agrumenöle


Der neue Kurs in Wien hat ein stilvoll-historisches Zuhause: die Boku in Wien (Universität für Bodenkultur).

Schon das Betreten des altehrwürdigen Gebäudes macht Freude.

Über den Linnéplatz blick man auf Wien. Der schwedische Gelehrte Carl von Linné hat einem Großteil der Heil- und Duftpflanzen aus Europa den zweiteiligen botanischen Namen verliehen. Ihre Bedeutung wird im Kurs gelernt.

Nachem wir uns stundenlang mit tanzenden Duftmolekülen beschäftigten, ging es raus nach Schloss Schönbrunn zur 10. Wiener Citrusausstellung. Wir schauten uns nach soviel Theorie die praktische Umsetzung dieses Moleküls an: Das ist Limonen, der Haupt-Inhaltsstoff der meisten Zitrusschalenöle. Er wurde von diversen Wissenschaftlern erfolgreich als Widerssacher von Krebstumoren durchgetestet.

Erinnern solche Schalen nicht an Gewebewucherungen, Beulen und Tumore? Zeigt uns die Natur den Weg, wie wir bestimmte Pflanzen besonders sinnvoll einsetzen können?

Natürlich, Zitronenöl gehört in Mischungen gegen Cellulite!

Das straffend und „entschlackend“ wirksame Zitronenöl hilft auch bei pickeliger und unreiner Haut sowie erweiterten Poren.

Hier kann man schön erkennen, warum Petit Grain-Öl diesen seltsamen Namen erhalten hat: grain heißt Körner, wie Pfefferkörner, petit heißt klein. Die unfertigen stark duftenden Früchtchen, welche der Bitterorangenbaum Citrus aurantium abwirft, sehen aus wie unreife Pfefferkörner. Sie werden zusammen mit den Blättern zu diesem extrem psychisch aufhellend wirksamen herb duftenden Öl destilliert.

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5 Kommentare zu “agrumenöle

  1. Liebe Eliane, ich habe mich immer schon gewundert, wie das etherische Öl Petit Grain zu seinem Namen kommt. Danke für die Aufklärung!
    LG, Jamina

  2. Danke für diesen Beitrag.
    Da muss ich mir doch gleich mal das Petit Grain-Fläschchen vorholen. Ich liebe diesen Duft.
    Ich hab noch nie Zitrusfrüchte gesehen, die so cellulitemäßig oder tumormäßig aussehen. Interessant. Das geht ja in die
    Signaturenlehre.
    Dann sind wohl die Zitronen bzw. Orangen, die wir hier in den Regalen finden, speziell für den geneigten Endverbraucher so gezüchtet worden, ohne schrumpelige Cellulitehaut.
    Wie schade, dass Wien so weit von mir weg ist. Dass es dort einen Linné-Park gibt, habe ich nicht gewusst. Wäre wohl mal eine Reise wert.
    LG Heidi

  3. OH wie schön habt Ihrs da in der Boku! Gemäß der Signaturenlehre müssten die Moleküle da drinnen ja im Dreivierteltakt tanzen. Da wäre ich gerne dabei! In ein Wölkchen Neroli gehüllt sitze ich hier und lasse mein Wienheimweh zart verduften…
    Liebe Grüße von
    Ula

  4. Liebe Eliane,
    das sind ja wieder superherrliche Fotos. Waltraud hat auf ihrem Blog ja auch sooo schöne Fotos von den Zitrustagen eingestellt.
    Allein das Ansehen ohne Duft hebt schon die Stimmung!
    lG marta

  5. Liebe Eliane,

    danke für die interessanten Bilder.
    Vor allem das vom petit-grain, bisher wusste ich nicht, wie die „Herkunft“ dieses schönen Öles aussah. Vielen Dank!!!!

    Herzliche Grüße aus dem Rheinland

    Sandra

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