aromatherapie als begleitendes pflegekonzept


Eliane Zimmermann Schule für AromatherapieIch habe kürzlich ein witziges Lob erhalten: Wäre es nach Frau W. gegangen, hätte sie mich für den Nobelpreis nominiert! Ich hatte hier und hier bereits über die aromatische Erfolgsstory bei der Behebung ihrer als bedrohlich empfundenen Schwindelattacken berichtet. In meinen Seminaren im Laufe des Spätsommers und Frühherbstes hatte ich diese Behandlung geschildert, um zu illustrieren, wie eine ganzheitlich verstandene Aromapflege aussehen kann. Wir versuchen, etwas FÜR unsere KlientInnen, Gäste, PatientInnen zu tun und nicht GEGEN die Krankheit XYZ. Wir wollen ÄrztInnen oder HeilpraktikerInnen nicht ins Handwerk pfuschen oder gar zum Absetzen von Medikamenten ermuntern.

Wir möchten vielmehr dort anfangen, wo sich PatientInnen nicht ausreichend betreut fühlen, wo angeblich alle Mittel versagt haben, wo jemand als „austherapiert“ gilt. Wir verstehen uns als BegleiterInnen, die beim Auswählen von passenden Mitteln helfen, wir möchten Menschen in jeder Lebens- oder Krankheitsphase zu mehr Wohlbefinden verhelfen. Hochwertige natürliche ätherische Öle, richtig ausgewählt und korrekt dosiert, bringen in fast jedem Fall wohltuende Erfolge, manchmal unterstützen sie die Heilung und komplette Befreiung der Symptome. So im Falle von Frau W., die ein typischer Fall für viele Mediziner ist: Sie könne froh sein, dass sie einige schwere Krankheiten wie einen Schlaganfall überlebt habe und müsse nun mal mit dem Schwindel leben. Das wollte die unternehmungslustige und disziplinierte Rentnerin jedoch nicht akzeptieren. Sie hat ihre Erfolgsgeschichte für die LeserInnen dieses Blogs zusammen gefasst.

„Liebe Eliane, ich möchte mich bei Dir ganz herzlich dafür bedanken, dass Du mir mit Deiner Aroma-Therapie so sehr geholfen hast. Ich hier im Nordosten Deutschlands, Du im Südwesten von Irland, und trotzdem hat diese „Fernbehandlung“ 100%-ig angeschlagen. Wie kam es dazu? Im April 2013 ging ich hier zum HNO-Arzt, weil mein Hausarzt mich dorthin überwiesen hat. Grund dafür waren heftige Schwindelanfälle und manchmal auch Ängste, die mich nachts um den Schlaf brachten. Der Arzt diagnostizierte bei mir im rechten Innenohr einen kleinen Defekt, daher der Schwindel und ich sollte verschiedene Übungen machen, damit eine Besserung eintritt. Nachdem ich dieses 14 Tage wirklich durchführte, ging es mir noch schlechter. Nun kam mein Hilferuf bei Dir an, denn ich hatte gelesen, daß vieles durch verschiedene Düfte und Aromen zu lindern sei. Ganz schnell, nur innerhalb einiger Tage, kam von Dir ein „Gift“-Päckchen [gift=Geschenk auf englisch!] per Post bei mir an. Schon beim Öffnen war ich von den herrlichen Düften darin gepackt.

Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyUnd was soll ich Dir sagen? Ich rieb meine Oberarme ca. 14 Tage lang abends ein mit dem herrlichen Körperöl, ich sprühte 3-5 Mal täglich auf meinen Halsausschnitt das von Dir angerührte Spray, nahm die Creme für mein „hinter-den-Ohren-schmieren“ und tropfte einen kleinen Tropfen von einem kleinen Fläschchen [Rosengeranie; Pelargonium graveolens] auf mein Kopfkissen. Endlich konnte ich durchschlafen, ich wachte morgens auf, sehr erholt und irgendwie befreit. Nun machten wir einen Ausflug zu einer Gartenausstellung und dabei ertappte ich mich, dass ich immer wieder hoch zu den alten Bäumen sah. Es durchfuhr mich richtig, denn schon eine lange Zeit konnte ich einfach nicht nach oben schauen und auch nicht von oben in die Tiefe. Nun ging es mit einem Mal.

Ich wohne direkt an der Ostsee. Weitere 4 Wochen vergingen, und ich ging zum Baden. Und was soll ich Dir sagen? Ich fühlte mich wohl im Wasser, ich hatte keine Angstgefühle mehr, alleine in der Ostsee zu Schwimmen. Denn im vergangenem Jahr war ich auch Baden, aber nur ein Mal, denn mir wurde schwindlig im Wasser, ich bekam sehr schlecht Luft und komische beklemmende Gefühle. Schade, dachte ich, mit fast 70 Jahren ist nun Schluss mit Ostsee und so. Aber durch Deine Aroma-Therapie war es mir möglich, immer wieder zum Strand zu gehen, wiederholt in die Ostsee zu steigen und so ganz nebenbei hatte ich viel Freude beim Baden. Nun nehme ich nur noch abends das wunderbar duftende Körperöl, denn ich habe festgestellt, dass ich damit besser durchschlafen kann. Die Creme für meine „Ohren“ nehme ich nur noch, wenn ich längere Spaziergänge plane oder mit dem Auto unterwegs bin. Ich fühle mich damit besser und sie verleiht mir eine gewisse Sicherheit.

Ja, das Autofahren war auch solch eine Sache, ich mochte eigentlich nicht mehr fahren, was mir unverständlich war, denn seit meinem 16. Lebensjahr habe ich einen Führerschein. Du hast mir so geholfen, dass ich jetzt wieder sehr gerne mit dem Auto unterwegs bin, ich fühle mich sehr gut dabei. Einschätzend kann ich sagen, dass sich meine persönliche Lebensqualität sehr gebessert hat, ich mich ausgezeichnet fühle und inzwischen 70 Jahre alt geworden bin. Mein alter Unternehmungsgeist ist wieder geweckt und bestimmt werde ich Dich einmal in Deinem Irland besuchen. Danke, Danke, Danke – kannst Du erahnen, wie sehr Du mir geholfen hast?“

Da Frau W. nicht so auf süße Düfte fliegt, passte es gut, dass Rosengeranie [Pelargonium graveolens], Myrte [Myrtus communis Ct. Myrtenylacetat] und Basilikum [Ocimum basilicum Ct. Linalool] meine intuitiv gewählten und empfohlenen Favoriten für sie wurden, auch Rosmarin und Weißtanne zur Durchblutungsförderung in der Hinter-die-Ohren-Salbe (dort wo das Gleichgewichtsorgan seinen Dienst versagte) passten gut zu ihren Duftvorlieben. Das ergänzende Decolleté-Spray für den Abend gestaltete ich eher zitronig-frisch (Zitrone, Zedrat und Bergamotte), wieder mit einem „Schuss“ des Entspannung- und Loslassöles Rosengeranie.

Nicht zuletzt hängt der Erfolg einer aromatherapeutischen Behandlung von einer „eisernen Disziplin“ bei der Anwendung ab. Nur ab und zu ätherische Öle anzuwenden führt meistens nicht zu solchen „durchschlagenden“ Erfolgen wie im Falle von Frau W. Man muss immer bedenken, dass die meisten Inhaltsstoffe von ätherischen Öle stark flüchtig sind: Sie dringen einerseits schnell in den Körper ein, verlassen den Körper jedoch auch bald wieder, meistens nach drei oder vier Stunden. Danach muss man „nachlegen“. Das ist gleichzeitig Vorteil und Nachteil der Aromapflege/Aromatherapie: schnelle Wirkung und Verteilung im Körper mit Hilfe der Blutbahnen), dazu bei eventuellen Unverträglichkeiten und Fehlern schnelle Ausscheidung und Abbau. Aber diese Eigenschaften der ätherische Öle sind auch der „Nachteil“ dieser Behandlungsmethode, denn man muss die ätherischen Öle konsequent anwenden, will man überzeugende Wirkungen verspüren.

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3 Kommentare zu “aromatherapie als begleitendes pflegekonzept

  1. Tolle Rückmeldung, die noch schöner dadurch wird, dass Du, liebe Eliane, Deine Erfahrungen immer wieder mit-teilst! Dich nicht in Deiner Fachecke einigelst, nach dem Motto „wer was will, muss sich melden“, sondern als Leitlicht strahlst.

    • Auch ich erfahre immer wieder in meiner Familie, wie hilfreich uns die Aromatherapie unterstützt. Ich bin dankbar für Elianes unermüdlichen
      Einsatz in der Aromatherapie, für ihre Recherchen, Auf- und Erklärungen, Tipps, Hinweisen und die Weitergabe ihres Wissens.

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