versuchskaninchen mit cellulite


Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyIch habe derzeit wirklich viel zu tun, auch wenn unser Gästehaus mehr oder weniger fertig ist und die aktuellen Gäste unserer derzeitigen fast sonnigen Wanderwoche happy sind. Einer der wirklich schönen Aspekte von „viel Arbeit“ in meinem Beruf ist das Testen von neuer Naturkosmetik. Und so bekam ich kürzlich „einige“ neue Produkte von Farfalla zum Ausprobieren.

Die „wenigen“ Tübchen und Fläschchen erforderten allerdings erst einmal akrobatische Body-Building-Übungen, um sie im Koffer von Zürich über München nach Glengarriff zu befördern. Nun freue ich mich wie eine Schneekönigin über diese „dufte Bescherung“ und werde in den kommenden Wochen schmieren, kneten, rollen und feine Düfte versprühen. Am liebsten würde ich freilich gleich ALLE Packungen (vor allem jene mit Frangipani-Duft) aufreißen und auftragen, doch es handelt sich nunmal um hochwertigste Naturkosmetik und sie hält nicht ewig nach dem Öffnen.

Das Cellulite-Gel Silhouette Miracle (34,50 Euro) mit dem praktischen und sich sehr angenehm anfühlenden Massageaufsatz gefällt mir bereits ausgesprochen gut, denn erstens riecht es nicht so eigenartig wie ein bislang bei mir im Einsatz gewesenes Bio-Cellulitegel, vielmehr duftet es frisch-zart und klebt nicht (was ich absolut nicht leiden kann). Xanthan-haltige Produkte tun das gerne, wenn man das essbare Pulver, das mit Flüssigkeit zu Gel wird, nicht mit Fingerspitzengefühl dosiert. Zweitens zieht Silhouette Miracle in wenigen Sekunden ein, was mir persönlich wichtig ist, da ich nicht minutenlang mit gegelter Haut aufs Ankleiden warten mag. Ergänzend zum Gel kann frau die unschönen Dellen auf die Behandlung mit einem passenden Duschgel (9,90 Euro) und einem hautglättenden Body Scrub (Peeling, 19.80 Euro) vorbereiten und nach der kurzen Roll-Massage mit einer straffenden Bodylotion (26,90 Euro) nachbearbeiten, wenn die Haut zu Trockenheit neigt. Zum Ausprobieren und für die Reise gibt es ein praktisches Baumwolltäschchen (9,90 Euro; endlich mal kein Plastik-Set!) mit Minigrößen und einer Probe des wunderbaren relativ neuen Farfalla-Duftes Anima gefüllt (schade, dass ich diesen zarten Duft nicht über diesen Blog-Text wehen lassen kann…). Ein dicker Dank geht nach Uster!

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abnehmen und samthaut mit vanille- und kaffeemazerat


Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyPassend zum Artikel über Mazerate gibt es heute zwei Rezeptideen, die sowohl zur Schönheitspflege als auch für die feine Küche verwendet werden können. Zudem sind sie schöne Geschenkideen. Kaffeemazerat für Cellulite-Massagen 250 g Bio-Kaffeebohnen (ungemahlen) in einem schönen Schraubglas mit soviel  nativem Sesamöl (ungeröstet) übergießen, dass die Bohnen ganz bedeckt sind. Jeden Tag vorsichtig schwenken und nach zwei Wochen die Bohnen mit einer Schaumkelle entnehmen und wegwerfen (oder zerstampfen, in 10 Liter Wasser einige Tage ziehen lassen und als Spritzmittel gegen Läuse im Garten verwenden).
Eine prima durchblutungsfördernde und „entschlackende“ Anti-Cellulite-Rezeptur kann auch mit dem wundervollen CO2-Extrakt aus Kaffeebohnen in Sekundenschnelle hergestellt werden.

Wer empfindliche Haut hat, sollte die Tropfenanzahl halbieren (und peinlich genau darauf achten, dass das Orangenöl nicht älter als 1 Jahr nach Öffnen ist und auch das destillierte Ingweröl sollte nicht älter als zwei Jahre nach Öffnen sein). Jeden Tag ein- oder zweimal auf die (feuchte) Haut der betroffenen Stellen einmassieren. Vorher Trockenbürsten erhöht den straffenden Effekt beträchtlich, da der „reinigende“ Lymphfluss angeregt wird. Wer kein Centella-Mazerat bestellen möchte, kann freilich jedes gute fette Pflanzenöl für diese Rezeptur verwenden. Centella hat einen reparierende Einfluss auf beschädigtes Bindegewebe und ist ein mächtiges Anti-Ageing-Kraut. Es wird in herkömmlichen Narbensalben verarbeitet und befindet sich auch im oral einzunehmenden Mittel gegen juckende Hauausschläge Ekzevowen.

Wer gerne Kakao trinkt, kann sich eine Prise (mit Zahnstocher entnehmen und das Getränk damit umrühren) des Kaffeebohnenextraktes in den warmen Kakao geben oder vorab das Kakaopulver aromatisieren – auch mit Orangenöl köstlich. (Kakao möglichst aus Fairtrade, es werden zu viele afrikanische Kinder für die Schoko-Industrie entführt und versklavt, um den Hunger des Westens nach Kakao und Schokolade zu stillen, der Film dazu ist hier zu finden). Der Kaffeebohnenextrakt passt auch prima zu Schlagsahne (Schlagobers) und um Torten sowie Tiramisu fast koffeinfrei zu aromatisieren.

Vanillemazerat für Massagemischungen und zum Kochen:

  • 2 kleine oder eine große Vanillestange(n) (kbA) klein schneiden und in
  • 100 g nativem Kokosfett oder in 100 ml Sesamöl ausziehen.

Es können bereits ausgekratzte, für Süßspeisen „ausgeschlachtete“ Stangen verwendet werden. Nach circa 14 Tagen die Stangenstückchen (mit peinlich sauberer Gabel) entfernen, eventuell noch in Kompott oder Apfelmus auskochen. Dieses Hautpflegeöl ist sehr reichhaltig und sollte nur auf feuchter Haut dünn aufgetragen werden. Da es eine eher kühlende Wirkung hat und zudem sehr wohltuend und ausgleichend für die verstimmte Seele wirkt, ist es ein gutes Mittel bei Neurodermitis. Zudem kann es appetitregulierend wirken, da der Inhaltsstoff Vanillin, ein aromatisches Aldehyd, vermutlich das Belohnungszentrum im Gehirn anspricht; es wirkt innerlich (durch Süßigkeiten) und auch äußerlich aufgetragen beispielsweise in Form eines speziellen Abnehm-Pflasters (ich hatte 2009 bereits hier darüber geschrieben).

Dieser Vanilleauszug kann tropfenweise zum Abrunden von Kuchen, Süßspeisen, Zuckerguss, Kompott etc verwendet werden.

PS Nach Veröffentlichung des Artikel über Mazerate in Facebook kam ein Einwand zum Ausdruck ‚köcheln‘, den ich bislang offenbar falsch verwendet habe. Ich meine damit langsames und schonendes Simmern, also keinesfalls kochen im Sinne von 100 Grad oder mehr, vielmehr weit unter dieser Temperatur, welche hochwertige Öle zerstört. Der korrekte Ausdruck war mir nicht geläufig, er heißt ‚digerieren‚.

hydrolat }{ lorbeer


Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyDieses Hydrolat haben wir vor drei Jahren in unserer Küche selbst hergestellt. Statt Kochtopf stand meine damals noch hochglänzende Kupfer-Destille auf dem Gasherd. Zuvor hatten meine Schwägerin und ich gut eine Stunde Lorbeerzweige geschnitten, diese wurden dann von Kursteilnehmerinnen in mühevoller Arbeit mit Küchenscheren klein geschnitten. Also alleine die Vorbereitung hat viele Arbeitsstunden gekostet. Dazu kam das nicht gerade preiswerte Gas, das mehrere Liter Wasser in der Destille fast bis zum Siedepunkt erhitzen musste. Am Ende hatten wir ein paar Tröpfchen (es waren eher Schlieren) ätherisches Lorbeeröl und ein fein duftendes Hydrolat zur Hand. Wieder einmal war ich erschüttert, wie wenig Ertrag man nach soviel Arbeit hat und trotzdem macht es immer wieder Spaß, ‚Duftwässerchen‘ herzustellen!

  • Laurus nobilis L. (Lauraceae, Lorbeergewächse)

Herstellung: Destillation der Zweige/Blätter (frisch und auch getrocknet)

pH-Wert: 4,9-5,2; eines der ganz unstabilen Hydrolate, ohne Konservierung maximal acht Monate*

Geruch/Geschmack: würzig, etwas nach Gewürznelke, etwas nach Eukalyptus, lecker im Sinne von ‚passt gut als Gewürz in deftige Speisen‘

Inhaltsstoffe im lipophilen Anteil: unbekannt

Körperliche Wirkung und äußerliche Anwendung: ein prima Entlastungsmittel für die Lymphe: als Kompresse unterhalb der Ohren; als Grundlage für Mundwässer, insbesondere bei schmerzhaften Prozessen im Mundbereich; als Auflage bei Unterschenkelgeschüren (bitte wirklich sehr frisch und 1:1 mit Rosenhydrolat oder Kamille-blau-Hydrolat)

Seelische Wirkung und Einnahme: als circa dreiwöchige Kur (1 Teel. in ein großes Glaswasser, 1-2 x täglich) zur Entlastung der Lymphe, insbesondere, wenn sich Lymphknoten bereits geschwollen anfühlen und schmerzhaft sind (bei diesen Symptomen bei Krebserkrankungen den behandelnden Arzt konsultieren!), auch nach Zeiten der ‚Völlerei‘, nach chronischen Entzündungen, zur Frühjahreskur, parallel zur Massage-Cellulite-Behandlung, vor und nach Impfungen zur ‚Beruhigung‘ des Immunsystems (laut Catty*); bei träger Verdauungsarbeit und Blähungen; in der Aromaküche statt Lorbeerblätter zu Fleischeintöpfen, Rotkraut, Linsengerichten, Pastasaucen etc

17. Merksatz zu Hydrolaten: Die Haltbarkeit von Hydrolaten leidet bei stärkeren Temperaturschwankungen im Lagerraum, darum immer auf gleichmäßige Temperaturen achten, Weinkellertemperatur (8-12 Grad) oder etwas kühler ist ideal.   * nach Suzanne Catty

Mehr zum Thema sowie 12 heraustrennbare Taschenkärtchen zu den wichtigsten Indikationen gibt es im Hydrolate-Buch von Eliane Zimmermann, hier (klick!) zu bestellen.

PS K.E.K.S. Ich schrieb im ersten Hydrolate-Beitrag, dass mich eine mögliche Spende meiner LeserInnen motiviert hat, diesen Adventskalender der anderen Art zu verfassen. Wir sind ‚Keks-Eltern‘, bei einem unserer Söhne fehlte bei seiner Geburt eine funktionierende Speiseröhre. Stattdessen laufen bei den meist untergewichtigen kleinen PatientInnen Speichel und Muttermilch durch eine Fistel in die Atemwege. Lungenentzündungen in den ersten Lebenstagen sind bei falscher Versorgung, wie bei unserem Sohn, vorprogrammiert. Auch wenn diese Missbildung unbekannter Herkunft heutzutage chirurgisch behoben werden kann, sterben doch noch Säuglinge an Komplikationen. Oft tragen begleitende Missbildungen zu späteren Problemen bei. Dem frisch geborenen Winzling werden die Rippen auf einer Seite aufgeschnitten, so dass die lange Narbe, die ja mit wächst, später kaum zu sehen sein wird. Früher wurde vorne-mittig operiert, heutzutage fängt man an, den Schaden durch Mikrochirurgie zu beheben. Die Luftröhre ist fast immer mit beschädigt und neigt jahrelang zu Ärger und massenweise Antibiotikagaben. Viele Kinder müssen alle paar Wochen zum chirurgischen Weiten der Speiseröhre (unter Vollnarkose), viele entwickeln Essstörunge: Eltern müssen Tricks entwickeln, in wenig (oft jahrelang nur puriertes) Essen möglichst viele Kalorien reinzumogeln. Bei ‚Steckenbleibern‘ von Essensstückchen, Legosteinchen, Münzen etc kann es zu Atemstillstand kommen. Unterwegs naschen geht meistens nicht: keine Brezeln, kein Wursträdchen beim Metzger, kein Apfel, kein trockener Kuchen, alles muss soßig sein und von reichlich Getränken begleitet werden. Viele dieser Themen fallen nicht in die Obhut von Ärzten und Kliniken, entweder müssen die geplagten Eltern zusehen, wie sie ihrem Sprössling das Kauen und Schlucken beibringen oder sie finden Keks. Dieser gemeinnützige Verein lebt von Spenden (vom DZI mit dem Spenden-Siegel versehen) und sorgt nicht nur für medizinartige Hilfe, sondern hilft auch bei der Ausschau zu den erfahrensten Operateuren in Deutschland und auch in London.  Manchmal brauchen Eltern und Geschwister einfach mal ein paar Tage Verschnaufpause vom täglichen Essens-, Geräte- und Medikamentengabenkampf – auch darum kümmert man sich bei Keks im neu gebauten Familienzentrum in Stuttgart. Im europäischen Raum leben 75.000 Menschen mit diesen mehr oder weniger ausgeprägten Problemen, trotzdem zählt diese angeborene Missbildung zu den ‚orphan diseases‘, also den seltenen Krankheiten, die von den Forschungsaktivitäten der Pharmaindustrie eher vernachlässigt werden (man kann mit entsprechenden Medikamenten nicht genug Umsätze generieren). Auch haben Hausärzte und ChirurgInnen meistens keine oder wenige Erfahrungen mit der Behandlung, insbesondere von Folgeerkrankungen. Um diese wichtige Arbeit ein klein wenig zu unterstützen, möchte ich nach Beendigung dieser Artikelserie Spenden sammeln; ich werde zum Abschluss die genauen Kontaktdaten aufschreiben.

centella, das kraut gegen cellulite, narben und falten


AiDA AromatherapyNach so vielen Molekülen samt Hirngymnastik nun mal wieder ‚was für’s leibliche Wohl. Der Frühling kam über’s Wochenende in riesigen Schritten, in Zürich war Sommermode angesagt und die Seminare, die ich hielt, ließen die Köpfe dampfen. Bei dieser Gelegenheit fand ich heraus, dass Farfalla nun auch das wunderbare Mazerat des Indischen Wassernabels im Programm hat: Centella asiatica ist der gebräuchliche Name dieser vielseitigen Heilpflanze, die im Ayurveda bereits seit „ewigen Zeiten“ verwendet wird (vermutlich circa 3000 Jahre). Das nicht ganz preiswerte fette Öl wird hergestellt, indem die abgerundeten, nierenfömigen Blättchen dieses Halbschatten und feuchte Ecken liebenden und nicht frostfesten Pflänzleins in Sesam- oder Sonnenblumenöl eingelegt werden (ähnlich wie Johanniskraut- und Ringelblumenöl); 30 ml kosten 12,50 Euro. Bereits in meinem ersten Aromatherapie-Lehrgang 1992/93 machte ich im Frühling darauf aufmerksam, dass es sich um das überzeugendste Produkt gegen Cellulite handelt, in Brasilien kennt es jede Frau, die ihren Samba-Körper auf die Strandsaison vorbereiten möchte.AiDA Aromatherapy

Idealerweise wird das Öl äußerlich auf die unschönen Dellen aufgetragen und gleichzeitig dazu sollte der Tee aus der getrockneten Droge (Apotheke) oder die Urtinktur eingenommen werden. Bei Maienfelser gibt es eine Lotion mit den Wirkstoffen des Krauts, Evelyn Deutsch vertreibt ein Duschgel und das passende Körper-Öl (angereichert um Birkenölmazerat und straffend-reinigende ätherische Öle). Weitere Wirkungen dieses unscheinbaren Gewächses, das man bei Rühlemanns bestellen kann, um täglich frisch (ein Blättchen) zu genießen: AiDA Aromatherapy

  • Es wird im Ayurveda als ein Rasayana betrachtet, ein Mittel das stärkt, regeneriert, „runderneuert“, gegen Erschöpfung und mentale Leere ankommt.
  • Es wirkt stark stimulierend auf den Kollagen-Stoffwechsel der Haut und somit gegen Falten und erschlaffte Partien.
  • Es verbessert Narbengewebe und hilft bei juckenden Hautausschlägen (als Ekzevowen-Salbe in der Apotheke erhältlich). Sogar bei verzögerter Vernarbung und bei wulstigen Narben (Keloiden) ist das Öl hilfreich.
  • In Indien soll es sogar bei Hautdefekten, die durch Lepra entstanden sind, helfen.

AiDA AromatherapyDie Pflanze ist auch als Tigergras, Gotu cola oder Fo-ti-tieng bekannt, der öfters zu lesende Name Brahmi(kraut) stammt jedoch aus einer Verwechslung mit einem anderen ayurvedischen Hirntonikum mit dem wissenschaftlichen Namen Bacopa monnieri (Kleines Fettblatt) aus der Familie der Braunwurzgewächse (Scrophulariaceae). Diese Pflanze liebt zwar auch feuchte Gründe, hat jedoch ganz andere Blättchen. In Tierversuchen zeigten sich gedächtnis- und intelligenzsteigernde Effekte.

Centella-Extrakte und Tees dürfen innerlich nur kurmäßig angewendet werden, also circa drei Wochen, danach zwei Wochen pausieren und dann bei Bedarf nochmals drei Wochen verwenden. Im Kraut sind folgende Wirkstoffe enthalten:

  • Asiaticosid sowie weitere Triterpensaponine
  • freie Triterpene
  • Flavonolglykoside
  • Hydrocotylin (Alkaloid)

Ganz selten findet man sogar ein ätherische Öl (Maienfelser) aus den runden Blättchen, es enthält Caryophyllen, p-Cymen, Germacren und Pinen (Quelle feenkraut).

Wer sich mit dem reinen Mazerat ein wirksames Cellulite-Balance-Öl herstellen möchte, kann es bis zu 50%-ig mit einem anderen fetten Pflanzenöl (Mandel, Traubenkern, Aprikosenkern etc) verdünnen und zwei oder drei der folgenden ätherische Öle zwei bis dreiprozentig hinzufügen (auf 50 ml fettes Öl insgesamt circa 15 bis 20 Tropfen ätherischer Öle):

  • Cedrus atlantica, Atlaszeder, reguliert die Fettzellen, mindert eventuelle entzündliche Prozesse im Bindegewebe
  • Citus limon/medica, Zitrone und Zedrat/Urzitrone, wirkt ausleitend auf das verschlackte Bindegewebe, wirkt antioxidativ und gegen Zellschäden, festigt die Blutgefäße, wirkt zusammenziehend (adstringierend)
  • Citrus paradisi, Grapefruit, stimuliert sanft die Lymphe und die „Reinigung“, wirkt antioxidativ und gegen Zellschäden
  • Citrus sinensis, Orange/Apfelsine/Blutorange, stimuliert sanft die Lymphe und die „Reinigung“, wirkt antioxidativ und gegen Zellschäden
  • Cupressus sempervirens, Zypresse, mindert eventuelle entzündliche Prozesse im Bindegewebe und gibt Straffung sowie Struktur
  • Foeniculum vulgare, Fenchel, wirkt mild aquaretisch (‚entwässernd‘) und reguliert den weiblichen Hormonhaushalt
  • Pelargonium graveolens/asperum, Rosengeranie, stabilisiert das Gewebe, harmonisiert ‚Ausrutscher‘ im Bindegewebe, reguliert den weiblichen Hormonhaushalt, ohne direkt in ihn einzugreifen
  • Rosmarinus officinalis Ct. Verbenon oder Ct. Cineol, Rosmarin, fördert die Durchblutung, stimuliert entgiftende Prozesse
  • Juniperus communis (Wacholder), wirkt mild aquaretisch (‚entwässernd‘)

AiDA AromatherapyVor der Anwendung (nur auf feuchter Haut zB nach dem Duschen oder vorher mit Rosenhydrolat besprühen) unbedingt eine kurze Trockenmassage der betroffenen Partien durchführen. Diese stimuliert die Lymphe, so dass Reinigungsprozesse schneller erfolgen und sie macht die Haut bereits nach wenigen Tagen babyzart (naja, fast!).

Kleine Centella-Fotos: Denise Manternach

ätherische öle aus kohlendioxidextraktion: sparsam, naturgetreuer duft und hohes therapeutisches potenzial


Kaffeefrüchte

Ätherische Öle werden nicht immer destilliert, fast alle Agrumenöle (Zitrusdüfte) werden durch Raspeln und Auspressen gewonnen (eigentlich wie zu Hause in der Küche auf der Raspel), Harze werden für die Aromatherapie mit Trinkalkohol (Ethanol) ausgezogen (extrahiert) und heißen korrekterweise Resinoide, Blütendüfte werden meistens durch ein Hexanbad gewonnen und heißen dann Absolue (oder auf englisch Absolute). Der Auszug mit (meistens tierischen) Fetten ist sicherlich die älteste Methode, das Verfahren heißt Enfleurage (von fleur, die Blume). Nicht sehr verbreitet sind Düfte, die mit Hilfe von Kohlenstoffdioxid gewonnen werden.

Bei allen Extraktionsarten werden – im Gegensatz zur Destillation – auch die größeren Duftmoleküle einer Pflanze gewonnen, da die zu schwer für das „Schweben“ im Wasserdampf sind. Die so gewonnenen Produkte duften fast originalgetreu wie die Ursprungspflanze, der Duft ist viel naturgetreuer als ein destilliertes Öl aus derselben Pflanze.

Die Hochdruckextraktion mit natürlichem überkritischem Kohlendioxid (Kohlendioxid-Extraktion), ist ein hochmodernes Herstellungsverfahren, das erst seit Anfang der 80er Jahre kommerziell praktiziert wird. Weltweit gibt es bislang nur wenige Firmen, die über die kostspieligen Apparaturen für diesen hohen Druck verfügen. Dieser ist so hoch, als stünden sie vier Kilometer unter der Meeresoberfläche (bis zu 300 bar). Es wird nur eine Wärmezufuhr von unter 31 Grad Celsius benötigt, um das normalerweise gasförmige CO2 in flüssige Form zu bringen. Diese „Flüssigkeit“ mit den Eigenschaften eines Gases kann das Pflanzenmaterial wie ein Lösungsmittel durchströmen, was ermöglicht, auch hitzeempfindliche natürliche Duftstoffe zu gewinnen. Dieses natürliche Extraktionsmittel ist ein völlig ungiftiger Stoff, der in Gegenden mit vulkanischer Aktivität gewonnen werden kann und somit beim Ablassen nach der Prozedur die CO2-Bilanz nicht belastet. Es wird auch zur Entkoffeinierung von Kaffee angewendet, zur Gewinnung von empfindlichen fetten Ölen wie Borretschsamen- und Granatapfelsamenöl, zur Gewinnung von rein natürlichen Lebensmittelaromen und es wird auch in Abführzäpfchen eingearbeitet.

Der Duft der CO2-extrahierten Öle ist voller, runder und naturgetreuer als bei den entsprechenden Destillaten, da bei vielen dieser Öle auch die ganz empfindlichen Inhaltsstoffe zu finden sind, die bei der Wasserdampfdestillation der entsprechenden gleichen Pflanze verloren gehen. Im Ingwerextrakt beispielsweise befinden sich die Scharfstoffe der frischen Pflanze, dieser Duftstoff kann somit die Schleimhäute reizen, im Gegensatz zum milden Ingwerdestillat, ist jedoch bei der Behandlung von Übelkeit und Brechreiz wirksamer. Im Kamilleextrakt befindet sich ein hoher Anteil des besser entzündungshemmenden Matricins als im destillierten Öl, welches den Folgestoff Azulen enthält.Wie bei der Hexanextraktion werden auch schwerere, oft den charakteristischen Duft bestimmende Duftmoleküle heraus gelöst, doch anders als bei dieser verbleiben weder im Öl giftige Bestandteile noch werden Gifte an die Umwelt abgegeben. Auch besteht in der Fabrik keine Explosionsgefahr wie beim Umgang mit den hoch entflammbaren flüchtigen Lösungsmitteln.

Kaum eine ätherisch-Öl-Firma bietet derzeit diese wundervollen Düfte an, weil wenig über die aromatherapeutische Wirkung bekannt ist, zudem sind sie immer kostenintensiver als die destillierten gleichnamigen Öle (jedoch viel sparsamer im Gebrauch). Zudem mögen Ingwer, Pfeffer und Zimt zu scharf für Hautanwendungen sein, wenn man nicht gerade durchblutungsfördernde Anti-Cellulite-Maßnahmen im Sinn hat. Für die Aromaküche jedoch sind sie ein Traum und dafür produiert sie der Hersteller auch hauptschlich. Andere Co2-Öle wie Ringelblume und Kamille stellt er für bekannte Babykosmetik her. Einige besondere Öle werden von der österreichischen Firma Feeling angeboten.

  • Ashwagandha CO2, Withania somnifera, ein Nachtschattengewächs, ist eine alte ayurvedische Heilpflanze, deren Wurzeln neuroprotektive und immunmodulierende Eigenschaften in Studien zeigen konnten. Vor allem hofft man, dass der Extrakt einen Schutz vor der Parkinson-Erkrankung (oder deren Verschlimmerung) und sogar vielleicht auch vor Demenzen bieten könnte.
  • Hopfen CO2, Humulus lupulus ist eines der am besten studierten Beruhigungsmittel, welches ’schlafanstoßend‘ wirkt, also anders als Lavendel, der ’nur‘ beruhigt, kann man sich kaum dem Traumland entziehen, wenn dieser Duft länger inhaliert oder einmassiert wird.
  • Ingwer CO2, Zingiber officinale ist ein Muss für wahre Ingwerfans (also eher wir ältere Semester!!!). Es muss freilich extrem vorsichtig dosiert werden, gibt dann aber exotischen Speisen einen wundervollen Geschmack. Bei kalten Füßen und schmerzendem Rücken ein prima „Wärmekissen“.
  • Johanniskraut CO2, Hypericum perforatum gehört zu den am besten untersuchten Antidepressiva. Dieser Extrakt enthält bis zu 40 Prozent Hyperforin, das diese überzeugende stimmungsregulierende Wirkung aufweist und das in vielen handelsüblichen natürlichen Antidepressiva enthalten ist. Das Fehlen des roten Farbstoffs Hypericin sorgt für eine gute Verträglichkeit auf der Haut auch in der Sonne (siehe auch meinen Text über Johanniskrautmazerat).
  • Kaffee CO2, Coffea arabica (Foto oben) duftet wie eine stark konzentrierte Tasse Expresso, für Kaffeeliebhaber wie eine geruhsame Pause im Café! Es enthält sogar etwas Koffein, weswegen es hervorragend für durchblutungsfördernde und anregende Anti-Cellulite-Mischungen einsetzbar ist.
  • Kamillenblütenextrakt kbA CO2, Chamomilla recutita ist eines der besten Pflegemittel für empfindliche, gereizte und juckende Haut auch der Allerkleinsten, es muss freilich noch sparsamer eingesetzt werden als das entsprechende ätherische Öl. Da in jenem das Azulen erst bei der Destillation entsteht, ist das CO2-Produkt nicht blau, dennoch wirkt es auch, durch den Inhaltsstoff Matrizin, stark entzündungshemmend.
  • Majoranblätter CO2, Origanum majorana ist sicherlich eines der wichtigsten Naturaromen der deftigen Küche, Wursthersteller schwören darauf. Ich mag das herbe wirklich genau wie das frische Kraut duftende Öl für die Aromaküche (Kartoffelsuppe), aber auch für stark ausgleichend wirksame Massageöle, denn dieses Öl regt den entspannenden und regenerierenden Anteil unseres Nervensystems an, den Parasympathikus, sozusagen eine „Yogastunde aus der Flasche“ 😉
  • Massoiarinde CO2, Cryptocaria massoia beinhaltet ein Geheimnis: Mit dem Duft aus der Rinde dieses indonesischen Lorbeer-Verwandten wird auf völlig legale Wiese ‚Kokosduft‘ in Naturkosmetik gezaubert. Allerdings wird es nur im „atomaren Bereich“ eingesetzt, denn es duftet nur in Spuren nach Kokospalmen, Karibikurlaub und Sonnenschein und kann zudem empfindliche Haut reizen.
  • Mutterkraut CO2, Chrysanthemum parthenium wurde in den letzten Jahren als interessanter Wirkstoff gegen Migräne studiert, vor allem wenn diese hormonelle Hintergründe hat. Der Duft ist gewöhnungsbedürftig streng, manche Menschen mögen ihn jedoch gerade deswegen. Bei jeder Art von „Frauenleiden“ kann er stark regulierend wirken.
  • Neembaum CO2, Azadirachta indica ist auch nicht gerade ein Wohlgeruch für die Hautpflege – er erinnert an gebratene Zwiebeln, dafür umso wirksamer bei zahlreichen Leiden. In Indien für und gegen alles eingesetzt hat sich hierzulande fast nur der Einsatz bei Milben und Kopfläusen eingesetzt, in diesem Bereich ist das völlig ungiftige Öl bereits in kleinsten Mengen unschlagbar, denn es macht die Viecher unfruchtbar. Sobald sie ihr kurzes Leben ausgehaucht haben, gibt es keinen Nachwuchs mehr.
  • Ringelblumenöl CO2, Calendula officinalis ist das Reparaturmittel für angegriffene und wunde Haut. Es ist in fast allen guten Babypflegemitteln enthalten und hilft immer dort, wo empfindsame Seelen um Hilfe schreien.
  • Vetiver CO2, Vetiveria zizanoides ist einer der schwersten Düfte, den sowohl Aromatherapie als auch Parfümerie zur Verfügung haben. Viele Herrenparfüms sind nach dieser wärmeliebenden Wurzel benannt, die in der Aromatherapie einen besonderen Bezug zum weiblichen Becken und allen Stauungen darin hat. Es ist ein waldg-moosiger Duft, der oft nur von reiferen Semestern gemocht wird, deren Haut er dann auch wundervoll regenerieren kann. Sogar Osteoporose soll der regelmäßige Einsatz vorbeugen helfen.
  • Zimtrindenöl CO2, Cinnamomum zeylanicum ist ähnlich scharf wie Ingwer aus dieser Produktion, heiß und schmerzlindernd, einhüllend und seelisch stabilisierend, jedoch nur in winzigen Mengen einsetzbar. Wundervoll in der würzigen süßen und herzhaften Küche.

Die mühsame Gewinnung von Sheabutter – reine Frauensache


Shea(butter) oder in den französischsprachigen Ländern West-Afrikas Karitébutter (Vitellaria paradoxa C.F. Gaertn., Sapotaceae) ist eines der erfolgreichsten Kapitel der Naturkosmetik und Aromatherapie der letzten zehn Jahre.
Dieser in ganz West-Afrika (Burkina Faso, Mali, Ghana u. a.) wild wachsende, bis zu 15 Meter hohe Baum, trägt vier Zentimeter große, pflaumenartige Früchte, deren Nüsse bis zu 50 Prozent dieses wertvollen Fettes enthalten. Es wird sowohl für kosmetisch-pflegende Zwecke eingesetzt als auch als Lebensmittel sowie als Brennmittel (à la Petroleumlampe). In der INCI-Deklaration auf Kosmetik wird es immer unter dem alten botanischen Namen Butyrospermum parkii aufgelistet. Es wird vor allem in Burkina Faso seit Jahrhunderten als Nahrungs- und als Schönheitsmittel verwendet, auch als Lichtquelle in Form von Kerzen und zur Massage Neugeborener spielt es eine wichtige Rolle, darum vermutlich der Name sii, was in der lokalen afrikanischen Sprache heilig bedeutet.
Die extrem mühsame Gewinnung des auch Galam-Butter genannten Fettes ist traditionell Frauendomäne, die sich vielerorts durch die Popularität dieses ungewöhnlich hautpflegenden Naturproduktes eine bescheidene finanzielle Unabhängigkeit sichern konnten; Männer „dürfen“ den Baum nicht berühren. Seit jedoch der weltweite Bedarf kontinuierlich steigt, müssen sie bisweilen Abgaben an die Männer ihrer Dörfer machen – es ist fast eine Art Zuhältertum entstanden – so dass sich kritische europäische für Fair Trade-Produkte entscheiden sollten, wo diese Form der Ausbeutung zumindest etwas kontrolliert wird.
Ein junger Baum trägt erstmals nach 15 Jahren Früchte, die von April bis September geerntet werden können. Pro Baum können bis zu 20 Kilo anfallen, was maximal anderthalb Kilo Sheabutter ergibt. Je nach Herkunftsland und Gewinnungsverfahren kann das Endprodukt erhebliche Unterschiede in Konsistenz, Geruch und Farbe aufweisen. Europäische und amerikanische Firmen importieren oft die Nüsse und pressen das Fett selbst.
Auf Youtube kann man etliche Filmchen zur Gewinnung dieser heiligen und wertvollen Butter anschauen, die Ton-Qualität von einigen ist kaum zu ertragen, doch selbst die nicht immer scharfen Bilder lohnen sich und geben uns trägen „zivilisierten“ Menschen einen Eindruck über dieses mühsame Geschäft. Hier zwei recht professionell hergestellte Videos, eines auf französisch, eines auf englisch, beide über die Gewinnung des Fettes in Burkina Faso. Ein Film aus Senegal ist auch sehr informativ.
Das Besondere an dieser gelblichen, etwas nussig-säuerlich riechenden Masse ist ihr hoher Anteil an Unverseifbarem (lässt sich bei der Herstellung von Seife nicht verseifen und bleibt als Rückstand zurück). Sheabutter kann bis zu 11 Prozent davon enthalten (Avocadoöl bis zu 6 Prozent, Sesamöl bis zu 1,5 Prozent, Olivenöl bis zu 1,2 Prozent), weshalb sie eine ideale Beigabe zu jeder Fette-Öle-Mischung ist. Somit stellt das Unverseifbare in der Sheabutter eine ungewöhnlich hoch konzentrierte Substanz zum Geschmeidigmachen auch von ganz trockener und gereizter Haut dar. In Pflegeprodukten schätzt man auch die feuchtigkeitsbindende Wirkung auf die Oberhaut. Und HundebesitzerInnen, deren Liebling oft an wehen Pfoten leidet, beispielsweise im Winter durch Salz aus den Wegen, werden mit Sheabutter eine überraschende Tierkosmetik zur Hand haben.
Bei der Behandlung von Narben beobachtete man eine Zunahme der Elastizität des Gewebes. Dieses Unverseifbare kann man deshalb auch in isolierter Form erwerben.
Sheabutter beschleunigt Heilungsprozesse (enthält Allantoin), schützt den Feuchtigkeitshaushalt der Haut und ist ausgezeichnet verträglich. In Europa erhält man sie meistens als schonend raffiniertes Produkt, sie ist dann schneeweiß und fast geruchsneutral.
Eine kosmetisch noch interessantere Variante stellt die selten erhältliche ostafrikanische Sheabutter aus Vitellaria paradoxa ssp. niloticum dar, sie ist ein geschmeidigerer und fast geruchsfreier oder leicht vanilleartig duftender Kosmetikzusatz, sie ist erhältlich bei Ronald Reike, der auch sonst hoch interessante Rohstoffe für die Naturkosmetik anbietet: http://www.naturrohstoffe.de/shop_oele_basisoele.php.
Als Zugabe zu fetten Ölen lässt man sie schonend schmelzen, beispielsweise auf der Heizung oder im Wasserbad, und gibt sie dann dem Öl zu. Wenn man sie zu 50 Prozent zugibt, erhält man eine vorzügliche weiche Nasen- und Brustsalbe. Für Cremes gegen Schwangerschaftstreifen und für Lippenbalsam darf die Konsistenz etwas fester sein, ein Beispiel für eine schnelle Salbe: 20 Gramm Sheabutter mit 10 ml Jojobalöl in einem ganz sauberen kleinen Marmeladen-Schraubglas auf der Heizung zusammen schmelzen. Mit ganz sauberem Löffelchen etwas umrühren, mit circa 10 bis 15 Tropfen ätherischen Ölen beduften und einige Stunden fest werden lassen. Bei Erkältungen je 5 Tropfen Cajeput, Ravintsara und Thymian Ct. Linalool, bei rauhen Lippen je 2 Tropfen Mandarine rot, Grapefruit und Benzoe, dazu 10 Tropfen Vanilleextrakt (in Alkohol). Zur Vorbeugung von Schwangerschaftstreifen je 5 Tropfen Lavendel, Weihrauch und Mandarine. Gegen Cellulite je 5 Tropfen Zypresse, Orange, Wacholder und Kaffee-CO2-Extrakt (erhältlich bei Feeling) und statt Jojobaöl wirkt noch besser das kostbare Centella-Mazerat (auch genannt Brahmi, Tigergras, Gotu Cola), erhältlich bei Maienfelser. Tolle Rezepte und prima Informationen rund um Naturkosmetik zum Selbermachen gibt es bei Heike Käser http://www.olionatura.de
Bei Franz Thome aus Hamburg kann man unterschiedliche Qualitäten zu enorm günstigen Preisen bestellen, seine Frau ist aus Ghana und er unterstützt mit seinem kleinen Direkt-Import seine Schwiegerfamilie.