Da haben wir den Salat!



Teebaumöl ist wieder in der Schusslinie! Es gilt nun ganz offiziell als gesundheitsgefährdend, egal ob als „kommerzielles Produkt“ oder in kosmetischen Rezepturen:
„The sparse data available suggest that the use of undiluted Tea Tree Oil as a commercial product is not safe. The safety dossier of Tea Tree Oil is incomplete. The stability of Tea Tree Oil in cosmetic formulations is questionable. A standardized method for the specification of Tea Tree Oil is needed. Industry should develop an analytical testing method based on typical degradation products to ensure and control the stability of the material. Skin and eye irritation was not assessed by adequate methods. There are relevant data gaps with regard to subchronic toxicity, percutaneous absorption, genotoxicity/carcinogenicity and reproductive toxicity. The safe use of Tea Tree Oil as cosmetic ingredient cannot be assessed…
Das SCCP „Scientific Committee on Consumer Products“ der Europäischen Kommision will den freien Verkauf dieses immer wieder nicht als harmlos geltenden Produktes nach wie vor behindern. Prof. Dr. Dietrich Wabner kämpft seit Jahren gegen diese hirnrissigen europäischen Windmühlen, er benötigt dringend Unterstützung: prof.wabner@nora-international.de. Er ist der Gründer und Vorstand des Vereins NORA „Natural Oils Research Association“ und kann nur agieren, wenn er mehr MitkämpferInnen bekommt. Er hat mit ein paar Mitstreitern vor der letzten Frist Ende März 2007 ganze 199 seriöse wissenschaftliche Studien sammeln und vorlegen können, die belegen, dass das Öl, wenn es ordnungsgemäß angewendet wird, keineswegs gesundheitsgefährdend wirkt. Doch diese Erkenntnisse werden von den Eurokraten nicht ernst genommen. Und wer schützt die Bürger der Euro-Zone vor Glutamatmassen im Essen, vor Jod-Abfällen im Salz, vor Fluorbeigaben im Trinkwasser und vor alkoholbedingten Leberkrankheiten sowie zigaretten-bedingtem Lungenkrebs?

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10 Kommentare zu “Da haben wir den Salat!

  1. seufz – geht das schon wieder los?Ich erinnere mich noch an den „Teebaum-Fragebogen“, den Prof. Wabner damals unters Aromavolk gebracht hat. Und was können wir diesmal tun, um ihn zu unterstützen? Warum werden seine Ergebnisse nicht beachtet?Wer ist die ‚Andere Seite‘, die sich so viel Gehör verschafft und wieviel kostet dieses Gehör?Ines

  2. Ich gehe davon aus, dass die Pharmaindustrie ein großes Interesse daran hat,dass solche „einfachen“ Mittel verboten werden, damit sie ihre Cremes verkaufen können, in deren Forschung sie viel Geld gesteckt haben.Susanne

  3. Es ist wirklich zum Heulen, wenn man sich anschaut, was die großen Pharmakonzerne für eine Macht haben.Hast Du eine Ahnung was wir tun können zur Unterstützung?Liebe Grüße nach IrlandGaby

  4. Ich hab grad Prof. Wabner gemailt – vielleicht können wir bei uns im Krankenhaus was tun, denn wir benutzen Teebaumöl seit 2001 in unserer Schmerzmischung ohne Probleme.Gaby

  5. ich vermute auch Pharmainteressen, doch offiziell sind es die Euro-Politiker, die sich solche Sorgen ums Volk machen. Wenn Briefe und Petitionen schreiben an solche Herren und Damen helfen würde, würde ich eine Aktion starten, aber für sowas müsste ein starker Berufsverband eintreten, und den haben wir nicht! Ich erinnere mich, dass sogar die Grünen-Politikerin Künast Dietrich Wabner abblitzen ließ und den anderen Studien mehr Glauben schenkte als denen, die er gesammelt hatte. Wirklich zum Heulen,

  6. 120 Euro für eine Mitgliedschaft bei N.O.R.A., klingt erstmal nach viel Geld. Ich habe mir gerade nochmal die Ziele von N.O.R.A. durchgelesen und werde nun nochmal in mich gehen, ob mein Geld da nicht doch ganz gut angelegt ist. Ich finde es eine Horrorvorstellung – kein Teebaumöl mehr… und bei der Heimreise aus dem Ausland womöglich Teebaumöl schmuggeln müssen…Grüsse

  7. es ist natürlich zu befürchten, das nach diesem erlass, systematisch weitere äth. öle verboten werden sollen.kuriosität am rande: dieser tage war ein bericht im fernsehen: mehrere studien belegen, dass einige substanzen der duftsteine für das wc nachweislich allergien/erkrankungen auslösen und nicht verwendet werden sollen. es gibt aber keine gesetzlichen massnahmen, man findet diese produkte in allen supermärkten ohne spezielle kennzeichnung.die herstellerfirma hat zugesagt, diese substanzen künftig nicht mehr einzusetzen – kontrollen? nach dem motto: „sie wissen doch was sie tun……“ und tun es trotzdemman kann prof.wabner weiterhin nur unterstützen, möge er etwas bewegen könnenlg sissy

  8. ja, sissy hat recht, das habe ich auch schon mal mit verwunderung zur kenntnis genommen… auch diese giftriechenden duftkerzen, duftherzchen für schrank und schublade, diese bunten pertoleumlampenöle, all das ist völlig okay, oder ? :-(((((

  9. Schizophrene Geschichte:eine meiner Patientinnen hat eine Chlorallergie (angeblich) – da es zeitweise in unserem Treppenhaus nach Chlor riecht, „beduftet“ sie sich mit ihrem Parfum, damit sie den Chlorgeruch nicht wahrnimmt.Sie dieselt sich derart stark ein, dass mir die Luft weg bleibt und einige unserer anderen Patienten Kopfweh bekommen (die machen das aber Gott sei Dank nicht an dem Duft fest; es fällt nur auf, dass sich die Kopfschmerzattacken häufen, wenn sie oft über den Flur gelaufen ist).Dazu kommt, dass wir keinen Durchzug machen können…Super gell – dass darf sein :(((

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