viele Früchtehändler schmeißen sie weg. Man kann sie zerdrücken, so dass der Duft freigesetzt wird, und auf die Heizung legen, ein Gratis-Raumduft sozusagen.

Dann fotografierte ich diese wunderschönen Früchte. Und aß einige. Sprich: schälte, gab die Fruchtstückchen in den Mund, schälte, gab wieder Fruchtstückchen auf die Zunge, schälte und aß die dritte wirklich leckere Clementine (ich habe sie nicht in Bio-Qualität gefunden).

Dann fielen mir die Gifte auf Zitrusschalen ein, diese habe ich ja vermutlich auf die Frucht weiter gegeben. Die sehr unaufällige Verpackung mit kaum lesbarem “Etikett” hatte ich schon weg geschmissen und holte sie aus dem Mülleimer wieder raus.

Dort entdeckte ich ein mir gänzlich unbekanntes Wort (sonst bin ich recht fit im Etiketten-Übersetzen): Imazilil. Was sich da so schamhaft fast versteckt ist ein “wunderbarer” Stoff:

Von der amerikanischen Umweltbehörde EPA wird Imazalil als wahrscheinlich krebserregend eingestuft, weil im Tierversuch Adenome der Leber sowie Adenome kombiniert mit Karzinomen aufgetreten waren….schützt Imazalil Zitrusfrüchte vor Schimmelbildung. …Soweit sie der EU-Vermarktungsnorm unterliegen, müssen mit Imazalil behandelte Zitrusfrüchte gekennzeichnet werden. In Deutschland ist Imazalil ausschließlich zur Beizung von Getreidesaatgut zugelassen. Imazalil – INN Enilconazol – ist ein systemisches Fungizid aus der Gruppe der Imidazole… In der Tiermedizin wird Imazalil unter dem Markennamen Imaverol ad us. vet. als Breitspektrumantimykotikum gegen Pilzerkrankungen der Haut (Dermatomykosen) und der Nase, bei Vögeln auch gegen Luftsackmykose eingesetzt. Quelle: Wikipedia

Na klasse, sowas dürfen Kinder und Allergiker schälen, auf Händchen und Gesicht verschmieren und essen. Eine Clementine nach der anderen. Keiner warnt davor. Das Etikett können sie nicht lesen oder interpretieren (ich auch nur mit meiner gestern neu erstandenen Brille). Vielleicht sollte ich ein Säckchen Schalen trocknen und aufheben, falls mal wieder ein Fußpilzausbruch bei den Kids zu bekämpfen ist…. Oder ich lege Schalen in sämtliche Schuhe – zur Vorsorge….

Aber grundsätzlich kann das bewusste Einatmen von Mandarinen- oder Clementinenduft (auch während des Schälens) dunkle Winterstimmung etwas aufhellen. Nur eben ohne Beigaben aus dem Giftlabor.

Analysen zu ätherischen Ölen


In meinen Kursen wird Wert darauf gelegt, dass die zukünftigen AromapraktikerInnen ihre Pflegeentscheidungen nicht nur intuitiv tätigen können, sondern auch anhand der Inhaltsstoffe des zu verwendeten Öles bestimmen können, ob es für diese oder jene Zielgruppe geeignet ist. Auch können solche Inhaltsstoffe-Analysen hilfreich beim Herstellen von pflegenden Mischungen sein, beispielsweise um zu entscheiden, ob ich die Verwendung eines bestimmten Thymian Ct. Thymol verantworten kann oder nicht, da je nach Menge dieses Stoffes die Mischung hautreizend werden könnte oder weniger. Und ob für die Anwendung bei einem Duftstoffallergiker dieses oder jenes Öl besser in Frage kommen könnte. Auch ob für eine stark psychisch aufhellende Anwendung überhaupt der wertvolle Inhaltsstoff Methylanthranilat in einer der Zutaten enthalten ist.

Leider ist die Verfügbarkeit solcher Analysen noch Mangelware im deutschsprachigen Raum und Listen wie in meinem Fachbuch stellen nur zufällige Momentaufnahmen bzw. idealtypische Zusammensetzungen dar. Besser ist es, zu genau dem Öl, welches ich verwenden werde, die jeweilige Analyse zur Verfügung zu haben. Sei es durch einen (eventuell kostenpflichtigen) Zugang zur Analysen-Datenbank des jeweiligen Lieferanten, sei es durch eine Art Beispackzettel. Dr. Albrecht von Keyserlingk hat genau diese Forderung einst auf einem Aromatherapie-Kongress geäußert: “Jedem Öleverbraucher sollte die Kenntnis über die Inhaltsstoffe des eingesetzten Öles ermöglicht werden.

Erstmalig sah ich nun diese wichtige Hilfe bei bio-zertifizierten (Ecocert und/oder AB) ätherischen Ölen der französischen Firma Nature et Decouvertes. Ein aromatischer Traum von mir ist bei dieser Firma in Erfüllung gegangen. Bliebe zu wünschen übrig, dass sich eine deutschsprachige Firma der professionellen AnwenderInnen erbarmt und diese gute Idee übernimmt!

der kampferbaum und seine chemotypen


Gestern war ich mit meiner besuchenden Kollegin Sabrina auf der wunderbaren Blumeninsel Garinish Island, die nun mit den Folgen des fürchterlich kalten Winters kämpft – vielleicht der kälteste seit Bestehen des subtropischen Parks, also seit genau 100 Jahren.

Ich hatte eine Kartenskizze angefertigt, wo nun die besonderen Pflanzen nach und nach eingetragen werden sollen und mit Geodaten für technikverliebte Besucher versehen werden. Das kommt dann alles in unser Buch über die besonderen Gärten der Umgebung.

Wir haben einige Kampferblätter zum Pressen gesammelt, um sie unseren jeweiligen KursteilnehmerInnen zeigen zu können. Und um daran zu erinnern, dass dieser große Baum namens Cinnamomum camphora in ganz unterschiedlichen Chemotypen je nach Herkunft vorkommen kann:

  • Cinnamomum camphora Ct. Borneon – Kampfer-Chemotyp, der bekannte Kampfer der einst als Mottenkugel eingesetzt wurde, das ätherische Öl aus den Blättern wirkt extrem neurotonisch, regt also Denkfähigkeit und Kreislauf stark an, kann aber bei Überdosierung neurotoxisch wirken, ist also bedenklich für die empfindlichen Zielgruppe wie Schwangere, Babys und Epileptiker
  • Cinnamomum camphora Ct. 1,8-Cineol – Eukalyptol-Chemotyp, genannt Ravintsara, wächst nur auf Madagaskar, ausgezeichnet verträglich trotz des hohen Cineolanteils, stark antiviral wirksam, auch für Kinder verträglich, wenn sie nicht unter asthmatischen Beschwerden leiden (für französischsprechende hier ein Artikel von Olivier Behra, der die Namenskonfusion vor einigen Jahren aufklärte)
  • Cinnamomum camphora Ct. Linalool – Linalool-Chemotyp, genannt Ho-Blätter, kommt auch wie erstgenannter Baum aus China, das Öl aus den Blättern enthält fast nur den blumig duftenden und ausgezeichnet verträglichen Monoterpenol Linalool (“Lavendelalkohol”), wunderbar bei Infektionen von Groß und Klein und auch von Tieren einsetzbar. Es wird als nachhaltiger “Ersatz” für das Holzöl aus der bedrohten Art Rosenholzbaum (Aniba rosaeodora) in der Aromatherapie verwendet.

Der Baum ist ein ganz enger Verwandter der Zimtbäume Cinnamomum zeylanicum und Cinnamomum aromaticum, deren Blätter sehr ähnlich aussehen. Hier sind wirklich nur einige aus einer riesigen Gattung dieser vielfältigen Lorbeergewächse erwähnt.

Rezepturidee für Solubol


Wir nähern uns eigenen Rezepten sogar für Insider-Produkte! Wobei es meines Erachtens ausreicht, wenn man zwecks Einnahme Lavendelöl mit fettem Öl mischt. Lösungsvermittler/Emulgatoren benötigt man ja für den Hausgebrauch nur, wenn ätherische Öle mit Wasser vermischt werden müssen, also beispielsweise für ein Mundwasser oder für das Badewasser wenn man keine ölige Bademischung mag.
Marit, die in tolles Blog führt über medizinische und kosmetische Rührereien, schrieb uns diese Rezeptidee (vielen Dank!):
Solubol ist eine Mischung aus aus Wasser, Glycerin, Triglyceriden Lecithin Bienenwachs, Propolis, Rosmarinextrakt und Vitamin E.
Ein entsprechender Ersatz:
Gleiche Menge Reinlecithin und Wasser zum Quellen bringen mit etwas Öl emulgieren und die entsprechenden Tropfen an Lavendelöl dazu. Glycerin und Vitamin E könnten ebenfalls noch dazugegeben werden.
Anmerkung von EZ: Glycerin nach DAB gibt es in jeder Apotheke, pflanzliches Lecithin aus kontrolliert biologischem Anbau gibt es bei Gisella Manske, Reinlecithin eher in Kosmetik-Selbermach-Läden wie Duft-und-Schönheit. Prima Infos zu Glycerin gibt es bei Olionatura.

Palo Santo: Heiliges Holz


Ich liebe das Internet (wenn weder Leitung noch Computer verrückt spielen). Vor Kurzem ‘unterhielten’ sich Cristina von Aromandina in den USA und ich per Facebook und E-Mail. Am 29.12. kündigte sie mir Öleproben ihrer Firma an. Heute wurden sie bereits vom Postboten – trotz Glatteis auf unserem abschüssigen Sträßchen – geliefert. Er muss sie gerochen haben, denn bereits beim Öffnen kam mir ein balsamisch-eukalyptischer Duft entgegen.

Cristina stammt aus Ecuador, besuchte dort zwischen Kolumbien und Peru die deutsche Schule (so dass sie das hier gut lesen kann!!! ;-) und lebt nun in den USA, wo sie ätherische Öle aus der Andenregion vertreibt.

Da ich ja in den Anden geboren wurde, kamen wir ins ‘elektronische Gespräch’.

Sie fragte, ob ich das ätherische Öl von Palo Santo kenne. Ich habe natürlich schon öfters davon gehört, es ist als Räucherware bekannt. Doch das Öl kannte ich bis heute nicht. Es gibt in der spanischsprachigen Welt viele unterschiedliche Bäume mit dem Volksnamen Palo Santo, so dass wir uns erst mal über den wissenschaftlichen Namen der von ihr gemeinten Pflanze verständigen mussten.
 
Der Baum Bursera graveolens ist mit dem Weihrauch- und dem Linaloebaum verwandt (Abb: wiki commons by Haplochromis). Der Gattungsname Bursera kommt von bursa, der Beutel/die Tasche und bezieht sich auf die Behälter in der Pflanze, in denen sich die aromatischen Substanzen befinden. Graveolens, diesen beschreibenden Artnamen kennen wir beispielsweise auch von Pelargonium, der Duftgeranie, er bedeutet “stark riechend/duftend” (gravis=stark/schwer/heftig und olere=riechen, Eselsbrücken: Gravitation, die Schwerkraft, Odol gegen Mundgeruch ;-) .
 

Er wächst in eher trockenen Wäldern und sieht etwas knorrig und gabelig aus. Die beiden Fotos stammen von den Galapagos-Inseln, welche zu Ecuador gehören und durch Charles Darwin berühmt wurden. Das ätherische Öl aus dem zerkleinerten Holz hat eine ungewöhnliche Zusammensetzung: Limonen, beta-Bisabolen, Carvon, trans- und cis-Carveol. Dazu vier bislang recht unbekannte Substanzen: (-)-Juneol, Dihydrojuneol, sowie eine seltene Eudesmen-Verbindung und eine ebenso seltene Eudesman-Verbindung (Sesquiterpenoide). Der Duft ist irgendwie unbeschreiblich, er erinnert mich an südamerikanische Gerüche in Häusern, vermutlich war ein Teil der Inneneinrichtung sie aus diesem begehrten Möbelbau-Holz hergestellt: etwas Lavendel, etwas Sandelholz, etwas Kümmel, etwas Zeder (Abb: wiki commons by balabiot).
Aromafachfrau Gabriela Stark beschreibt hier die Wirkung des Heiligen Holzes als Räucherware. Wer hat bereits Erfahrungen mit diesem ätherischen Öl?