manuka-honig: natürliches antibiotikum


AiDA_AromatherapyIch sehe immer wieder Manukahonig, der als recht preiswerter Brotaufstrich auch bei Discountern angeboten wird. Gleichzeitig bekomme ich regelmäßig Anfragen, wo man denn den wirklich keimtötenden neuseeländischen Honig erwerben kann. Die unglaubliche Wirkung habe ich bereits einmal hier beschrieben, unterschiedliche Blüten zeigte ich hier. Ein erklärendes Video (klick!) ist zwar auf englisch, jedoch gut verständlich und mit deutschsprachigen Ausschnitten des deutschen Forschers Prof. Dr. Thomas Henle (TU Dresden), der sich mit der Wirkweise des besonderen Inhaltsstoffes MGO beschäftigt hat.

Hochwertiger Manuka-Honig trägt die Bezeichnung UMF mit Zahlen von 10 bis 16 (Unique Manuka Faktor, geschütztes Markenzeichen von der Firma Comvita) oder MGO mit Zahlen von 30+ bis 550+ (Methylglyoxal, geschütztes Markenzeichen von der Firma Manuka Health). Nicht jeder Manukahonig wirkt antibiotisch, darum haben diese beiden Mitbewerber diese kostspieligen Siegel eingeführt, so dass der Kunde sich die benötigte Qualität sicher aussuchen kann. Je höher die Zahl, desto teurer das Produkt (50 Euro und mehr pro Kunststoff“glas“). Wir Europäer zahlen 17,3 Prozent Zoll auf den Originalpreis und zusammen mit der deutschen Mehrwertsteuer circa 25 Prozent mehr als im Ursprungsland. Kein UMF-Siegel auf dem Glas bzw. in Deutschland abgefüllter Honig ist vermutlich ganz normaler hochwertiger Speisehonig. Infos zum Hintergrund der zwei Siegel findet man auf Wikipedia.

ein hoch wirksames natur-antibiotikum

Je höher der Gehalt an Methylglyoxal ist, desto effektiver die antibakterielle und wundheilende Wirkung und desto teurer. Ich „verstecke“ unseren hochwertigen Honighonig vor Süßmäulern, damit er nicht auf dem Butterbrot landet, sondern nur bei Halsschmerzen oder sonstigen Infekten zum Einsatz kommt, er hält – sauber gehandhabt sowie dunkel und kühl gelagert – jahrelang. Er darf auch nicht in heißen Tee gerührt werden, damit er seine Heilkraft nicht einbüßt. Am besten man lässt ihn bei den ersten Symptomen beispielsweise einer Erkältung einfach langsam im Mund zergehen, er schmeckt übrigens kein bisschen nach dem herb-medizinischen ätherischen Öl des Manukastrauches – einfach ganz normal nach Honig. Man kann das wertvolle Heilmittel inzwischen in vielen deutschen Reformhäusern kaufen, es ist in diversen Internetshops erhältlich, so auch bei Topfruits, wo ich auch mein fast geschmacksneutrales, hochwertiges Bio-Leinöl, Nüsse und feinste Trockenfrüchte bestelle, weil ich den Eigentümer kenne und schätze. Die erwiesen antibiotisch wirksame Manukahonig-MGO-400-Version kostet gut 40 Euro für 250 g, das ist etwas preiswerter als in einigen Reformhäusern. Die Kosmetikfirma Living Nature, die auch in Deutschland vertreten ist, bietet auch Honig (mit UMF) an.

PS Meine drei Manukasträucher, die neun Winter lang im Freien wuchsen, sind im brutalen Winter 2009/2010 erfroren bzw. vermutlich eher vertrocknet, das kleine Ersatzsträuchlein von 2010 hat den noch schlimmeren vergangenen Winter auch nicht überlebt.

PPS. In der aktuellen ‚Bild der Frau‘ 12/2011 befindet sich auf de Seite 54/55 ein Beitrag mit meinen Tipps zur Frühjahres-Entschlackung (für absolute Laien).

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9 Kommentare zu “manuka-honig: natürliches antibiotikum

  1. Ja Manuka-Honig ist lecker, hilft tatsächlich sehr schnell!! Ich habe ihn uns nach Langem endlich geleistet.
    Kürzlich hatte ich ihn im Kurs zum Thema Myrtengewächse dabei und habe etwas davon an meine Kursteilnehmerinnen verkostet.
    lg marta

  2. Mein Manuka-Honig muß ich auch verstecken, der landet sonst auf dem Zopfbrot meines Freundes 😦

    Ich habe letztens in einem Reformhaus in Deutschland
    von der Firma Manuka-Health (siehe oben abgebildeter Manuka-Honig) auch Lutschbonbons gekauft, die sind für unterwegs echt ein Hit, wenn man merkt der Hals kratzt gleich ein Bonbon lutschen, sie passen in jede Tasche!!!

    Inhalt: 100g Kosten ca. 7€
    Zutaten: Manukahonig MGO 400+, Propolis, Zucker, Glukosesirup, Zitronenöl, Vitamin C

    Liebe Grüße
    Sabine

  3. Hallo! Vielen Dank für die Infos, ich dachte alle Manuka-honigs wären antibiotisch. Auch danke an Sabine für ihre Infos.
    Liebe Grüße
    Irene

  4. Hallo Eliane

    auch in meinem Reformhaus (Donauwörth) gibt es seit Kurzem den Manukahonig. Zur info liegen auch Broschüren aus mit einer ausführlichen Beschreibung der verschiedenen MGO´s .
    Fand ich richtig prima.

    Manukahonigbonbons habe ich noch nicht gefunden. Zur Zeit kratzt der Hals, und für unterwegs wären diese Ideal.

    Liebe Grüße
    Gabriele

  5. Meinen MGO 400 Honig, den ich von topfruits bekommen habe, werde ich zurückschicken, da er in einem „Plastikglas“ ist. Mein MGO 100, den ich vor einiger Zeit erworben habe war in einem Behältnis aus Glas. Ich verstehe nicht, wie man so etwas machen kann. Normaler Honig ist ja auch im Glas. Zugegeben: man kann ihn leichter verschicken. Aber wenn man bedenkt, wie lange sich der Honig in dieser Umhüllung befindet, dann sollte man ja auch die Weichmacher ein bißchen im Auge haben. Schade!

  6. Inzwischen hat sich einiges getan beim Manuka Honig: die UMF Kennzeichnung wird bald nicht mehr erlaubt sein, vielmehr sind alle Manuka Honig Produzenten gesetzlich dazu verpflichtet, den MGO-Gehalt auf den Labels auszuweisen. Vorsicht: Aktuell werden weltweit jährlich 10.000 T Manual Honig verkauft, aber nur 1.700 T in Neuseeland produziert – der Rest ist Fälschung!

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