zitrusduft hemmt leberkrebs und inhaltsstoffe von pflanzendüften wirken antitumoral


Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieFolgende Pressemeldung wurde vor einer Woche von der Ruhr-Universität Bochum veröffentlicht (viele von euch haben sie schon auf meiner Facebook-Seite gesehen):

Zitrusduft hemmt Leberkrebs
Bochumer Forscher entschlüsseln Signalweg – Duftrezeptor in Leberkrebszellen nachgewiesen
Terpene als Hauptbestandteil ätherischer Öle können das Wachstum verschiedener Krebszellen hemmen. Wie genau sie das tun, haben Bochumer Forscher um Prof. Dr. Dr. Dr. Hanns Hatt jetzt an Leberkrebszellen genau untersucht. Sie konnten die molekularen Mechanismen aufklären, die bei Anwendung von (-)-Citronellal zu einem Wachstumsstopp der Krebszellen führten und wiesen nach, dass der Duftrezeptor OR1A2 die entscheidende Schaltstelle dafür ist. Der Duftrezeptor könnte künftig als Ziel für Diagnostik und Therapie des Leberkrebses dienen. Über ihre Ergebnisse berichten die Forscher im Journal Archives of Biochemistry and Biophysics.

Ätherische Öle kommen in vielen Pflanzen vor und schützen sie durch ihre antibakteriellen, antiviralen und pilztötenden Eigenschaften. Seit einiger Zeit ist bekannt, dass Terpene, die Hauptbestandteile der Öle, auch verschiedene Krebszellen am Wachsen hindern können, darunter Leberkrebs. Was genau dabei passiert, war aber bislang unklar.

Terpene können Signalprozesse in Zellen anstoßen, indem sie Duft- Rezeptoren aktivieren. Diese kommen zwar vor allem in Riechzellen der Nase vor, aber nachweislich auch in allen anderen humanen Geweben, wie zum Beispiel Haut, Prostata oder Spermien. Bei der Krebsentstehung und seinem Wachstum spielen Terpene ebenfalls eine wichtige Rolle, wobei ungeklärt ist, welche Funktion sie genau ausüben.

Um dem auf die Spur zu kommen, nutzten die Bochumer Forscher ein Zellmodell für das hepatozelluläre Karzinom, einen häufigen Lebertumor. Sie setzten die Zellen verschieden hohen Konzentrationen mehrerer Terpene aus und beobachteten ihre Reaktion. Es zeigte sich, dass zwei der insgesamt elf getesteten Terpene zu einem deutlichen Anstieg der Kalziumkonzentration in den Zellen führten: (-)-Citronellal und Citronellol. In ihren weiteren Untersuchungen konzentrierten sich die Forscher daher auf (-)-Citronellal und gingen auf die Suche nach dem Rezeptor, auf den das Terpen passen muss wie ein Schlüssel in ein Schloss. Sie konnten zeigen, dass der entscheidende Geruchsrezeptor namens OR1A2inden Leberzellen vorkommt und für die Zellreaktion verantwortlich ist. Nahm man Zellen die Möglichkeit, diesen Rezeptor herzustellen, reagierten sie nämlich nicht auf das Terpen. Es gelang den Forschern außerdem, den Signalweg nachzuvollziehen, auf dem das Terpen dazu führt, dass sich die Kalziumkonzentration im Zellinnern erhöht und damit das Zellwachstum reduziert. „Diese Ergebnisse stellen ein weiteres Beispiel für die Bedeutung der Duftrezeptoren außerhalb der Nase dar und geben Hoffnung, für die Krebstherapie neue Medikamente mit geringeren Nebenwirkungen entwickeln zu können.“
Hintergrund
Das Hepatozelluläre Karzinom ist der häufigste bösartige Primärtumor der Leber. Es ist weltweit die dritthäufigste tumorbedingte Todesursache. In Deutschland erkranken aktuellen Schätzungen zufolge jährlich ca. 8900 Menschen (6200 Männer, 2700 Frauen) neu an dieser Krebsart.

Die Studie dazu: Maßberg D, Simon A, Häussinger D, Keitel V, Gisselmann G, Conrad H, Hatt H. Monoterpene (-)-citronellal affects hepatocarcinoma cell signaling via an olfactory receptor. Arch Biochem Biophys. 2015 Jan 15;566:100-9 Jetzt bitte nicht bei mir anfragen, wie man Leberkrebs mit Zitronenöl heilen kann, das weiß noch NIEMAND! Diese und ähnliche Studien sind Modelle, die Erkenntnisse daraus entstammen In-vitro-Studien, die mit Gewebe in Petrischalen gemacht werden. Jedoch kann uns niemand daran hindern, prophylaktisch Bio-Zitronenöl anzuwenden, denn jeder Mensch hat jeden Tag die eine oder andere entartete Zelle in seinem Körper sitzen. Es ist Aufgabe des gesunden Immunssystems, diese aufzuspüren und unschädlich zu machen. Es wird unterstützt durch einen möglichst gift-armen Input im Alltag (Nahrung, Kosmetik, Atemluft in Wohnbereich, wenig Telefon- und Computerstrahlung etc) genau so wie mit Hilfe von ätherischen Ölen, die stark antioxidative und regenerierende Eigenschaften haben, dazu gehören auf alle Fälle Zitrusöle ohne Agrargifte.

Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieWer mehr über ätherische Öle und ihre antitumorale Wirkung nachlesen möchte, kann in der Kategorienspalte (rechts unten hier auf der Blog-Seite) unter dem Stichwort ‚Krebs‘ klicken. Es ist erstaunlich, wie viel Forschung es zu diesem Thema bereits gibt (und kaum jemand weiß davon!). Ich meine, es würde niemandem schaden, sich in gesunden Zeiten mit diesem Thema, das uns alle treffen könnte, auseinander zu setzen, denn es gibt so viel mehr Möglichkeiten, viele Krebsarten in den Griff zu bekommen, als nur die Behandlung mit Zytostatika (Chemotherapie). De facto sollten laut neueren Erkenntnissen viele Tumore wie bei Brust- und Lungenkrebs gar nicht mit diesen giftigen Substanzen bombardiert werden, denn damit werden nur die „oberflächlichen“ entarteten Zellen eliminiert, jedoch stattdessen bestimmte Tumor-Stammzellen „gereizt“, dann umso mehr zuzuschlagen. Man kann auf der Seite der Gesellschaft zur biologischen Krebsabwehr bedrückende Fakten zum Thema hier (klick!) nachlesen. Die neueren wissenschaftlichen Erkenntnisse dazu sind erschreckend: Zytostatika (Chemotherapie) bewirken, dass gesunde Zellen ein Protein namens WNT16B freisetzen, es fördert das Überleben und Wachstum von Krebszellen. Zytostatika, das sind unglaublich heftige Gifte, die nur mit bestimmten dicken Handschuhen verarbeitet werden dürfen und nur in „Castor-Transportern“ transportiert werden dürfen, schädigen obendrein die Erbsubstanz (DNS) gesunder Zellen. Diese Vergiftung findet auch noch lange nach Beendigung einer Chemotherapie statt (wenn nicht sehr aktiv an einer ganzheitlichen Regeneration des geschundenen Organismus gearbeitet wird). Jeder weiß doch eigentlich, dass extreme Gifte im menschlichen Körper Krebs auslösen können. Doch wenn es um Milliardengeschäfte geht, dann gilt dieses Wissen, das fast jedem Menschen innewohnt, wohl nicht mehr. Wenn zusätzlich noch bedacht wird, dass mit dieser Form der „Therapie“ ein Immunssystem, welches versagte (also die Tumorentstehung zuließ), nun statt gestärkt vollends zerstört wird, ist es kein Wunder, dass die Erfolgsrate der Heilung eher rückgängig ist. Die massive Zerstörung von kerngesunden Zellen wird in Kauf genommen und die Entstehung von anderen Krebsarten auch.

„Diese kombinierte Aktion der Zerstörung gesunder Zellen und der Förderung von Krebszellen macht eine Chemotherapie eher zu einem krebsverursachenden Verfahren als einer Krebstherapie. Freigesetztes WNT16B interagiert mit benachbarten Tumorzellen und regt sie zu Wachstum und Ausbreitung an, vor allem aber macht es sie unempfindlich für eine weitere Therapie.“

laura_bond_coverwird auf der Seite der Gesellschaft zur biologischen Krebsabwehr zusammen gefasst. Die Studie zu WNT16B  gibt es auf englisch hier. Ich habe kürzlich ein wertvolles Buch zum Thema verschlungen: Mum’s not having Chemo (klick), von Laura Bond. Sie ist Journalistin, die sich nach der Krebsdiagnose ihrer bis dato immer sehr gesund lebenden Mutter mit Alternativen zum Giftcocktail beschäftigt hat, Dutzende von Büchern über komplementäre Krebstherapien wälzte und viele Ärzte/Therapeuten interviewt hat. Meiner Meinung nach dies eine sympathische, leicht zu lesende und doch sehr tiefgründige Pflichtlektüre für alle Gesunden. Ich hoffe sehr, dass dieses Buch ins Deutsche übersetzt werden wird. Ein klein wenig in diese Richtung geht dieser nachdenkenswerte Text von Susi Sauerland (klick!), einer betroffenen pharmazeutisch-technischen Assistentin. Auch wenn die Überschrift etwas reißerisch geraten sein mag. Es stecken unglaublich wertvolle Denkansätze und Links zum Selber-Beurteilen in diesem langen Artikel. Es ist für mich nicht überraschend, dass dieser Appell an den gesunden Menschenverstand nicht in einer Mainstream-Zeitung, die von gut zahlenden Anzeigenkunden lebt, zu lesen ist. Es liegt an jedem von uns, sich selbst zu informieren – wenn Ruhe und Zeit ist und niemand von außen Angst sowie Druck von außen macht.

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9 Kommentare zu “zitrusduft hemmt leberkrebs und inhaltsstoffe von pflanzendüften wirken antitumoral

  1. Danke für das Zusammentragen der Infos. Vielleicht sollten wir mal forschen, ob es ein ätherisches Öl gegen die Pharmaindustrie gibt 😉

  2. Herzlichen Dank! Ich hoffe auch sehr, dass das Buch „Mum’s not having Chemo“ übersetzt wird, bzw. würde ich es auch gerne übersezten.
    Danke für all diese wichtigen und brandaktuellen Infos!

  3. Wie wende ich die ätherisches Öle (Zitrus) bei Leberkrebs an??? Einfach in so ne Duftlampe mit Teelicht drunter oder auf die Haut???

    • man weiß noch nicht, ob und wenn ja dann wie man ätherische öle beim menschen mit krebs anwenden kann. sicher nicht in der duftlampe! wie die meisten krebsstudien wurde diese erkenntnis an zellkulturen gewonnen, darum habe ich in meinem beitrag geschrieben: Jetzt bitte nicht bei mir anfragen, wie man Leberkrebs mit Zitronenöl heilen kann, das weiß noch NIEMAND! Diese und ähnliche Studien sind Modelle, die Erkenntnisse daraus entstammen In-vitro-Studien, die mit Gewebe in Petrischalen gemacht werden.

  4. Aber innerlich kann ich das Zitronenöl doch in jedem Fall verwenden, nicht? das käme dann auch der Leber zu Gute. Könnte man das Öl wie z.B. Lavendelöl im Mund verspeicheln?

    • innerlich nur, wenn man im umgang mit ätherischen ölen wirklich geschult ist, vor allem wenn man sicher sein kann dass die verwendeten öle wirklich naturrein, frisch und aus neutral zertifiziertem bio-anbau sind. und wenn man sich mit den verträglichen mengen auskennt. lavendelöl würde ich nur in besonderen fällen im mund verspeicheln.

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