iris im buch: geschenktipp #5


Eliane Zimmermann Aromatherapie-SchuleEin Geschenk, das immer gut ankommt, ist ein beduftetes Buch (tja, mal etwas das nicht mit dem Kindle geht 😉 ). Man tropft etwas ätherisches Öl auf ein paar Streifen Küchenpapier oder Papiertaschentuch und legt sie so zusammengefaltet an einige Stellen in ein passendes Buch, so dass keine Öleflecken auf dem Papier entstehen. In eine Plastiktüte gut einwickeln und mindestens eine Woche ziehen lassen. Lasst sich für’s kleine Budget auch prima mit Briefpapier machen oder – noch preiswerter und doch effektiv – mit einem Packen buntem Kopierpapier, eventuell in allen Farben des Regenbogens. Ich habe mit dem bedufteten Buch Iris, das ist ein wunderschönes spirituelles Märchen von Hermann Hesse, immer wieder erstaunte Komplimente bekommen. Die Original-Zeichnungen von Peter Dorn in der handgeschriebenen Ausgabe vom Silberschnur Verlag hatte ich vor fast 25 Jahren life gesehen, auf matten Packpapier pastellig gezeichnet sahen sie umwerfend aus, in der gedruckten Version geht natürlich etwas vom Zauber verloren. Doch es fragte schon mal jemand ungläubig: ich bilde mir ein, diese schöne Iriszeichnung duftet…. Das in Alkohol gelöste Irisöl von Primavera ist für diesen Zweck besonders geeignet: es ist erschwinglich, bereits verdünnt  und damit nicht färbend und fein-pudrig-holzig-veilchenartig duftend. Ein Tupfer Vanille würde auch noch zum Buch passen (Vorsicht, Papier gut einschlagen, sonst Fleckengefahr, aufpassen auch bei den preiswerteren und nicht so fein duftenden Iris-Absolues). Zitrus- und Nadelöle sind für beduftete Papiere nicht gut geeignet, da sie nach Oxidation, die in so feinen Öleschichten recht schnell erfolgt, unangenehm terpentinig riechen werden.

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3 Kommentare zu “iris im buch: geschenktipp #5

  1. Das ist ein toller Tipp (beides Buch und Irisöl). Könnte man sich ja auch selbst schenken 🙂
    Habe meine Visitenkarten durch ein Versehen in ein Folientütchen gesteckt, in dem vorher Tonkabohne war. Unglaublich, die Karten duften so fein und jeder schaut sie erst an und schnuppert sofort daran. Mit positiver Reaktion. Natürlich kann das auch „schief“ gehen, wenn die Person den Duft nicht mag – im Gedächtnis bleibt die Karte und das Erlebnis mit Sicherheit…
    Herzlichst Christine

  2. Wie blöd, dass ich es eben erst gelesen habe!!!!! ich verschenke jedes Jahr beduftete Kalender (gekauft)… aber ein beduftetes Buch ist ja sooo genial!!!!!!! Mit dem Irisöl habe ich so meine Probleme, ich weiß nicht genau, da liegt so was im Nachgang, dass ich das Gefühl habe, mir wird schlecht. Es muss soooooooooo verdünnt sein, dass ich es nicht rausriechen kann. Ich habe mich aber noch nicht näher mit dem Öl beschäftigt -ich habe es nur gekauft, weil ich Blütenöle so liebe 🙂 Aber ich verwende es nie!

  3. Liebe Eliane,
    auch ich habe damals (…ohh ist das schon soo lange her…?) das Orginal in meiner Heimatstadt Calw gesehen, das Bilderbuch hab ich darauf geschenkt bekommen und schaue es heute noch immer gerne an. Es zu beduften ist eine wunderbare Idee, Hesse hätte seine Freude dran 😉

    Liebe Grüße,
    Heidi

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