rosmarin erhöht die gedächtnisleistung


Eliane Zimmermann Schule für AromatherapieHeute wird eine neue britische Studie (klick) an 66 gesunden Erwachsenen vorgestellt: Rosmarinöl wurde als Raumbeduftung per Aromastream vorgenommen,  Erinnerungsvermögen und  Gedächtnisleistungen können auf diese Weise  bis zu 75 Prozent gesteigert werden. Nur durch das Einatmen des ätherischen Öls erhöht sich die Plasmakonzentration von 1,8-Cineol (Eukalyptol), einem der Haupt-Inhaltsstoffe dieses Öles. Die Forscher Jemma McCready und Dr. Marc Moss von der Northumbria University in Newcastle (Großbritannien) empfehlen, dass ätherisches Rosmarinöl in Situationen eingesetzt werden könnte, wo gesunden Menschen starke Gedächtnisleistungen abverlangt werden. Als Laie könnte man folgern, dass der Einsatz dieses Öles höchstwahrscheinlich auch Menschen mit demenziellen Veränderungen helfen könnte, doch diese Vermutung muss von den Wissenschaftlern erst in einer anderen Studie verifiziert werden.

Eliane Zimmermann Schule für AromatherapiePS. Das Feld mit bio/respektvoll gepflanzter Pfefferminze vom letzten Blog-Eintrag ergibt übrigens 10 kg oder 12 l feinstes Pfefferminzeöl, bei Weltmarktpreisen von teilweise nur 9 Dollar pro Kilo (!) kann man fast verstehen, warum viele Firmen lieber zu chinesischen Minzeölen greifen, denn der Ertrag des abgebildeten Feldes ist offiziell keine 100 Euro wert. Wenn man an die viele Arbeit denkt, die in diesem Feld und in der Nachbearbeitung steckt, und an die Nicht-Wertschätzung eines so wertvollen ätherischen Öles, kommen einem fast die Tränen. Die Antwort zum Sack Kamillenpflanzen von diesem Text stand ja eine zeitlang für einige LeserInnen sichtbar im Foto (beim Mouse-over), es stecken 5 ml, also ein halbes normales Braunglasfläschchen mit ätherischem Kamillenöl, in diesem Sack. Dafür würden sich viele Menschen nicht einmal bücken.

komplementäre sterbebegleitung


Vor drei Jahren hatte ich einen Buchbeitrag zum Thema aromatische Palliativpflege verfasst, doch umfasst das gesamte Buch zig andere Bereiche und ist zudem sehr kostenaufwändig. Ich werde jedoch sehr häufig nach Literatur zu diesem wichtigen Thema gefragt. So werde ich in naher Zukunft diesen Buchbeitrag überarbeiten und, um aktuelle Studien ergänzt, als E-Book herausgeben, empfehle jedoch einstweilen ein wunderbares Buch, das sich an Fachkräfte wendet.

Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyKomplementäre Sterbebegleitung (für Infos und Bestellung klicken) wurde von einem überaus kompetenten AutorInnen-Team zusammengestellt (unter anderem Ursel Bühring), die Herausgeberinnen sind Gudrun Huber und Christina Casagrande. Gudrun Huber ist Gründerin und Leiterin der Akademie Panta Rhei (am Ammersee nahe München), in der Fortbildungen zu diesem Themenbereich angeboten werden. Heilpraktikerin Christina Casagrande ist vielleicht “alten Hasen und Häsinnen” unter euch bekannt als Mitbegründerin von Forum Essenzia. Sie hat bereits seit 1986 Erfahrungen mit ätherischen Ölen, da sie bei Susanne Fischer-Rizzi lernte und mit den Anstoß gab, die inzwischen marktführende Ölefirma Primavera zu gründen.

In diesem Standardwerk werden unterschiedliche Behandlungskonzepte aus bewährten Bereichen der interdisziplinären Sterbe- und Trauerbegleitung jeweils auf einigen Seiten erläutert: Anthroposophische Medizin, Aromatherapie, Atemübungen aus dem Yoga, Bachblütentherapie, Basale Stimulation, Homöopathie (insbesondere mit den wunderbaren Ceres-Urtinkturen), Musiktherapie, Phytotherapie, Spagyrik und einige andere mehr. Zuvor werden auf 40 Seiten alte und neue Erkenntnisse über der Prozess des Sterbens erläutert, die Bedürfnisse von Sterbenden werden beleuchtet und die Rolle der unterstützenden Begleiter untersucht.

Es folgen 70 Seiten über alle möglichen körperlichen und seelischen Symptome und dazu passende vielfältige Einsatzmöglichkeiten der oben erwähnten Ansätze. Von dermatologischen Symptomen wie Dekubitus und Juckreiz über Schmerzen, neurologischen Symptomen wie Krampfanfällen und Schlaflosigkeit bis zu Infektionen, Mundtrockenheit und Aggressionen wird kein wesentliches Thema ausgelassen. Für jeden Bereich werden unterschiedliche komplementäre Behandlungsmöglichkeiten vorgestellt, denn nicht jeder Ansatz ist für jeden Patienten und jede Patientin zu jeder Zeit “richtig”.

Auch der Trauerbegleitung von Angehörigen wird auf fast 50 Seiten Aufmerksamkeit geschenkt. Hilfreiche Adressen runden dieses über 200 Seite starke Werk ab, mit dem sowohl Familienangehörige als auch alle Angehörigen von pflegenden Berufen ein ausführliches, dichtes und vielfältiges Schatzkästlein zur Verfügungen haben. Ein Grundlagenwerk eben.

Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyUnd da ich seit vielen Jahren ein großer Fan der Spagyrik und der Solunate bin – zudem kamen beide Bücher im selben Paket – erwähne ich hier noch ein wertvolles Fachbuch, auch von Christina Casagrande: Praxis Spagyrik nach Alexander von Bernus (für Infos und Bestellung klicken) wendet sich zwar an HeilpraktikerInnen und ÄrztInnen, doch als InteressentIn der traditionellen und doch hochmodernen Behandlungsmethoden mit Kräuter- und Metallelixieren werden auch einigermaßen informierte Laien ihre Freude an diesem ausführlichen Kompendium haben. Immerhin kann die Spagyrik als Vorgängermethode der Aromatherapie betrachtet werden, werden doch viele Heil- und Duftpflanzen für die Mittel destilliert. Auch die Homöopathie hat ihre Wurzeln in diesem Bereich.

Christina Casagrande hat kaum einen Bereich ausgelassen, es kann so vieles mit Solunaten reguliert und geheilt werden: Allergie, Autoaggression, Multiple Sklerose, Bulimie, Trigeminusneuralgie findet man unter anderem bei “Organübergreifenden Therapieansätzen” (fast 50 Seiten), bei “Organspezifischen Therapieansätzen”  findet man auf über 70 Seiten vielfältige Lösungsvorschläge von Asthma bronchiale und Anämie über Bandscheibenvorfall, Endometriose, Impotenz, Reizblase bis zu Vaginalen Pilzinfektionen, Zoster (Gürtelrose) sowie Zystitis (Blasenentzündung). Es folgen noch 20 Seiten mit Zusatztherapien, unter anderem mit Aromatherapie. Dieses Buch ist also ein Füllhorn an Informationen, will man sich unabhängiger von der “Schulmedizin” machen, möchte man eigenverantwortlich etwas FÜR seine Gesundheit tun, wünscht man ausführliche Informationen zu den wunderbaren Soluna-Flaschen (welche die Herstellerfima nicht auf ihrer Website geben darf).

PS Ich freue mich über Kommentare und Ergänzungen, in diesem neuen Design klickt man dafür auf das graue Sprechblasenkästchen rechts von der Überschrift!

atmen und schnuppern bei der parkinson-krankheit


Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyEin wunderbares Buch zur Selbsthilfe von Parkinson-Patienten hat Heilpraktikerin und Qigong-Übungsleiterin Annette Köhler aus Kassel verfasst: Richtig atmen bei Parkinson (bei Interesse auf diesen und die nächsten gefetteten Links klicken!). Das Buch zeigt in vielen Schritten, wie sich Betroffene durch effektive Atemübungen länger mobil und “lebendig” halten können. Unglaublich viele Tipps und Hinweise die alltäglichen Beschwernisse dieser Menschen werden angesprochen und einfach umzusetzende Lösungen aufgezeigt. Dazu ist alles in verständlicher Sprache verfasst, fast jeder Schritt ist mit anschaulichen Fotos illustriert und der Preis unter 20 Euro kann sich auch sehen lassen.

Ein beigefügtes Heft hilft dem Leser und auch den Pflegenden der betroffenen Personen bewusst zu werden, was einem wichtig ist, was einem gut tut, was einen stresst, in welchen Situationen das Zittern gehäuft auftritt etc. Ein kleiner Abschnitt zeigt auch die Möglichkeit, die Atmung mit Eukalyptusöl zu stärken auf.

In einer neuen Auflage dieses Buches würde ich mir noch ein paar mehr Hinweise auf ätherische Öle wünschen, welche die Verkrampfung und die vielfältigen Beschwernisse lindern können, so wie weiter unten beschrieben.

Eliane Zimmermann AiDA Aromatherapy

Man weiß heute, dass die Ätherisch-Öl-Pflanze Agnus castus (Keuschlamm) und auch das Öl aus Syzygium aromaticum (Gewürznelke) eine dopaminartige Wirkung aufweisen. Wenn man sich die Formeln anschaut, kann sogar der chemische Laie eine gewisse Verwandtschaft zwischen dem Hauptinhaltsstoff der Gewürznelke namens Eugenol und dem bei dieser Erkrankung defekten Stoffwechsel von Dopamin erkennen. Da dieser Inhaltsstoff auch in anderen ätherischen Ölen enthalten ist, hat man als aromapflegende Person vielfältige Möglichkeiten zur Hilfe.

Morbus Parkinson zählt zu den fortschreitenden neurodegenerativen Erkrankungen, sie wurde früher Schüttellähmung genannt. Durch ein Absterben entsprechender  Nervenzellen steht nicht mehr genug des Botenstoffes Dopamin zur Verfügung und die Bewegungen des erkrankten Menschen werden immer zittriger, wackliger und starrer. In der Frühdiagnose stellt der Neurologe meistens eine (erhebliche) Störung des Geruchssinnes fest (ich habe hier darüber berichtet).

Shirley Price hat 1996 eine kleine Studie mit 60 Aromatherapeutinnen und 60 Parkinson-Patienten durchgeführt, in der diese MenschenEliane Zimmermann AiDA Aromatherapy regelmäßig über einen Zeitraum von neuen Monaten mit Aromamassagen behandelt worden sind, zunächst einmal wöchentlich (3 Monate) dann einmal monatlich (6 Monate). Es wurden vor allem ester-reiche Öle zwecks körperlicher und seelischer Entkrampfung eingesetzt:

  • Salvia sclarea, Muskatellersalbei
  • Origanum majorana, Echter Majoran
  • Lavandula angustifolia, Echter Lavendel

Auch wenn es sich nicht um eine Studie nach streng wissenschaftliche Kriterien handelte, geben die Verbesserungen bei etlichen Beschwerden doch Anlass zur Nachahmung bei der Pflege von betroffenen Menschen. Es gab drei Gruppen à 20 Personen, in der einen wurde wie oben beschrieben behandelt, in der zweiten gab es entsprechende Produkte zum Anwenden zu Hause (im Bad und als Körperlotion) und die 20 Patienten der dritten Gruppe wurden ohne ätherische Öle massiert. Bei der zweiten Gruppe wurden folgende Verbesserungen fest gehalten:

  • 83% Verbesserung bei Obstipation (Verstopfung)
  • 75% Verbesserung bei depressiver Stimmung
  • 85% Verbesserung bei Schlaflosigkeit
  • 50% Verbesserung bei Steifheit der Körperglieder
  • 28% Verbesserung bei schleppender Sprache
  • 33% Verbesserung bei Zittern
  • 62% Verbesserung bei kraftlosen Körpergliedern

Den Bericht in englischer Sprache kann man hier nachlesen. Zwei wissenschaftliche Tierstudien konnten belegen, dass Ashwagandha-Extrakt (Withania somnifera, Schlafbeere oder Winterkirsche, eine wichtige Heilpflanze im Ayurveda bei vielen Formen von “Altersgebrechen” sowie Schlaflosigkeit und Impotenz) bei an Parkinsonismus leidenden Ratten und Mäusen die Symptome zu verbessern vermag. [Ahmad M, Saleem S, Ahmad AS, Ansari MA, Yousuf S, Hoda MN, Islam F. Neuroprotective effects of Withania somnifera on 6-hydroxydopamine induced Parkinsonism in rats. Hum Exp Toxicol. 2005 Mar;24(3):137-47] und [RajaSankar S, Manivasagam T, Sankar V, Prakash S, Muthusamy R, Krishnamurti A, Surendran S. Withania somnifera root extract improves catecholamines and physiological abnormalities seen in a Parkinson's disease model mouse. J Ethnopharmacol. 2009 Sep 25;125(3):369-73]. Leider gibt es wohl keine Belege, dass man diese Erkenntnisse auf den Menschen übertragen kann.

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Ich bekomme immer wieder Anfragen, ob man mit ätherischen Ölen etwas GEGEN die zunehmende Beeinträchtigung der täglichen Verrichtungen der betroffenen Menschen tun kann. Mir gefällt die Formulierung “ich tue etwas FÜR” den Patientin/die Patientin besser. In diesem konkreten Fall habe ich einige Hinweise hier aufgeschrieben, ergänzt um einen wertvollen Hinweis eines Arztes. Wer die Autorin und Heilpraktikerin Annette Köhler kontaktieren möchte, kann das über ihre Website tun.

kokosfett schützt vor neurodegenerativen veränderungen


Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyVor einigen Jahren mussten wir Pflanzenöl-Spezialistinnen völlig umdenken. Lernten wir früher, dass Kokosfett ungesund ist und den Cholesterinspiegel ungünstig beeinflusst, gibt es inzwischen dank moderner Erkenntnisse und Produktionsmethoden eine Flut von neuem Wissen und auch das wohlschmeckende naturbelassene Produkt auf dem deutschsprachigen Markt (beispielsweise hier [Österreich und Deutschland] und hier [Deutschland] sowie in vielen Bioläden).

Zu den wirklich sensationellen Hinweisen gehören Beobachtungen an Menschen mit demenziellen Veränderungen: Durch eine regelmäßige Zufuhr dieses leckeren Fettes (schmeckt und riecht fast wie der Schokoriegel Bounty), demenzielle Verhaltensauffälligkeiten verschwinden oder zumindest weniger werden. Kinderärztin Mary Newport hat sich mit dem Thema beschäftigen müssen, weil ihr Mann an Alzheimer erkrankt ist und die Medikamente nach einiger Zeit nicht mehr richtig anschlugen. Durch das tägliche Verspeisen von gut 30 g nativem Kokosfett haben sich viele Symptome verbessert und er konnte auf beeindruckende Weise den Uhr-Zeichnung-Test nach gut einem Monat wieder meistern (mit dem Zeichnen der Ziffern in der korrekten Reihenfolge und am richtigen Platz des Uhrkreises wird heutzutage das Fortschreiten der Krankheit untersucht). In einer amerikanischen Dokumentation kann man das gut sehen und man bekommt (in sehr klarem Englisch) erklärt, dass die mittellangen Fettsäuren-Ketten im Kokosfett den Gehirnmetabolismus günstig beeinflussen. Mary Newport hat inzwischen ein Buch zum Thema geschrieben Alzheimer vorbeugen und behandeln (klick!) einen zusammenfassenden Artikel (auf englisch – von 2008) kann man hier runterladen. Das umfassende kleines Buch von Peter König heißt Das Kokosbuch – Natürlich heilen und genießen mit Kokosöl & Co. (klick!)

Die schützende und regenerierende Wirkung des schneeweißen Fettes wirkt sich auch in einer sehr positiven Verlangsamung der zerstörerischen Beschwerden bei anderen neurodegenerativen Erkrankungen wie Morbus Parkinson und Multipler Sklerose aus. Was auch noch nicht sehr bekannt ist, dass dieses bei europäischer Raumtemperatur feste Öl antiviral wirkt. Zudem ist es ein eher kühlendes Körperpflegeöl, das bei entzündlichen Hautveränderungen, wie sie bei Neurodermitis vorliegen, sehr pflegend und beruhigend wirkt, dabei jedoch gar kein fettendes Hautgefühl hinterlässt. Und man muss nicht die kompletten Kalorien dieses Fettes anrechnen, dass es bei der Verstoffwechselung ganz andere Wege geht als andere Öle und zudem dabei recht viel Energie benötigt, so dass es sogar zu den Schlankmacher-Fetten gezählt wird.

Ich benutze das Fett zum Anbraten von Fleisch in Hühnercurries, zum Ausbacken von Pfannkuchen, zum Zaubern von salzigen schmalzartigen Brotaufstrichen (zB mit Kräutern und gerösteten Zwiebeln), zum Herstellen von pralinenartigen Kugeln mit geriebenen Nüssen, Mandeln, Kakaostückchen und Trockenfrüchten (Rezeptidee hier), zum “Würzen” von Süßspeisen oder einfach so zum Naschen. Leider ist das wirklich hochwertige Kokosfett nicht gerade billig, doch bei der häuslich-privaten Betreuung von oben genannten PatientInnen sollte es unbedingt auf dem Speiseplan stehen.

PS Durch Wasserdampf schonend desodoriertes Kokosfett darf immer noch das Siegel nativ und bio tragen, sollte also von der Wirkstoffseite – insbesondere der besonderen Fettsäure namens Laurinsäure – nicht allzu stark beeinträchtigt werden (wer weiß mehr?).

ergotherapie mit ätherischen ölen


Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyUnter dem Namen ‘knetbare Aromatherapie’ gibt es in Großbritannien ein interessantes Produkt, das in der Arbeit mit Kindern und im Bereich der Ergotherapie und Seniorenbetreuung hilfreich ist: Mohdoh Knete (das ist der Link mit Shop zum Bestellen!). Die Mutter des extrem hyperaktiven Kindes Simon hat vor 30 Jahren Lavendelöl in Knete eingearbeitet, damit ihr Sohn etwas zur Ruhe kommt. Aus dem Erfolg mit dem hausgemachten Therapie-Spielzeug haben die Gründer von Mohdoh ein biozertifiziertes Produkt (EN71, Ecocert) entwickelt, das einerseits durch sinnvoll eingesetzte schöne Farben die Wirkweise der Farbtherapie berücksichtigt. Andererseits wird eine recht intensive Aufnahme von natürlichen ätherischen Ölen durch die warmen Hände ermöglicht.

Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyDie jeweiligen Rezepturen wurden von der in Großbritannien sehr bekannten Tochter von Shirley Price entwickelt: Penny Price hat selbst vier Kinder, ist auch Buchautorin und Leiterin einer renommierten Aromatherapie-Schule sowie Inhaberin einer bekannten Ölefirma.

Eliane Zimmermann AiDA Aromatherapy

Die schön anzusehenden Döschen fördern die Unterstützung bei verschiedenen Beschwerden und Stimmungen:

  • lila -Unwind: zum Loslassen, insbesondere zum Entspannen bei Ängsten
  • blau – Slim: kann beim Abnehmen helfen, indem der Appetit reguliert wird und die Hände beschäftigt sind
  • orange – Travel: hilft bei Neigung zu Reiseübelkeit (mit Ingweröl das diesbezüglich gut wissenschaftlich untersucht ist)
  • grün – Quit: kann bei der Zigaretten-Entwöhnung helfen, indem starke Gelüste ‘runtergefahren’ werden und die Hände beschäftigt sind
  • blau – Breathe: erleichtert die Atmung bei Erkältungskrankheiten
  • violett – Sleep: hilft zur Ruhe zu kommen und bei Einschlafproblemen (klar, duftet nach Lavendelöl)
  • gelb – Think: hilft die Gedanken zu fokussieren, zum Lernen bei Konzentrationsproblemen
  • türkis – Headeez: bei Nackenverspannungen und Neigung zu Kopfschmerzen
  • smaragdgrün – Calm: zum Beruhigen

Die Kneten halten circa drei Monate, wenn die Hände vor ‘der Arbeit’ gewaschen sind und danach wieder in ihre luftdichten Döschen wandern. Der Duft ist übrigens sehr zart (mir ist er sogar fast zu fein) und die Konsistenz ist sehr angenehm.

PS Ich kenne bislang keine Bestell-/Kaufmöglichkeiten in D, A und CH.

limettenöl als aroma und gesundheitsschutz


Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyIch bin ja ein gnadenloser Fan von Limettenöl (Citrus aurantifolia Swingle). Keines meiner ätherischen Öle kann so lebendige und farbige Sommer-Sonne-Urlaubs-Bilder in mir wecken wie dieses! Meistens ist die kalt  aus den grünen Schalen geraspelte Version der “brasilianischen Zitrone” im europäischen Handel, manchmal erhält man auch die furokumarinfreie destillierte Version, die zwar anders riecht jedoch für Anwendungen auf der Haut geeigneter ist, da sie nicht photosensitivierend wirkt. In meiner brasilianischen Heimat kennt man nicht die gelbe ovale Zitrone wie sie nach Europa importiert wird, ich habe schon amüsiertes Lächeln dort geerntet: “Was, Zitronen sind bei euch gelb? und so groß? und oval?” In Caipirinhas und Cola-Getränken befinden sich Limettenscheiben, Shrimps und Lachs werden mit Limettensaft dekoriert, Kuchen und Puddings werden mit dem erfrischend-säuerlichen Fruchtgeschmack aufgepeppt.

Ich fand kürzlich eine recht neue Studie, in der die hervorragenden antioxidativen Eigenschaften von ätherischem Limettenöl vergleichen wurden mit Bergamotte- und Bitterorangenöl verglichen wurden. Auch wenn alle drei Schalenöle ähnliche Inhaltsstoffe aufweisen – Limonen, α-Pinen, β-Pinen, γ-Terpinen und Linalylacetat (vor allem im Bergamotteöl) – war Limettenöl der Renner, insbesondere bei der Unterdrückung des “Alzheimer-Enzyms” Acetylcholinesterase, welches bei dieser Krankheit zu aktiv ist. Die Empfehlung in der Studie lautet:

Obtained data suggest a potential use of Citrus oils as a valuable new flavor with functional properties for food or nutraceutical products with particular relevance to supplements for the elderly.  …  Citrus essential oils suggested their use as a new potential source of natural antioxidant to added as extra-nutrient for using in food industries as a valuable new flavor with functional properties for food or nutraceutical products with particular relevance to supplements for the elderly.

Auf gut Deutsch und frei übersetzt: Limettenöl (und andere echte Zitrusöle) wären ideale Geschmacksstoffe (Aromen) für Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel für ältere Menschen, da sie gleichzeitig ‘funktionale Eigenschaften’ aufweisen wie eine Anti-Demenz-Wirkung. [Tundis R, Loizzo MR, Bonesi M, Menichini F, Mastellone V, Colica C, Menichini F. Comparative study on the antioxidant capacity and cholinesterase inhibitory activity of Citrus aurantifolia Swingle, C. aurantium L., and C. bergamia Risso and Poit. peel essential oils. J Food Sci. 2012 Jan;77(1):H40-6.]

Ich jedenfalls gebe Limettenöl in fast jedes Smoothie, in Joghurtspeisen, in Limonaden, in Avocadosalsas und vieles mehr. Und ich sprühe mich, gerade wenn schlechte Laune oder winterliche Durchhänger drohen, mit dem traumhaften ‘Aquaroma’ Limette von Neumond ein, diese Produktserie ist zwar offiziell als Raumbedufter deklariert, jedoch nur mit bestem ätherischen Ölen, Salz und Trinkalkohol in einem speziellen Verfahren hergestellt, so dass es mein persönliches Lieblingsparfümspray geworden ist (wenn ich nicht in die Sonne gehe). Die im kalt geraspelten Limettenöl enthaltenen Furocumarine (ähnlich wie im Bergamotteöl zu circa 1 Prozent oder sogar etwas mehr) sind nämlich wahre Stimmungsaufheller! Und sie sorgen für etwas mehr Haltbarkeit in den nur circa 1 Jahr haltbaren Zitrusschalenölen (manche etwas mehr, manche etwas weniger und je nach Lagerung und Firma).

erfahrungsbericht über die sanierung von mrsa bei geistig ‘behinderten’ menschen


Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyIch hatte die Teilnehmerin einer meiner Aromachemie-Fortbildungen, Pascale Dimmer, gebeten, mal über die Anti-MRSA-Aktivitäten in ‘ihrem’ Wohnheim in Luxemburg zu berichten. Denn ihre Wünsche, Versuche, Fehlschläge, Enttäuschungen, ihre Beharrlichkeit – all das kann anderen Pflegenden Mut machen, im Sinne ihrer PatientInnen und Heimbewohner zu handeln und beharrlich zu kämpfen. Für die Nicht-Pflegenden: MRSA ist einer der ‘Krankenhaus-Keime, die sich zunehmend vor allem in Pflegeinstitutionen breit machen und gegen die es  kaum noch oder in manchen Fällen keine wirksamen Antibiotika (mehr) gibt. Bislang kann nur ein intaktes Immunsystem davor bewahren und und – wie viele wissenschaftliche Arbeiten zeigen konnten – etliche ätherische Öle. Die folgenden Informationen sollte sich auch jeder Privatmensch merken, der vielleicht mal überraschend ins Krankenhaus muss oder zu einem geplanten blutigen Einsatz wie einer Zahnextraktion oder der vorsorglichen chirurgischen Entfernung von Hautaufälligkeiten.

“Ich arbeite seit fast acht Jahren in einem Wohnheim mit fünfzehn geistig schwer behinderten Menschen.

Sobald unsere Leute ins hiesige Krankenhaus mussten, wurden sie vor und nach dem Aufenthalt auf MRSA kontrolliert. Vor ungefähr zwei Jahren wurden alle, Bewohner und Personal, getestet und fünf waren dann positiv. Alle Betroffene wurden mit der Schulmedizin behandelt , die erste Dekontamination blieb bei allen erfolglos. Weitere Dekontaminationen folgten, bei den einen erfolglos, bei den andern nach mehreren Versuchen mit Erfolg. Da unsere Bewohner systematisch getestet wurden, sobald sie einen Krankenhausaufenthalt hatten, bemerkten wir, dass einige oft längere Zeit MRSA frei waren und dann waren sie wieder kontaminiert. Ein Teufelskreis!
Dann musste einer unserer MRSA Patienten an der Hüfte operiert werden, durfte aber natürlich nicht und die Dekontaminationen begannen wieder – erfolglos!
Dazu muss ich sagen, dass unsere Leute nicht isoliert werden. Sie sind hier im Wohnheim zu Hause und ihr Immunsystem ist nicht denselben Strapazen ausgesetzt wie im Krankenhaus. Natürlich wollte ich von Anfang versuchen, den Bewohnern mit der Aromatherapie zu helfen, traute mich jedoch erst nicht, erhielt dann später die Erlaubnis unserer Ärztin.
Zu diesem Zeitpunkt waren nicht alle in unserem Team von der Aromatherapie überzeugt und ich kann nicht beschwören, ob die Dekontamination mit den Ölen ernsthaft durchgeführt wurde. Hinzu kam, dass ich viel zu niedrig dosierte und einfach die falschen Öle benutzte. Auf jeden Fall gelang mir die Sanierung damals nicht. Dann wurde sogar ein Aromatogramm für den betroffenen Bewohner gemacht. Doch mir war es danach nicht mehr möglich, damit zu arbeiten, da der Bewohner dringend operiert werden musste, er kam ins Krankenhaus, wurde dort isoliert und dann mit der Schulmedizin saniert.

Dann letztes Jahr im Juli, begannen wir erneut mit den Dekontaminationen. Drei unserer Bewohner waren MRSA positiv ! Dieses Mal sollte die Schulmedezin nicht eingesetzt werden! Wir wurden von unserer Ärztin und Hygienefachkraft unterstützt!
27.07.2011. Drei Bewohner sind im Rachen, in der Nase und auf der Haut MRSA positiv. Wir benutzten ein 3% Duschgel (1x tgl), 2% Körperöl (2x tgl), 2% Nasenöl (3x tgl) sowie Mundspray (3x tgl) und Raumbeduftung.
Diese Mischungen setzte ich ohne Überprüfung durch ein Aromatogramm, mehr oder weniger aus dem Buch von Professor Wabner ein. Es erfolgten drei Wochen Dekontamination, dann eine Woche Pause mit Kontrollen. Danach war eine unserer Bewohner saniert und blieb es, bis sie leider im November gestorben ist.

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2.09.2011. Eine zweite Mischung wurde versucht, noch immer wurde kein Aromatogramm gemacht. Nach drei Wochen war der zweite Bewohner auf der Haut negativ, blieb aber in der Nase und im Rachen positiv. Die dritte Person blieb überall positiv.
4.10.2011. Weitere drei Wochen Dekontamination mit derselben Mischung, immer noch ohne Aromatogramm. Der zweite Bewohner blieb auf der Haut negativ, Nase und Rachen positiv. Die dritte Bewohnerin blieb komplett positiv. JETZT WURDE EIN AROMATOGRAMM GEMACHT !!
12.11.2011. Neue Mischungen wurden mit Hilfe von Aromatogrammen gemacht. Die Abstriche drei Wochen später liessen uns alle vor Freude tanzen. Der zweite Bewohner war saniert! Die dritte Bewohnerin leider noch immer komplett positiv, sogar in den Ohren !
19.12.2011. Erneute Dekontamination mit derselben Mischung (nach erneutem Aromatogramm). Der zweite Bewohner wurde nur mit 1% Mischungen, während die dritte Bewohnerin nun mit 5% Mischungen behandelt wurde. Doch auch dieser Versuch bleibt bei ihr erfolglos.
Nun habe ich ihr anhand des neuen Aromatogramms eine leicht veränderte Mischung zusammengestellt. Zusätzlich wenden wir eine 50% Fussohlenmischung an.
Die Ohrenmischung bringen wir mit Ohrenstäbchen soweit wie möglich in den Gehörgang ein*, und reiben zusätzlich noch die ganze Ohrmuschel und hinter den Ohren ein. Wir können die Mischung nicht ins Ohr machen, da ihr Trommelfell nicht mehr intakt ist. Am 20. Februar werden die Abstriche gemacht. Unsere Hygienefachkraft hat den zweiten Bewohner als saniert erklärt und brachte uns ein grosses Lob entgegen.
Auch vom Krankenhaus kam ein grosses Lob. Den sanierten Bewohner behandeln wir trotzdem noch weiter mit, um sein Immunsystem zu unterstützen. Wir alle sind, nach diesem Erfolg, sehr motiviert, weiter mit den Ölen zu arbeiten. Ich selbst habe während diesen vergangenen Monaten viel dazu gelernt, vor allem dass man nicht die Geduld verliert.
Wir haben mit Manuka, Teebaum, Niaouli, Thymian thymol*, Oregano*, Zimtrinde*, Koriander und Bergbohnenkraut* gearbeitet, sowie Zitrusdüfte in der Duftlampe angewendet. Ich kann gerne die Rezepturen schicken aber dies ist wohl sinnlos. Richtig Erfolg hat man nur, wenn man mit den Aromatogrammen arbeitet.
Ich hoffe abschließend, dass ich anderen Pflegekräfte Mut machen kann, sich einfach durchzusetzen und vor allem Geduld zu haben. Ich muss hinzufügen, dass ich und meine Mitarbeiter uns glücklich schätzen können, dass wir mit einer Ärztin zusammenarbeiten können, die uns so gut unterstützt und vertraut. Ohne sie wäre dies alles nicht möglich gewesen. Drückt uns die Daumen , dass wir Ende Februar einen ganz grossen Freudentanz machen können, nämlich wenn auch die letzte Bewohnerin MRSA negativ wäre!”
Pascale Dimmer aus Luxemburg

*Anmerkung: diese Art der Anwendung und diese ätherischen Öle nur unter Verantwortung eine(r) Mediziner(in) vornehmen!

pflanzenöle – grundbaustein für die lebensfunktionen


Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyWir Naturheilfreunde und Befürworter einer möglichst natürlichen Ernährung und Körperkosmetik werden schon mal schräg angesehen. Menschen, die sich nicht viele Gedanken um ihre Nahrung und die mögliche Ursache von Beschwerden und Krankheiten haben, betrachten uns bisweilen als so eine Art Müsli-Fakire. Andere bewundern uns und meinen, dass wir tagtäglich vor dem Kühlschrank und am Herd Heldentaten vollbringen. Sie meinen, dass sie selbst nicht so eine Disziplin hätten. Dass jemand Geschmacksvergnügen und wirklich Freude an naturbelassener Vielfalt haben kann, erscheint Außenstehenden eher seltsam. Und dass sich gar jemand über das hier abgebildete Geburtstagsgeschenk so richtig freuen kann, kommt manchen Kritikern ziemlich befremdlich vor.

Wenn Laien sich ein kleine wenig damit beschäftigen würden, wie wesentlich gute Fette, Öle und die jeweiligen Nahrungsmittel derselbigen für unsere Gesundheit sind, hätte sie vielleicht auch mehr Freude daran. In den Siebziger Jahren ist uns (und unseren Eltern) mit viel Geld und in einer breit angelegten, weltweiten Werbekampagne ins Gehirn gehämmert worden, dass nur Margarine uns vor dem Herztod bewahren kann, dass nur durch wissenschaftliche Erkenntnisse eine Brot- und Kochschmiere entstehen konnte, die uns nicht fett machen und darüber hinaus noch den Cholesterinspiegel gesundheitsbringend beeinflussen soll. Alle anderen Fette hätten den vorzeitigen Tod durch Fettleibigkeit im Schlepptau, “Fett ist ungesund und macht fett” lautet seitdem die Devise.

Dass native Pflanzeöle, Nüsse, Samen und manche Früchte (Sanddorn, Avocado) vielfältige Naturapotheken in sich bergen, wird erst ganz langsam wieder bekannt. Auch werden diese “fetten Öle” seit gut 20 Jahren in der Aromapflege und -Therapie als Träger- und Verdünnungssubstanzen eingesetzt, doch um den jeweiligen therapeutischen Wert einiger dieser goldenen (oder roten oder grünen) Flüssigkeiten ist immer noch recht wenig bekannt. Wäre das nicht so, könnte sicherlich ein Heilgebiet entstehen, das man Oliotherapie nennen müsste. Denn hat man die richtigen fetten Pflanzenöle, sind ätherische Öle manchmal gar nicht nötig. Das ist vor allem für den Bereich der Seniorenpflege interessant, wo der Siegeszug der ätherischen Öle noch sehr schleppend vor sich geht. Überall dort, wo die Implementierung der Aromapflege auf starken Widerstand stößt, könnte ein erster Schritt mit der Oliotherapie oder Oliopflege getan werden. Bei Venenproblemen und vereiterten Wunden könnte man mit dem grandiosen Vielkönner Calophyllumöl große Hilfe leisten, bei trockenen Schleimhäuten, Magengeschwüren und dem Hand-Fuß-Syndrom wäre den PatientInnen mit Sanddornfruchtfleischöl enorm geholfen, bei Neurodermitisbeschwerden hätte man in Argan-, Nachtkerzen- und Borretschsämenöl kraftvolle Verbündete. Akne und Narben könnte man erfolgreich mit Hagebuttenkernöl begegnen und immungeschwächten und gar an Krebs erkrankten Menschen würde man mit Schwarzkümmelöl wieder auf die Sprünge helfen. Ekzematische Haut reagiert hervorragend auf ein gekonntes Gemisch aus einigen Ölen. Eine Kur mit feinstem, frisch gepresstem Bio-Leinöl bringt den ganzen Organismus wieder auf Trab. Man müsste sich dann nicht – wie bei der Pflege mit ätherischen Ölen – peinlich genau mit Verdünnungsvorschriften herumschlagen und bräuchte sich auch nicht mit möglichen Kontraindikationen oder Patientengruppen, welche ätherische Öle eventuell nicht vertragen würden, befassen. Man müsste allenfalls Allergien abfragen, aber dieses Gebiet muss in der Anamnese ohnehin abgeklärt werden.

Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyDie Liste der Indikationen für für viele Pflanzenöle ist so unglaublich vielfältig und lang, dass Feeling mich gebeten hat, einen Zweitages-Kurs für alle InteressentInnen in Wien zu diesem Thema anzubieten (17. und 18. März 2012 im Springerschlössl). Ich habe mich seit meinem Schwerpunkt-Abitur in Ökotrophologie (Ernährungswissenschaft) intensiv mit diesem Thema beschäftigt, habe bei einem Marketingexperten Psychologie studiert, der die Margarinekampagne mit ins Leben gerufen hat (und der berichtete, mit welchen Lügen und Übertreibungen diese verbunden war). Ich zähle die “Fette-Öle-Bibel” Fats that Heal – Fats that Kill von Udo Erasmus (leider nur auf englisch) zu meinen besten Büchern über Ernährung (wie auch viele Rezensenten bei Amazon). Aber ich liebe auch das wunderbare Buch von Ruth von Braunschweig Pflanzenöle – Qualität, Anwendung und Wirkung, in dem viele einfache und schnell umsetzbare Rezepturen nachzulesen sind. Sie beschreibt auch jedes bekanntere Pflanzenöl fundiert und doch für jedermann und jederfrau gut verständlich. Pflanzenöle, richtig angewendet, machen nicht fett, im Gegenteil, einige Fettsäuren helfen beim Entschlacken und Abnehmen, da sie sehr stoffwechselaktiv sind. Pflanzenöle sind der Grundbaustein für alle Zellen und werden vom Körper bei vielen Aufbauvorgängen benötigt, sie gehören in jede Ernährung, der menschliche Körper ist seit Urzeiten auf sie angewiesen. Und wenn es nur fünf oder sechs nicht geröstete und pestizidfreie (nicht oder wenig gesalzene) Nüsse und/oder Mandeln am Tag sind. Nur weil diese “Medizin” überall zu kaufen ist und relativ preiswert ist, ist sie noch lange nicht unwirksam! (Ölefotos: Christine Steiner)