verdünnung, haltbarkeit und verantwortung im umgang mit ätherischen ölen


Eliane Zimmermann Schule für AromatherapieDurch die unschönen Meldungen über einen bekannten Versandhandels-Riesen, der mir – dank eurer Unterstützung und Mini-Provisionen – ein regelmäßiges kleines Taschengeld für das Blogschreiben ermöglicht, bin ich in eine Zwickmühle geraten*. Mir ist spätestens vor einem Jahr, seitdem wir das geplante gigantische Käfig-Lachsprojekt in unserer Bucht zu bekämpfen versuchen, klar geworden, dass wir diesem weltumspannenden menschen- und tierverachtenden Moloch kaum noch entkommen können. Selbst ein bekanntes „Naturschutzsiegel“ ist in diesen Korruptionssumpf eingebunden. Fast jedes Produkt in Supermärkten ist betroffen: Fleisch sowieso, Wasser und Getränke immer mehr, Fertiggerichte, Süßigkeiten, auch Kosmetika, Putzmittel und so vieles andere sind so gut wie nicht mehr aus ethisch korrekter Herkunft erhältlich. Noch nie gab es so viele Sklaven, also ausgebeutete und geschundene Menschen, wie heutzutage – weltweit und leider auch in mitten unter uns.** Seit einigen Jahren langt eine dieser geldgierigen expandierenden krakenartigen Riesenfirmen zunehmend auch in der deutschsprachigen Ätherische-Öle-Welt kräftig zu. (Nicht nur) mir kommt es so vor, dass sogar die Denkfähigkeit potenzieller Anwender/innen auf eine erschreckende Art vernebelt wird.

Auf mehr oder weniger großen Veranstaltungen sowie per direkte Ansprache durch Distributor/innen werden Unterstützer/innen für dieses System angeworben. Mal mehr und mal weniger penetrant, immer wieder mit Heilsversprechungen und Dosierungsempfehlungen, die langjährig geschulten und erfahrenen Personen die Haare zu Berge stehen lassen. Es wurde beispielsweise schon empfohlen, bei Kopfschmerzen einfach jeweils einen Tropfen des „besonders reinen“ Pfefferminzeöles in jedes Auge zu geben, über den Sehnerv werde genau die Stelle des Kopfschmerzes erreicht und so werde der Schmerz dann behoben. Auch bemerkenswert fand ich die Schilderung einer Behandlung, in der man einem Kind mit Schienbein-Schmerzen einige Tropfen Zimtöl eingerieben habe, worauf es angeblich keinerlei Beschwerden mehr hatte. Derzeit sind anscheinend noch einige andere Öle im Trend, die gut seien, um sie IN die Augen zu geben.

Die fachliche Kompetenz der vortragenden und beratenden Personen lässt immer wieder zu wünschen übrig: Es war beispielsweise zu hören, dass ein bestimmtes Öl die Photosynthese der Haut fördere (Photosynthese ist nur Pflanzen aufgrund ihres Gehaltes an Chlorophyll möglich). Manche lernwillige Menschen sind vielleicht auch beeindruckt von der eindrucksvoll klingenden Behauptung, Monoterpene und Sesquiterpene in ätherischen Ölen könnten falsch geschriebene Informationen in der zellulären Erinnerung (DNA) umprogrammieren. Die geäußerte Überzeugung, bis auf Zitrusöle seien alle ätherischen Öle extrem lange oder gar unbegrenzt haltbar, ist nicht nur falsch, sie kann sogar zu schweren Hautreizungen führen, sollten oxidierte Öle auf der Haut von Kund/innen angewendet werden.

Eliane Zimmermann Schule für AromatherapieKein Wunder also, dass sich sehr regelmäßig verunsicherte Menschen an mich wenden (und auch an Kolleg/innen). Sie möchten wissen, was es mit den Vergleichen auf sich hat, welche gerne im Zusammenhang mit Verkaufsveranstaltungen geäußert werden: Die beworbenen ätherischen Öle seien reiner als die Öle der Firma XY (es werden dann konkrete Firmennamen genannt). Irritierte Menschen erkundigen sich, wie die fast immer angepriesene „besondere“ Destillationsmethode aussehen mag, sie soll für die extreme Reinheit sorgen. Warum diese hochgelobten Öle in therapeutischer Qualität angeboten werden und andere ätherische Öle deutschsprachiger Firmen nicht [diese Aussage ist nach deutscher Rechtsprechung ohnehin nicht rechtens]. Warum auf den Ölen anderer Firmen diese gefährlich anmutenden Gefahrenzeichen aufgedruckt seien, auf den beworbenen Flaschen jedoch nicht (die „braven“ deutschsprachigen Firmen richten sich nach den aktuell geltenden Gesetzen). Auch ob es wahr sei, dass die etablierten und renommierten Ölefirmen minderwertige Waren anbieten würden, welche für die Behandlung nicht geeignet seien, will so mancher Öle-Interessent wissen. Der Slogan, Geld zu verdienen und gleichzeitig Gutes zu tun, erscheint diesen fragenden Menschen reizvoll, doch verursacht er bei ihnen gleichzeitig ein mehr oder weniger ausgeprägtes Magengrummeln. Und so wenden sie sich regelmäßig und immer häufiger an uns „alte Hasen“. Ich erwidere gerne, dass schon alleine die Tatsache, dass man sich die Mühe macht, uns anzuschreiben, ein Hinweis sei, dass das Thema STINKT. Dass das verspürte Unbehagen durchaus seinen Grund hat (sonst würde man sich nicht die Mühe machen).

Unsere Branche hat es in gut 25 Jahren leider versäumt, viele der engagierten, hilfsbereiten und ehrlichen Menschen, die gerne mit den duften Helferchen arbeiten und Geld verdienen möchten, zu ernähren. Kaum jemand kann sich in Deutschland und Österreich als Aromaexpert/in oder als Aromapraktiker/in hauptberuflich selbstständig machen. In der Schweiz ist es auch nicht viel leichter. Niemand kann mehr selbst hergestellte Naturdüfte-Kosmetik verkaufen, Menschen auf dem Weg zur Genesung von Krankheiten aromatisch zu begleiten ist zu einer juristischen Gratwanderung geworden. Selbst unter uns Dozent/innen gibt es ganz wenige, die unabhängig, also ganz ohne kontinuierliche Unterstützung von Ölefirmen, sich und ihre Familie ernähren können/konnten. Veraltete Gesetze für die Praxis und immer mehr Restriktionen rund um die Beratung sowie den Verkauf von natürlichen ätherischen Ölen erlauben in vielen Fällen nur nebenberufliches „Aromatisieren“. Eher muss ein Auftreten unter dem „Deckmantel“ der Kosmetikerin und des Wellness-Masseurs in Betracht gezogen werden.

Eliane Zimmermann Schule für AromatherapieIn diese Lücke tritt nun seit einigen Jahren besagte welteroberungsfreudige Großfirma (inzwischen ergänzt durch eine abgespaltene Konkurrenzfirma) mit einer fast bewundernswerten Dreistheit. Da wird fleißig vom Heilen auch schlimmster Krankheiten gesprochen, da werden Mengen für die Behandlung empfohlen, die uns „altmodischen“ Aromamenschen eine Gästehaut allein bei der Vorstellung verursacht. Es werden Assoziationen zu christlichen Schriften und Wunderheilungen hergestellt: Jedem sei ja bekannt, dass bereits Jesus kranke Menschen salbte und mit duftenden Ölen heilte. Die ganz speziellen Öle dieser Firmen seien etwas ganz Besonderes, darum sei der Preis über einem Mehrfachen der bekannten deutschsprachigen Firmen absolut gerechtfertigt. Ein Marketingexperte kann zu dieser gelungenen Maßnahme nur gratulieren: Höchste Qualität durch marktunübliche, ja extrem hohe Preise zu suggerieren ist ein genialer Schachzug. Und wenn dann 5 ml (100 Tropfen und mehr) unverdünntes Öl (Oregano, Pfefferminze, Thymian Ct. Thymol, Wintergrün, also keine babyzarten Öle) pro Behandlung auf die Haut der Klienten gegeben werden, kann man zumindest der Gründer der Firma reich werden. Hautreaktionen wie Rötungen und Blasen werden als Erfolg umgedeutet, als eine Art Reinigungseffekt, der helfen solle, Altlasten loszuwerden.***

Was angesichts der hochgelobten angeblichen Super-Qualität und Reinheit jedoch nicht erwähnt wird, ist dass mit dem Anbau dieser Ätherische-Öle-Pflanzen keine (kleinen) Familienbetriebe unterstützt werden, wie es viele der deutschsprachigen Firmen mit viel Hingabe praktizieren. Viel mehr Öle als nötig haben zudem unnötig lange Transportwege hinter sich, sie kommen oft von jenseits des Ozeans. Doch wir haben in Mittel- und Süd-Europa großartige Zitrus-Nadel- und Kräuteröle zur Verfügung, meistens aus behutsam praktiziertem und unabhängig zertifiziertem biologischem Anbau (kbA). Seriöse deutschsprachige Firmen haben zudem sehr hohe Standards bei ihren Qualitätskontrollen, diese Selbstverständlichkeit hängt nur niemand an die große Glocke. Bei der Vermarktung von Anwendungen mit Mengen wie beispielsweise 5 ml unverdünnter ätherischer Öle auf der Haut von ahnungslosen Kund/innen, müssen freilich riesige Plantagen im Spiel sein, auch um den Expansionsdrang der Firma zu befriedigen. Wer schon einmal destilliert hat, weiß welche riesigen Mengen an Pflanzenmaterial in wenigen Tropfen ätherischen Öles stecken. Ein verschwenderischer Umgang mit den kostbaren Pflanzendüften zeichnet meiner Meinung nach eine Haltung aus, die nicht zur Naturheilkunde passt und schon gar nicht zur ganzheitlichen und ehrlichen Arbeit mit (Hilfe suchenden) Menschen.

Eliane Zimmermann Schule für AromatherapieÜbrigens sind auch die besten ätherischen Öle dieser Welt nicht vor Oxidationsschäden sicher und bergen somit – bei unsachgemäßer Anwendung – ein hautreizendes Potenzial. Egal wie sorgfältig die entsprechenden Duftpflanzen angebaut wurden oder mit welchen WunderDestillen sie gewonnen wurden. Die angebliche ungewöhnliche Haltbarkeit wird jedoch gerne angeführt, um die hohen Preise dieser Öle zu begründen (der Transport aus Übersee mit Zwischenstop in einem europäischen „Lager“ sowie die Zollgebühren werden nicht erwähnt). Bei ätherischen Ölen gilt jedoch nach wie vor: Teebaum (Melaleuca alternifolia) ist nur 6-9 Monate nach dem Öffnen „haltbar“. „Haltbarkeit“ ist bei ätherischen Ölen eine sehr relative Angabe, damit ist meistens die Verträglichkeit auf empfindlicher Haut und in vernünftiger Verdünnung umschrieben. Beispielsweise verändert der wunderbare antibakteriell wirksame Hauptinhaltsstoff Terpinen-4-ol seine Molekülkonfiguration unter Einfluss von Sauerstoff und bestimmten Wellenlängen des Lichtes und kann dann im ungünstigen Fall zu sehr hautreizenden Peroxiden wie Ascaridol „mutieren“. Selbst mit Lavendelöl muss man umsichtig umgehen, dieses Öl kann leider auch schnell oxidieren und nach einem guten Jahr empfindliche Haut reizen. Nadelöle oxidieren auch mit Vorliebe, wenn sie unter Einfluss von Sauerstoff kommen, genau so Eukalyptusöle, beide Duftgruppen sind auch nur circa anderthalb Jahre  auf der Haut benutzbar. Lemongrass und ähnlich duftende Öle wie Litsea, Zitronenmyrte und Zitronenverbene verwende ich ein Jahr nach Öffnen nicht mehr auf der Haut von Kund/innen, ich verwende sie dann lieber nur noch zur Raumbeduftung. Das enthaltene Citral kann bei empfindlicher und zu Allergien neigender Haut ernsthafte Probleme verursachen. DasThema ‚Haltbarkeit‘ hat also wirklich NICHTS mit der angeblichen Reinheit oder einer exorbitant guten und schier unbezahlbaren Qualität zu tun, sondern hängt mit der Reaktion einiger Inhaltsstoffe der Öle mit Sauerstoff und Licht zusammen. Wenn man die Öle benutzt, kommt nunmal Sauerstoff in die Fläschchen, egal wie rein der Inhalt ist. Im Gegenteil, je reiner und naturbelassener, desto empfindlicher können sie sein. Nicht umsonst wird oft der Vergleich mit teuren Weinen gezogen: Diese würde man auch nicht unbegrenzt aufbewahren, nachdem sie einmal geöffnet worden sind. Naturreine und hochwertige Produkte zeichnen sich – anders als Industrie-Massenware – im Allgemeinen durch eine begrenzte Lebensdauer aus.

Der langen Rede kurzer Sinn: Ich sehe mal wieder dunkle Wolken am Naturdüfte-Horizont und es macht mich unglaublich traurig, dass nun durch die oben genannten Behauptungen und Praktiken Gefahren für die Gesundheit von gutgläubigen kranken Menschen lauern. Zwei Jahrzehnte lang haben wir Dozent/innen und Autor/innen den Menschen versucht klar zu machen, dass selbst eine dreiprozentige Verdünnung für manche Patient/innen zu hoch sein kann. Wir haben vielmehr in den letzten Jahren mit 2- und 1-prozentigen Verdünnungen erfreuliche Erfahrungen gemacht (denn diese entsprechen mehr dem Vorkommen der ätherischen Öle in den Pflanzen, also bereits haut- und magenfreundlich „verpackt“). Mir graut vor der Vorstellung, dass solche brachialen Anwendungen durch medizinische Laien und minimal geschulte „Expert/innen“ gar einen Todesfall verursachen könnten, beispielsweise durch einen anaphylaktischen Schock  (ich weiß, dieser kann selbstverständlich auch bei zarten Behandlungen durch gut geschulte Personen auftreten, genau so wie bei der Anwendung von Kosmetika oder bei Verzehr von bestimmten Speisen). Zudem drohen „im Falle eines Ernstfalles“ noch mehr Restriktionen von Seiten der Gesetzgeber, schnell kann dann der freie Verkauf von unseren duften Naturhelfern der Vergangenheit angehören. Und die engagierte Arbeit von unzähligen Pflegenden wäre in ernsthafter Gefahr.

Ich würde hier nicht darüber schreiben, wenn sich die Anfragen in letzter Zeit nicht gehäuft hätten (auch bei einigen Kolleg/innen, die wir uns das nahende aromatische Unwetter mit großer Sorge anschauen). Ich habe lange gezögert, dies zu tun. Doch die geköderten und verunsicherten Menschen sollten eine Möglichkeit bekommen, sich über eine sichere Form der Anwendung und über transparente und ethisch handelnde Firmen informieren zu können. Ich habe hier allerdings ganz bewusst keine Namen genannt und werde sie auch NICHT nennen („alte Hasen“ der Aromabranche wissen warum). Wer sich über eine sichere und menschen- sowie pflanzenfreundliche Anwendung von ätherischen Ölen informieren möchte, kann dies auf dieser Seite des österreichischen Vereines ÖGwA (klick!) tun. Zudem sollte bei der Arbeit mit anderen Menschen immer der gesunde Menschenverstand beteiligt sein: Eine Körpereinreibung mit dem Inhalt vieler großer Körbe gefüllt mit Kräutern (das entspricht der Anwendung von mehreren Millilitern unverdünnter ätherischer Öle) kann nicht gesundheitsförderlich sein! Mal abgesehen von den Behandler/innen, die bei einer erfolgreichen Praxis dieser Art ständig mit unverantwortlichen Mengen an ätherischen Ölen konfrontiert sind.

Eliane Zimmermann Schule für Aromatherapie* Für alle, die meine Arbeit weiterhin ohne den ‚Versandhausriesen‘ unterstützen möchten: Bücher können – seit Jahren – selbstverständlich auch über die beiden anderen Bücher-Links hier in der rechten Spalte bestellt werden, und mir wird eine kleine Provision gutgeschrieben; hochwertige Naturkosmetika, Naturtextilien-Mode, Öko-Putzmittel, gesunde Haushaltstextilien und andere umweltfreundliche Produkte können bei Waschbär und Hess Natur bezogen werden, deren Logos sich auch seit Langem in der rechten Spalte befinden. Einfach drauf klicken, bestellen, die Software weiß, von wo der Auftrag kommt und ich bekomme meine „Miniprovision“. 😉 Bei aller Kritik sollte jedoch auch berücksichtigt werden, dass Amazon sehr vielen ‚kleinen‘ Händler/innen, die beispielsweise mit ätherischen Ölen und Naturkosmetik handeln, wie beispielsweise Alles Natur Pur, ein gewerbliches ‚Zuhause‘ bietet. Zudem hat die Firma bereits erste Schritte zur Besserung eingeleitet.

** Wer erfahren möchte, wie viele Sklaven – also reale Menschen wie du und ich, jedoch wegen unseres Konsumverhaltens geknechtet – man durch sein Konsumverhalten beschäftigt, kann dies mit Hilfe der Website Slaveryfootprint ausrechnen lassen. Aber Achtung, das Ergebnis kann auch bei sehr bewusstem Konsumverhalten schockierend ausfallen und unglücklich machen.

*** Ich kenne und schätze selbstverständlich das (gewünschte) Phänomen der Erstverschlimmerung, auch habe ich in meiner Heilpraktikerausbildung gelernt, dass in der Naturheilkunde manchmal „verletzt“ werden muss, um die Selbstheilungskräfte anzuregen (beispielsweise beim Quaddeln). Ich weiß auch, dass man manche ätherische Öle (in bestimmten Situationen) durchaus in höherer Dosierung als üblicherweise empfohlen, einsetzen kann. Doch was ich im privaten Umfeld und mit meiner Familie mache und machen darf, entspricht nicht dem ethischen Verhaltenskodex der gewerblich ausgeübten Arbeit mit ätherischen Ölen. Entsprechend geschulte Ärzte und Ärztinnen setzen ätherische Öle in hohen Dosierungen ein (hauptsächlich in Frankreich), jedoch verfügen sie über entsprechende Erfahrungen und wissen um Gegenmaßnahmen, sollte eine unerwünschte Reaktion vorkommen, zudem sind sie haftpflichtversichert (wie übrigens auch die seriösen Aromatherapeut/innen in Großbritannien, die sich verpflichten, mit einer Verdünnung von maximal 3 Prozent zu behandeln. Und um es abschließend klarzustellen: Ich spreche mich in keinster Weise gegen die Qualität der betreffenden ätherischen Öle aus!

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31 Kommentare zu “verdünnung, haltbarkeit und verantwortung im umgang mit ätherischen ölen

  1. Hej Eliane,
    was den Versandhausriesen betrifft – ich werde dort weiter bestellen, eben weil er vielen die Möglichkeit über einen Shop bietet, ihre Ware dort zu verkaufen. Außerdem dürfte ich dann ganz viele andere Einkaufsmöglichkeiten nicht nutzen, ob es nun Kaffee, Kleidung oder Computer sind – bei vielen Firmen ist da auch nicht alles Gold was glänzt 😉
    Zu dem anderen Thema – ich bin im letzten Jahr von einer Kollegin angesprochen worden, ob ich nicht mal einen Vortrag in unserem neuen Yoga-Zentrum über ätherische Öle halten könnte. Sie hätte dort mit jemandem gesprochen, der auch viel über ätherische Öle wissen würde und der auch ätherische Öle verkaufen würde. Bei genauem Nachfragen handelte es sich um diese nette Vertriebsfirma, die Du so achtsam beschreibst. Selbst in unserem kleinen Städtchen gibt es sie schon 😦 Ich halte da natürlich keinen Vortrag und betreibe lieber „Nachklärungsarbeit“
    Knuddel nach Irland

  2. 😦 mich macht es traurig das es diese Diskussionen immer wieder braucht und gibt, das auf Kosten von Hilfe suchenden Personen und unseren ätherischen Ölen, gefährlicher Markt betrieben wird!!! Man hat schon sonst als Aromatherapeut- Berater immer wieder Erklärungsnöte und wird gerne in die Esoterik Ecke gedrängt ohne das, dann wo man gut argumentieren könnte und auch Studien vorhanden sind, noch so überdosierter Schwachsinn für die Haut dazu kommt…. Danke für den gutgeschriebenen Aufrüttler und BITTE LIEBE VERANTWORTLICHEN ÄTHERISCH ÖL GEBRAUCHER NICHT ZURÜCKZIEHEN SONDERN AUFKLÄREN, ES GIBT IMMER NOCH VIELE DANKBARE LEUTE DIE „UNSERE HELFERCHEN“ NICHT KENNEN 😉 wenn die gutgeschulten nicht ankämpfen wird der „Markt“ für Haltlose Praktiken nur noch grösser und einflussreicher***

  3. Fast wöchentlich muss ich mich gegenüber sochen „Beratern“ rechtfertigen. Oder mit Kunden, die gerade von solchen Vorträgen kommen. Es werden kaum fachliche Meinungen aktzeptiert weil alles andere eben „nicht so gut ist“ – sprich zu billig, riecht zu wenig intensiv usw.
    Ich hoffe sehr, manche Menschen kommen bald zum Denken!!

    Danke, für diesen tollen Beitrag!!

  4. Danke, Eliane, da hast Du aber nicht nur Dir auf beneidenswert sachliche Weise eine Last von der duftenden Seele geschrieben. Mich juckt es schon jahrelang in den Fingern, bin aber aus gewissen persönlichen Erfahrungen mit der bewussten Firma feige. Dieser wohlformulierte Aufschrei war sowas von fällig. Es geht dabei wirklich um mehr als „nur“ einen Streit um korrekte Dosierungen: ideologisierende Menschenfänger sind auf allen Ebnen gefährlich. Abhilfe schafft nur Aufklärung, hinschauen, nachdenken – und Mut. Schön, dass Du gerade in diesen Tagen dieses heikle Thema angehst. Ich mag den Vergleich nicht aufschreiben, auch wenn er sich mir persönlich aufdrängt, denn der Sachverhalt hat natürlich nicht die Dimension und trotzdem: Durch solche Artikel wird ein Blog zum Lichthof. Was ich damit meine, hab ich auf meinem Blog geschrieben.
    Ein interessanter Nebenschauplatz in Deinem Artikel ist die Frage, ob Aromatherapie ein „Brotberuf“ sein kann. Für mich nicht – ich verdünne die Aromatherapie mit anderen Tätigkeitsfeldern. Das ergibt je nach Mischungsverhältnis recht kraftvolle Synergien. Wirtschaftlich arbeiten lässt sich mit ätherischen Ölen noch weniger als mit anderen Gütern, wenn man Mensch und Natur dabei respektieren möchte. Das mag vielleicht einer der Gründe sein, weswegen sich nur wenige mit seriöser Aromatherapie ernähren können.

  5. Ich weiß gar nicht um welchen Versandhausriesen diskutiert wird, ich bestelle meine Öle bei Primavera und Maienfelser und bin dort sehr zufrieden. Könnte mich mal jemand aufklären? Ich wäre sehr dankbar darüber.
    LG Birgit

    • Hallo Birgit,
      am Anfang und Ende meines Blogbeitrages geht es, wie ganz unten erwähnt um die menschenverachtende Art von Amazon, durch dessen Links (wenn diese von Ihnen/Euch Leserinnen angeklickt werden und irgendetwas bestellt wird, ob Buch, Staubsauger, Gesichtscreme etc, ich einen kleine Provision verdiene, mit der ich sowohl die technischen Kosten für das Blog bezahlen kann als auch teurere Aroma- und Naturheilkundebücher – eben ein kleines Honorar für die circa 15-20 Stunden Blog-Arbeit pro Monat). Der kritische Bericht ging durch Fernsehen, Zeitungen, Facebook etc. Doch inzwischen wurden ganz schnell Veränderungen eingeleitet.
      Im Haupttext geht es um eine international tätige und recht aggressiv Menschen werbende Ätherisch-Öl-Firma, deren Praktiken…. siehe Kommentare oben.

  6. Liebe Eliane , vielen Dank für diesen Artikel. Wir müssen einfach weiterhin im persönlichen Kontakt mit den Hilfesuchenden in mühevoller Kleinarbeit Aufklärung betreiben und so unser Wissen weitergeben. Du bist ein tolles Vorbild in dieser Richtung für Deine unendliche und unentgeltliche Unterstützung. LG Roswitha

  7. Liebe Eliane, es ist einfach haarsträubend. Ich kann mich da nur Christiane Günther anschließen. Ich denke aber auch wir kleinen Aromaberater, Praktiker usw. müssen noch mehr Aufkärungsarbeit leisten.
    Besagte Firma ist gerade dabei eine neue Internetseite zu erstellen. Diese hat de. am Ende.
    Liebe Grüße
    Kordula

    • wie gesagt/geschrieben, ich werde keine namen nennen und möchte diese hier auch nicht sehen, sorry. wenn man nicht weiß, um was es geht, ist das prima, dann ist die ätherische-öle-welt noch in ordnung.

  8. Liebe Eliane,
    ich kann deinen Groll sehr gut verstehen. Bei uns im Norden macht sich diese Firma breit. -wir mailten vor Monaten darüber. Es ist ein Jammer, dass Therapeutinnen, die ansonsten gute Arbeit leisten, jedoch bisher von ätherischen Ölen keine Ahnung hatten, der Distributerin alles glauben, was sie ihnen erzählt.
    Auf Märkten ist eine Frau mit einem Stand hier in der Gegend vertreten. Ich gehe jedes Mal hin und frage ein paar grundlegende Dinge über die ÄÖ´s. Die Dame hat NULL Ahnung. Wenn ich leichte Skepsis äußere, stellt sie sofort auf stur. Das regt mich total auf.
    <Wenn man sich die website der Firma ansieht, fällt einem gleich auf, dass es um Umsatz geht und um sonst nix.
    Ich bin am Überlegen, ob ich an der VHS einen ÄÖ-Kurs gebe, um wenigstens ein wenig gegenzuhalten. Aber ich weiß nicht, ob ich da erfahren genug bin. Das geht mir immer wieder durch den Kopf.
    Was den großen Versandhandel angeht – Wir sind doch ein bequemes Volk geworden. Kleine Läden schließen – und auch große, wie in Hamburg die Thalia-Buchhandlung. Die Paketdienste geben sich die Klinke in die Hand. Was ist das nur, was da auf uns zurollt? Ich bestelle auch dort, allerdings hole ich meine Bücher in einer kleinen, aber sehr feinen Buchhandlung bei uns im Nachbarstädtchen.
    Liebe grüße auf die Grüne Insel
    Heidi

  9. Liebe Eliane,

    ein super Artikel! Danke für diese Worte.

    Wir werden bestimmte „Erscheinungen“ nicht aufhalten können und es wird Menschen geben, die „Schnellbesohlungen“ bevorzugen, um dann in ihrer großen Güte, als die Instant-Rettungslösung zu erscheinen. Aber wir können informieren und aufklären und damit die Verbraucher befähigen, mündig ihre Wahl zu treffen.

    Die Kräfte ALLER verantwortungsbewußten Aromafachfrauen und -männer zu bündeln, im Interesse einer Aroma- und Gesundheitskultur, wie sie über viele Jahre angedacht und praktiziert worden ist. sollte jetzt unser Ziel sein.
    ÄÖ sind kein Schüttgut!, Geringe Dosierungen in der Anwendung, sind nicht nur gut für die Haut, sie sind schlichtweg ökologisch für Mensch und Natur. Wer nur ein klein wenig darüber nachdenkt, wieviel „Ausbeute“ an ÄÖ pro Pflanzenart drin sind, wird sehr schnell merken, was es doch, bei den praktizierten Pur-Anwendungen, für Wahnsinnsmengen an Pflanzenmaterial und dazu gehörigen Anbauflächen benötigt, um das sicherzustellen , Die ausgelobten Wildsammlungen dürften dann auf gigantischen Flächen stattfinden… WOW! Da wäre ich gerne dabei!

    Übrigens, ich bin freiwillig.dabei, bei max.1-3% ÄÖ im fetten Pflanzenöl,
    Aus Liebe und Respekt zur Haut und zur Natur!
    Herzliche Grüße
    Christine

  10. Liebe Eliane,
    danke!! endlich und mutig..!!!…ich kenne diesen Anbieter auch ganz gut und alles was Du schreibst kann ich nur unterstreichen….all diese Dinge hörte ich immer wieder, als einfach aus Interesse verschiedene Veranstaltungen und Vorträge besuchte. Ja…und ich fühlte mich danach für Tage wie…“benebelt…“…
    In unserer Region sind „Aromafachleute“ und das Angebot dieses Unternehmens inzwischen sehr präsent. In meinem derzeitigen Kurs fragten mich die TeilnehmerInnen gleich beim ersten Kursblock…weshalb ich denn genau diesen Anbieter unter den „alten, seriösen“ nicht genannt habe, voller Freude standen einige Fläschchen dieses Unternehmens…auf den Tischen….um die Einschätzung der Kursleiteirn dazu zu hören….fast hatte ich ein schlechtes Gewissen, sachlich über meinen Wissenstand dazu zu sprechen. Doch wurden meine Worte freundlich und mit zum Glück noch – wie Du schreibst – „gesundem, kritisch-positivem Menschenverstand“ aufgenommen. Bleibt die Frage nach den vielen jährlichen Litern Hydrolaten, für mich doch schon so lange offen….Auch mir liegt dieses Thema schon lange im Aroamaherz sozusagen….und ja…ich würde es auch wunderbar finden, wenn endlich die Aromatherapie in deutschsprachigen Ländern – auch für „freie“ Aroampraktiker sich zu einem mehr anerkannten, ergänzenden Berufsstand in Gesundheitsberufen entwickeln könnte und ein Broterwerb besser möglich wäre. Denn es kostet unendlich viel Kraft, Wissen, Zeit, Liebe, Organisation, Finanzielles und energetisches auf mehrere Berufsfelder zu verteilen,….zugleich alle unsere Alltags- und Familienangelegenheiten mit Aufteilungen durchzuhalten. Für die Einen mit vielleicht leichteren Rahmendbedingungen, für andere mit vielleicht umständlicheren. Leben wir nicht in einer Neuen Zeit…?!?
    Eure schöne Natur, Deinem wachsenden Duftgarten und der herrliche, neue Seminarort in Ardnagashel Estate soll Dir weiter Kraft spenden….
    Danke, liebe grüße, marta

  11. Liebe Eliane und liebe Gleichgesinnte,

    herzlichen Dank für die offenen und klaren Worte. Auch ich hatte dazu schon um Rat gebeten. Zur Ölfirma und dem Umgang mit den ätherischen Ölen wurde schon viel gesagt und da schließe ich mich gern an.

    Zu den Meldungen über einen bekannten Versandhandels-Riesen habe ich hier noch eine Möglichkeit zum Mittun.
    Ich habe die Petition „Amazon: Verbessern Sie die Arbeitsbedingungen Ihrer Leiharbeiter“ von Heiner Reimann (ver.di Landesbezirk Hessen, Amazon-Experte aus der ARD-Dokumentation) unterzeichnet und möchte auch hier um Unterstützung bitten. Ziel ist es, 50.000 Menschen mit dieser Petition zu erreichen.
    Jetzt folgende Seite aufrufen, mehr über die Petition erfahren und unterschreiben:

    http://chn.ge/WcclwN

    Vielen Dank! und herzliche Grüße
    Frauke

  12. Danke Eliane für die klaren Worte. Ich bin erst seit zwei Jahren in der Aromatherapie dabei, Seit einem Monat hier auf deinem Blog und ich kann einfach nur danken für die tollen Hilfestellungen.
    Doch bewegt mich dein Artikel sehr – habe von besagter Ölfirma noch nichts gehört, doch habe ich vor kurzen ein Buch in die Hände bekommen, das mich total durcheinander gebracht hat: Heilende Öle der Bibel. Das ganze klingt so harmlos -sind ja Öle aus der Bibel und damit ungefährlich. Darin wird auch empfohlen, fast alles pur zu verwenden wie zb. Zimtöl. Auch dieser Hinweis,, dass ich mit Monoterpenen und Sesquiterpenen alle schädlichen Informationen löschen kann -habe ich in meiner Ausbildung nicht gelernt..
    Ist dein Artikel auch eine Anspielung auf dieses Buch oder gibt es noch mehr unseriöse Anbieter. Wenn ja,, wäre das für mich sehr hilfreich, da ich durch deinen Artikel sehr bekräftigt bin, dieses Buch komplett abzulehnen – auch wenn der titel so schön verführend klingt..
    Gruß Annette

  13. Hallo,
    also da war ich doch der Meinung von derartigen Aromaberatern noch nie gelesen oder gehört zu haben. Der Meinung war ich bis gestern. Heute bekam ich dann sogar einen kroatischen Blog-Text, bei dem es mir dann die Haare aufstellte. Einen deutschen übrigens auch, aber gerade bei Kroatien hatte ich das nicht vermutet. Schade.
    Herzlichen Dank für den obigen Artikel!
    Liebe Grüße
    Silvia

  14. Hallo!
    Erstmals vielen Dank für diesen Artikel (und die vielen anderen davor :-)), liebe Eliane!

    Meine ersten näheren „Aromakontakte“ kamen damals – vor gut 2 Jahren – lustigerweise genau über diese Firma zustande. Ich war bei einigen Vorträgen.

    Aus welchen Gründen auch immer – ich kann es echt nicht sagen, denn damals hatte ich noch kein Fachwissen – war mir bald bewußt, dass ich dort nicht die Ausbildung machen möchte und bin dann bei Ingrid Karner „gelandet“ :-).
    Was für ein Glück :-)!!!!

    Jetzt sehe ich es als meine Aufgabe, Menschen fachlich zu beraten und sie möglichst für einen achtsamen Umgang zu sensibilisieren. Ich merke, dass das recht gut ankommt, speziell wenn man auch erklären kann, wie die einzelnen Öle wirken und welche Kontraindikationen vorliegen!!

    Auch in meinem Blog weise ich immer wieder auf gut verträgliche Dosierungen hin.

    Die letzten Tage in facebook zeigen, dass hier eine sehr starke Lobby hinter dem achtsamen Umgang mit ätherischen Ölen steht und dem sollten wir ständig SANFT aber DEUTLICH Nachdruck verleihen :-).

    Herzliche Grüße!!

  15. Pingback: verdünnung, haltbarkeit und verantwortung im umgang mit ätherischen ölen | aromatherapie & aromapraxis | Rundum

  16. Liebe Eliane,
    vielen Dank für diese klare Aussage, Es ist höchste Zeit, dass wir AromapraktikerInnen geschlossen gegen diese Firma auftreten und unser Wissen und unseren Qualitäsanspruch besser präsentieren. Ich bin es leid, immer wieder mit jener Firma verglichen zu werden und mich rechtfertigen zu müssen, dass meine Öle, dem angeblichen hohen Qualitätsstandart mithalten können. Mir wurden sogar schon Vorträge verweigert, weil diese Firma XY bereits ihr Hände im Spiel hatte. Erschreckend finde ich, dass auch geprüfte Aromapraktikerinnen mit diesen Ölen arbeiten. (ich würde ihnen sogar die Bezeichnung Aromapraktikerin aberkennen) Hier gehts wohl nur ums Geld.
    Mit lieben Grüßen Greta Broz

  17. Liebe Eliane,
    vielen Dank für deine klaren Worte!
    Du sprichst dabei viele Punkte an die sehr helfen sachlich gegen besagte „eingefleischte Therapeuten“ zu argumentieren. Das ist oft echt schwierig!
    Ich hab auch ein wenig Angst, das alles was in der Aromapflege bisher erreicht worden ist, durch die haarsträubenden Anwendungsempfehlungen und unseriöse Verkaufsphilosphie dieser Firma, zerstört wird.
    Andererseits denke Ich bin aber auch das sich langfristig eine seriöse Aroma-Arbeit durchsetzen wird. Ich findes es besonders wichtig das wir alle in unserem Umfeld gute Öffentlichkeitsarbeit leisten, indem wir professionell aufteten und sachlich argumentieren. Die Menschen werden die den Unterschied in der Qualität des Fachwissen erkennen!
    Herzliche Aromagrüße
    Eveline

  18. Hallo!
    Ich schaue als Laye immer wieder auf deinem Blog rein und lese mit grossem Interesse deine Posts. Die Aromatherapie interessiert mich sehr, auch wenn noch vieles neu ist für mich. Vielen Dank für deine Bücher und die ausführlichen, fachkundigen Artikel auf deinem Blog.
    Von dieser Firma habe ich noch nichts gehört, zum Glück. Vielleicht ist sie in der Schweiz nicht aktiv. Ätherische Öle beziehe ich grösstenteils von Primavera oder auch farfalla, Letztere hat ihren Firmensitz in meinem Wohnort.

    Jetzt habe ich eine Frage. Leider habe ich (zumindest jetzt nach dem kalten Winter) sehr trockene, sehr sensible Haut, die zu Rötungen, aber leider auch Unreinheiten neigt. Ich besitze ein Nachtkerzenöl aus kba, was ich gerne abends pur anwende. Allerdings riecht das Öl für meine Nase schrecklich, beinahe unaushaltbar. Mit welchem ätherischen Öl könnte ich es beduften und in welchem Misch-Verhältnis?
    Vielen Dank für deine Hilfe!

    Liebe Grüsse

  19. Liebe Eliane,
    ich freue mich unglaublich über deine Mut & Erlichkeit und herzlich danke dir für den Artikel. Bin seit Jahren Olionatura Rührerin, und seit ein paar Tagen endlich im Ruhestand und endlich mir & den lieben Natur-Dingen wenden kann, für die ich bis jetzt so begrenz mich wenden dürfte.
    Anna

  20. Guten Tag,
    ich habe eine Frage zur Haltbarkeit von ätherischen Ölen in naturkosmetischen Produkten. Citrusöle (Mandarine, Grapefruit etc.) sollen ca. 12 Monate haltbar sein. Naturkosmetische Kosmetikkaufprodukte haben aber i.d.R. eine viel längere Haltbarkeit – z.T. 24 bis 30 Monate (Citrus Massageöl von Wel. oder Massageöle von Farf. bzw. Prim. etc.). Wie erklärt sich diese Diskrepanz? Wirkt das Basisöl konservierend auf die ätherischen Citrusöle?
    Danke und Gruß
    Alice

    • danke für Ihren Kommentar auf meinem Blog, ich habe seit fast drei Wochen ununterbrochen Veranstaltungen zu halten, darum erst jetzt eine Antwort. Erstens werden Zitrusöle in Kosmetika bisweilen von den so empfindlichen Monoterpenen „gereinigt“, zweitens „umschließen die Fette und Wachse diese oxidationsanfälligen Moleküle wie das Olivenöl auf eingelegten Tomaten/Oliven/kräutern, so dass sich die Haltbarkeit tatsächlich erhöht, also der Sauerstoff nicht so schnell angreifen kann.

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