aromapflege bei mrsa


Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieDass ätherische Öle die Wirkung von (eventuell nicht mehr aktiven) Antibiotika verstärken können, ist für uns in Aromapflege geschulte Menschen schon länger kein Geheimnis mehr. Wer den chemischen Aufbau und die biologische Wirkweise der duften Moleküle begriffen hat, findet diese „Kooperation“ auch nicht mehr geheimnisvoll. Ätherische Öle sind winzige und flüchtige Bausteinchen mit einem Molekulargewicht unter 300, die zudem lipophil sind (fettliebend, fettlöslich). Viele ihrer Bestandteile dringen recht leicht in unsere Haut ein und können sich an unsere und auch an bakterielle Zellmembranen (aus Fetten bestehend) anlagern, insbesondere an Rezeptoren und „Tunnels“ in den Zellhüllen.

Sie öffnen somit den Weg für Antibiotika, gegen die die Keime Resistenzen entwickelt haben. Somit grenzt es aus meiner Sicht an unterlassene Hilfeleistung, wenn bei lebensbedrohlichen Infektionen nicht wenigstens versucht wird, ätherische Öle als „Schützenhilfe“ hinzu zu ziehen. Jemand der das bereits vor über 10 Jahren erfolgreich ausprobiert hat ist Prof. Dr. Warnke von der Schmerzklinik Kiel bzw. inzwischen (soweit ich weiß) ganz in Australien ansässig, und sein Team um Dr. Sherry. In einem Fall von einer Infektion des Knochenmarks nach einem komplizierten Schienbeinbruch mit „ewiger“ vergebliche Antibiose setzen sie ein Gemisch aus ätherischen Ölen ein, Polytoxinol genannt (ich hatte bereits in der Frühzeit meines Blog im November 2008 hier [klick!] darüber kurz berichtet). Mit der Ölmischung imprägnierte Kalziumsulphat-Pellets (Osteoset™) wurden in den infizierten und amputationsbedrohte Knochen appliziert. Nachzulesen in dem Einzelfallbericht, er ist kostenlos hier (klick!) runterzuladen.

Naturbelassenes ätherisches Öl aus Melaleuca alternifolia (=Teebaum, und nicht billige Varianten aus anderen Melaleucas und schon gar nicht dubiose standardisierte Teebaumöle) hat bislang übrigens noch keine Resistenzen auslösen können, wie die renommierte Teebaum- und MRSA-Forscherin Dr. Christine Carson auf der Website des Tisserand Institutes (klick!) schreibt.

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2 Kommentare zu “aromapflege bei mrsa

  1. Es könnte so einfach sein, wenn in den Köpfen Platz wäre für andere, natürliche Wege und nicht immer die Pharmaindustrie das angebliche Non Plus Ultra ist 😦
    Danke mal so nebenbei für Dein unermüdliches „Wissen weitergeben“

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