ätherische öle bei vermindertem speichelfluss wegen karzinombehandlung


Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieIn einer kleinen randomisierten, kontrollierten Studie bei Patienten die an differenzierten Schilddrüsenkarzinomen litten, konnte gezeigt werden, dass die Inhalation mit einer Mischung aus Zitronenschalenöl (destilliert) und Ingweröl den gestörten Speichelfluss anregen konnte. Somit konnte sich die Ernährungssituation der Patienten verbessern.

Es handelte sich um 71 japanische PatientInnen, die Probleme mit dem Speichelfluss nach der der Entfernung der Schilddrüse und der danach üblicherweise folgenden Radiojodtherapie (RJT/RIT) hatten. Diese unangenehme bis sehr schmerzhafte Folge der Behandlung tritt bei 11 bis 67 Prozent der erkrankten und behandelten Menschen auf (Sialadenitis).

Die zufällig ausgewählten PatientInnen wurden zwischen Juni 2014 und März 2016 rekrutiert und dann in zwei Gruppen eingeteilt (35 bzw 36 Personen;25 Frauen, 10 Männer). Statistisch gesehen erkranken mehr Frauen als Männer an diesen Tumoren der Schilddrüse (in drei von vier Fällen erwischt es Frauen), die jedoch insgesamt sehr gute Heilungschancen haben. Allerdings erwartete man für 2016 Neudiagnosen bei 64.300 Menschen allein in den USA (warum schreiben die japanischen Forscher nicht über Erkrankungen in ihrem Land, in dem Teile aufgrund des Nuklearunglücks von Fukushima radioaktiv verseucht sind?…).

Die aktive Gruppe (Alter: 35-78 Jahre) inhalierte das Ätherisch-Öl-Gemisch 14 Tage lang für 10 Minuten jeweils vor den Mahlzeiten. Die Kontrollgruppe inhalierte Wasser (Alter 30-86 Jahre;30 Frauen, 6 Männer). Die Aktivität und Effektivität der Ohrspeicheldrüsen und der Unterkieferspeicheldrüsen wurde vor und nach den Interventionen ermittelt, diese verbesserte sich bei der „Duftgruppe“ signifikant (𝑃 < 0,05). Die Autoren dieses Experiments, was nicht sehr befriedigend beschrieben ist (man erfährt nicht, ob jeweils mit 1 ml Zitronenöl und 0,5 ml Ingweröl oder nur einem Teil davon inhaliert wurde), diskutieren am Ende ihrer Arbeit, dass auch Pfefferöl die gewünschten Ergebnisse liefern könnte.

Dennoch meine ich, erhalten wir durch diese kleineStudie eine nützliche Anregung, welche die bereits durchgeführte Anwendung von Zitronensaft zur Anregung des Speichelflusses, ergänzen könnte. Die Arbeit: Nakayama M, Okizaki A, Takahashi K. A Randomized Controlled Trial for the Effectiveness of Aromatherapy in Decreasing Salivary Gland Damage following Radioactive Iodine Therapy for Differentiated Thyroid Cancer. Biomed Res Int. 2016;2016:9509810 ; sie kann hier (klick) kostenlos runter geladen werden.

PS. Heute sind 1500 Abonnenten dieser Informations-Seite erreicht, und noch ein ‚like‘ fehlt zur Zahl 4500 auf meiner Aromatherapie-Facebook-Seite. Vielen Dank für die vielen treuen LeserInnen und ein ganz besonderer Dank geht an die Personen, die auch ab und zu kommentieren und meine Arbeit mit Tipps, Adressen und Erfahrungen ergänzen (dann stehe ich nicht so alleine da!).

dufte kids


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Seit etlichen Wochen verwende ich selbst zwei wirklich fein duftende Raum- und Kragensprays von aetherio (ich habe in den letzten Wochen so einiges zu verdauen gehabt). Sie wurden von der Biochemikerin und Molekularbiologin Bettina Görner aus Heidelberg, Mutter von zwei kleinen Kindern, für die Kleinsten der Kleinen zusammengestellt. Unsere ‚Zwerge‘ werden einerseits in der heutigen Zeit viel zu sehr mit penetranten synthetischen Gerüchen aus Weichspülern, Parfüms, Bauausdünstungen, Putzmitteln etc konfrontiert. Andererseits müssen sie ständig Dinge in unserem hektischen Erwachsenen-Leben verarbeiten und kämpfen dann oft – was nicht verwunderlich ist – mit Stress-Symptomen wie Überreiztheit, hyperaktivem Verhalten, schlechter Laune, Einschlafproblemen, Albträumen, Weinerlichkeit usw. Da wir Eltern meistens selbst genug um die Ohren haben, ist es nicht immer leicht, angemessen zu trösten und zu beruhigen.

Da Bettina sehr fein dosierte Helfersprays suchte und dazu den Anspruch hat, dass möglichst nur zertifizierte Bio-Qualität an die Näschen ihrer (und aller) Kids kommen sollte, hat sie sich selbst an die Produktion dieser zwei Produkte gemacht. Auch der Nachwuchs von Bekannten durfte die Sprays testen, sie wurden für gut und hilfreich befunden und nun können diese professionell gestalteten Produkte von allen Eltern, die etwas dufte Begleitung suchen, bestellt werden.

Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyDas bio Helferspray bei ‚überreizt und müde‚ hilft an Tagen, an denen die Kleinen zu viel erlebt haben und dann möglicherweise Schwierigkeiten haben, zur Ruhe zu kommen. Müdigkeit und Überreiztheit äußern sich unterschiedlich, oft durch Quengeln oder Weinen oder sogar Wutanfälle. In diesen Momenten, egal ob zu Hause oder unterwegs, kann das Spray mit zwei ätherische Ölen helfen: bio Lavendel und bio Mandarine rot, die Öle sind babygerecht nur 0,5%-ig dosiert.

orangenteller_xsDas bio Helferspray bei ‚schlecht gelaunt‚ hilft in Situationen, in denen die Kleinen einfach nicht gut drauf sind. Es gibt viele Gründe für sie, irritiert oder unpässlich oder wütend zu sein – das gehört zum Großwerden dazu. Das Spray kann in diesen Situationen mit zwei fruchtigen ätherischen Ölen, die prima auf die Stimmung wirken, zur Seite stehen: bio Orange und bio Mandarine rot, auch diese Öle sind babygerecht 0,5%-ig verdünnt. Orangenöl wurde bereits in mehreren wissenschaftlichen Arbeiten als angstlösend und stimmungsaufhellend befunden.
MandarineNeben den ätherischen Ölen enthalten diese Sprays destilliertes Wasser, ein klein wenig bio-Alkohol für die bessere Verdunstung sowie einen Emulgator, der die ätherischen Öle mit Wasser mischt. Nach dem richtigen Emulgator hat Bettina lange gesucht und sich für ein Produkt entschieden, das naturkosmetik-konform ist (zertifiziert durch Natrue, BDIH, Cosmos, EcoCert). Es besteht aus Polyglycercyl-10-Laurat und Zitronensäure (Expertin für Naturkosmetik Heike Käser beschreibt und bewertet diesen Emulgator auf ihrer Super-Website Olionatura).

Bettina verrät auf ihrer ansprechend gestalteten Website, dass manche Erwachsene berichten, selbst eine Flasche am Bett parat zu haben. Nervt das Gedankenkarrussel am Abend, oder ist an ein Wiedereinschlafen nach dem nächtlichen Kind-Beruhigen nicht zu denken, dann kann das Spray auch uns Großen beim Abschalten helfen.

Diese zwei Produkte sind für kleine Nasen ab 6 Monaten geeignet, 50 ml kosten 14 Euro, beide Fläschchen werden innerhalb Deutschlands portofrei versendet. In Österreich sind sie in Innsbruck im Der Kinderladen erhältlich. Sie können im Raum versprüht werden (2-3 Sprühstöße), es kann etwas davon auf ein Kuscheltuch oder auch auf das Nickytuch eines Kuscheltieres gegeben werden.

Nachdem ich beide Sprays nun gut kenne, könnte ich mir vorstellen, dass sie auch ideal für sehr sensible und unruhige Menschen im Bereich der Seniorenpflege und Hospizarbeit geeignet sein müssten. Insbesondere das Spray mit Lavendel müsste ältere Menschen an „alte Zeiten“ erinnern, es duftet sehr subtil nach dem „blauen Wunder“. Wie wir inzwischen gut wissen, können hoch verdünnte ätherische Öle sehr fein auf seelische Dysbalancen wirken.

wenn ätherische öle standardisiert werden


bergamot_fruits_vienna_xsKürzlich fragte mich jemand, ob Bergamotteöl, das frei von den vermeintlich gefährlichen Furocumarinen ist (FCF), noch genau so gut sei wie das naturbelassene Bergamotteöl. Viele ätherische Öle werden verändert, entweder um gesetzlichen Vorschriften zu genügen oder weil die dem Produzenten nicht gut genug sind (im Duft oder in den Wirkungen). Eukalyptusöl beispielsweise wird gerne so „eingestellt“, dass der Gehalt an Eukalyptol (=1 ,8-Cineol) möglichst hoch ist, also 80 Prozent und mehr, wenn die Natur das nicht so hinbekommt, wird nachgeholfen.

Diverse Minzeöle, vor allem Ackerminzeöl (Mentha arvensis), sollen möglichst viel Menthol enthalten, also wird nachgeholfen.

Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieYsop- und Salbeiöl gibt es bei guten Firmen mit niedrigem Thujon-Gehalt, doch es kann auch einfach nachgeholfen werden, so dass dieser vermeintlich „böse“ Stoff entfällt oder zumindest reduziert wird. Thujon kann bei falscher Anwendung neurotoxisch wirken, bei korrekter Verdünnung und nur äußerlich aufgetragen jedoch neurotonisch, also konzentrationsanregend, thujonhaltige Öl können auch prima zur Wundheilung eingesetzt werden und helfen enorm bei Inhalationen, wenn das HNO-System verschleimt ist.

Bei Rosenölen wird seit Anfang der 2000er Jahre entweder auf Rosen-Sorten zurück gegriffen, die kaum Methyleugenol enthalten, oder man muss als Mensch das Öl manipulieren, damit die Höchstwerte dieses fein duftenden entspannend wirksamen Moleküls nicht überschritten werden. Denn bei damit überfütterten Nagetieren entwickelten sich nach Monaten der Fehlernährung damit Leberprobleme bis hin zu Leberkrebs.

Bergamotte_im_SupermarktZitrusöle dürfen so gut wie keine Furocumarine enthalten, wenn sie in Kosmetika verarbeitet werden oder als Kosmetika deklariert werden, weil sie als krebsauslösend gelten, und zumindest Pigmentflecken bilden, wenn die entsprechenden ätherischen Öle über 1%ig in der Sonne oder im Solarium auf der Haut angewendet werden. Auch Angelikawurzel- und Kreuzkümmelöl sowie einige andere Öle enthalten Furocumarine.

Ich habe zur Gedankenanregung folgende Fragen zurück gestellt: Wenn ein Inhaltsstoff starke Wirkungen hat und trotzdem (oder gerade deswegen) entfernt wird, wie soll das Öl dann noch dieselben Wirkungen haben, also die Wirkungen, die in guten Büchern nachzulesen sind? Furocumarine wirken laut einigen Studien antitumoral, sie wirken stimmungsaufhellend zumindest in dem Sinn, dass sie die Wirkung einiger Monoterpen-Ester wie Linalylacetat verstärken. Dieser kommt in Bergamotteöl und auch in Lavendel, Bergamotteminze sowie in vielen anderen fein duftenden ätherischen Ölen reichlich vor. Vermutlich wirken Furocumarine leicht antidepressiv, weil sie die „Lichtausbeute“ verstärken, das ist wichtig bei Winterdepressionen (jedoch im Sommer eher nicht so relevant). Furocumarine wirken auch haltbarkeitsfördernd auf die sowieso sehr empfindlichen Zitrusöle.

So, hat ein „amputiertes“ Bergamotteöl dann noch dieselbe Wirkung? Hochwichtige Inhaltsstoffe, auch wenn sie nur zu ein Prozent und weniger in einem Öl vorkommen, zu entfernen, kann über wichtige Wirkungen des betreffenden ätherischen Öles entscheiden. Vor allem über die psychischen Wirkungen. Das ist ein bisschen so, als würde man Ihnen ein Auge weg schneiden, es macht ja nur weniger als 1% Ihrer Körpermasse aus, doch Ihr Aussehen und auch diverse Ihrer Fähigkeiten würden sich erheblich verändern, auch wenn Sie nach gewisser Gewöhnung sicher gut damit leben könnten.

Es ist also sehr kurzsichtig und zeugt von einer sehr einseitigen Betrachtung der Natur, wenn man einem „wohl gestalteten“ Naturprodukt ein Kleinigkeit weg nimmt und dann davon ausgeht, dass es weiterhin seine wohltuenden bis heilenden Eigenschaften ausüben kann. Der Duft  von „amputiertem“ Bergamotteöl (FCF) bleibt übrigens recht gut und unterscheidet sich nicht stark vom naturbelassenen gleichnamigen Öl.

PS ich Durch die neuere Gesetzgebung, die besagt, dass so gut wie keine Furocumarine mehr in Kosmetika enthalten sein dürfen, ist es ausgeschlossen, dass gute Produkte für die Haut noch Furocumarine in nennenswerten Mengen enthalten.

ätherische öle zur linderung von beschwerden bei älteren menschen


Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieGenau dieses Thema treibt mich derzeit um: Ich bin vergangene Woche vielfach zwischen zwei Senioren-Pflegeheimen hin und her gependelt. Wechselduschen der Gefühle, schöne Augenblicke, furchtbare Anblicke, heftige Gerüche, krächzende Klänge, Leid und Vergnügen lagen stets ganz nah beieinander.

In einer schönen wissenschaftlichen Arbeit von 2014 wird geschildert, wie über achtzig Senioren zwischen 65 und 80 Jahren mit länger als drei Monate anhaltenden Schmerzen, die leider im hohen Alter fast unumgänglich sind, mittels Inhalation mit ätherischen Ölen behandelt wurden. 82 Menschen nahmen an der vierwöchigen Beobachtungsstudie teil, 44 Senioren (37 weiblich, 7 männlich) kamen in der Genuss von ätherischen Ölen und 38 TeilnehmerInnen (30 weiblich, 8 männlich) erhielten als Kontrollgruppe das gängige Protokoll, das in den jeweiligen Betreuungs-Einrichtungen in Hong Kong üblich war (Schmerzbekämpfung vorwiegend mit Paracetamol).

Sowohl die Schmerzstärke als auch die sonstigen Parameter wurden mit anerkannten Skalen erarbeitet. Jede(r) TeilnehmerIn erhielt zusätzlich zu den vier in ihren Betreuungsinstitutionen durchgeführten „aromatischen Sitzungen“ eine Sprühflasche, um in den eigenen vier Wänden die Duftanwendung weiter zu führen. Das Spray enthielt Lavendel- und Bergamotteöl in etwas Lavendelhydrolat verdünnt [2 : 1 : 2.5, durch die Aromatherapie-Fachperson so vorgeschlagen, mir selbst erscheint die Konzentration der Öle etwas hoch, doch der Text ist nicht genau genug, es kann sein, dass dieser Mix noch in einem anderen Medium wie Wasser verdünnt wurde].

Die Reduktion der Schmerzen war zwar nur leicht, doch die negative Stimmungslage verbesserte sich signifikant in der Interventionsgruppe (p < 0,05). Die Autoren schließen aus ihren Erkenntnissen, dass Aromatherapie ein effektives und sinnvolles Werkzeug ist, um Schmerzen, Depression, Ängste und Stresssymptome bei älteren Menschen, die in Institutionen untergebracht sind, ist. Die Studie ist hier, klick! nachzulesen. [Anmerkung: Schmerzen lassen sich erfahrungsgemäß besser reduzieren, wenn zusätzlich die schmerzenden Stellen mit schmerzlindernden ätherischen Ölen eingerieben werden, ich habe bereits öfters über entsprechende Öle geschrieben, beispielsweise hier, oder einfach hier auf dieser Seite rechts unten die Kategorie ‚Schmerzen‘ anklicken].

Für FrühplanerInnen kann ich heute bereits die Termine für 2017 bekannt geben, die Verteilung der Themen-Schwerpunkte mit meinen Co-DozentInnen mache ich allerdings erst in den nächsten Wochen (drei der Wochen sind sehr breit gefächert und perfekt für EinsteigerInnen und interessierte Hausapotheken-Selbstrührerinnen, zwei der Wochen werden sich mit speziellen Themen wie Schmerzen, Krebs, Demenz etc beschäftigen, in denen findet weniger Rühren statt, sondern mehr Unterricht an evidenzbasiertem Wissen, in beiden Arten von Duft-Erlebnis-Wochen finden jedoch immer mehrere Exkursionen sowie drei Unterrichtsmodule statt, Erleben und Entspannen gehören einfach dazu!).

Aromatherapie & Kräuterwandern Duft-Erlebnis-Wochen

in der subtropischen Natur Südwest-Irlands (Augentrost, Manukabäume, Erd-Kastanie, Teebaum, Osmanthus, Wilde Karotte, Duftrhododendren, leckerer Glöckchenlauch, Meertäubel, Harzeibe etc, einige davon verarbeiten wir zu einfachen Speisen, aktuelle Broschüre hier)

  • 06.05.-13.05.2017
  • 27.05.-03.06.2017
  • 17.06.-24.06.2017
  • 15.07.-22.07.2017
  • 12.08.-19.08.2017

Traumhafte Gärten im Südwesten Irlands und Naturparfüm herstellen (aktuelle Broschüre hier)

  • 22.04.-29.04.2017
  • 13.05.-20.05.2017
  • 10.06.-17.06.2017
  • 01.07.-08.07.2017
  • 26.08.-02.09.2017

Deutschsprachig, allein oder mit Begleitpersonen (PartnerInnen, Kinder, Eltern). Möglichkeit zur Abholung vom Flughafen oder Busterminal Cork, Zweibettzimmer oder bei rechtzeitiger Anmeldung auch einige Einzel- sowie Familienzimmer (gegen Aufschlag), Vollpension im Preis eingeschlossen, vegetarisch ohne Aufschlag, vegane und besondere Ernährungswünsche gerne nach vorheriger Anmeldung. Unser gemütliches Gästehaus Ballylickey House & Chalets, die Zimmer und der Garten am Meer können hier angeschaut werden.

Der Preis pro Woche inklusive 7 Übernachtungen, Vollpension, Duft-Rohstoffen/Gefässen, Eintritten, Busfahren zu den Exkursionen beträgt je nach Anmeldetermin und Saison zwischen 950 und 990 Euro, die Infos für 2016 sind hier nachzulesen,  sie werden demnächst aktualisiert. Bei rechtzeitiger Buchung gibt es Flugreisen für circa 100 Euro pro Richtung, Infos und Links befinden sich hier. Auch ein Geschenk-Gutschein für eine dieser Wochen kann bei uns erworben werden.

zitrusduft hemmt leberkrebs und inhaltsstoffe von pflanzendüften wirken antitumoral


Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieFolgende Pressemeldung wurde vor einer Woche von der Ruhr-Universität Bochum veröffentlicht (viele von euch haben sie schon auf meiner Facebook-Seite gesehen):

Zitrusduft hemmt Leberkrebs
Bochumer Forscher entschlüsseln Signalweg – Duftrezeptor in Leberkrebszellen nachgewiesen
Terpene als Hauptbestandteil ätherischer Öle können das Wachstum verschiedener Krebszellen hemmen. Wie genau sie das tun, haben Bochumer Forscher um Prof. Dr. Dr. Dr. Hanns Hatt jetzt an Leberkrebszellen genau untersucht. Sie konnten die molekularen Mechanismen aufklären, die bei Anwendung von (-)-Citronellal zu einem Wachstumsstopp der Krebszellen führten und wiesen nach, dass der Duftrezeptor OR1A2 die entscheidende Schaltstelle dafür ist. Der Duftrezeptor könnte künftig als Ziel für Diagnostik und Therapie des Leberkrebses dienen. Über ihre Ergebnisse berichten die Forscher im Journal Archives of Biochemistry and Biophysics.

Ätherische Öle kommen in vielen Pflanzen vor und schützen sie durch ihre antibakteriellen, antiviralen und pilztötenden Eigenschaften. Seit einiger Zeit ist bekannt, dass Terpene, die Hauptbestandteile der Öle, auch verschiedene Krebszellen am Wachsen hindern können, darunter Leberkrebs. Was genau dabei passiert, war aber bislang unklar.

Terpene können Signalprozesse in Zellen anstoßen, indem sie Duft- Rezeptoren aktivieren. Diese kommen zwar vor allem in Riechzellen der Nase vor, aber nachweislich auch in allen anderen humanen Geweben, wie zum Beispiel Haut, Prostata oder Spermien. Bei der Krebsentstehung und seinem Wachstum spielen Terpene ebenfalls eine wichtige Rolle, wobei ungeklärt ist, welche Funktion sie genau ausüben.

Um dem auf die Spur zu kommen, nutzten die Bochumer Forscher ein Zellmodell für das hepatozelluläre Karzinom, einen häufigen Lebertumor. Sie setzten die Zellen verschieden hohen Konzentrationen mehrerer Terpene aus und beobachteten ihre Reaktion. Es zeigte sich, dass zwei der insgesamt elf getesteten Terpene zu einem deutlichen Anstieg der Kalziumkonzentration in den Zellen führten: (-)-Citronellal und Citronellol. In ihren weiteren Untersuchungen konzentrierten sich die Forscher daher auf (-)-Citronellal und gingen auf die Suche nach dem Rezeptor, auf den das Terpen passen muss wie ein Schlüssel in ein Schloss. Sie konnten zeigen, dass der entscheidende Geruchsrezeptor namens OR1A2inden Leberzellen vorkommt und für die Zellreaktion verantwortlich ist. Nahm man Zellen die Möglichkeit, diesen Rezeptor herzustellen, reagierten sie nämlich nicht auf das Terpen. Es gelang den Forschern außerdem, den Signalweg nachzuvollziehen, auf dem das Terpen dazu führt, dass sich die Kalziumkonzentration im Zellinnern erhöht und damit das Zellwachstum reduziert. „Diese Ergebnisse stellen ein weiteres Beispiel für die Bedeutung der Duftrezeptoren außerhalb der Nase dar und geben Hoffnung, für die Krebstherapie neue Medikamente mit geringeren Nebenwirkungen entwickeln zu können.“
Hintergrund
Das Hepatozelluläre Karzinom ist der häufigste bösartige Primärtumor der Leber. Es ist weltweit die dritthäufigste tumorbedingte Todesursache. In Deutschland erkranken aktuellen Schätzungen zufolge jährlich ca. 8900 Menschen (6200 Männer, 2700 Frauen) neu an dieser Krebsart.

Die Studie dazu: Maßberg D, Simon A, Häussinger D, Keitel V, Gisselmann G, Conrad H, Hatt H. Monoterpene (-)-citronellal affects hepatocarcinoma cell signaling via an olfactory receptor. Arch Biochem Biophys. 2015 Jan 15;566:100-9 Jetzt bitte nicht bei mir anfragen, wie man Leberkrebs mit Zitronenöl heilen kann, das weiß noch NIEMAND! Diese und ähnliche Studien sind Modelle, die Erkenntnisse daraus entstammen In-vitro-Studien, die mit Gewebe in Petrischalen gemacht werden. Jedoch kann uns niemand daran hindern, prophylaktisch Bio-Zitronenöl anzuwenden, denn jeder Mensch hat jeden Tag die eine oder andere entartete Zelle in seinem Körper sitzen. Es ist Aufgabe des gesunden Immunssystems, diese aufzuspüren und unschädlich zu machen. Es wird unterstützt durch einen möglichst gift-armen Input im Alltag (Nahrung, Kosmetik, Atemluft in Wohnbereich, wenig Telefon- und Computerstrahlung etc) genau so wie mit Hilfe von ätherischen Ölen, die stark antioxidative und regenerierende Eigenschaften haben, dazu gehören auf alle Fälle Zitrusöle ohne Agrargifte.

Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieWer mehr über ätherische Öle und ihre antitumorale Wirkung nachlesen möchte, kann in der Kategorienspalte (rechts unten hier auf der Blog-Seite) unter dem Stichwort ‚Krebs‘ klicken. Es ist erstaunlich, wie viel Forschung es zu diesem Thema bereits gibt (und kaum jemand weiß davon!). Ich meine, es würde niemandem schaden, sich in gesunden Zeiten mit diesem Thema, das uns alle treffen könnte, auseinander zu setzen, denn es gibt so viel mehr Möglichkeiten, viele Krebsarten in den Griff zu bekommen, als nur die Behandlung mit Zytostatika (Chemotherapie). De facto sollten laut neueren Erkenntnissen viele Tumore wie bei Brust- und Lungenkrebs gar nicht mit diesen giftigen Substanzen bombardiert werden, denn damit werden nur die „oberflächlichen“ entarteten Zellen eliminiert, jedoch stattdessen bestimmte Tumor-Stammzellen „gereizt“, dann umso mehr zuzuschlagen. Man kann auf der Seite der Gesellschaft zur biologischen Krebsabwehr bedrückende Fakten zum Thema hier (klick!) nachlesen. Die neueren wissenschaftlichen Erkenntnisse dazu sind erschreckend: Zytostatika (Chemotherapie) bewirken, dass gesunde Zellen ein Protein namens WNT16B freisetzen, es fördert das Überleben und Wachstum von Krebszellen. Zytostatika, das sind unglaublich heftige Gifte, die nur mit bestimmten dicken Handschuhen verarbeitet werden dürfen und nur in „Castor-Transportern“ transportiert werden dürfen, schädigen obendrein die Erbsubstanz (DNS) gesunder Zellen. Diese Vergiftung findet auch noch lange nach Beendigung einer Chemotherapie statt (wenn nicht sehr aktiv an einer ganzheitlichen Regeneration des geschundenen Organismus gearbeitet wird). Jeder weiß doch eigentlich, dass extreme Gifte im menschlichen Körper Krebs auslösen können. Doch wenn es um Milliardengeschäfte geht, dann gilt dieses Wissen, das fast jedem Menschen innewohnt, wohl nicht mehr. Wenn zusätzlich noch bedacht wird, dass mit dieser Form der „Therapie“ ein Immunssystem, welches versagte (also die Tumorentstehung zuließ), nun statt gestärkt vollends zerstört wird, ist es kein Wunder, dass die Erfolgsrate der Heilung eher rückgängig ist. Die massive Zerstörung von kerngesunden Zellen wird in Kauf genommen und die Entstehung von anderen Krebsarten auch.

„Diese kombinierte Aktion der Zerstörung gesunder Zellen und der Förderung von Krebszellen macht eine Chemotherapie eher zu einem krebsverursachenden Verfahren als einer Krebstherapie. Freigesetztes WNT16B interagiert mit benachbarten Tumorzellen und regt sie zu Wachstum und Ausbreitung an, vor allem aber macht es sie unempfindlich für eine weitere Therapie.“

laura_bond_coverwird auf der Seite der Gesellschaft zur biologischen Krebsabwehr zusammen gefasst. Die Studie zu WNT16B  gibt es auf englisch hier. Ich habe kürzlich ein wertvolles Buch zum Thema verschlungen: Mum’s not having Chemo (klick), von Laura Bond. Sie ist Journalistin, die sich nach der Krebsdiagnose ihrer bis dato immer sehr gesund lebenden Mutter mit Alternativen zum Giftcocktail beschäftigt hat, Dutzende von Büchern über komplementäre Krebstherapien wälzte und viele Ärzte/Therapeuten interviewt hat. Meiner Meinung nach dies eine sympathische, leicht zu lesende und doch sehr tiefgründige Pflichtlektüre für alle Gesunden. Ich hoffe sehr, dass dieses Buch ins Deutsche übersetzt werden wird. Ein klein wenig in diese Richtung geht dieser nachdenkenswerte Text von Susi Sauerland (klick!), einer betroffenen pharmazeutisch-technischen Assistentin. Auch wenn die Überschrift etwas reißerisch geraten sein mag. Es stecken unglaublich wertvolle Denkansätze und Links zum Selber-Beurteilen in diesem langen Artikel. Es ist für mich nicht überraschend, dass dieser Appell an den gesunden Menschenverstand nicht in einer Mainstream-Zeitung, die von gut zahlenden Anzeigenkunden lebt, zu lesen ist. Es liegt an jedem von uns, sich selbst zu informieren – wenn Ruhe und Zeit ist und niemand von außen Angst sowie Druck von außen macht.

ätherische öle und kunststoff


Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyEs geht doch nichts über praktisches Anschauungsmaterial! Da hört man immer wieder, dass ätherische Öle Kunststoff angreifen können. Doch wenn man einmal selbst einen Tropfen Mandarinen-, Orangen- oder Zitronenöl in so ein zum „emulgieren“ gerne verwendetes Kaffeesahnetöpfchen gegeben hat, und dann beobachtet, in wie wenigen Minuten das Pöttchen zerfressen ist, geht man sicherlich nicht mehr leichtsinnig mit der Aufbewahrung von Ölemischungen um. Ich hatte vor anderthalb Jahren bereits einmal hier ausführlich über dieses Thema geschrieben und wollte heute mal wieder dran erinnern. Denn derzeit schnieft und hustet es überall und sicherlich wird auch mal zur Inhalationsmaschine gegriffen.

Da Billiginhalatoren vom Discounter oder Kaffeeröster sicherlich nicht der Qualität von viel teureren Maschinen aus der Apotheke oder dem Sanitätsfachhandel entsprechen, ist Vorsicht geboten. Man sollte also insbesondere keine Nadelöle und keine Zitrusöle in Geräte geben, wenn sie nicht für ätherische Öle geeignet oder zugelassen sind. Man riskiert einerseits die Zerstörung der Kunststoffteile oder des ganzen Maschinchens, andererseits können wir Laien nicht beurteilen, welche giftigen Anteile im Plastik durch diesen Auflösungsprozess freigesetzt werden und dann mit inhaliert werden.

Ich habe hervorragende Erfahrungen mit der Inhalation von Manukaöl, dieses enthält so gut wie keine Monoterpene (ohne funktionelle Gruppe) und scheint sehr pfleglich mit Kunststoff umzugehen. In unserem Pariboy Inhalator wird ein Tropfen Manukaöl mit circa 2 ml Rosenhydrolat verschüttelt und jeweils damit 3x täglich inhaliert (stark gegen Viren und Bakterien und entzündungshemmend-schmerzlindernd). Auch Kamillenöl ist für diesen Zweck geeignet, sowie alle Öle die weder klebrig sind (wie Benzoe) und die wenig(er als 10 Prozent) Monoterpene enthalten. Im oben abgebildeten „Experiment“ vergleichen wir in Kursen unterschiedliche Zitrusöle. Das gezeigte Loch entstand in weniger als 10 Minuten mit Orangenöl. Bergamotteöl richtet kaum Schaden am Kaffeesahnetöpfchen an, auch Lavendelöl verursacht fast keine Auflösungserscheinung, allenfalls eine minimal klebrig-angegriffene Oberfläche (je nach Öl und Dauer). Pfefferminzeöl kann auch Kunststoffe angreifen. Im Zweifelsfalle testet man das ätherische Öl seiner Wahl an einer versteckten/unwichtigen Stelle seines Gefäßes oder Gerätes.

Bestimmte Kosmetikgefäße und auch viele Medizinprodukte sind aus anderem Kunststoff hergestellt, insbesondere typische aromapflegerische Verdünnungen von circa 1 bis 2 Prozent kann man problemlos darin aufbewahren. Gefährdet sind jedoch auch diese dünnen-faltbaren Getränkeflaschen, also niemals selbst gemachte Limonaden darin herstellen und aufbewahren.

limettenöl als aroma und gesundheitsschutz


Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyIch bin ja ein gnadenloser Fan von Limettenöl (Citrus aurantifolia Swingle). Keines meiner ätherischen Öle kann so lebendige und farbige Sommer-Sonne-Urlaubs-Bilder in mir wecken wie dieses! Meistens ist die kalt  aus den grünen Schalen geraspelte Version der „brasilianischen Zitrone“ im europäischen Handel, manchmal erhält man auch die furokumarinfreie destillierte Version, die zwar anders riecht jedoch für Anwendungen auf der Haut geeigneter ist, da sie nicht photosensitivierend wirkt. In meiner brasilianischen Heimat kennt man nicht die gelbe ovale Zitrone wie sie nach Europa importiert wird, ich habe schon amüsiertes Lächeln dort geerntet: „Was, Zitronen sind bei euch gelb? und so groß? und oval?“ In Caipirinhas und Cola-Getränken befinden sich Limettenscheiben, Shrimps und Lachs werden mit Limettensaft dekoriert, Kuchen und Puddings werden mit dem erfrischend-säuerlichen Fruchtgeschmack aufgepeppt.

Ich fand kürzlich eine recht neue Studie, in der die hervorragenden antioxidativen Eigenschaften von ätherischem Limettenöl vergleichen wurden mit Bergamotte- und Bitterorangenöl verglichen wurden. Auch wenn alle drei Schalenöle ähnliche Inhaltsstoffe aufweisen – Limonen, α-Pinen, β-Pinen, γ-Terpinen und Linalylacetat (vor allem im Bergamotteöl) – war Limettenöl der Renner, insbesondere bei der Unterdrückung des „Alzheimer-Enzyms“ Acetylcholinesterase, welches bei dieser Krankheit zu aktiv ist. Die Empfehlung in der Studie lautet:

Obtained data suggest a potential use of Citrus oils as a valuable new flavor with functional properties for food or nutraceutical products with particular relevance to supplements for the elderly.  …  Citrus essential oils suggested their use as a new potential source of natural antioxidant to added as extra-nutrient for using in food industries as a valuable new flavor with functional properties for food or nutraceutical products with particular relevance to supplements for the elderly.

Auf gut Deutsch und frei übersetzt: Limettenöl (und andere echte Zitrusöle) wären ideale Geschmacksstoffe (Aromen) für Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel für ältere Menschen, da sie gleichzeitig ‚funktionale Eigenschaften‘ aufweisen wie eine Anti-Demenz-Wirkung. [Tundis R, Loizzo MR, Bonesi M, Menichini F, Mastellone V, Colica C, Menichini F. Comparative study on the antioxidant capacity and cholinesterase inhibitory activity of Citrus aurantifolia Swingle, C. aurantium L., and C. bergamia Risso and Poit. peel essential oils. J Food Sci. 2012 Jan;77(1):H40-6.]

Ich jedenfalls gebe Limettenöl in fast jedes Smoothie, in Joghurtspeisen, in Limonaden, in Avocadosalsas und vieles mehr. Und ich sprühe mich, gerade wenn schlechte Laune oder winterliche Durchhänger drohen, mit dem traumhaften ‚Aquaroma‘ Limette von Neumond ein, diese Produktserie ist zwar offiziell als Raumbedufter deklariert, jedoch nur mit bestem ätherischen Ölen, Salz und Trinkalkohol in einem speziellen Verfahren hergestellt, so dass es mein persönliches Lieblingsparfümspray geworden ist (wenn ich nicht in die Sonne gehe). Die im kalt geraspelten Limettenöl enthaltenen Furocumarine (ähnlich wie im Bergamotteöl zu circa 1 Prozent oder sogar etwas mehr) sind nämlich wahre Stimmungsaufheller! Und sie sorgen für etwas mehr Haltbarkeit in den nur circa 1 Jahr haltbaren Zitrusschalenölen (manche etwas mehr, manche etwas weniger und je nach Lagerung und Firma).

die einnahme von ätherischen ölen


Eliane Zimmermann AiDA AromatherapieWer mich kennt, weiß dass ich dem Ursprung von Wörtern gerne auf den Grund gehe. Das Wort Heilung ist sicher eine der besonders ertragreichen Fundgruben der Ethymologie. Und politisch genauso umkämpft und zerpflückt wie etwa der Gebrauch von Cannabis. Denn ein Bürger, der sein Heil, sein Glück und sogar seine Gesundheit selbstverantwortlich in die Hände nimmt, ist ein unerwünschter Bürger. Gerne darf er oder sie religiös sein Heil in der Kirche suchen, immerhin findet er oder sie dort das ‚Opium für das Volk‘, doch wenn es um körperliche Wohlgefühle geht, hört der Spaß auf, Heilen oder gar gar Selbst-Heilen soll und darf nicht sein. Das ist das Metier des Doktors. Wohlgefühle schütten Glückshormone aus, diese lindern Angst und dann lässt sich der Bürger nicht mehr so gut fremd steuern. Wohlgefühle helfen auch dem Immunsystem auf die Sprünge und das wiederum fördert Gesundheit und auch Heilung. Dieser Akt zivilen Ungehorsams wird nicht gerne gesehen. Für den Körper kann das ‚Opium für das Volk‘ in den Läden mit dem großen A gekauft werden, oft für teures Geld.

Unbestritten gibt es freilich Krankheiten und Zustände, in denen wir dankbar für diese Geschäfte und auch für die Beratung, die dort stattfindet, sind. Und auch der Besuch bei Damen und Herren in weißen Kitteln ist zweifelsohne dann und wann nötig, wenn nicht sogar lebensrettend. Davon spreche ich heute nicht. Ich meine vielmehr die kleinen, lästigen Wehwehchen (siehe auch letzter Beitrag), die uns tagtäglich befallen und ab einem bestimmten Alter auch daran erinnern, dass die Uhr kräftig tickt. Die Haare werden dünner und fallen aus, die Haut erschlafft, die Knie quietschen, der Rücken erinnert in einer Art Phantomschmerz an frühere schwere Lasten und kunstvoll ausgeformte Haltungsschäden. Man hüstelt vor sich, nach dem Aufstehen ähnelt die Karrosserie einer Rostlaube, die Arme werden zwecks Zeitungslesen lang und länger. Die Liste lässt sich ellenlang fortsetzen, auch 25-jährige bemerken oft die ersten Anzeichen. Selbst bei unserem elfjährigen Hund beobachte ich fast schmunzelnd ähnliche Phänomene.

Nun gibt es viele Ratschlage, Artikel und Bücher zum Thema ‚Jungbleiben‘ oder ‚Happy Aging‘. Nur das Umsetzen fällt uns meistens sooooo schwer. Ich meine, den Anfang kann man super-easy und ohne Umstände bei der Nahrungsaufnahme machen. Essen muss man doch ohnehin. Warum dann nicht gleich wenigstens eine Mahlzeit zum ‚Healthy Meal‘ machen?  Langer Rede kurzer Sinn – ich probiere seit gut zwei Monaten ein kleines Wundergerät aus, über dessen Anschaffung ich mehr als ein Jahr mit meinem inneren Schweinehund diskutiert habe. Viele Küchenmaschinen stehen blöd im Schrank und in Ecken herum, werden selten benutzt, weil sie nicht überzeugen oder weil Aufbau und Abbau nervig sind. Besonders doof sind „Küchenhelfer“, an denen man nach der Hilfe ‚ewig‘ schrubben, kratzen und putzen muss. Diese Staubfänger nehmen einen nach drei Einsätzen nur Platz in der Küche weg und sind sogar noch am Wohlbefinden hinderlich. Denn zum Wohlbefinden gehören auch Gegenstände und Anblicke im Haus, die einem gut tun, die einem gefallen, die positive Erinnerungen auslösen. Ich kannte einmal einen Therapeuten, der mit Menschen mit schwersten Erkrankungen wie Krebs durch deren Wohnung ging und Assoziationen zu Dingen in deren Umgebung abfragte. Alles, was irgend wie hässlich, langweilig, zu dunkel oder sonst wie eher von unangenehmen Gefühlen begleitet beschrieben wurde, flog raus. Wenn sogar Sätze kamen wie „erinnert mit an meinen Ex“ oder „das war eine Geschenk einer ganz linken Ratte“ konnte der Weitwurf gar nicht kräftig genug sein. Und was hat das nun mit Heilung und Therapie zu tun? Ganz viel! Altlasten schaden nicht nur dem Darm und dem Immunsystem, sondern auch der Seele. Und ich wollte nicht noch so eine dieser vermeintlichen Wunderhelfer in der Küche stehen haben.

Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyDarum bestellte ich auch vorerst die kleine Version des weltberühmten Küchenmixers Personal Blender (für mehr Infos auf diesen fetten, blauen Link klicken). Sein Siegeszug kam unter anderem durch seine Fähigkeit, auch härteste Dinger wie Eiswürfel und tiefgefrorene Erdbeeren ohne Murren in Sekundenschnelle zerkleinern zu können. Zudem ist er sehr handlich (man kann ihn wie einen Cocktailmixer schütteln während er mixt), sehr sicher (er geht nur an, wenn der Becher drauf steckt, also ohne Schalter) und in Sekundenschnelle gereinigt (das ist für mich das schlagendste Argument).

Und so bereite ich mir seit zwei Monaten wirklich jeden Morgen einen Frischemix, genannt Smoothie zu. Wir waren bereits vor etlichen Jahren völlig von Nahrungsergänzungsmitteln abgekommen, jeder bekam morgens sein Schnapsgläschen mit gekauftem hochwertigstem Smoothie zum Frühstück. Doch nun wird auch dieses selbst gemacht und zwar auch mit „ekligen“ Dingen wie Bio-Leinöl, mit diversen Wildkräutern, auch Brennesselsamen (zur Regulierung der Hormone in Pubertät und Wechseljahren) und Hagebuttenschalenpulver (zum Geschmeidigmachen quietschender Gelenke, alles erhältlich unter obigem Link) haue ich rein, dazu Blütenpollen und Ingwerpulver, und vieles mehr. Natürlich sind immer auch leckere und gesunde Gewürze dabei wie Zimt und Nelke sowie Orangen, Zitronen- und Vanilleöl.

Eliane Zimmermann AiDA Aromatherapy

In pikanter Variante kommen derzeit Tomaten, Frühlingszwiebeln, Miso und/oder Kräutersalz und Wasabi mit in den flotten Helfer: So ein Sekundentomatensaft (eben noch im Garten und keine fünf Minuten später eine Freude der Geschmacksknospen) ist wirklich ein Gourmet-Feuerwerk mit extremem Wohlfühlfaktor. Das Gerät wird mit zwei Bechern und einem geschlossenen und einem Trinkdeckel geliefert, so dass man das urgesunde Getränk auch mal irgendwohin mitnehmen kann und parallel eine zweite Portion herstellen kann. Drei  bis vier Portionen passen hinein, wenn man sie als Ergänzung, beispielsweise zum Frühstück, einsetzt. Ich genieße jedoch auch spielend einen ganzen Becher als erste Mahlzeit. Grundausstattung sind meistens eine Banane, eine Kiwi, circa 15 Trauben und einige frische Beeren, wenn vorhanden. Da diese hier in Irland nur schwer oder sauteuer erhältlich sind und unsere Sträucher dieses Jahr einmal wieder von Vögeln beklaut worden sind, habe ich für diesen Zweck einige Tüten Tiefkühlbeeren im Freezer. Davon gebe ich fünf oder sechs Erdbeeren und/oder eine kleine handvoll Himbeeren direkt in den Mixbecher. Und ein Tropfen ätherisches Öl kommt immer dazu, unsere Favoriten sind Orange-in-Love, Orange und Limette in kbA-Qualität und manchmal auch Mandarine oder Grapefruit. Vanilleextrakt ergänzt oft auch mit 1-2 Tropfen den leckeren Geschmack. Etwas frisch gepresster Orangen- oder Zitronensaft dazu macht die ganze Sache etwas flüssiger, ansonsten kann man den Smoothie auch wie einen Nachtisch zum Löffeln servieren, eventuell mit etwas Joghurt oder gar Vanilleeis aufgepeppt. Mir fallen alle paar Tage neue Kombinationen ein und ich werde sicherlich mal wieder drüber berichten. Vor allem wenn ich demnächst wieder mit dem auch im Lieferumfang enthaltenen Mahlwerk Rohkostpralinen aus Bio-Kokosfett, Kakaonibs (auch dort wo der Mixer erhältlich ist zu bestellen),  Mandeln und Orangenöl herstellen werden.Wer etwas über Smoothies nachlesen möchte, kann dies beispielsweise im Buch ‚Smoothies & Fruchtshakes‚ oder ‚Smoothies -die Gesund- und Schlankshakes‚.

Meine Begeisterung kennt also keine Grenzen und ich habe meinen Glauben an wahre Küchenhelfer wieder erlangt. Diese Kombi aus gutem Gerät und ätherischen Ölen ist für mich einfach unschlagbar. [Die größte und teuerste Enttäuschung war bislang die viel gelobte Kit::en-Aid, die bereits bei einem ordentlichen Brotteig schlapp macht. Und dieses angebliche Wunderwerk ist wahrlich nicht schnell gereinigt.]

sanfte alternative zu ritalin: methylanthranilat in zitrusölen


Beim Recherchieren für einen Buchbeitrag musste ich mich eingehender mit der modernen und weit verbreiteten Droge namens Methylphenidat beschäftigen. Noch nie gehört? Der Stoff wird heute – zumindest in den USA – von jedem vierten Studenten eingepfiffen, um dem Leistungsdruck und Prüfungsstress standhalten zu können. Das Zeug sei nichts anderes als Kokain, nur in geringerer Dosierung, sagt der Professor für Neurobiologie an der Psychiatrischen Uni-Klinik Göttingen Gerald Hüther. Trotzdem ist es unter dem Namen Ritalin in jeder Apotheke erhältlich – zumindest wenn man ein entsprechendes Rezept vorlegt. [Das Mittel wurde benannt nach Rita, der Frau des Entwicklers Leandro Panizzon, andere Handelsnamen: Concerta und Medikinet] Professor Hüther sagt weiter:

In den Siebzigern nahm man LSD, um dem Muff der Nachkriegszeit zu entkommen. In den Achtzigern nahm man Kokain, um sich trotz Pershing-II-Raketen gut zu fühlen. In den Neunzigern nahm man freitags Ecstasy-Pillen, um bis montags zu tanzen. Es waren Spaßdrogen, mit denen die Jugend gegen die Erwartungen der Gesellschaft rebellierte. Heute nehmen Studenten Ritalin, weil es ihnen hilft, sich den Erwartungen der Gesellschaft anzupassen. Sie sind die erste Generation, die eine Vernunftdroge konsumiert. Eine traurige Droge, ein Armutszeugnis. Quelle. Zeit Online

Nun sind es nicht nur Studenten, also junge Erwachsene, die sich zunehmend dieser Wohlstandsdroge zuwenden, sondern viele K(leink)inder können den modernen Schulalltag nur bestehen, wenn sie damit schön gleichmäßig gedopt werden. Freilich will ich den wohl überlegten Einsatz eines pharmazeutischen Hilfsmittels nicht leichtfertig kritisieren, ich weiß von Fällen, in denen hyperaktiven und aufmerksamkeitsgestörten Kindern nicht mehr anders geholfen werden kann/konnte. Schlimm ist es, wenn sich die betreffenden kleinen (und großen) Menschen schon selbst auf den Geist gehen, denn sie spüren oft, dass etwas nicht in Ordnung mit ihnen ist.

Ich kritisiere vielmehr den leichtfertigen Umgang mit der machtvollen Droge, die nicht frei von gravierenden Nebenwirkungen ist – bis hin zu Selbstmordgedanken. Ich meine, dass in „leichten Fällen“, wo das Verhalten „nur“ anstrengend und nicht bedrohlich ist, andere Maßnahmen ausprobiert werden sollten. Und damit bin ich bei den Düften angekommen, ich hatte über dieses Thema hier bereits einmal geschrieben. Die zwei schier unaussprechlichen Stoffe in allen Zitrusschalenölen, in Zitrusblättern und Zitrusblüten, aber auch in vielen Blütenabsolues, heißen Methylanthranilat und Dimethylanthranilat. Zweiteres ist dem Methylphenidat chemisch sehr ähnlich. Wie auch die in höchster Verdünnung betörend duftenden Stinkstoffe Indol und Skatol, die sich in manchen Blüten-Absolues befinden. Auch zu unserer körpereigenen „Happy-Droge“ Serotonin besteht eine gewissen strukturelle Verwandtschaft. So lässt sich chemisch begründen, warum wir Aromafachleute Rat suchenden Eltern und Lehrern fast immer Zitrusöle für hyperaktive und ähnlich auffällige Kinder empfehlen. Kinder suchen diese Öle ohnehin fast immer „freiwillig“ aus, sie fühlen sich meistens zu diesen Düften hingezogen. Wir beobachten immer wieder eine verblüffende Wirkung auf Stimmung und Verhalten der kids. Einer meiner Kursteilnehmer gab die Geschichte zum besten, dass ihn seine Frau nach langen Arbeitstagen manchmal aufforderte: „Du Peter, tu doch mal das ‚Schalt-die-Kinder-aus-Öl‘ in die Duftlampe!“

Diese Düfte, in feuerfreien Duftgeräten zu Hause und eventuell auch in Klassenzimmer/Kindergärten eingesetzt, können sehr stark zum Wohlbefinden sowohl der Pädagogen und Eltern als auch der Kleinen und Teenager beitragen. Wer sich in einer duften Umgebung wohl fühlt, lernt besser, wenn seine entsprechenden „Lern-Hormone“ noch angekurbelt werden, umso besser. Auch in einer psychiatrischen Klinik können Zitrusdüfte adjuvant (ergänzend) zur herkömlichen Therapie eingesetzt werden. Die Schweizer Krankenschwester und Aromatherapeutin Regula von Rohr hat beste Erfolge zu verzeichnen:

Wenn ich mir überlege, welche Düfte ich am breitesten einsetze und am meisten gebrauche, dann sind das sicherlich die Zitrusdüfte. Die haben bei allen psychischen Erkrankungen die mir hier in der Klinik begegnen, die höchste Akzeptanz mit der jeweilig längsten Anwendungsdauer. Das heisst, egal welche Grunderkrankung jemand mitbringt, die Zitrusdüfte sind bei mindestens acht  von zehn PatientInnen bei der persönlichen Auswahl dabei und sie werden am längsten angewendet.

In den vergangenen Jahren sind hunderte von Schülern und Schülerinnen in dem einzigartigen Projekt „Dufte Schule“ beobachtet worden, in dem deren Verhalten und Schulergebnisse mit und ohne ätherische Öle verglichen worden sind. Es gibt ein Buch dazu und das praktische Ätherische-Öle-Set Dufte Schule.

Einige Duftgeräte ohne offenes Feuer, die also im Umgang mit Kindern (und anderen bewegungsintensiven oder schwer berechenbaren Personengruppen) empfehlenswerter als Kerzenmodelle sind:

  • Flash-Duftlampe von Primavera, gleichzeitig eine wunderschöne Lampe mit tollem Licht, in verschiedenen Farben
  • Aromastream von Feeling, eine Art Ventilator mit austauschbarem Duftvlies, das einige Male in der Maschine waschbar ist (gibt es auch bei anderen Firmen)
  • Alabasterlampen wie von Aromatao sind ein Traum für den dickeren Geldbeutel (oder als Geburtstagsgeschenk)
  • Thermoduftsteine gibt es in vielen unterschiedlichen Ausführungen, wie beispielsweise von Neumond und von Taoasis
  • Vernebler, auch Diffuseure genannt, welche die Öle überhaupt nicht erhitzen, sind aus Sicht der ätherischen Öle die schonendste Möglichkeit, hier noch ein schönes und preisgünstiges Modell von Farfalla
  • Duftbrunnen mit Vernebler-Effekt gibt es beispielsweise bei Neumond
  • Beduftungsobjekt, das per Kaltdiffusion arbeitet, für große Räume bis zu 60 qm (Schule, Kindergarten, (Zahn)Arztpraxis, Konferenzraum etc)
  • Auto-Duftgeräte werden an den Zigarettenanzünder angeschlossen, so dass natürliche konzentrationsfördernde Düfte für eine gute Fahrt sorgen (und nebenbei werden unangenehme Gerüche neutralisiert)

Übrigens dient Methylanthranilat als Vogel-Abwehrstoff auf Feldern, Golfplätzen, Mülldeponien, Dächern etc eingesetzt werden kann. Es schadet den Tieren nicht, sondern sie werden durch die Duft-Sprühstöße regelrecht abgestoßen, sie meiden diese Plätze nach einigen wenigen Anwendungen.

Eine natürlich beduftete Umwelt ist nicht gefährlich, obwohl die Presse und bestimmte Verbände chemische Duftbausteine, die bedenkliche Trägerstoffe enthalten, gerne mit natürlichen Riechstoffen gleich setzen. Das entspricht absolut nicht der Wahrheit, wie seriöse Chemiker, die sich mit Düften wirklich auskennen, bestätigen können. Hier ein Hinweis zu der Initiative, die kürzlich von Axel Meyer ins Leben gerufen worden ist: ICH WILL NATURDUFT. Machen Sie mit beim kleinen Fragebogen und unterstützen Sie damit die Kampagne gegen die vielen Duft-Verbote In meine Raumluft kommt nur Naturduft!

PS Im Ärzteblatt ist über eine Studie zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten bei ADHS zu lesen.

dufte schule – wertvolle bereicherung für ein humaneres lernen


Des öfteren wurden in meinen Kursen Facharbeiten zum Themenbereich „Duftes Lernen und Leben mit Kindern“ angefertigt. Jedes mal war die Resonanz, dass alle Kinder über eine olfaktorische Bereicherung ihrer Welt begeistert waren. Aber leider manchmal Eltern und/oder ErzieherInnen vorurteilsbeladen, skeptisch und sogar abweisend waren. Wie viel schöner ist die Textaufgabe mit den 10 Zitronen und den 17 Äpfeln, wenn über den Fragen ein feiner Zitrusduft schwebt! Wie viel besser geht es der Grundschullehrerin, wenn sie einer unruhigen Klasse ein paar Tropfen Lavendelöl in der elektrischen Duftlampe kredenzen kann und die Kids kommen – auch zu ihrem eigenen Vorteil – zur Ruhe. Geschichtsunterricht kann mit höhlenartig-erdigen Mischungen aus Vetiver und Patchouli untermauert werden, Geographisches lässt sich besser merken, wenn es nach Indien (Ingwer, Zimt, Kardamom) duftet und die Beschreibung des englischen Königs kann mit Pfefferminze (After Eight, Bratensoße with Peppermint) anschaulicher gestaltet werden. Wie viel schöner wäre Schule, wenn dieses einfach zu handhabende Medium mehr eingesetzt werden könnte! Jeder, der (Bio-)Zitrusfrüchte essen darf bzw. keine Allergien dagegen hat, jeder der an Blumen im Garten schnuppern kann und darf, ohne zu niesen, jeder der Kräuter in Tees und Speisen konsumieren kann, kann davon profitieren. Denn natürliche Öle (höchster Qualität) sind bestens verträglich, wenn sie in vernünftiger Dosierung und frisch eingesetzt werden (mehr dazu weiter unten).

Axel Meyer ist einer der engagierten Pioniere auf diesem Gebiet, das Projekt „Dufte Schule“ seiner Firma wurde bereits öfters in der deutschsprachigen Presse beschrieben. Kürzlich erschien sein Buch zum Projekt: Dufte Schule, Kösel Verlag, 16,95 Euro. Ein schönes Geburtstagsgeschenk oder Schulanfangs-Geschenk für Kinder und Eltern, eventuell mit dem passenden Öleset von Taoasis.

Übrigens sollte bei Beduftungsmaßnahmen auf sehr hochwertige und naturreine ätherische Öle geachtet werden, möglichst in Lebenmittelqualität, so wird die Allergiegefahr minimiert. Die Öle sollten nicht länger als ein gutes halbes Jahr nach Öffnen der Fläschchen für diesen Zweck verwendet werden und die Duftlampen/Duftsteine/Diffusoren sollten regelmäßig gründlich gereinigt werden. Probleme mit allergischen Erscheinungen treten erfahrungsgemäß vor allem bei billigen (zB von stark gespritzten Zitrusfrüchten und Kräutern), gepantschten, überalterten und synthetischen („naturidentischen“) Düften auf.

Kollegin Tina Böhm aus Nord-Deutschland hat mich in diesem Zusammenhang auf einen interessanten Artikel aufmerksam gemacht, in dem über eine erschütternde Studie von 2008 berichtet wird: Drei von vier Kindern sind heutzutage nicht in der Lage, die vier Grundgeschmacks-Arten zu identifizieren. Beim Riechen sieht es nicht besser aus.