buch über palo santo – nur heute kostenlos


Eliane Zimmermann Schule für AromatherapieWer mir vor einem Jahr gesagt hätte, dass ich ein Fan des digitalen Lesens werden würde, den hätte ich für völlig ‘spinnert’ gehalten ;-) . Niiiie, ich liiiiebe meine Kilometer von Regalreihen voller Bücher… (aber nicht das Abstauben und auch nicht die Holzverschwendung). Doch es ist anders gekommen, ich bin ein Fan des Kindle (klick!) geworden, den ich mir vom Weihnachtsgeld 2011 meiner lieben Schwiegereltern geleistet habe. Was ich genial finde, ist dass man soviele Bücher völlig kostenlos bekommen kann. Neulich war ich im Kafka-Museum in Prag und habe mir abends im Hotel gleich zehn seiner Bücher gratis runtergeladen, eine ideale Reiselektüre (vor allem weil die Batterie bei täglichem Lesen circa einen Monat hält). Denn ich habe die gesammelten Werke zwar aus Papier zu Hause stehen, doch würde ich sowas niemals mit auf Reisen nehmen (ich habe mich im Grafik-Studium intensiv mit Kafka beschäftigt). Und ich, die das I-Phone zurückgeben müsste wegen absoluter Unfähigkeit und Ungeduld habe meinen Kindle gaaaaanz alleine zum Laufen gebracht!!!

KindleFast alle Bücher von Goethe, Schiller, Novalis, Arthur Schnitzler, Oscar Wilde, Virginia Woolf etc bekommt man kostenlos, ich habe mir eine umfangreiche Klassiker-Bibliothek anlegen können (mal auf deutsch, auch auf englisch, spanisch und französisch, man bekommt ganz vieles von Autoren, die seit 70 Jahren und mehr tot sind). Das Lesen auf dem Kindle ist papierartig, also ohne Hinterleuchtung, so dass die Augen geschont werden, wirklich wie bei Papier – und man kann bei Müdigkeit mit einem Klick die Schrift vergrößern, man könnte seine Bücher sogar noch Fast-Blind lesen!

Da wir hier am Ende der Welt leben, ist mein größter Nutzen jedoch die Möglichkeit, dass ich “eben mal so” ein Buch kaufen kann – sogar bei unserer lahmer Leitung. In circa 10 Sekunden kann ich anfangen zu lesen. Und da ich ja nicht jünger werde (und meine Arme immer “kürzer”), finde ich es mittlerweile richtig doof, ein dickes “echtes” Buch zu halten, das auch noch dauernd zuklappen will, wenn es schlecht gebunden ist – auf dem Kindle sind es leichte 140 Gramm, die mit einem Fingerchen zu blättern sind – egal wie dick oder dünn das Buch ist! Hach, schwärm, sorry. Sagte ich schon, dass JEDE(R) kostenlos eine Lese-Software für den Kindle auf seinen Computer oder sein Tablett laden kann? So kann jeder alle Kindle-Bücher lesen, ob gratis oder gekauft.

David_CrowDavid_Crow_Palo_SantoDoch nun zum heutigen Geschenk: Der bekannte us-amerikanische Aromaspezialist und Autor David Crow hat ein neues Buch herausgegeben “Sacred Smoke – The Magic und Medicine of Palo Santo”. Heute – und nur heute – ist es kostenlos erhältlich, zumindest beim amerikanischen Amazon hier, wo ich meine – auch deutschen – Bücher kaufen muss (die Copyrightvorschriften sind undurchschaubar, ich kann meine Kindle-Bücher weder beim deutschen noch beim britischen Amazon erwerben – nehme dazu gerne Rückmeldungen entgegen, ob es bei euch in Mitteleuropa klappt – wenn ja bis Mitternacht in den USA). Das Buch handelt also von dem sehr selten erhältlichen und sehr kostbaren Öl Palo Santo aus Ecuador bzw. den Galapagos Inseln (Heiliges Holz). Ich schrieb bereits hier darüber, weil es mir so wunderbar bei Schwellungen und Schmerzen im Ringfinger half.

schweben auf adlers schwingen


psychoaromatherapie bei eliane zimmermannFür die Kursteilnehmerinnen in Prag hatte ich drei unscheinbare Stückchen eines dunkel-gefleckten Holzes, vielleicht 20 Gramm schwer, im Gepäck. Da ich kurz vor der Reise Holzstückchen rund um unseren Kamin zusammen gekehrt hatte, musste ich schmunzeln: Diese Holzstückchen hätte jeder andere mit in den Feuerholz-Korb gegeben.
Dann wären jedoch viele zig Euro mit verbrannt. Vielleicht wäre nur ein eigenartiger Duft aus unserem geschlossenen Bollerofen entwichen. Denn es handelt sich um Adlerholz, Aquilaria malaccensis Lam. [früher: Aquilaria agallocha Roxb.], dessen beste Qualitäten einen höheren Grammpreis als Gold erzielen (aktueller Goldpreis: 43,65 Euro pro Gramm). Das ätherische Öl ist nur bei gut sortierten Firmen erhältlich, inzwischen meistens verdünnt. Das daumennagelgroße Fläschchen hat mich vor Jahren bereits ein kleines Vermögen (circa 70 Euro) gekostet!
Dieses auch unter dem geheimnisvoll klingenden Namen Oud bekannte ätherische Öl ist sicherlich auch der ungewöhnlichste Duft, den wir für die Aromatherapie zur Verfügung haben. Gleichzeitig ist es eines der teuersten ätherischen Öle der Welt: 1 ml kostet je nach Firma 70 Euro und mehr. In der Bibel wird diese Pflanze unter oft unter dem Namen Aloeholz oder Aloth (Agarwood) als Kostbarkeit erwähnt.
Der begehrte Duftstoff kann nur gewonnen werden, wenn dieser bis zu 40 Meter hohe Tropenbaum aus der Familie der Seidelbastgewächse (Thymelaeaceae) von bestimmten Pilzarten (u. a. Aspergillus niger) befallen wird und wenn anschließend über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte entsprechende Abwehr- und/oder Heilungs-Reaktionen im Holz stattfinden, die zur Absonderung dieses schweren rauchig-erdigen Duftstoffes führen. Spezialisierte Duftstoffjäger dringen immer tiefer in die Regenwälder Vietnams, Kambodschas, Koreas oder von Laos ein, um infizierte Bäume zu finden. Dabei werden auch (noch) nicht-infizierte Bäume zerstört, da man den Befall nicht unbedingt von außen sieht.
Da das heiß begehrte Agarwood sowohl für die Herstellung von hochwertigem japanischen Räucherwerk unentbehrlich ist als auch – bis zur Erfindung des pharmazeutischen Produktes – als hoch wirksames pflanzliches „Viagra“ galt, muss Aquilaria malaccensis und auch etliche andere Aquilaria-Arten als fast ausgerottet eingestuft werden. Ausführliche Informationen dazu (in englisch) von Cropwatch (klick!) vom britischen Nachhaltigkeitsspezialisten Tony Burfield.

Die Aufzucht der Bäume in Plantagen (klick!) und die Infektion durch Menschenhand haben noch nicht zu befriedigendem Ersatz geführt, der Faktor Zeit kann eben nicht beschleunigt werden. Zudem kann man die Bäume nicht “einfach so” mit dem Pilz “impfen”, nur 10 Prozent der Bäume erzeugen diese harzartige Substanz. Das “Impfen” kann man auf diesem nicht sehr guten Filmchen sehen.
Aus den Holzstückchen von infizierten und gereiften Bäumen wird mit Wasser eine Maische gebildet und diese dann – oft vor Ort mitten im Wald – destilliert.
psycho-aromatherapie-kurse bei eliane zimmermannWenige ätherische Öle berühren Menschen so tief wie dieser Duft. Er hat so viele Facetten wie Inhaltsstoffe, die meisten davon im Einprozent-Bereich oder gar weniger. Die Beschreibungen reichen von verbrannt, modrig, erdig über pudrig, balsamisch, warm-einhüllend. Ich habe ihn in meinem zweiten Buch “Das Zugang-zur-Tiefe-der-Seele-Öl” genannt. Man kann genau so in die Tiefen seiner Seele abtauchen wie auch zu Höhenflügen ansetzen – wie ein Adler. Überblick und Durchblick durch Abstand. Ich erlebte es einmal und fand es erschütternd wie eine meiner frühen Kursteilnehmerinnen in der Sekunde des ersten Schnupperns an diesem Duft in Tränen ausbrach. Nach einer Räucherung mit “Eaglewood” passieren in Träumen oft seltsame oder wenigstens auffällige Dinge. Euphorie und Hochgefühle (Fliegen wie ein Adler) ergreifen manche Menschen, je nachdem, in welchem Seelenzustand sie sich gerade befinden.
Schon auf Grund des hohen Preises ist Adlerholz kein Alltagsöl, es wird wohl auch kaum für die körperlichen Indikationen wie Krampfadern und Hämorrhoiden eingesetzt werden. Es schenkt einem vielmehr eine kleine Auszeit aus dem Alltagstrott, es führt in einen Besinnungsmoment auf das Wesentliche und kann als Verwöhnöl für sich oder seine(n) Liebste(n) das sprichwörtliche Hohe Lied der Liebe olfaktorisch untermalen. Dafür verdünnt man es maximal 0,5-prozentig und mischt es mit feinen Lieblingsölen wie Champaca, Jasmin oder Vanille in Jojobaöl. Oder ganz biblisch mit Myrrhe, Weihrauch und Rose sowie jeweils einer Spur Kalmuswurzel und Cassiazimt. Eine solch biblisch inspirierte Mischung kann man in Deutschland als Körperöl oder auch pur für die Räucherlampe bei Professor Wabner’s Ätherische-Öle-Firma Wadi erwerben. Bei Feeling gibt es das erschwingliche Oud-Attar (klick!) mit oder ohne Jojobaöl (ab 9,50 Euro, Attar bedeutet, dass das Öl gegen Ende des Destillationsvorgangs in bereit gestelltem Sandelholzöl aufgefangen und gebunden wird, eine wunderschöne samtige Kombination entsteht, sie ist nicht so erschlagend-schwer wie das reine Adlerholzöl).
In Japan, dem recht westlich orientierten Land im fernen Osten, hat die Räucher-Zeremonie des Duft-Lauschens noch einen hohen Stellenwert: Kodo. Sie ist ohne Adlerholzduft nicht denkbar. Die abgebildeten Räucherstäbchen japanischen Traditionsmanufaktur Shoyeido duften deutlich nach Oud und laden zur Achtsamkeit und Sparsamkeit ein: Das Päckchen hat mich mal fast 60 DM gekostet! Aber sie sind es wert, man benötigt ohnehin nur wenige Zentimeter für einen wundervollen Duft im Zimmer.
Wer englisch lesen kann, sollte sich auf folgenden zwei Websites die Artikel über die Hintergründe der Gewinnung von Adlerholz lesen: Trygve Harris, ein Fachfrau für erlesene ätherische Öle aus New York berichtet über eine Reise in die Adlerholz-Wälder und zeigt auch sehr informative Fotos (und hier geht es um die Gefährdung des Baumes). Düfte-Experte und Indienreisender Christopher McMahon vermittelt auf seiner sehr informationsreichen Website auch wichtige Infos über Oud.
PS. Kenner werden mir Recht geben, dass die japanische Traditionsfirma Shoyeido exzellente Räucherstäbchen liefert, eigentlich müsste man ein neues Wort für diese edle Räucherware erfinden, denn sie hat rein gar nicht mit den weithin erhältlichen chemikalienbeladenen Riechglimmstengeln zu tun. Zum Ausprobieren und Genießen des edlen Oud-Duftes gibt es bei mir 5 oder 10 Minuten feinsten Rauch von Shoyeido’s “Emerald-Awareness” (Smaragd-Bewusstheit), er duftet waldig-moosig-würzig-herb. Meistens ist mir jedoch der Duft zu schwer, meine Luxus-Belohungs-Stäbchen, die bislang wirklich fast jedem Besucher sehr, sehr gefallen haben, duften pudrig-süß, minimal vanillig-zimtig, warm-würzig, sie heißen “Amethyst-Balance” (beide Röllchen kosten je circa 7 Euro inklusive eine kleinen Stäbchenhalters). Es gibt auch ein Probierset für 3,50 Euro, in dem noch drei weitere Düfte enthalten sind (Diamant, Rubin und Saphir). Ähnlich lecker-zart-süßlich duftet auch Kyonishiki, das Herbstlaub in Kyoto, die Rolle kostet ‘nur’ circa 3,50 Euro, sie eignen sich hervorragend für die tägliche Prise von Duftwölkchen.

allergiesymptome mit ätherischen ölen lindern


Eliane Zimmermann AiDA Aromatherapy InternationalEinen Tag nachdem ich den Beitrag über Haymax (das natürliche Mittelchen als physikalische Pollenbarriere) geschrieben hatte, war ein Mann bei uns zu Gast, dessen Augen rot waren und immer röter wurden. Plötzlich tunkte er ein Papiertaschentuch in sein Trinkglas mit Wasser und wusch mehrmals die Augen damit aus. Seine Heuschnupfenbeschwerden seien schlimmer denn je, erläuterte er auf meine zunächst zögerliche Art, ihn nach dem Grund des Schniefens zu befragen. Ich riet ihm, für den Herbst eine aromatische Heuschnupfenprophylaxe mit Atlaszeder (Cedrus atlantica) und Zypresse (Cupressus sempervirens) vorzunehmen. Nun sind Männer nicht allzu oft schnell für Naturheilmittel zu begeistern, er wollte jedoch sofort wissen, worum es sich handelt, sein Leidensdruck war riesengroß.

Ich gab ihm einen Tropfen Zypressenöl und einen Bruchteil eines Tropfen Himalajazeder (Cedrus deodara) auf seine Handinnenfläche, er sollte beides verreiben und daran riechen, ob er mit diesen beiden eher herben Düften überhaupt klar käme. [Ich persönlich mag den etwas zarteren Duft der Himalajazeder lieber, die Wirkung ist dem Öl der Atlaszeder erfahrungsgemäß gleichzusetzen.] Unser Gast fand den Duft klasse und nach einigen Minuten fragte er irritiert, ob das auch sofort helfen könne. Ich erklärte ihm, dass die langjährige Erfahrung gezeigt habe (leider sind mir keine wissenschaftlichen Studien dazu bekannt), dass es einige Wochen braucht, bis die Sesquiterpen- und Diterpenverbindungen in beiden Ölen das hyperaktive Immunsystem davon “überzeugen” können, nicht mehr so hysterisch auf Pollen und andere grundsätzlich harmlose Stoffe (also Allergene) zu reagieren. Dann jedoch meistens mit viel Erfolg.

Nein, meinte er, es habe jetzt bereits gewirkt, ihm ginge es nun deutlich besser. Er konnte jedenfalls nach circa 10 Minuten aufhören, die schmerzenden und triefenden Augen mit kühlem Wasser zu besänftigen. Er war völlig überrascht und begeistert. Und dann rückte er raus, dass er am nächsten Tag zu einer kleinen Hämorrhiden-Operation antreten sollte, ob es sein könne, das sein schmerzender Allerwertester auch von der Inhalation dieser zwei Düfte profitiert habe, er könne nun viel besser sitzen.

Hm, dachte ich bei mir, normalerweise würde ich sagen “Nein”. Ich schloss auch einen Placeboeffekt aus, denn der Mann hatte nun wirklich null Ahnung von Aromatherapie, wusste nicht, dass Zypresse eines der wichtigsten Öle bei Hämorrhiden ist und Zeder durchaus auch passend ist und er war zudem vollgepumpt mit Antihistaminika und Cortison. Die reine Inhalation eines Öles hilft nach meiner Erfahrung nicht bei solchen lokalen, eher mechanischen Symptomen (wunde, ausgeleierte und vermutlich dadurch entzündete Blutgefäße). Doch irgendwie waren diese beiden Düfte Volltreffer für dieses Individuum und so kann offenbar auch eine Wirkung eintreten, welche fast im homöopathischen Bereich stattfindet. Ich war genau so verblüfft wie dieser Mann und er ist freudestrahlend losgezogen, um die Öle für sich zu kaufen.

Ein vergleichbares Feedback hatte ich kürzlich von einem Gast in der Wanderwoche meines Mannes. Diese Frau fragte bei ihrer geplanten Anmeldung im Herbst 2011 nach, wie im Frühsommer der Pollenflug in unserer Region sei, sie könne bei starker Pollenlast ansonsten nicht zum Wandern kommen. Mein Mann weiß natürlich, dass ich diesbezüglich eine “Zaubermischung” auf der aromatischen Palette habe, wir teilten sie der Frau mit und sie setzte den Tipp tatsächlich um. Und teilte mir kürzlich begeistert mit, wie winzig ihre Beschwerden im Vergleich zu früher geworden seien und dass sie unsere Wanderwoche auch diesbezüglich sehr genossen habe.

Kleine Hilfe, riesige Wirkung. Dazu geringere Chemikalienlast auf dem Körper der Betroffenen. Studien zur entzündungshemmenden und anti-allergenen Wirkung der Himalaja-Zeder: Shinde UA, Phadke AS, Nair AM, Mungantiwar AA, Dikshit VJ, Saraf MN. Membrane stabilizing activity — a possible mechanism of action for the anti-inflammatory activity of Cedrus deodara wood oil. Fitoterapia 1999(70;3):251–257 und Shinde UA, Kulkarni KR, Phadke AS, Nair AM, Mungantiwar AA, Dikshit VJ, Saraf MN. Mast cell stabilizing and lipoxygenase inhibitory activity of Cedrus deodara (Roxb.) Loud. wood oil. Indian J Exp Biol. 1999 Mar;37(3):258-61

juniperus virginiana, die edle virginiazeder


 

 

AiDA Aromatherapy Eliane ZimmermannDas zederholzartig duftende ätherische Öl der Bleistiftzeder (oder Virginiazeder oder Rote Zeder, Juniperus virginiana) ist nicht so bekannt wie das Öl aus den Holzstückchen der Atlaszeder (Cedrus atlantica). Oder es ist nur indirekt bekannt, da es zum Verfälschen und Strecken des echten (teureren) Zedernöles verwendet wird.

AiDA Aromatherapy Eliane ZimmermanEs besteht fast ausschließlich aus Sesquiterpenen (Cedren) und Sesquiterpenolen (Cedrol) und gehört somit zu den besonders hautmilden oder gar bei Hautrötungen entzündungswidrig wirksamen Ölen. Wie viele andere Holzöle wirkt es regulierend und stabilisierend auf chronische Prozesse und aufbauend nach langen Krankheiten und Erschöpfungszuständen. Auch bei Haarausfall und juckenden Kopfhauterkrankungen ist es einen Versuch wert.

AiDA Aromatherapy Eliane ZimmermanEs ist ein idealer Zusatz in Mischungen, welche “schwere Beine” entstauen helfen sollen, da es den Lymphfluss sanft ankurbelt. Auch hilft das Öl, das Bindegewebe zu entlasten (was beispielsweise bei Entschlackungskuren nützlich ist). Auch können damit Krampfadern und geschwollene Hämorrhoiden gepflegt werden.

  • 40 ml Jojobaöl
  • 10 ml Calophyllum inophyllum-Öl
  • 10 Tropfen Citrus limon, Zitronenschale
  • 5 Tropfen Juniperus virginiana, Virginiazeder
  • 5 Tropfen Cupressus sempervirens, Zypresse
  • evtl 5 Tropfen Mentha piperita, Pfefferminze (besonders im Sommer)

AiDA Aromatherapy Eliane ZimmermanIm Botanischen Garten der wunderschönen englischen Universitätsstadt Oxford lernte ich vor einigen Tagen, dass aus diesem Wacholderbaum ein Wirkstoff gewonnen wird, der in der Chemotherapie gegen bestimmte Tumore eingesetzt wird. Holzstückchen und Kleiderbügel gegen Motten werden meistens aus diesem “Zedern”holz angefertigt oder aus der nahen Verwandten Thuja. Virginiazedernöl ist ein gutes Fixativ für herb-holzig duftende Naturparfums und es ist – bei korrekter Lagerung – sozusagen ewig haltbar.

The essential oil of the red cedar (Juniperus virginiana) consists mainly of sesquiterpenes which means it is an excellent oil in mixtures to treat swollen legs, hemoroids and inflamed skin conditions. Furthermore the tree contains a molecule which is used to manufacture a medication against certain tumors. 

holzöle aus atlaszeder und ihren “verwandten”


Dieser Tage lief mir beim vormittäglichen Aufräumen eine beträchtliche Menge eines fast 10 Jahre alten Zedernholzöles über die rechte Hand. Meine angebrochene 500ml-Flasche war nicht richtig verschlossen, ich hatte das Öl einst in riesigen Mengen in die Haus-Isolierung aus echter Schafwolle gesprüht. Ich wischte und schmierte und wusch, doch der schwere Duft hatte sich sofort in sämtlichen Hautporen “verewigt”. Im Laufe des Nachmittags wurde ich ungemein bleischwer müde… das war wohl die Wirkung dieses “erdenden” ätherischen Öles.

Beim Lehren und Abfragen von botanischem Grundwissen stolpern wir DozentInnen immer wieder mal über Verwirrungen bezüglich der Familienzugehörigkeit diverser Zedern (und der dazugehörigen “Zedern”öle). Zudem gibt es manchmal Verwirrung, denn wenn wir von Nadelölen sprechen, meinen wir meistens die Kieferngewächse als Sammelbegriff. Das wunderbar holzig-balsamische ätherische Öl aus der Atlaszeder, die auch zu den Kieferngewächsen/Pinaceae gehört, ist jedoch fast immer ein Holzöl, denn es wird aus den zerkleinerten Holzstückchen aus Stämmen und Ästen destilliert. Wie bei allen Holzölen besteht bei der Gewinnung die Gefahr der Ausrottung der jeweiligen Spezies bzw. des unnachhaltigen Umgangs mit der Natur. Die südfranzösische Atlaszeder gehört bereits zu den bedrohten Arten, wie Tony Burfield in Cropwatch beschreibt.

Ich finde, es ist eine zweifelhafte Art der Gewissensberuhigung, wenn man nun auf nordafrikanische Zedern zurückgreift und munter weiter verschwendet. Ähnlich verhält es sich mit Rosenholzöl und Sandelholzöl, in beiden Fällen wird meistens der Baum gefällt/abgetötet. Im Fall von Sandelholz muss der Baum sogar extrem sorgfältig “gehoben” werden (früher mit der Hilfe von Elefanten), da sich das wertvolle ätherische Öl auch in den Wurzeln befindet. Wenn man nun als vermeintlicher Umweltschützer reichlich Rosenholzöl statt aus Aniba rosaeodora aus anderen, ähnlich duftenden Amazonasbäumen wie Ocotea verwendet und statt im “Echten Sandelholzöl” nun in Amyrisöl oder kaledonisch-australischen Sandelholzölen schwelgt, sollte man an die nächsten Generationen denken. So gierig wie die heutige Industrie und Wirtschaft agiert, ist denkbar, dass auch diese “alternativen” Ressourchen bald ausgeschöpft sind.

Ich meine, dass man nicht unbedingt gänzlich auf die knappen Öle verzichten muss, wenn man sie aus verantwortungsvoll handelnder Quelle erhalten kann. Rosenholzöl kann sowohl einigermaßen baumschonend aus dicken Ästen, als auch (in nicht ganz so wundervoll duftender Qualität) aus den Blättern des Amazonas-Riesen gewonnen werden, zudem vermutlich auch in kleinen Mengen aus Abfällen der Möbelindustrie (eine brasilianische Expertin vor Ort zweifelt diese Aussage jedoch an). Auf Atlaszedernöl kann man in der anspruchsvollen Therapiearbeit fast nicht verzichten, man sollte es jedoch sparsam einsetzen, der schwere Duft verlangt ohnehin eine hohe Verdünnung. Ich verzichte inzwischen fast gänzlich auf Sandelholzöl, verwende es nur für ganz ausgewählte Beschwerden und/oder Menschen. Gleiches sollte für den “Ersatz” aus Neu-Kaledonien und Australien gelten.

Nun zum Lernen. Folgende ätherische Öle werden aus dem Holz der jeweiligen Pflanze destilliert (es gibt ganz selten auch Nadelöle aus Cedrus und den nordamerikanischen Juniperus-Arten):

  • Adlerholz (oder Oud oder Ut), Aquilaria malacchensis oder A. agallocha
  • Amyris, Amyris balsamifera
  • Atlaszeder, Cedrus atlantica
  • Blaue Zypresse, Callitris intratropica
  • Dacrydium/Harzeibe, Dacrydium pierrei
  • Himalajazeder, Cedrus deodara (Foto links)
  • Libanonzeder, Cedrus libani (extrem selten, extrem gefährdet)
  • Linaloe, Bursera delpechiana (geleg. auch Öl aus Früchten)
  • Mexikozeder, Juniperus mexicana
  • Muschelzypresse/Hinoki, Chamaecyparis obtusa
  • Rosenholz Brasilien, Aniba rosaeodora var. amazonica (Foto rechts: Sigrun Scherneck)
  • Rosenholz Peru, Ocotea caudata, O. cernua
  • Sandelholz, Santalum album
  • Virginiazeder, Juniperus virginiana (Bleistift-Zeder, keine Zeder!)
  • Palo Santo, Bursera graveolens (Foto ganz oben)

Weitere Sandelholzöle:

  • Eucarya spicatum, Fusanus spicatus (Australisches Sandelholz)
  • Osyris tenuifolia (Ostafrikanisches Sandelholz)
  • Pterocarpus santolinus (Roter Sandelbaum)
  • Santalum austrocaledonicum (‘Sandelholz Südsee’, aus Neukaledonien und Vanuatu)
  • Santalum spicatum (Westaustralisches Sandelholz)
  • Santalum yassi (Fidschi Sandelholz)

Viel Verwirrung herrschte in den späten siebziger und frühen achtziger Jahren über “Zedernöle”, Zedernöl wird in Büchern aus dieser Zeit meistens als giftig oder zumindest gefährlich bezeichnet. Das lag daran, dass im englischen Sprachgebrauch erstens viele Nadelbäume umgangsprachlich als ‘Cedar’ bezeichnet werden (ähnlich wie wir fälschlicherweise Tannenzapfen zu Kiefernzapfen sagen). Ganz speziell die Thuja, ein Zypressengewächs, wird ‘Red cedar’ genannt (fast alle Anti-Motten-Holzstückchen und auch gut haltbare Gartengegenstände werden daraus gefertigt). Ätherisches Thujaöl wird meistens aus den aromatisch-apfelartig duftenden Zweigen dieser großen Bäume destilliert und enthält einen sehr hohen Anteil an neurotoxisch wirksamen Thujon.

Anders die meisten der oben genannten Holzöle, die jeweils interessante Mischungen aus unterschiedlichen Sesquiterpenverbindungen enthalten. Sie wirken dadurch alle mehr oder weniger entzündungshemmend und regulierend auf das Immunsystem. Zudem stark stabilisierend auf chronische Zustände und wie eingangs berichtet, beruhigend, erdend, zentrierend. Auch wirken die meisten Holzöle insektenabweisend, so dass sie – bereits in kleinen Mengen –  eine wertvolle Ergänzung für sommerliche Abwehrmischungen sind.

Auf der Duftreise zu den Botanik-Kursen hier in Irland führen unsere Exkursionen zu einigen ganz besonderen Exemplaren von Dacrydium-Bäumen, zu Callitrisbäumen, zu einem uralten Bonsai einer Muschelzypresse und zur oben abgebildeten Himalayazeder (begleitet von den jeweiligen Öle-Fläschchen).

PS. Es gibt ein “neues Rosenholzöl” von Tisserand, das aus den Samen eines nepalesischen Strauches namens Zanthoxylum armatum gewonnen wird.

osmanthus, die duftblüte


Ich bin kurstechnisch unterwegs, heute mit einer Gruppe von Teilnehmerinnen auf der Insel Mainau. Wenn ich es richtig erkannt habe, blühen dort an mehreren Stellen Osmanthus-Sträucher (Osm=riechen/Duft, anthus=Blüte). Das besondere Absolue aus den winzigen Blüten wird in der Parfümerie wegen des fruchtig-aprikosigen Duftes geschätzt, AromapraktikerInnen empfehlen es für Menschen, die sich nach viel Kreativität und Phantasie sehnen.

Wenn man Menschen unter echten Atlaszedern (Cedrus atlantica) stehen sieht, kann man vielleicht ahnen, dass das ätherische Öl aus dem kostbaren Holz dieses nordafrikanischen Baumes zu mehr Kraft und Stabilität verhelfen kann – im seelischen Sinne und auch im körperlichen Bereich, vor allem in Sachen Immunssystem.

allergie und ‘allergie’ – nicht immer schreit das immunsystem


Zum Thema ‘Allergien’ noch ein kleiner Nachtrag in Form von drei Denkanstößen.

  1. Nicht alles was landläufig als ‘Allergie’ bezeichnet wird, ist eine Reaktion des Immunsystems. Vielmehr handelt es sich oft um eine ganz normale und gesunde Reaktion des Körpers auf reizende Stoffe (so wie das Berühren von Brennesseln zu Rötungen und Blasen führt) oder es handelt sich um Signale, dass etwas nicht vertragen wird, beispielsweise Milchprodukte oder Farbstoffe im Essen, Giftstoffe in Kosmetika, Schadstoffe in der Luft etc.)
  2. Das Immunsystem von Tier und Mensch ist nachweislich trainierbar/konditionierbar. Diese Kopplung von Allergen (Pollen, Staub, Milbenkot) und Reaktion (Niesen, Schwellung der Schleimhäute, Rötung) kann gelöst werden. Beispielsweise in ein bis drei Sitzungen bei einem/r erfahrenen NLP-Therapeuten/in. Wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte, könnte ich mir kaum vorstellen, dass dies möglich ist. Kaum für mich vorstellbar ist auch die Tatsache, dass manche Allergiker bereits auf das Anschauen von Fotos oder Filmsequenzen ihres Allergens mit heftigen Symptomen reagieren können. Oder in einer Fantasiereise, in der sie sie aufgefordert werden, sich in eine blühende Frühlingswiese zu legen, mit extremen Niesattacken reagieren. Diese kuriose Reaktion belegt die psychosomatische Wechselwirkung im Körper des Allergikers (“alles nur eine Sache der Einstellung” würden Altmodische sagen).
  3. Eine verblüffend gute Hilfe kommt von ätherischen Ölen, die reich an Sesquiterpenen und Diterpenolen sind (und deren Hydrolate), vor allem wenn sie präventiv verwendet werden, unter anderen: Atlaszeder-Holz (Cedrus atlantica), Zypresse (Cupressus sempervirens), Echte Melisse (Melissa officinalis), Manuka (Leptospermum scoparium) und Echter Kamille (Matricaria recutita). Wer Menschen, die im Frühjahr extrem allergiegeplagt waren, nach so einer einfachen Behandlung erleben durfte, fragt sich meistens, warum nicht mehr Menchen mit dieser “primitiven” Methode wirklich geholfen wird (zu billig, zu placeboartig, zu naheliegend…). Auch die präventive Einnahme von (fettem) Schwarzkümmelöl gehört übrigens zu diesen einfachen und preiswerten Hilfen, mit denen sich jede/r selbst etwas Gutes tun kann.

Ich will mit diesem Text selbstverständlich keinem/r Allergiker/in auf die Füße treten, ich bin lediglich der Meinung, dass es an der Zeit ist, das Thema etwas differenzierter und emotionsfreier zu betrachten. Es gibt gerade heute so viele schmerzfreie und nebenwirkungsfreie oder -arme Methoden, um sich nicht von prinzipiell harmlosen Substanzen das Leben schwer machen lassen zu müssen – damit einem nicht die wunderbaren Dinge und Düfte des Leben vorenthalten zu bleiben brauchen.

Palo Santo: Heiliges Holz


Ich liebe das Internet (wenn weder Leitung noch Computer verrückt spielen). Vor Kurzem ‘unterhielten’ sich Cristina von Aromandina in den USA und ich per Facebook und E-Mail. Am 29.12. kündigte sie mir Öleproben ihrer Firma an. Heute wurden sie bereits vom Postboten – trotz Glatteis auf unserem abschüssigen Sträßchen – geliefert. Er muss sie gerochen haben, denn bereits beim Öffnen kam mir ein balsamisch-eukalyptischer Duft entgegen.

Cristina stammt aus Ecuador, besuchte dort zwischen Kolumbien und Peru die deutsche Schule (so dass sie das hier gut lesen kann!!! ;-) und lebt nun in den USA, wo sie ätherische Öle aus der Andenregion vertreibt.

Da ich ja in den Anden geboren wurde, kamen wir ins ‘elektronische Gespräch’.

Sie fragte, ob ich das ätherische Öl von Palo Santo kenne. Ich habe natürlich schon öfters davon gehört, es ist als Räucherware bekannt. Doch das Öl kannte ich bis heute nicht. Es gibt in der spanischsprachigen Welt viele unterschiedliche Bäume mit dem Volksnamen Palo Santo, so dass wir uns erst mal über den wissenschaftlichen Namen der von ihr gemeinten Pflanze verständigen mussten.
 
Der Baum Bursera graveolens ist mit dem Weihrauch- und dem Linaloebaum verwandt (Abb: wiki commons by Haplochromis). Der Gattungsname Bursera kommt von bursa, der Beutel/die Tasche und bezieht sich auf die Behälter in der Pflanze, in denen sich die aromatischen Substanzen befinden. Graveolens, diesen beschreibenden Artnamen kennen wir beispielsweise auch von Pelargonium, der Duftgeranie, er bedeutet “stark riechend/duftend” (gravis=stark/schwer/heftig und olere=riechen, Eselsbrücken: Gravitation, die Schwerkraft, Odol gegen Mundgeruch ;-) .
 

Er wächst in eher trockenen Wäldern und sieht etwas knorrig und gabelig aus. Die beiden Fotos stammen von den Galapagos-Inseln, welche zu Ecuador gehören und durch Charles Darwin berühmt wurden. Das ätherische Öl aus dem zerkleinerten Holz hat eine ungewöhnliche Zusammensetzung: Limonen, beta-Bisabolen, Carvon, trans- und cis-Carveol. Dazu vier bislang recht unbekannte Substanzen: (-)-Juneol, Dihydrojuneol, sowie eine seltene Eudesmen-Verbindung und eine ebenso seltene Eudesman-Verbindung (Sesquiterpenoide). Der Duft ist irgendwie unbeschreiblich, er erinnert mich an südamerikanische Gerüche in Häusern, vermutlich war ein Teil der Inneneinrichtung sie aus diesem begehrten Möbelbau-Holz hergestellt: etwas Lavendel, etwas Sandelholz, etwas Kümmel, etwas Zeder (Abb: wiki commons by balabiot).
Aromafachfrau Gabriela Stark beschreibt hier die Wirkung des Heiligen Holzes als Räucherware. Wer hat bereits Erfahrungen mit diesem ätherischen Öl?

Heilsamer Holzduft aus Südamerika



Der wunderschöne neue Holzboden, auf dem ich meine Studien ausbreite, duftet köstlich. Der Baum, der dieses Parkett liefert, versorgt und auch mit einem seltenen süßlich-holzig duftenden ätherischen Öl, das ich von der Firma Maienfelser habe und das ich an dieser Stelle mal kurz vorstellen möchte. Es wird aus der harzig-balsamischen Wundflüssigkeit und dem Holz eines 12 bis 15 Meter hohen Baumes aus Brasilien durch Wasserdampfdestillation gewonnen, er heißt Myrocarpus fastigiatus, Cabreuva genannt, und ist mit Erbsen, Bohnen, Ginster und Mimose verwandt (Fabaceae). Wenn das Öl gut gereift ist, erinnert es im Duft an Whiskey, es findet hauptsächlich in der Parfümindustrie Verwendung. Durch den hohen Gehalt am Sesquiterpenol Nerolidol (80%) wirkt das Öl vor allem

  • hormonell regulierend, vor allem für Männer
  • tonisierend und energetisierend
  • wundheilend (epithelisierend) und hautpflegend
  • entzündungsmindernd bei rheumatischer Polyarthritis
Im Fachbuch von Franchomme und Pénoël wird darauf hingewiesen, dass Frauen dieses Öl nur mit Vorsicht einsetzen sollten.

Noch selteneres Öl – Fokienia


Einige kannten also den nicht so bekannten Gagelstrauch und sogar sein ätherisches Öl. Herausforderung genug, heute eine noch seltenere Pflanze vorzustellen. Und zwar die thuja-artige Fokienia hodginsii, auch Siamholz genannt. 

Das balsamisch-harzig leicht weißtannenartig duftende ätherische Öl aus den Holz  ist laut Daniel Pénoel in “L’Aromathérapie éxactement” für Frauen komplett kontraindiziert. Möglicherweise liegt das an den bis zu 75 Prozent trans-Nerolidol, ein hormonartiger Sesquiterpenalkohol. Dazu kommen 24 Prozent Fokienol und 4,5 Prozent Elemol. Das Öl soll insgesamt sehr aufbauend und neurotonisch wirken, zudem soll es eine stimulierende Wirkung auf die Hoden haben. Vermutlich eines der wenigen Öle für nur männliche Beschwerden. Jedoch kenne ich niemanden, der es irgendwie angewendet bzw. erprobt hat.
Ich genieße ab und zu den schönen Duft und freue mich über die echte Pflanze, die auf der Blumeninsel Garinish Island hier in der Bucht wächst. Die KursteilnehmerInnen der demnächst stattfindenden zwei Botanik-Kurse werden sie demnächst auch life – nach einer kurzweiligen Bootsfahrt an dösenden Seehunden vorbei –  erleben dürfen. Und viele andere Duftpflanzen mehr. Der Frühling ist da! Das ätherische Öl gibt es übrigens als “Beimoubaum” bei Maienfelser.