erfahrungsbericht über die sanierung von mrsa bei geistig ‘behinderten’ menschen


Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyIch hatte die Teilnehmerin einer meiner Aromachemie-Fortbildungen, Pascale Dimmer, gebeten, mal über die Anti-MRSA-Aktivitäten in ‘ihrem’ Wohnheim in Luxemburg zu berichten. Denn ihre Wünsche, Versuche, Fehlschläge, Enttäuschungen, ihre Beharrlichkeit – all das kann anderen Pflegenden Mut machen, im Sinne ihrer PatientInnen und Heimbewohner zu handeln und beharrlich zu kämpfen. Für die Nicht-Pflegenden: MRSA ist einer der ‘Krankenhaus-Keime, die sich zunehmend vor allem in Pflegeinstitutionen breit machen und gegen die es  kaum noch oder in manchen Fällen keine wirksamen Antibiotika (mehr) gibt. Bislang kann nur ein intaktes Immunsystem davor bewahren und und – wie viele wissenschaftliche Arbeiten zeigen konnten – etliche ätherische Öle. Die folgenden Informationen sollte sich auch jeder Privatmensch merken, der vielleicht mal überraschend ins Krankenhaus muss oder zu einem geplanten blutigen Einsatz wie einer Zahnextraktion oder der vorsorglichen chirurgischen Entfernung von Hautaufälligkeiten.

“Ich arbeite seit fast acht Jahren in einem Wohnheim mit fünfzehn geistig schwer behinderten Menschen.

Sobald unsere Leute ins hiesige Krankenhaus mussten, wurden sie vor und nach dem Aufenthalt auf MRSA kontrolliert. Vor ungefähr zwei Jahren wurden alle, Bewohner und Personal, getestet und fünf waren dann positiv. Alle Betroffene wurden mit der Schulmedizin behandelt , die erste Dekontamination blieb bei allen erfolglos. Weitere Dekontaminationen folgten, bei den einen erfolglos, bei den andern nach mehreren Versuchen mit Erfolg. Da unsere Bewohner systematisch getestet wurden, sobald sie einen Krankenhausaufenthalt hatten, bemerkten wir, dass einige oft längere Zeit MRSA frei waren und dann waren sie wieder kontaminiert. Ein Teufelskreis!
Dann musste einer unserer MRSA Patienten an der Hüfte operiert werden, durfte aber natürlich nicht und die Dekontaminationen begannen wieder – erfolglos!
Dazu muss ich sagen, dass unsere Leute nicht isoliert werden. Sie sind hier im Wohnheim zu Hause und ihr Immunsystem ist nicht denselben Strapazen ausgesetzt wie im Krankenhaus. Natürlich wollte ich von Anfang versuchen, den Bewohnern mit der Aromatherapie zu helfen, traute mich jedoch erst nicht, erhielt dann später die Erlaubnis unserer Ärztin.
Zu diesem Zeitpunkt waren nicht alle in unserem Team von der Aromatherapie überzeugt und ich kann nicht beschwören, ob die Dekontamination mit den Ölen ernsthaft durchgeführt wurde. Hinzu kam, dass ich viel zu niedrig dosierte und einfach die falschen Öle benutzte. Auf jeden Fall gelang mir die Sanierung damals nicht. Dann wurde sogar ein Aromatogramm für den betroffenen Bewohner gemacht. Doch mir war es danach nicht mehr möglich, damit zu arbeiten, da der Bewohner dringend operiert werden musste, er kam ins Krankenhaus, wurde dort isoliert und dann mit der Schulmedizin saniert.

Dann letztes Jahr im Juli, begannen wir erneut mit den Dekontaminationen. Drei unserer Bewohner waren MRSA positiv ! Dieses Mal sollte die Schulmedezin nicht eingesetzt werden! Wir wurden von unserer Ärztin und Hygienefachkraft unterstützt!
27.07.2011. Drei Bewohner sind im Rachen, in der Nase und auf der Haut MRSA positiv. Wir benutzten ein 3% Duschgel (1x tgl), 2% Körperöl (2x tgl), 2% Nasenöl (3x tgl) sowie Mundspray (3x tgl) und Raumbeduftung.
Diese Mischungen setzte ich ohne Überprüfung durch ein Aromatogramm, mehr oder weniger aus dem Buch von Professor Wabner ein. Es erfolgten drei Wochen Dekontamination, dann eine Woche Pause mit Kontrollen. Danach war eine unserer Bewohner saniert und blieb es, bis sie leider im November gestorben ist.

Eliane Zimmermann AiDA Aromatherapy
2.09.2011. Eine zweite Mischung wurde versucht, noch immer wurde kein Aromatogramm gemacht. Nach drei Wochen war der zweite Bewohner auf der Haut negativ, blieb aber in der Nase und im Rachen positiv. Die dritte Person blieb überall positiv.
4.10.2011. Weitere drei Wochen Dekontamination mit derselben Mischung, immer noch ohne Aromatogramm. Der zweite Bewohner blieb auf der Haut negativ, Nase und Rachen positiv. Die dritte Bewohnerin blieb komplett positiv. JETZT WURDE EIN AROMATOGRAMM GEMACHT !!
12.11.2011. Neue Mischungen wurden mit Hilfe von Aromatogrammen gemacht. Die Abstriche drei Wochen später liessen uns alle vor Freude tanzen. Der zweite Bewohner war saniert! Die dritte Bewohnerin leider noch immer komplett positiv, sogar in den Ohren !
19.12.2011. Erneute Dekontamination mit derselben Mischung (nach erneutem Aromatogramm). Der zweite Bewohner wurde nur mit 1% Mischungen, während die dritte Bewohnerin nun mit 5% Mischungen behandelt wurde. Doch auch dieser Versuch bleibt bei ihr erfolglos.
Nun habe ich ihr anhand des neuen Aromatogramms eine leicht veränderte Mischung zusammengestellt. Zusätzlich wenden wir eine 50% Fussohlenmischung an.
Die Ohrenmischung bringen wir mit Ohrenstäbchen soweit wie möglich in den Gehörgang ein*, und reiben zusätzlich noch die ganze Ohrmuschel und hinter den Ohren ein. Wir können die Mischung nicht ins Ohr machen, da ihr Trommelfell nicht mehr intakt ist. Am 20. Februar werden die Abstriche gemacht. Unsere Hygienefachkraft hat den zweiten Bewohner als saniert erklärt und brachte uns ein grosses Lob entgegen.
Auch vom Krankenhaus kam ein grosses Lob. Den sanierten Bewohner behandeln wir trotzdem noch weiter mit, um sein Immunsystem zu unterstützen. Wir alle sind, nach diesem Erfolg, sehr motiviert, weiter mit den Ölen zu arbeiten. Ich selbst habe während diesen vergangenen Monaten viel dazu gelernt, vor allem dass man nicht die Geduld verliert.
Wir haben mit Manuka, Teebaum, Niaouli, Thymian thymol*, Oregano*, Zimtrinde*, Koriander und Bergbohnenkraut* gearbeitet, sowie Zitrusdüfte in der Duftlampe angewendet. Ich kann gerne die Rezepturen schicken aber dies ist wohl sinnlos. Richtig Erfolg hat man nur, wenn man mit den Aromatogrammen arbeitet.
Ich hoffe abschließend, dass ich anderen Pflegekräfte Mut machen kann, sich einfach durchzusetzen und vor allem Geduld zu haben. Ich muss hinzufügen, dass ich und meine Mitarbeiter uns glücklich schätzen können, dass wir mit einer Ärztin zusammenarbeiten können, die uns so gut unterstützt und vertraut. Ohne sie wäre dies alles nicht möglich gewesen. Drückt uns die Daumen , dass wir Ende Februar einen ganz grossen Freudentanz machen können, nämlich wenn auch die letzte Bewohnerin MRSA negativ wäre!”
Pascale Dimmer aus Luxemburg

*Anmerkung: diese Art der Anwendung und diese ätherischen Öle nur unter Verantwortung eine(r) Mediziner(in) vornehmen!

dr. wabner & dr. beier: die aromatherapie-neuauflage


Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyEs ist schon ein Weilchen her, dass diese sehnlichst erwartete überarbeitete Neuauflage von “Aromatherapie – Grundlagen • Wirkprinzipien • Praxis“, herausgegeben von Prof. Dr. Wabner und Dr. Christiane Beier erschien (Oktober 2011). Ich habe mir die Unterschiede genau angeschaut, denn es wurde schon vermutet, dass tüchtig gestrichen wurde: Aus 582 Seiten wurden 542 Seiten, obwohl nun viele Fotos für eine freundlichere Erscheinung dazu kamen.

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Als studierte Typographin war mir jedoch klar, dass diese vermeintliche Schrumpfung vor allem an der lesefreundlicheren Zweispaltigkeit liegt, denn viele große Tabelllen hatten ungemein viel Platz gefressen (für drei kurze bzw. Zahlenspalten benötigt man nunmal nicht eine ganze Buchseitenbreite). In meinem Grafik-Design-Studium wurde uns eingebläut, dass Spalten mit weit über 35 Anschlägen zu Ermüdungs- und Langeweile-Erscheinungen führen, insbesondere bei Fachbüchern muss diese Erkenntnis beachtet werden. Also muss entweder die Schrift entsprechend groß sein oder die Spalte entsprechend schmal. Dieses neue Layout trägt zu wesentlich mehr Übersichtlichkeit bei. Hier die ersten sieben Seiten im Vorher-Nachher-Modus. Die neue Leitfarbe passt besser zur smaragdgrünen Erkennungsfarbe des bekannten medizinischen Fachverlages Urban & Fischer bei Elsevier.

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Kästen in unterschiedlichen Farben strukturieren das umfangreiche Werk nun besser. Es sind bei vielen Abschnitten weeeesentlich mehr Studien hinzu gekommen, insbesondere der Abschnitt ‘Aromatherapie in der Onkologie’ lag Dr. Wabner sehr am Herzen. Knapp sieben Spalten sind mit entsprechenden Referenzen versehen, die es Fans – jedoch insbesondere Feinden – der klinischen Arbeit mit ätherischen Ölen ermöglichen werden, wissenschaftliche Erkenntnisse in der Tumoreindämmung nachzulesen. Wenn ich richtig gezählt habe, sind es 98 Möglichkeiten, sich selbst davon zu überzeugen, dass Pflanzen uns mit ätherischen Ölen OFFEN-SICHTLICH eine Waffe zur Verlangsamung des Tumorwachstums und vor allem zur Prävention zur Verfügung stellen. (Eigentlich müsste jeder hochnäsige Kritiker, welcher der seriösen Aromatherapie Esoterik, Placebowirkung und Unwirksamkeit unterstellt, für zwei Wochen in eine einsame Berghütte ein schickes Hotelzimmer gesperrt eingeladen werden, vollgestopft mit diesen und mehr kompletten Studienpapieren, um sich von den vielen Erkenntnissen, an denen weltweit viele Wissenschaftler forschen, zu überzeugen.)

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Dr. Wabner und sein Team haben ein unglaublich komplexes Kompendium zusammengestellt, in dem sowohl ausführliche Pflanzenprofile als auch erprobte Rezepturen,vorgestellt werden. Es werden nicht nur bewährte Lösungen bei unzähligen häufigen Erkrankungen und Beschwerden aufgeführt, sondern auch Vorschläge für seltenere medizinische Probleme aufgelistet.

Eine der Aroma-Frauen der ersten Stunde, die überaus engagierte Heilpraktikerin Margret Demleitner, ist vor allem für diesen Bereich verantwortlich. Die sympathische Gynäkologin Dr. Dorothee Struck hat sich um den kleinen Abschnitt “Aromatherapie in der Geburtshilfe” gekümmert (sie hat bereits vor gut sieben Jahren einen ‘aromatischen’ Beitrag zum hochkarätigen Fachbuch Geburtshilfe integrativ [im gleichen Verlag] geschrieben). Neben den 135 beschriebenen ätherischen Ölen finden wir übrigens auch die Vorstellung von 34 fetten Ölen sowie von 10 Hydrolaten.

Wenn in einer zukünftigen Auflage bei den jeweiligen Porträts der Öle jeweils zwei oder drei oder vier wissenschaftliche Studien übersetzt und erläutert werden würden (und nicht nur Autoren, Titel, Publikation aufgelistet würden), wäre das Buch perfekt für Aroma-Pflegende, die sich nur zu oft mit dem Ruf nach Studien gegenüber ihren Vorgesetzten durchsetzen müssen (“bringen Sie erstmal Studien zur Unbedenklichkeit und zur Wirksamkeit bei!“). Wissenschaftliche Texte auf Englisch sind eben nicht jedermanns Sache. Auch würde ich mir das Vorwort ohne Telegramm-Stil wünschen (ja, ich lese fast immer die Vorwörter!). Aber fast-perfekt ist ist auch prima!

aromatherapie mit zitronenmyrte bei dellwarzen


Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyIch bekomme immer wieder Anfragen, ob man Dellwarzen (Molluscum contagiosum) mit ätherischen Ölen besiegen kann. Ich hatte auf meiner Website mal darüber geschrieben. Die mit Flüssigkeit gefüllten und sehr ansteckenden Pusteln (die streng genommen keine Warzen sind) werden von Viren ausgelöst, sie kommen oft bei Kindern vor, jedoch auch bei Erwachsenen im Intimbereich. Für die Anwendung im Nicht-Schleimhautbereich zeigte eine australische Studie mit Dellwarzen an Kinderhaut, dass das wundervoll duftende ätherische Öl der Zitronenmyrte (Backhousia citriodora) recht erfolgreich eingesetzt werden kann. Sie ist eine der wenigen Duftpflanzen mit von mir geliebten ätherischen Ölen, die ich noch nicht ‘life’ erleben konnte und somit auch noch nicht fotografiert habe. Da sie ein wichtiges Gewürz in der ost-australischen Küche ist, stellt der bekannte Gewürze-Experte Gernot Katzer sie in seinem Buch Picantissimo vor. Die frischen oder getrockneten Blätter werden wie Lorbeerblätter zum Würzen von süßen und deftigen Speisen verwendet.

Allerdings wurde in der Studie das Öl an den 31 durchschnittlich 4,6 Jahre jungen PatientInnen 10%-ig verdünnt, das würde ich ohne fachliche Aufsicht nicht tun, also maximal 5% mit sehr frischem Zitronenmyrte-Öl in Aloe vera-Gel verdünnen und auch nur sehr lokal mit Wattestäbchen aufgetragen. Das Öl kann durch seinen hohen Citralgehalt schnell oxidieren und wenn es zu alt ist, die Haut stark reizen und zu Allergien führen. Eventuell 1:1 mit Lavendel mischen, also beispielsweise 3 Tr. Zitronenmyrte und 4 Tropfen Lavendel in 10 ml Aloe vera Gel. Das ist eine höhere als für Kinder übliche Dosierung, jedoch sind die auslösenden Viren auch hartnäckig.

Je nach Empfindlichkeit der kleinen Patienten eventuell nur die ersten drei bis fünf Behandlungen mit 5%-iger Verdünnung vornehmen, dann reduzieren. Beharrlichkeit ist sicherlich wichtiger als hohe Dosierung, also mindestens 10 Tage und bis zu drei oder vier Wochen anwenden. Eventuell zwischen diesen Anwendungen die betroffenen Stellen mit etwas Mandelöl “beruhigen”. In der Studie wurde diese 10%-ige Mischung (mit Olivenöl) an 16 Kindern 21 Tage lang angewendet, die Kontrollgruppe von 16 Kindern wurde mit reinem Olivenöl behandelt. Bei 9 der 16 Kinder der Zitronenmyrtengruppe waren mehr als 90% der Pusteln verschwunden, bei der Olivenölgruppe war keinerlei Erfolg zu verzeichnen. [Essential oil of Australian lemon myrtle (Backhousia citriodora) in the treatment of molluscum contagiosum in children. Burke BE, Baillie JE, Olson RD. Biomed Pharmacother. 2004 May;58(4):245-7.]

ätherische öle bei stressreaktionen


Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyNein, das ist kein Weihnachtsstern und auch keine Deko für den Adventskalender! Es sind Stichworte für eine Übung, um die beiden gegensätzlich wirkenden Anteile des vegetativen (unwillkürlichen) Nervensystems zu verdeutlichen.

Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyDer eine Anteil, regiert vom Nervus vagus (Parasympaticus), ist für Regenerationsvorgänge vorgesehen, er fördert Ruhe, Erholung und Genuss sowie alle körperlichen Vorgänge, die damit verbunden sind. Medikamente (und Lebensmittel), die den Serotoninspiegel erhöhen, Nikotin und Morphin heizen ihn an. Und auch ätherische Öle, die reich an Estern sind, wie

  • Mandarine
  • Bergamotteminze
  • Bergamotte
  • Ylang Ylang
  • Römische Kamille
  • Jasmin
  • Muskatellersalbei
  • dazu auch Öle, die Cumarine (Tonkabohne) und
  • Furocumarine enthalten (alle Zitrusschalenöle)
  • extrem verdünnte Öle mit Aldehyden: Lemongras, Zitronemyrte, Litsea
  • einige Holzöle, die Sesquiterpen-Verbindungen enthalten tragen auch zum Entspannungsfaktor bei: Atlaszeder, Virginiazeder, Adlerholz sowie Vetiverwurzel

Wir modernen gehetzten Menschen leben so oft und zu lange im hoch-aktivierten Sympathicus-System, wir müssen leistungsfähig und alert sein, wir rennen sozusagen im konstanten Fluchtmodus. Das ist ein uraltes Programm, welches das Überleben sichern sollte, Kraft zum Wegrennen und Kämpfen sichern sollte. Das ist gut so, doch oft können wir nicht mehr richtig abschalten und selbst nachts will der regenerierende parasympathische Anteil sich nicht mehr richtig einschalten.

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Wer jedoch zu müde ist, lahm, antriebslos, der kann seinen Sympathicus mit Adrenalinspritzen, Alkohol, Atropin und Haschisch anheizen oder lieber zu folgenden Öle greifen:

  • kampferhaltige Öle wie Rosmarin, Speiklavendel und Salbei (Borneon)
  • Öle mit hohem Eukalyptol-Anteil: Cardamom, Eukalyptus radiata, Cajeput, Myrte türkisch, Ravintsara
  • Nadelöle wie Balsamtanne und Weißtanne sowie Wacholder und Pfeffer (alpha- und beta-Pinen)
  • Öle mit deutlichem Phenolanteil: Thymian, Oregano, Bohnenkraut, Gewürznelke
  • leicht überdosierte (bis 3 Prozent) Öle mit Aldehyden: Lemongras, Zitronemyrte, Litsea, Zitroneneukalyptus

Beide Anteile ausgleichend, also weder besonders anregend noch besonders beruhigend, wirken Öle mit einem recht hohen Anteil an Monoterpenalkoholen, sie holen die AnwenderIn dort ab, wo sie sich momentan befinden, fördern den Anteil, der ‘es gerade nötig’ hat.

  • Rosengeranie
  • Rose
  • Palmarosa
  • alle stark linalool-haltige Öle wie Lavendel, Petit Grain, Rosenholz, Koriandersamen, Ho-Blätter
  • alle Öle mit Sesquiterpenolanteil wie Sandelholz und Patchouliblätter sowie Diterpenolen wie Muskatellersalbei, Zypresse und Weihrauch (Erythrea).

Da es sich um Naturprodukte handelt, welche je nach Anbieter starke Schwankungen der Inhaltsstoffe aufweisen und zudem Vielstoffgemische sind, ist diese Zuordnung nur ein ungefährer Hinweis. Zudem ist es wichtig zu bedenken, dass nicht nur der höchste Anteil eines Inhaltsstoffes etwas über die Wirkung aussagt, sondern dass auch Inhaltsstoffe mit Anteilen unter einem Prozent stark wirken können (beispielsweise Mandarine und Muskatellersalbei). Und dass die Vorlieben der AnwenderInnen unbedingt berücksichtigt werden müssen.

Essential oils are a useful aromatic medicine to help our body and mind adjust to the every day demands of our busy lifes. Some oils support our repair and relax mechanisms like mandarine and other citrus peel oils and clary sage, roman chamomile, ylang ylang and bergamot mint. Others help to activate the system like rosemary, sage, fir, eucalyptus, black pepper, thyme (thymol) and clove buds. Oils which are rich in monoterpenols help to balance both systems individually: rose, geranium, palmarosa, petit grain, lavender, coriander seed, rosewood. Also small amounts of sesquiterpenols and diterpenols have a great balancing effect: sandalwood, patchouli, clary sage, cypress and certain kinds of frankincense.

(zwangs-)verdünnungen von ätherischen ölen


Eliane Zimmermann AiDA AromatherapySeit einigen Jahren haben wir uns daran gewöhnt, dass auf den meisten Ätherische-Öle-Fläschchen das Gefahrensymbol Xn (Andreaskreuz) aufgedruckt ist. Wir kannten es bis zu dieser Vorschrift als Erkennungsmerkmal für giftige Chemikalien, etwa aus der Welt der Baumärkte (Lösungsmittel, Pinselreiniger, Kleber etc). Alle ätherischen Öle (und andere “Chemikalien”), welche über 10 Prozent Kohlenwasserstoffe enthalten, müssen entsprechend der Gefahrstoffverordnung mit diesem international gültigen Zeichen gekennzeichnet werden.
AromatherapieDa ein Großteil der ätherischen Öle mit einen hohen Anteil an Monoterpenen ausgestattet ist, gilt für sie die aufgedruckte (aufkleben nicht gestattet) Kennzeichnungspflicht mit dem Symbol (Größe und Farbe sind vorgeschrieben), verbunden mit einem ausgeschriebenen Gefahrenhinweis und dem aufgeklebten erhabenen Dreieck, das von sehbeeinträchtigten/blinden Menschen ertastet werden kann. Es ist schon irgendwie zynisch, dass ein Produkt, dass (bei korrekter Anwendung) die Gesundheit so wundervoll fördern kann (antibakteriell, kortisonartig-schmerzlindernd etc), als gesundheitschädigend gekennzeichnet werden muss. Ob demnächst auch Zwiebeln, Knoblauch, Meerretich & Co. den Aufdruck tragen müssen? Oder gar aus der Küche verschwinden müssen, denn sie können schwere Reizungen verursachen.
AiDA Aromatherapy Eliane ZimmermannNeben inhaltlichen Qualitätskontrollen, die für de Endverbraucher sicherstellen, dass er hochwertige und ehrliche Öle kauft, machen diese Vorschriften einen erheblichen Anteil am Preis des ätherischen Öles aus (öfters Etiketten neu und mit Zusatzfarbe drucken, sich ständig informieren, Anwälte bezahlen etc). Dazu kommen bei ‘Bio-Ölen’ die hohen Kosten für die zusätzlichen jährlichen Kontrollen und Siegel. Letztendlich ist das Billigste im Fläschchen das ätherische Öl. Davon erhalten diejenigen Personen, die auf dem Feld arbeiten, sich bücken und krummlegen beim Vermehren, Pflanzen, Jäten, Ernten und Destillieren nur einen verschwindend geringen Anteil.
Um die Symbole “ätzend” und “giftig” umgehen zu können, steht es den Lieferanten frei, bestimmte Inhaltsstoffe durch Verdünnen ihrer Öle, in den zulässigen, nicht mehr kennzeichnungspflichtigen Bereich zu bringen. Firmen, die eher gut geschulte Fachpersonen beliefern, verzichten unter Umständen lieber auf das Verdünnen, um den Therapeuten die Freiheit zu lassen, das pure Öl so zu verdünnen, wie sie es für die jeweiligen Patienten für erforderlich halten. Firmen, die den breiten Markt bedienen, möchten vermutlich nicht durch Totenkopf & Co. verschrecken und setzen die Vorschriften um, verdünnen also. Beim deutschen Marktführer Primavera sieht es derzeit so aus:

  • Anissamen (Pimpinella anisum): 24% in Weingeist/in ethanol (ethyl alcohol)
  • Eisenkraut Grasse (Aloysia triphylla): 10% in Cymbopogon citratus
  • Basilikum (Ocimum basilicum): 10% in Weingeist/in ethanol
  • Estragon (Artemisia dracunculus): 12% in Weingeist/in ethanol
  • Fenchel (Foeniculum vulgare): 19% in Weingeist/in ethanol
  • Frangipani (Plumeria alba): 20% in Weingeist/in ethanol
  • Ginster (Spartium junceum): 15% in Weingeist/in ethanol
  • Iris (Iris pallida): 95%, 5% Champaca
  • Iris (Iris pallida): 1% in Weingeist/in ethanol
  • Lorbeer (Laurus nobilis): 30% in Weingeist/in ethanol
  • Magnolienblüte (Michelia alba): 15% in Weingeist/in ethanol
  • Melisse: 30%, 70% in Lavandula
  • Mimose (Acacia dealbata): 15% in Weingeist/in ethanol
  • Moschuskörner (Hibiscus abelmoschatus): 15% in Weingeist/in ethanol
  • Neroli (Citrus aurantium flower): 10% in Weingeist/in ethanol
  • Osmanthus (Osmanthus fragrans): 5% in Weingeist/in ethanol
  • Oud (Aquilaria malaccensis): 5% in Weingeist/in ethanol
  • Rose (Rosa damascena from different countries) bulgarisch, indisch, persisch, türkisch, türkisch bio: 10% in Weingeist/in ethanol
  • Thymian Thymol (Thymus vulgaris): 19% in Weingeist/in ethanol
  • Tuberose (Polianthes tuberosa): 5% in Weingeist/in ethanol
  • Veilchenblätter (Viola odorata leaves): 13% in Weingeist/in ethanol
  • Zimtblätter (Cinnamomum zeylanicum leaves): 6% in Weingeist/in ethanol
  • Zimtrinde (Cinnamomum zeylanicum bark): 60% in Weingeist/in ethanol

Etliche Öle werden aus Kosteneinspargründen verdünnt, vor allem die blumigen Düfte (Champaca, Frangipani, Ginster, Iris, Magnolienblüte, Mimose, Neroli, Osmanthus, Tuberose, Veilchenblätter), auch Moschuskörner und Oud sowie “Eisenkraut” und Melisse wären pur unnötig teuer. Bei Anis, Fenchel, Basilikum, Estragon geht es um die angeblich lebertoxischen phenolischen Verbindungen, vor denen die VerbraucherInnen geschützt werden sollen, genau so in Lorbeer und Rose, deren “gefährlicher” Inhaltsstoff Methyleugenol angeblich die Konsumenten schädigen kann (ja, pures Rosenöl ist dem Gesetzgeber in naturkosmetischen Produkten zu gefährlich!). Zimtblätteröl enthält eine Spur Safrol, vor dieser phenolischen Verbindung muss geschützt werden. Bohnenkraut, Oregano und Thymian Thymol müssen aufgrund ihres Anteils an Thymol und Carvacrol verdünnt werden (oder erstere werden sogar ganz aus dem Programm genommen), ähnlich hautreizend wirkt Cinnamal (Zimtaldehyd) in Zimtrindenöl.
Für Kenner ist es interessant, dass potenziell hautreizende Öle wie Bay, Nelke und Tulsi (Heiliges Basilikum) nicht verdünnt angeboten werden müssen. Auch ein Öl, mit dem man bei grob übertriebener Einnahme (circa 5 ml) jemanden töten könnte, wird bislang nicht reguliert. Ein anderes, das abortiv wirkt, kann man gerade jetzt öfters auf Weihnachts(floh)märkten kaufen.

European (and worldwide) regulations are becoming stricter every year, so many essential oils have to carry symbols which appear frightening to the consumer who isn’t educated in aromatherapy. If companies choose to avoid the symbols for ‘irritant’ and ‘toxic’ they have to dilute the essential oils which contain thymole, carvacrole, safrole, methyleugenol (rose!) and methylchavicol. Most absolutes from flowers are diluted for price reasons as are the essential oils of agarwood and ambrette. Some of the most toxic oils though – one can kill after the ingestion of 5 ml, the other can be abortive – are still freely available without any warnings.

PS Monika Volkmann hat in ihrem Blog auf eine gute Sendung (auch per Internet) zum Thema MRSA – resistente ‘Klinikkeime’ – aufmerksam gemacht, damit sollte sich wirklich jeder beschäftigen, denn man weiß nie, ob bzw. wann man in eine Klinik kommen könnte. Und man sollte wissen, dass die Gefahr durch bestimmte ätherische Öle deutlich eingedämmt werden kann (siehe dazu in der rechten Spalte die Liste der Kategorien, ich habe bereits öfters darüber geschrieben). Die auf MRSA-Opfer spezialisierte Anwaltskanzlei informiert über die rechtlichen Aspekte auf ihrer Website.

styraxöl für die süße inhalation


Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyInsbesondere Kinder, jedoch auch ältere Menschen mit angegriffenen Atemwegen, mögen oder vertragen Inhalationen und Brusteinreibungen mit den typischen eukalyptusriechenden Ölen nicht. Eine wohlduftende Alternative ist ein Tröpfchen des leicht marzipanartig duftenden Styraxöles, gewonnen aus dem großen Amerikanischen Amber-Baum Liquidambar stryraciflua (in meinem Kursbuch hat sich dieser Fehler, Liquidamber mit E zu schreiben, bis in die 5. Auflage durchgeschlichen). Ein kleinerer naher Verwandter aus der Türkei heißt Liquidambar orientalis. Beide gehören zur Familie der Hamamelisgewächse (wie auch die Zaubernuss). Die wunderschönen herbstbunten Blätter werden von Laien meistens für Ahornblätter gehalten – er ziert im mittleren Europa oft Parks und Gärten.

Auch wenn die zerriebenen Blätter fein duften können, das ätherische Öl wird aus dem Harz destilliert und enthält alpha-Pinen, Sabinen, Terpineol-4 (Hauptinhaltsstoff von Teebaumöl), dazu verschiedene aromatische Alkohole, Ester und Säuren. Spuren des aromatischen Aldehyds Vanillin untermalen das leicht süßliche Aroma, das deutlich, jedoch nicht unangenehm an ‘Maler und Lackierer’ oder Füllerpatronen erinnert. Das Öl wirkt antibakteriell, schleimlösend und krampflösend. Es ist ein wundervoller Inhaltsstoff für Hautsalben, wenn undefinierbare Entzündungen, Geschwüre und Schuppungen plagen und wenn Hämorrhoiden drücken. In Brustsalben 1%-ig eingearbeitet, lindert es Husten und Kurzatmigkeit bei Bronchtis. Auch Einreibungen neben der Nase zur Linderung von Nebenhöhlenbeschwerden damit können hilfreich sein. Zudem sorgen die vielen verschiedenen phenolischen Verbindungen für eine Aufhellung von trüber Stimmung.

Ich finde es eigenartig, dass ich in einschlägigen Datenbanken keine Hinweise auf wissenschaftliche Studien zu diesem Öl finde, seine Wirkungshinweise beruhen auf der traditionellen Erfahrungsmedizin. Wichtig ist es übrigens, auf destillierte Qualität zu achten, denn Extrakte (Resinoide, eher dunkel und extrem klebrig) können reizende Stoffe enthalten. Dennoch sollte Menschen mit ausgeprägter Neigung zu Allergien vorsichtig mit dem Öl sein.

PS. Eine der ‘Nordlicht-Aromafachfrauen’, Tina Böhm, wird sich ab sofort nicht nur politisch für die gesundheitsfördernde Arbeit mit ätherischen Ölen einsetzen, sie informiert auch im lokalen Radio Leinehertz 106,5 Hannover darüber, beispielsweise in der Sendung am kommenden Montag 28.11. von 17 bis 18 Uhr.

Eliane Zimmermann AiDA Aromatherapy

American Sweet Gum essential oil distilled from Liquidambar styraciflua is an effective and sweetish (even slightly marzipan-like) smelling help in inhalations against bronchial complaints. It is a good alternative for very sensitive patients like small children and elderly people who don’t like pungent eucalyptus-like smells. It can be added to self made ointments against ulcers and different kinds of skin ailments. As it contains many aromatic (phenolic) molecules it also has a good uplifting action.

safran gegen menstruations- und erektionsbeschwerden


Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyJa, das ätherische Öl von Safran fällt unter das Betäubungsgesetz und ist somit nicht erhältlich (wäre es überhaupt bezahlbar???). Jetzt muss ich jedoch nochmals drüber schreiben, denn gestern brachte mir der Postbote – passend zum vorherigen Text – mehr spannende Informationen darüber. In der aktuellen Zeitschrift für Phytotherapie ist ein Bericht über eine doppelblinde und randomisierte Cross-Over-Studie mit einem Alkoholextrakt aus Safranfäden (cross-over bedeutet, dass die Probanden sowohl das Scheinmedikament als auch das ‘richtige’ Medikament nehmen [aber nicht wissen, welches sie gerade verwenden], randomisiert bedeutet, dass die Probanden ganz zufällig ausgewählt werden).

35 College-Studentinnen zwischen 21 und 35 Jahren nahmen teil, sie waren dem Duft des Safranextraktes bzw. des Placebos jeweils 20 Minuten ausgesetzt. Direkt danach und zwei Stunden später wurden die Werte von Cortisol (Stresshormon), Testosteron und Estradiol (Geschlechtshormone) im Blut gemessen und auch die Stimmung anhand einer genormten Skala bestimmt. Auch wenn die Studie etliche Fragen offen lässt, konnte belegt werden, dass eingeatmeter Safrangeruch bzw. die flüchtigen Moleküle aus den Safranfäden, auch unter der bewusst wahrzunehmenden Geruchsschwelle, neuroendokrinologische Wirkungen auslösen (das Nerven- und das Drüsensystem betreffend). Prämenstruelle Störungen und schmerzhafte Perioden können damit reguliert werden. Wer englisch lesen kann, findet eine iranische Vorgängerstudie, allerdings mit eingenommenem Safran-Pulver durchgeführt, zum download hier. Wie die Wirkung von Safran gegen Depressionen untersucht wurde (2008), ist hier (auf englisch) nachzulesen. Einer der Autoren konnte ferner nachweisen, dass 30 mg pro Tag Safran bei 46 Patienten seiner Untersuchung eine Anti-Alzheimer-Wirkung aufweist – durch eine cholinerge Wirkung, d.h. Acetylcholin, das für das Kurzzeitgedächtnis wichtig ist, und bei Morbus Alzheimer nicht genügend zur Verfügung steht, bleibt dem Patienten mehr/länger erhalten.

Nicht zuletzt konnte kürzlich die traditionelle Anwendung von der Wissenschaft bestätigt werden, dass Safran ein Aphrodisiakum sei: 200 mg Safranpulver, nur 10 Tage eingenommen, zeigte bei den zwanzig Probanden eine signifikante Reduktion von Erektionsstörungen.

PS Sabrina hat mich daran erinnert, dass es auch Safran-Attar gibt. Die Kombination mit Sandelholzöl, das auch eine nachgewiesene neurotrope (auf die Psyche) Wirkung hat, könnte sogar eine ideale Ergänzung sein. Meines ist von Farfalla, ist jedoch im neuen Katalog nicht mehr enthalten, bei Maienfelser ist es im Katalog aufgeführt, jedoch nicht im Webshop.

In several studies it could be shown that the herb saffron (the stamens of Crocus sativus) are efficient against premenstrual disorders and menstrual pain, against mild forms of depression, Alzheimer dementia and against erectile dysfunctions; you can read about it here and here and here.

fortbildung auf duften veranstaltungen


2012 gibt es reichlich anspruchsvolle Möglichkeiten, sein Wissen über ätherische Öle aufzufrischen oder zu vertiefen.

5. – 12. Mai 2012  ”Glücklich durch Düfte – Ätherische Öle als Verstärker unserer Neurotransmitter, die Nase als Wegweiser zum Wohlbefinden” im neuen AiDA-Haus am Meer in Glengarriff
Pflanzen und Insekten bilden immer noch – nach Millionen von Jahren – eine spezielle, sehr fein abgestimmte Einheit: Pflanzen benutzen ihre Lockstoffe ähnlich wie Neurotransmitter, um Befindlichkeiten zu korrigieren (für diese dann jeweils spezielle Insekten zuständig sind). Unser Körper, unser Gehirn erkennt diese “pflanzlichen Neurotransmitter” auch noch erstaunlich gut und kann sie ganz schnell zur Korrektur seiner eigenen Missbefindlichkeiten nutzen und in eigene Seelen-Stoffe umbauen. Bestimmte Bestandteile (oder alle?) von ätherischen Ölen sind also eine Sprache, ja sie sind Buchstaben, mit denen sie den Nutzinsekten “erzählen” können, woran es gerade mangelt (oder auch was der Pflanze zuviel ist). Menschen scheinen diese Sprache auch verstehen und lesen zu können, aber eben nicht mit dem Großhirn, sondern mit dem Limbi schen System. Zusammenfassend kann man sicherlich behaupten, dass menschliche Nervenzellen sich gerne von pflanzlichen Lockstoffen wie Vanillin & Co verlocken und verführen lassen können.

5. Mai 2012 in Schloss Zinneberg Glonn bei München Tag der Naturaromen – Das erste DreiLänderSymposium in Deutschland organisiert vom Münchner Arbeitskreis Naturaromen

  • Begrüßung: Ruth von Braunschweig
  • Evelyn Deutsch: “Traditionelles Wissen in neuem Gewand”
  • Dorothea Hamm: ”Keimkiller Neroli oder Allestöter Lemongras?”
  • Claudia Arbeithuber: “Naturaromen – Kooperationsmöglichkeiten im Pflegeprozess”
  • Ute Bayrak “Psycho-Aromatherapie”
  • gemeinsames Mittagessen, Besuch der Ausstellung
  • Marlene Eberle “Mama zaubert mit Düften”
  • Anusati Thumm: “Im Reich der Wurzelöle”
  • Dorothea Rupprecht: “Mit heimischen Kräutern und Harzen räuchern”

12. und 13. Mai 2012 in Warwick/Großbritannien. Eine seltene Möglichkeit, den “Vater” der modernen Aromatherapie Robert Tisserand, zu erleben, veranstaltet von den Inhabern der Firma ‘Shirley Price’ (bei der ich vor bald 25 Jahren mein Diplom machte). Details  bei PureAromatherapy Kosten £ 180+MwSt. (das Pfund steht derzeit nicht schlecht für Euro-Verdiener!)

19.  -  26. Mai 2012  ”Aromatherapie für Sie” – Ideen- und Rühr-Workshop zur Herstellung einer wirklich effektiven aromatischen Hausapotheke im neuen AiDA-Haus am Meer in Glengarriff
Welche Öle eignen sich zur Selbstmedikation? Was kann ich daraus herstellen? Gibt es wirklich einfache Rezepturen? Ergänzend zum gleichnamigen Buch werden wir ätherische Öle von ihrer praktischen Seite erleben: schnuppern, anfassen und verarbeiten. Wir erfahren, dass es Nachweise über die Wirksamkeit von ätherischen Ölen bereits seit über 100 Jahren gibt. Somit können wir viele wirklich effektive Hausmittel für die täglichen großen und kleinen Wehwehchen herstellen. Schnell und unkompliziert. Für Frauenthemen wie Menstruations­schmerzen und Pickel genauso wie für Kinderprobeme wie Ängste und Lernblockaden. Auch für Männerthemen wie Haarausfall gibt es schnell herzustellende und oft stark wirksame Mixturen. Selbst ist die Frau und zaubert in ihrer modernen ”Hexenküche” wohlriechende Salben und Wässerchen mit dem exakten Wissen, was im Produkt enthalten ist (sicherlich weder schädliche Zusätze noch überteuert verkauftes Wasser).

19. und 20. Mai 2012 in Baden bei Wien 2. Kongress der Vereinigung ärztlich geprüfter AromapraktikerInnen

  • Dr. Wolfgang Steflitsch: „Klinische Erfahrungen aus der Aromatherapie“
  • DGKS Evelyn Deutsch: „Traditionelles Wissen in neuem Gewand – Überlieferungen, Erfahrungen, Forschung“
  • Mag. Dr. Christian Gepart: „Rechtliche Aspekte in der Aromapflege“
  • Ingeborg Stadelmann: „Aromatherapie von der Schule bis ins Erwachsenenalter”
  • Dr.in Veronika Schöpf: „Einführung in die funktionelle Bildgebung des olfaktorischen Systems”

Zweiter Tag, 20. Mai 2012

  • Miriam Wiegele: „Heilpflanzen im Wonnemonat Mai für Frau und Mann“
  • Monika Mach: „Aromatogramme“
  • Dr. Kurt Schaubelt: „Warum Öle wirken, das biologische Programm“
  • Mag.a Sabine Hönig: „ Ätherische Öle im Stressmanagement“
  • Mag.a Alexandra Schreiner „Fette Öle aus ernährungswissenschaftlicher Sicht-Was steckt wirklich hinter Omega 3 und Omega 6?“

9. – 16. Juni 2012 ”Ätherische Öle bei Krebs und anderen schweren chronischen Krankheiten” im neuen AiDA-Haus am Meer in Glengarriff
Wie oft begegnen wir Menschen in unserem Umfeld, die sich an Wendepunkten des Lebens befinden, sei es körperlicher Art oder seelischer Natur – oder es hat uns selbst erwischt. Wir wollen helfen, mit Rat und Tat zur Seite stehen, trauen uns jedoch nicht so recht. In solchen Fällen können ätherische Öle wertvolle Helfer sein, denn ihre vielen Facetten beinhalten sowohl pflegen als auch heilen. Ein achtsam betreuter Mensch kann seine Selbstheilungskräfte viel schneller mobilisieren als eine durchgeschleuste Nummer im anonymen Gesundheitswesen – und oftmals sein Schicksal zum Guten wenden. Auch wenn die duften Helfer in den seltensten Fällen Wunder vollbringen können, bieten sie doch wertvolle Unterstützung selbst bei scheinbar hoffnungslos erkrankten Menschen. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass einige Inhaltsstoffe der Öle Krebszellen zum Rückzug bewegen können, viele Öle regulieren Entzündungsprozesse, die vermutlich als Vorläufer von Tumoren eine Rolle spielen, andere Öle wirken antiviral, was bei einigen Krebsarten von Vorteil ist.

Eliane Zimmermann AiDA Aromatherapy7. bis 10. September 2012, BOTANICA 2012, Dublin/Irland. Rhiannon Harris, die brilliante Herausgeberin des International Journal of Clinical Aromatherapy lädt ein zu vier Tagen mit weltbekannten Exerperten, die über Neues auf dem Feld der Pflanzen­medizin und Klinische Aromatherapie berichten werden. Eine der besten Möglichkeiten weltweit, um sich zu informieren und auszutauschen , natürlich vor allem um hochkarätiges Wissen von weltbekannten ReferentInnen zu aktualisieren. Dazu gibt es eine internationale Messe mit Produzenten und Lieferanten von ätherischen Ölen aus vielen Ländern. Ganz einmalig ist die einzigartige harry-potter-artige Atmosphäre des Trinity College. Und eine prima Gelegenheit, die schöne Hauptstadt Dublin zu erkunden. Detaillierte Infos (in den kommenden Wochen) hier.

29. September 2012 (Samstag) in Basel/Schweiz: 2. Fachtagung ‘Ätherische Öle in der Psychiatrie’ an den Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel, Infos bei Regula Rudolf von Rohr: regula.rudolfvonrohr [at] upkbs.ch (Spamschutz: bitte @ einsetzen und Leerzeichen löschen). Eine Zusammenfassung der gelungenen 1. Fachtagung (2010) ist hier nachzulesen.

One of the most important events to update your knowledge in aromatherapy will be BOTANICA 2012, organized by Rhiannon Harris, the editor of  International Journal of Clinical Aromatherapy The four day event will be held in Dublin, Ireland in the magnificent Trinity College which will also offer affordable accomodation (but Bed & Breakfast isn’t expensive in the capital anyway). Information can be found here.