natürliche vorsorge vor heuschnupfensymptomen


Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyEigenartig, da lehrt (und lernt) man in Deutschland und in Österreich pausenlos, dass man keine medizinischen Versprechen oder gar Andeutungen machen darf, wenn man mit ätherischen Ölen arbeitet. Schließlich sind wir in Europa und da gilt einerseits die Europäische Kosmetikverordnung (neuer Stand vom 6. Juli 2012 hier runterzuladen), die im Laufe der letzten Jahre immer strenger geworden ist. Andererseits muss man sich den Paragraphen, die das Arzneimittelgesetz ausmachen, beugen und keine Produkte herstellen, welche an Medikamente auch nur erinnern. Und schon gar nicht mit medizinischen Aussagen auf dem Etikett.

Heute bekam ich das britische Produkt Haymax gegen Heuschnupfen (hayfever), das aus nichts anderem besteht als Sonnenblumenöl mit etwas Bienenwachs und Lavendel. Es kostet knapp 10 Euro für 5 ml. Sowohl auf der Dose als auf dem Umkarton steht eben dieser medizinische Begriff. Zwar fehlt das Wörtchen „gegen“ doch die Suggestionswirkung mit den Wörtern „Heuschnupfen“ und „stoppt den Pollen“ ist sehr deutlich. Der Hersteller, dessen Produkt man in vielen britischen Läden, auch in bekannten Supermarktketten, kaufen kann, schreibt auf den Umkarton „Heuschnupfen? Niesen? STOP den Pollen“. Auf deren Website wird auf eine kleine Studie der The National Pollen and Aerobiology Research Unit (NPARU) an der Universität von Worcester hingewiesen:

“….die Anwendung von HayMax™ im unteren Bereich und am Rand der Nasenöffnungen bindet signifikant mehr Pollen als eine ungeschützte Nasenöffnung.“

Wäre so ein Marketing im deutschsprachigen Bereich möglich, weiß jemand mehr? Da Großbritannien bekanntlich zu Europa und zur EU gehört, müsste doch so etwas auch auf dem Kontinent machbar sein! Was wird auf der Insel anders gemacht (außer dass die komplementär-therapeutischen Berufe nicht stark geknebelt werden)?!

Wie schön wäre es, wenn man mehr solcher Produkte mit unseren wunderbar wirksamen ätherischen Ölen bekannt machen dürfte! Die sehr effektive Mischung aus Zeder, Zypresse (mehr Info: auf rote/blaue gefettete Begriffe klicken!) und einigen anderen Ölen rechtzeitig vor der Heuschnupfensaison würde geradezu danach rufen, da sie sooo vielen Menschen das Leid im Frühling verringern würde. Das Pfefferminze-Roll-on würde so unendlich vielen Menschen den häufigen Griff zu leberschädigenden Schmerzmitteln ersparen, die Niaouli-Sanddornmischung würde bei vielen KrebspatientInnen die unnötigen Verbrennungen samt möglichen infektiösen Folgen verringern helfen. Doch das alles darf nicht auf die Etiketten der Ölefläschchen gedruckt werden, selbst damit „gebastelt“ werden darf auch nicht (nur für den Privatbedarf, zum Glück!!!!).

Eliane Zimmermann AiDA Aromatherapy

Wer zumindest seine Lieben mit selbst gemachten gesundheitsstabilisierenden Mitteln versorgen möchte und wer in der Hochsaison der Heilpflanzen „in der Hexenküche“ werkeln möchte, kann übrigens im schönen Shop von Evelyn Deutsch zu sehr fairen Preisen die (leeren) Roll-ons für Kopfschmerzzubereitungen, Tuben, Teetüten, Rührgläser, Duftglasflaschen mit Bambusstäben, Roll-ons für „alzheimerfreie“ Deodorants, Lippenpflegestifthülsen, Cremetiegel aus Glas oder aus Kunststoff und vieles mehr bestellen. Zusätzlich kann man dort alle klinisch bewährten Aromapflegeprodukte von Evelyn Deutsch erhalten sowie sämtliche Produkte von Farfalla. Da sich Evelyn’s Firma mehr oder weniger auf der deutsch-österreichischen Grenze befindet, ist auch das Porto innerhalb Deutschlands und innerhalb Österreich fair gestaltet (4,50 Euro pro Lieferung, ab 100 Euro portofrei).

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Ein Kommentar zu “natürliche vorsorge vor heuschnupfensymptomen

  1. Hallo Eliane,
    leider kann ICH Dir die Frage auch nicht beantworten, wie es sein kann, dass in GB solche Formulierungen erlaubt sind. Ich habe 3 Vermutungen: 1. Es gibt tatsächlich trotz viel EU weiter Vereinheitlichung einige Länderspezifika, vielleicht finden sie hier Anwendung? 2. Vielleicht reicht die Studienlage tatsächlich aus? 3. Vielleicht wagt diese Firma auch zu viel und wird irgendwann „zurückgepiffen“? Wie gesagt, ich kenne mich in der Bundesdeutschen und EU-Gesetzeslandschaft nicht aus. Ich habe aber eine Idee, wer möglicherweise eine Antwort haben könnte: Marie Sichtermann von Geld & Rosen (www.geldundrosen.de). Sie ist Juristin und Heilpraktikerin und seit vielen Jahren als Organisations- und Existenzgründungsberaterin tätig, insbesondere im Bereich Heilkunde und dem weiten „grauen“ Feld der „Grenzberufe“.
    Viele Grüße,
    Conni

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