riechstoffe bewusst wahrnehmen und damit in kommunikation treten


Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieKaum jemandem in der „herkömmlichen“ Aromatherapie- und Aromapflege-Szene ist bewusst, wie wichtig der ganz individuelle und aktuelle Wohlfühlduft ist und wie stark dieser helfen und stützen kann – ja, uns sogar von seelischen Knoten befreien kann. Wie nützlich wäre es, wenn man PatientInnen mit individuell, durch seine/ihre Nase ausgesuchten ätherischen Ölen helfen dürfte. Es ist äußerst spannend, wie uns unsere Nase aktuelle „Nachrichten“ aus dem Inneren schicken kann. Zudem ist es erschreckend, wie störend der „falsche“ Geruch auf jemanden wirken kann.

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Duftkommunikation sichtbar gemacht: Eine Version des Duftkreises nach Christine Lamontain

Nun wird in den meisten Ausbildungen der Pflanzenduft „von außen“ vorgestellt und wahrgenommen. Ich habe als Riechender eigentlich nichts damit zu tun, ich trete nur in seltenen Fällen in bewussten Austausch mit den Duftmolekülen. Ich sage vielleicht: „den mag ich“, oder „da könnte ich mich hineinsetzen“ oder auch „bäh, der stinkt ja!“. Doch was genau haben diese Äußerungen mit mir, mit meiner momentanen Befindlichkeit zu tun, wie können mir solche Wertungen Wege aufzeigen, tiefe Seelenschichten zu erkennen? Trete ich in WIRKlichen Kontakt mit dem Duft, erlebe ich eine Art der Kommunikation mit den Riechmolekülen. Doch wer nimmt sich die Zeit, und schnuppert mit geschlossenen Augen am Fläschchen oder noch besser am Riechstreifen, ohne den Namen der Pflanze nachzulesen? Wer spürt in sich hinein, schaut nach Innen, um zu erfassen, wo genau was passiert? Genau damit befasst sich die Osmologie: Sie ist die Lehre des Riechens und untersucht die eher psychischen Wirkungen von Pflanzendüften, Parfümstoffen und auch von „Stinkern“ auf das menschliche Empfinden und Verhalten.

Eliane Zimmermann AiDA Schule für Aromatherapie

Christine im Sommer 2016 in Südwest-Irland

Ein Mensch, der in Duftkommunikation geschult ist, ist eine Art gut geschulter „Dolmetscher“. Er oder sie wird kleinste Veränderungen in der Mimik oder in der Körperhaltung während des Schnupperns beobachten. Er oder sie nimmt wahr, ob und wie der Riechstoff in Kommunikation mit dem betreffenden Menschen gegangen ist. Diese geduldige und aufmerksam-achtsame Person ist sowohl mit den chemisch-physiologischen Seiten des Riechens und der Duftmoleküle vertraut. Sie hat zudem Offenheit, Empathie und vor allem einen ganz natürlichen Respekt gegenüber ihren Klienten und KursteilnehmerInnen. Ein(e) Duftkommunkations-Expertin/e braucht niemanden zu beschwatzen oder zu überzeugen, sie/er muss und möchte gar keine Öle verkaufen, schon gar nicht einer bestimmten Marke. Es werden in einigen Fällen sogar – eher umgekehrt – unterschiedliche Düfte und Firmen mit dem gleichen Pflanzennamen zur behutsamen Auswahl angeboten. All dies habe ich in den letzten zwei Jahren in der Zusammenarbeit mit der begabten Christine Lamontain schätzen gelernt und sehr bewusst erfahren dürfen.

Eliane Zimmermann AiDA Schule für Aromatherapie

Zwischen persönlichen Dufterfahrungen im geschützten Raum werden auf Exkursionen viele Duftpflanzen in ihrer natürlichen (subtropischen) Umgebung WAHRgenommen und beGRIFFEN

Ich durfte wunderbar befreiende Erlebnisse von TeilnehmerInnen mit erleben, wenn sie mit Hilfe von „ihrem“ Naturduft den einen oder anderen Knoten in ihrem Inneren lösen konnten. Ich gebe zu, auch mit über 25 Jahren Erfahrung im Bereich der ätherischen Öle war ich bisweilen fast ein wenig erschreckt darüber, dass mir bislang noch so viele neue Erkenntnisse entgangen waren. Christine schildert solche Erlebnisse auf ihrer Blog-Seite hier (klick!)

Sie hat bei Martin Henglein, dem Erschaffer der Integralen Osmologie, ihr „Handwerkszeug“ gelernt und diese Methode viele Jahre geübt und für sich angepasst, sie hat auch im Zuge ihrer osmologischen Arbeit den OsmoAnker kreiert, und ist selbst immer wieder erstaunt, wie wirksam diese Technik ist. Christine sagt dazu „Bis jetzt war dieses Werkzeug einfach nur selbstverständlich … ist es jedoch nicht, denn es gibt wesentliche Unterschiede zum allgemein bekannten ‚Duftanker‘, der im NLP oder in hypnotisch orientierten Methoden Verwendung findet.“

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Frühe unterschiedliche Versionen des Archetypischen Duftkreises von Martin Henglein (achtziger Jahre)

Deshalb heißt er auch nicht mehr „Duftanker“, sondern jetzt „OsmoAnker“. Er ist aus der Duftkommunikation mit Christines Wissen aus dem NLP (Ankern) 2014 entstanden. Sie bringt ihn mit zu der ihre Kurswochendenden und Kurswochen mit inspirierenden Dufterfahrungen.

Ich konnte Christine dafür gewinnen, im kommenden Jahr zum dritten Mal zu mir nach Irland zu kommen: Vom 27. Mai bis zum 03. Juni 2017, zur Zeit der unglaublich schönen Manukablüte, können InteressentInnen wieder Seele-Baumeln-Lassen (am Meer) und viel Neues erfahren und erfühlen; jede(r) kann dann in entspannter Atmosphäre, drinnen, im weitläufigen Park oder sogar am Meer üben, in Gruppen oder alleine mit den unterschiedlichsten Naturdüften in Kommunikation zu treten. So kann später mit diesen Erfahrungen anderen Menschen, ob in der Familie oder im beruflichen Umfeld, wirklich individuell und achtsam geholfen werden. Infos gibt es hier (klick!). Der FRÜHBUCHER-RABATT gilt noch etwas mehr als einen Monat (bis 21. Dezember 2016, ab 820 € inkl. 6 Übernachtungen im Zweibettzimmer, Exkursionen, Eintritte, Öle, Seelen-Roll-on). Wer sich entschließt, nach dieser Woche weiterzumachen, bekommt diese Kurstage angerechnet bei einer mehrteiligen Fortbildung von Christine Lamontain, beispielsweise in Kiel, Jena, Graz und im Hunsrück bei Sabrina Herber. Infos zu den unterschiedlichsten osmologischen Themengebieten sind auf ihrer super zu lesenden Website zu finden: Das olfaktorische Duftgespräch (klick!).

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Christine und Eliane heißen Sie herzlich Willkommen für 6 Tage mit spannenden Duft-Erfahrungen [Abb li. Sabrina Herber; Abb re: Christine Lamontain]

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2 Kommentare zu “riechstoffe bewusst wahrnehmen und damit in kommunikation treten

  1. Holla! Liebe Eliane, danke für diesen wunderbaren Artikel zur Duftkommunikation mit ÄÖ. Ich bin begeistert, Deine Begeisterung für diese Seite der ÄÖ zu lesen und zu spüren:-)
    …und ich freue mich schon auf neue Dialoge zwischen Duft und Psyche bei Dir im Mai 2017.
    Am Anfang kommen die TeilnehmerInnen meist mit den verständlichen Vorstellungen neue „Rezepturen“ für die Psyche zu lernen … am Ende ist dieser Gedanke verloren gegangen, weil da viel mehr war, als bisher im Focus stand. …und nun konnte man/frau sogar die Duftsprache der ÄÖ „lesen“, die sich in einer beschrieben Mischung befanden.
    Deine Ausführungen zur aktuellen Studienlage, ÄÖ im psychischen Kontext, setzten dem Ganzen noch das i-Tüpfelchen auf … ganz zu Schweigen von Deinen fantastischen Pflanzen- und Naturführungen. Danke für diese Möglichkeit, die Duftkommunikation so praxisnah darbringen zu dürfen und erleben zu können.
    Herzlichst Christine

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