teebaumöl, das sanfte kraftpaket


Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieAnfang der neunziger Jahres des vergangenen Jahrhunderts kam das Teebaumöl in die deutsche Aromatherapie-Szene, mit ihm einige Bücher, welche die Besonderheiten dieses ungewöhnlichen ätherischen Öles erläuterten (siehe ganz unten). Einige Bücher wurden aus dem Englischen übersetzt, andere von deutschen AutorInnen recherchiert und zusammen gestellt. Alle sind inzwischen aus den Regalen der Bücherläden verschwunden, vermutlich weil das Wissen um dieses Tausendsassa-Öl inzwischen zum Allgemeinwissen gehört, man möchte es im Falle von Infektionen nicht mehr missen.

Der Geruch, den die fein gefiederten Blättchen dieses australischen Baumes absondern, ist allerdings selten ein Duftlampen-Duft, meine KursteilnehmerInnen hier in Irland haben auch immer die Möglichkeit, einen echten Tea tree-Tee zu trinken, der allerdings nicht wirklich zu den großen Genüssen zählt. Aber wie man früher so schön sagte: Wirklich wirksame Medizin muss/darf nicht schmecken.

Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieDer Name dieses bis zu sieben Meter hohen Baumes stammt vom in England und Australien sehr bekannten Botaniker Sir Joseph Banks (1742-1820), der um 1770 mit dem legendären Weltenumsegler Captain Cook unterwegs war und bei Ureinwohnern sah, dass sie ein teeartiges Getränk aus den zarten Zweigen machten. Nach Banks sind übrigens etliche Pflanzen benannt, unter ihm als Direktor wurde Kew Gardens bei London zum führenden Botanischen Garten weltweit. Wer so pflanzenbücherbesessen wie ich ist und englischsprachige Lektüre mag, wird sich köstlich amüsieren über ein kleines Büchlein: Sex, Botany, and Empire: The Story of Carl Linnaeus and Joseph Banks von Patricia Fara. Mindestens genau so eine schöne Zeitreise in die damalige Zeit, als Botanik noch Pornografie war und Staubgefäße zählen nur Männern vorbehalten war (bei der puscheligen Teebaum-Blüte vermutlich besonders erotisch!!! 😉 ), bietet die deutsche Übersetzung eines spannenden Romans, der leider vergriffen ist, jedoch noch antiquarisch erhältlich ist: Die Pflanzenmalerin von Martin Davies. Doch zurück zum Teebaum, der Stoff für zahlreiche Bücher bieten würde.

phenol

Phenol (Benzenol)

1925 bewies der australische Chemiker Arthur de Ramon Penfold (1890–1980), dass unverdünntes Teebaumöl 11 bis 13 Mal stärker antiseptisch wirkt als das damals fast überall verwendete Desinfektionsmittel Karbolsäure (Phenol, synthetisch). Anders als dieses scharfe Antiseptikum, das die Haut stark angreift, hatte Teebaum nicht diese schädigende Wirkung und wurde so zum beliebtesten Haushalts-Desinfektionsmittel Australiens. Das Öl wurde besonders wichtig, um Wunden im zweiten Weltkrieg zu behandeln. Es war gar so hoch angesehen, dass angeblich Menschen, die in der Teebaumöl-Produktion arbeiteten, vom Militärdienst frei gestellt wurden, bis wieder genügend Reserven davon produziert waren, so dass jeder australische Soldat in seinem Erste-Hilfe-Set ein Röhrchen Teebaumöl dabei hatte.

Das Öl aus den Zweigen dieses wunderschön cremeweiß-pfeifenputzerähnlichen blühenden Baumes namens Melaleuca alternifolia besteht aus circa 20 Inhaltsstoffen (gezählt bei einer 99,26%-Analyse, „Minis“ mit Anteilen weit unter 0,1% können freilich auch noch vorhanden sein). Jedes einzelne dieser Moleküle sind für sich genommen gar nicht so besonders. Doch das Zusammenspiel dieser natürlichen Bausteine ergibt eine seltene Kombination aus BREITBAND-WIRKUNG bei unterschiedlichsten Infektionen und doch gleichzeitig großer MILDE. Das einzige „Problem“ bei Teebaumölen ist ihre recht kurze Haltbarkeit bzw Verträglichkeit. Bei sehr empfindlicher Haut kann ein unsachgemäß gelagertes Teebaumöl bereits nach 6-9 Monaten hautreizend wirken. Von robuster, gesunder Haut kann es auch viel länger vertragen werden.

Die relativ kurze Haltbarkeit hat zum einem mit einem eher geringen Anteil an stabilisierend wirksamen Sesquiterpenen (meistens circa 4%) und Sesquiterpenolen (meistens unter 2%) zu tun. Andererseits findet durch Wärme, Licht und Sauerstoff im Teebaumöl ein chemischer Prozess statt, in dem sich Moleküle im Öl von bestens verträglich zu hautreizend verändern. Im eher realitätsfernen Experiment bei sehr ungünstiger Lagerung (hell, warm, zu kalt, unverschlossen) – kann das Öl innerhalb von wenigen Wochen stark oxidieren, es können aggressive Peroxide, Hydroperoxide und Endoperoxide aus den Monoterpenen, die im Öl enthalten sind, entstehen, u.a. hyperämisierendes (hautrötendes) Ascaridol, welches zu ernsthaften Dermatiden und Allergien führen kann (es reagiert in isolierter Form mit organischen Säuren, der weibliche Genitalbereich befindet sich im sauren pH-Bereich, also Achtung!). Jedoch keine Sorge, im lichtgeschützten dunklen Fläschchen und bei weder zu kalten noch zu warmen Temperaturen hält Teebaumöl ein gutes Jahr oder gar mehr.

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Umwandlung von Terpineol-4 zu Ascaridol

Dermatologen entdeckten ferner, dass der natürlicher- und frischerweise niedrige Gehalt an p-Cymen im Laufe der Zeit von 3 auf 11,5 Prozent steigen kann. Dieses Molekül wirkt in kleinen Mengen deutlich schmerzlindernd und zart durchblutungsanregend (Counterirritant Effect), schon eine etwas erhöhte Menge kann bei sehr feiner und empfindlicher Haut zu (leichten) Reizungen führen. Es beschädigt jedoch besonders die Zellwand von Bakterien auf eine Weise, dass antibiotische Stoffe (natürlich oder synthetisch) den Krankheitskeim schädigen können (ich berichtete hier über dieses neu entdeckte Phänomen). Umgekehrt schrumpfte der Gehalt an Alpha- und Gamma-Terpinen sowie an Terpinolen auf die Hälfte der ursprünglichen Konzentration. Das ist im Buch Dermatologie an der Schwelle zum neuen Jahrtausend von B. M. Hausen (Dermatol. Klinik Buxtehude), Seiten 154-156 nachzulesen und in der Arbeit: Hausen BM, Reichling J, Harkenthal M. Degradation products of monoterpenes are the sensitizing agents in tea tree oil. Am J Contact Dermat. 1999 Jun;10(2):68-77.

Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieDie Autoren dieser Arbeit betonen ausdrücklich „Während frisch destilliertes Teebaumöl selten zu Hautveränderungen führt, induziert autoxidiertes Öl eine Kontaktallergie„. Ich kenne übrigens jemanden, der ein bei einem Discounter gekauftes Teebaumöl hat gaschromatographisch untersuchen lassen, es kam leider bereits oxidiert aus der sehr preiswerten Flasche. Geht man also behutsam mit diesem Öl um, sorgt der Inhaltsstoff Terpineol-4 (oder Terpinen-4-ol, ein Monoterpenol) für eine hervorragende antiseptische Wirkung, ohne auch nur im geringsten reizend zu wirken.

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Thymol

Wir kennen bei den üblicherweise verwendeten ätherischen Ölen noch eine zweite Gruppe von Inhaltsstoffen, die über eine ausgeprägte Breitband-Wirkung bei Infektionen verfügt: die Monoterpenphenole (meistens einfach Phenole genannt, diese sind ähnlich, jedoch nicht identisch mit dem oben erwähnten Phenol, welches korrekt ein Benzenol ist). Doch diese können bereits in kleinen Mengen hautreizend und vor allem schleimhautreizend wirken. In isolierter und synthetischer Form allerdings wesentlich schlimmer, als eingebettet in das Zusammenspiel mit anderen Molekülen. Bei manchen Anwendungen ist die heftige Wirkung okay und man nimmt vielleicht sogar minimale Reizungen in Kauf, beispielsweise bei einem hartnäckigen Fußpilz. Man muss ätherische Öle, die diese Inhaltsstoffe enthalten, sehr verantwortungsvoll verdünnen. In einem französischen Buch über Aromatherapie wurde die Hautanwendung nur für die Fußsohlen als zumutbar betrachtet (Philippe Mailhebiau: La nouvelle aromathérapie). Die ätherischen Öle folgender Pflanzen sind Beispiele für Öle, die von Natur aus reich an Phenolen sind :

  • Thymian Ct. Thymol (Thymus vulgaris)
  • Thymian Ct. Carvacrol (Thymus vulgaris)
  • Spanischer Thymian (Thymus zygis)
  • Quendel (Thymus serpyllum)
  • Oregano (Origanum vulgare)
  • Spanischer Oregano (Corydothymus capitatus)
  • Bohnenkraut (Satureja montana)
  • Gewürznelkenknospe und -blätter
  • Tulsi (Ocimum sanctum)
  • Piment und Bay (Pimenta dioica und P. racemosa)                       ABER
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durch Klicken wird diese Vergleichs-Tabelle von Teebaumöl-Analysen größer!

Teebaumöl aus Melaleuca alternifolia enthält keine Phenole, darum ist ein frisches Teebaumöl bereits bei Kleinkindern anwendbar, freilich in den dem Alter des Kindes angepassten Verdünnungen von circa 1 Prozent. Es gibt allerdings einen Öleanbieter, dessen Teebaumöl angeblich einen erheblichen Anteil an Phenolen haben soll (35-70% Monoterpene, 25-40% Phenolalkohole, 2-8% Alkohole, 8-20% Sesquiterpene, 5-18% Sesquiterpene, 1-5% Sesquiterpenole, siehe Tabelle ganz rechts). Sollte das angebotene Öl tatsächlich so zusammen gesetzt sein, würde es sich nicht um ein naturreines, frisches ätherisches Öl aus Melaleuca alternifolia handeln, es würden dann nicht die üblichen Empfehlungen gelten und es wäre möglicherweise auch nicht so hautverträglich wie normalerweise erhältliche hochqualitativen Teebaumöle.

Ich gehe jedoch davon aus, dass diese Behauptung nicht wahr ist, denn die Konkurrenz schläft nicht und es passiert jedem Ätherische-Öle-Anbieter, dass die Mitbewerber mal das eine oder andere Produkt buchstäblich unter die Lupe nehmen. Es wäre viel zu riskant, ein derart verfremdetes „Teebaumöl“ auf den Markt zu bringen. Ich vermute vielmehr, dass man mit dieser „neuartigen Inhaltsstoffe-Analyse“ für Teebaumöl versucht, passend zu machen, was nicht passt, und dieses wirklich unglaublich potente Öl in eine von diesem Anbieter erfundene/verwendete Skala zu pressen. Diese Zahlen-Skala soll das Qualitäts- und Heilungspotenzial von ätherischen Ölen auf einen Blick erkennbar machen, besonders hoch angepriesene ätherische Öle enthalten in diesem System Phenole. Im Prinzip eine prima Sache! Macht man beispielsweise auch bei Lebensmitteln*.

Laut diesem Öle-Anbieter, der stets extrem hohe Dosierungen empfiehlt, hat das Teebaumöl auf der firmeneigenen Skala 100 von 100 Punkten. An die Spitze dieser in der Branche nicht anerkannten Bewertungsskala kommt Teebaum allerdings nur, wenn man ihm einen hohen Anteil an nachweislich nicht vorhandenen Phenolen andichtet. Ebenso wie Wintergrünöl und Majoranöl Phenole enthalten sollen. Dichtung und Wahrheit: Kommerziell funktioniert diese Marketing-Prosa bestens, auch oder weil sie auf völlig falschen Grundannahmen basiert.

Quelle, Infos zur Tabelle: ATTIA, Australian Tea Tree Industry Association  http://www.teatree.org.au/
ISO http://www.iso.org/iso/iso_catalogue/catalogue_tc/catalogue_detail.htm?csnumber=37033

  • Die Teebaumöle dieser Tabelle stammen von sieben renommierten Anbietern aus Deutschland, USA, Frankreich, Brasilien. „Öl 3“ bezeichnet Mittelwerte eines Labors, das mehrere Teebaumöle analysiert hat.
  • Die grünen Zeilen enthalten Monoterpenole (Monoterpen-Alkohole), die blauen Zeilen enthalten Monoterpene (C10-Kohlenstoffketten ohne funktionelle Gruppe), die orangefarbenen Zeilen enthalten Sesquiterpene (C15-Kohlenstoffketten ohne funktionelle Gruppe), die grauen Zeilen enthalten Sesquiterpenole (Sesquiterpen-Alkohole), die gelbe Zeile enthält das Monoterpen-Oxid 1,8-Cineol (=Eukalyptol).
  • In der rechten weißen Spalte befinden sich die Angaben einer Repräsentantin des erwähnten Anbieters, der Phenole in seinem Teebaum haben soll. Diese Angaben weichen sowohl von den international geforderten Inhaltsstoffemengen ab als auch vom Durchschnitt aller von mir durchgesehenen GC-Analysen von unterschiedlichsten Teebaumölen.
  • Sp bedeutet Spuren.
  • Das Zeichen :: bedeutet, dass 2-3 minoritäre Inhaltsstoffe nicht aufgelistet sind.
  • Das Zeichen ::: bedeutet, dass mehr als 5 minoritäre Inhaltsstoffe nicht aufgelistet sind, die in den anderen Analysen nicht aufgeführt sind.
  • Die beiden Öleanbieter, unter denen in der letzten, weißen Spalte eine Zahl steht, stellten annähernd 100%-Analysen zur Verfügung.
  • Viridifloren wird in den USA oft Leden genannt.

Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieZum Vertiefen des Wissens rund um Teebaumöle im weitesten Sinne hier noch ein Link der Universität Hamburg zu einer Dissertation (Doktorarbeit) über unterschiedliche Melaleuca- und andere Teebaumöle von Frank Christoph, sie lautet: „Chemische Zusammensetzung und antimikrobielle Eigenschaften der ätherischen Öle von Leptospermum scoparium J. R. et G. Forst. und anderer Teebaumöle der Gattungen Kunzea, Leptospermum und Melaleuca unter besonderer Berücksichtigung von Handelsölen“

Nachfolgend liste ich meine uralten Bücher zum Thema auf, falls jemand antiquarische Schätze sammeln möchte, bei den beiden schönen Büchlein von Ruth von Braunschweig tut es mir richtig Leid, dass sie vom Markt verschwunden sind:

* indem man beispielsweise den ORAC-Wert (Oxygen Radical Absorbance Capacity) angibt, der anzeigt, wie stark antioxidativ ein ‚Superfood‘ wirken soll (z.B. Kurkuma 127068, Hagebutten 96150, Gojibeeren 3290, Quelle).

pflanzen des jahres 2017


ganseblumchen_november_schriftxsDieses Jahr gehören weder die Arznei- noch die Heilpflanze des Jahres zu den Duftpflanzen. Doch Bellis perennis, die Heilpflanze des Jahres 2017 könnte eine gute Inspiration für ein selbst zu machendes Mazerat werden.

Die Rede ist vom Gänseblümchen, dieses unscheinbare, fast überall vorkommende „Unkraut“ mit dem großen Potenzial. Kaum jemand weiß, dass es voll mit Vitamin C steckt, also lecker, hübsch und gesund gleichzeitig ist, beispielsweise in Salaten (bitte nicht von Hundewiesen holen!!! 😉 ) Dieses Mazerat wurde einst „Arnika für Arme“ genannt und wirkt wie die verwandte Gebirgspflanze und auch wie unser wunderbares Antiprellungs-Hydrolat Immortelle. Diese zählt auch zur Familie der Asteraceae und ist so ziemlich das Wirksamste, was man bei blauen Flecken (Hämatomen) einsetzen kann. Die Pressemeldung des kürenden Vereines NHV-Theophrastus lautet:

„Das Gänseblümchen (Bellis perennis) gehört zur Familie der Korbblütler. Über ihre Heilwirkung ist aber bislang wenig bekannt. Deshalb will man sich stärker über die Heilkraft der Gänseblümchen informieren, wie der dem Verein zur Förderung der naturgemäßen Heilweise nach Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus, (NHV Theophrastus) am Mittwoch in Chemnitz anlässlich der Wahl des Gänseblümchens zur „Heilpflanze des Jahres 2017“ mitteilte. Der Verein initiiert die Wahl.

Die Hauptinhaltsstoffe der mehrjährigen Pflanzen, die in fast ganz Europa heimisch sind, sind Triterpensaponine, außerdem ätherische Öle, Bitterstoffe, Schleimstoffe, fette Öle, Flavonoide sowie Gerbstoffe. Eine Prise Gänseblümchen im Tee habe sich laut NHV Theophrastus besonders in der Kinderheilkunde bewährt. Das helfe bei Schwächezuständen, Erkältung und Durchfall. Zudem werde die Pflanze bei Hautausschlägen, Verletzungen und als Hustenmittel genutzt. Belegt ist die Wirksamkeit allerdings für keines dieser Anwendungsgebiete, für die Blüten als Tee in der Volksheilkunde einsetzt werden. Ebenso wenig wie für die weiteren Indikationen Dysmenorrhöe und Amenorrhöe, Kopfschmerzen, Schwindel und Schlaflosigkeit

Neben der Volksheilkunde kommt Bellis perennis nach der homöopathischen Lehre zum Beispiel bei Blutungen, Blutergüssen, Muskelschmerzen, Verletzungen und Überanstrengung und Hauterkrankungen zum Einsatz.“

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Ein wunderbares Lebensmittel, das als Serotonin-Unterstützer für Stimmungsaufhellung sorgt und dazu auch noch preiswert ist, ist der Hafer. Süß und herzhaft, als Müsli, Suppe, Keks oder Bratling, die Verwendung ist fast grenzenlos. Es gibt auch ein gutes homöopathisches Beruhigungsmittel aus Hafer namens Avena sativa. Diese auch sehr unscheinbare Pflanze wurde vom interdisziplinären Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde am Institut für Geschichte der Medizin der Universität Würzburg zur Arzneipflanze des Jahres 2017 gekürt. Dieses Getreide kann auch bei Hautproblemen, Magen-Darm-Erkrankungen eingesetzt werden, und zur Vorbeugung von Arteriosklerose und Diabetes mellitus Typ 2. Auf der Infoseite der Forschergruppe Klostermedizin ist nachzulesen: „Aus diesem Grund und weil die Gebiete der Dermatologie und der Ernährung bislang noch nicht durch die Arzneipflanzen des Jahres abgedeckt wurden, wählt der interdisziplinäre Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde am Institut für Geschichte der Medizin der Universität Würzburg den Saathafer zur Arzneipflanze des Jahres 2017.“ Die engagierte Heilpraktikerin Natascha von Ganski hat mehr zur therapeutischen Wirkung von Avena (klick!) geschrieben.

Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieZur Duftpflanze des Jahres 2017 wurde die ROSE von theSCENTEDdrop gekürt. Diese Initiative nominiert jedes Jahr eine Pflanze, heuer zum fünften Mal, die uns mit einem wichtigen ätherischen Öl (und Hydrolat und fettem Öl) versorgt. Es soll damit Bewusstsein für die Wirkung von Kräutern und Duftpflanzen auf die Gesundheit sowie auf das soziale und kulturelle Leben geschaffen werden. Dazu wird ein Duft-Wettbewerb ausgeschrieben:

WETTBEWERB: Es gilt die Besten der Besten zu finden und zu prämieren!
Die kreativsten, die geistreichsten, die geschmackvollsten Ideen in Form von eingereichten Projekten in den u.a. Kategorien zur Duftpflanze des Jahres
(2013: Thymian, 2014: Melisse, 2015: Salbei, 2016: Lavendel, 2017: Rose) werden jedes Jahr im Rahmen einer unvergesslichen und alle Sinne ansprechenden Abendgala mit dem Award „theSCENTEDdrop“ ausgezeichnet. Teilnehmen kann jede/r. Alle Wettbewerbsteilnehmer/innen werden auf dieser Website in der eingereichten Kategorie erfasst und bleiben auch über die Veranstaltung hinausgehend auf dieser Vernetzungsplattform zur weiteren Kontaktaufnahme veröffentlicht. Diese Plattform wächst von Jahr zu Jahr und soll somit die Basis für eine interdisziplinäre und überregionale Vernetzung von Menschen und Institutionen darstellen, die mit heimischen Kräutern bzw. Duftpflanzen arbeiten.

Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieDer Klatschmohn ist die Blume des Jahres 2017, gekürt von der Loki Schmidt Stiftung, diese möchte damit auf die Gefährdung und den Verlust von Ackerwildblumen aufmerksam machen und sich für die Förderung der bunten Vielfalt im Landbau einsetzen. Aus den roten Blütenblättern des Klatschmohns gewinnt man übrigens auch ein Mazerat, welches sehr schmerzlindernd, beispielsweise bei rheumatischen Erkrankungen, wirkt. Und es gibt das leider sehr schnell ranzig werdende leckere Mohnsamenöl.

Christine Lamontain hat mich noch auf den Baum des Jahres 2017 aufmerksam gemacht, die gemeine Fichte (Picea abies). Im Gegensatz zu den ätherischen Ölen der Kiefern und Tannen, enthalten  Fichtennadelöle einen deutlich höheren Anteil an entspannend wirksamem Bornylacetat, welches entkrampfend und entspannend wirkt. Fichtennadelbäder am Abend gehörten zur ersten „Aromatherapie“, die ich als Kind kannte, damals gab es kaum andere Badezusätze! Hier sind noch weitere Infos zum Fichtenbaum nachzulesen.

and the winner is…


gewinnerinnen_2016_tazeka_xsDas war vielleicht spannend! Welche Ölemischung und welcher Produktname spiegeln die Befindlichkeiten und die Wünsche von 167 TeilnehmerInnen der Verlosung von drei kostbaren Bio-Roll-ons des kleinen aber feinen Öleanbieters aus Florida namens Tazeka?

Das mit großem Abstand beliebteste Thema zeichnete sich ganz zu Beginn der Ausschreibung ab und ist lustigerweise auch das Produkt, das ich mir selbst ausgesucht habe: ‚Gedankengeplapper‚ (Nonstop Thoughts). Es ist wohl ein Zeichen unserer Zeit, dass unsere Gedanken oft im Kreis wandern, uns geradezu belästigen, viel mehr Abschalt-Zeit benötigen würden, um sich nicht so in den Vordergrund zu drängen. Wir müssen lernen, uns unsere Ruheinseln frei zu schaufeln. Teilnehmerin Michaela hat  dieses Phänomen poetisch verpackt:

Plapperplapper Gedankengeplapper. Der Kopf bleibt nicht still, zuviel was durchrast.
Eine Rast mit Gedankengeplapper wäre schön.

Optimismus‚ (Optimism) und ‚Balance‚ (Balance) wurden auch häufig gewählt und diese Tendenz verstärkte sich nach den Tagen des Terror-Anschlages in Berlin. Passend dazu kam ‚Zuversicht/Vertrauen‚ (Confidence) mit nur einem Punkt Abstand auf Platz 3. Hier die beliebtesten Themen und Ölemischungen:

  • Gedankengeplapper (33 Stimmen)
  • Optimismus (16 Stimmen)
  • Balance (16 Stimmen)
  • Zuversicht (15 Stimmen)
  • Weise Frau (12 Stimmen, dazu 13 Stimmen als Zweitstimme)
  • Spannungs-Löser (11 Stimmen)
  • Aphrodite (11 Stimmen)
  • Schlank-Lösung (11 Stimmen)

Alle anderen Themen bekamen jeweils fünf oder weniger Stimmen. Soweit ich es gesehen habe, machten nur zwei Männer mit, allerdings kann ich es den diversen Fantasienamen der Teilnehmenden nicht entnehmen, ob doch noch der eine oder andere männliche „Wähler“ dabei war. Dieses Verhältnis von weiblich zu männlich spiegelt auch ganz grob die Anzahl der Teilnehmenden an Kursen und auch an „niedergelassenen Praxen“ von Aromafachleuten wider.

tazeka_essential_oils_from_aboveBei dieser erfreulich hohen Teilnahmequote konnte ich nicht mehr, wie an meinen früheren Verlosungen, Zettelchen schreiben, falten und mischen. So hat heute früh um 10:02 Uhr ein Zufallsgenerator (www.zufallsgenerator.net) die Arbeit der Glücksfee übernommen, und drei Zahlen zwischen 1 und 167 gewählt. Er hat die Zahl einer Person ausgesucht, die sich nur auf Facebook eingetragen hatte, wo ich jedoch ausdrücklich mehrmals darauf hinwies, dass die Teilnahme nur beim Eintrag auf dem Blog-Beitrag der Verlosung gültig ist, da ich sonst bei mehreren Facebook-Seiten, Instagram und Google+ ins Schleudern käme. Ich hatte die Namen und deren Duftwahl dennoch auf die Liste geschrieben, da mich die Statistik der beliebtesten Düfte interessiert. So durfte Herr Zufallsgenerator-Glücksfee noch eine vierte Zahl nennen. Die drei gültigen Gewinnerinnen sind (Trommelschlag!):

  • Hermine
  • Berti
  • Betty

Herzlichen Glückwunsch! Ich denke, Ihr erkennt eure (echten oder Fantasie-)Namen, schreibt mir bitte Eure Post-Adresse, damit ich die kostbaren Kästchen verschicken kann (neroli ät eircom punkt net). Ich werde sie mit auf meine Reise nach Deutschland zum Hydrolate-Seminar bei Vivere Sabrina Herber am 29.1. nehmen müssen, da die irische Post keine Flüssigkeiten transportiert und ich möchte nicht riskieren, dass dies bei einer eventuellen Durchleuchtung zu einem Konfiszieren der feinen Roll-ons kommt. Also bitte ich noch um ein wenig Geduld!

Ich werde in den nächsten Tagen eine Duft-Mischung für durch Gedankengeplapper geplagte Menschen hier aufschreiben (es ist ein deutlicher Anteil an Cardamom [Elettaria cardamomum] enthalten) und auch eine wunderschöne Blüte von den Australischen Busch-Blüten-Essenzen nennen, die ergänzend für dieses Thema gut geeignet ist.

Ich bedanke mich bei allen Teilnehmenden und ganz besonders bei der lieben Zena von Tazeka, die mir nur ein paar Proben schicken wollte und sich dann die Verlosung zum 8-jährigen Blogjubiläum mit mir ausdachte. Ich bin so begeistert, dass internationale Vernetzungen mit lieben KollegInnen aus aller Welt so etwas Schönes möglich machen und dass sogar (einige) meine(r) LeserInnen daran teilhaben können. Wer nicht gewonnen hat, kann noch bei der 20%-Rabatt-Festtage-Aktion (klick!) bestellen (ab $ 31,60 = € 29,93). Es gibt auch ganz herzige 2-ml Roll-ons zum Kennenlernen, einer kostet $ 11,60 (€ 10,99). Wer so gerne auf Instagram unterwegs ist wie ich, erfreut sich sicher an den ästhetischen Fotos von Tazeka (klick!), über Facebook-LikerInnen (klick!) freut sich Zena ganz bestimmt auch. Thank you so much, my dear friend Zena, for this inspiring aromatic adventure! Long live our transatlantic friendship!

© Abbildungen der Roll-ons: Tazeka; die Dollarpreise beziehen sich auf den 7.1.2017

aromapflege bei zahnschmerzen


Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieWenn das neue Jahr mit einer Beerdigung und mit einer Backenzahn-Entfernung anfängt, kann es nur besser werden! Darum teile ich heute eine Rezeptur, die wirklich hervorragend und vorbeugend gegen blau-lila-grün-gelbe Bäckchen nach so einem blutigen Gemetzel wirkt, man mische:

  • 10 ml Johanniskrautöl
  • 1 Tropfen Immortelleöl (Helichrysum italicum)
  • 1 Tropfen Lorbeeöl (Laurus nobilis)
  • 1 Tropfen Pfefferöl (Piper nigrum) oder
  • 1 Tropfen Palo Santo-Öl (Bursera graveolens) 0der
  • 1 Tropfen Manukaöl (Leptospermum scoparium)

Am besten den Ölmix leicht warm halten (Fläschchen in Hosentasche) und mehrfach täglich sanft von außen auf die Wange in der betroffenen Gegend auftragen. Diese Mischung hilft, die Schmerzen zu lindern, sie hilft Stauungen im verletzten Gewebe zu reduzieren und verhindert (ganz oder fast) die Hämatombildung. Zur verbesserten Wundheilung können Zinktabletten als Nahrungsergänzung eingenommen werden.

Sollte es mit der Blutstillung hapern, kann ein Schlückchen Cistrosenhydrolat in den Mundraum gegeben werden, dieses lässt man circa 5 Minuten dort ohne stark zu spülen, nur leicht hin und her bewegen, es schmeckt jedoch sehr gewöhnungsbedürftig. Oder einen halben Tropfen Cistrosenöl auf eine kleine gefaltete Kompresse geben, diese an die Wunde legen und circa 20 Minuten sanft „zubeißen“. Wer sehr zu Hämatomen neigt, kann die betroffene Wange bereits vor dem Eingriff ein paar Male mit Immortellehydrolat benetzen und dieses jedes Mal vor dem vorsichtigen Ein“reiben“ der Ölmischung aufsprühen.

Wer starke Schmerzen nach dem Eingriff hat, kann sich Eiswürfel aus Rosenhydrolat und auch aus Immortellehydrolat machen (1:1 mischen geht auch), und diese, in ein Tüchlein oder kleines Gäsetehandtuch eingehüllt, auf die schmerzende Wange legen. Die vom Zahnarzt empfohlene Salzwasser“spülung“ (nur so wenig hochwertiges Salz in ein Glas lauwarmes Wasser geben, dass es nach Tränen schmeckt) reicherte ich mit einigen Spritzern der antiseptisch wirksamen Hydrolate aus Bohnenkraut und Zimtrinde an, da ich die Einnahme eines Antibiotikums ablehnte. Diese „Spülung“ (eher eine Schwenkung, denn man darf den die Wunde versiegelnden Blutpfropf nicht kaputt spülen) schmeckte so richtig lecker, erinnerte an Moussaka!

Bis auf Palo Santo können diese erwähnten Produkte bei Feeling, Farfalla, Primavera, Jophiel und Wadi bestellt werden. Bei Neumond gibt es ein vergleichbares fertig gemischtes Öl, jede dieser Firmen hat Anti-Prellungsmischungen mit Immortelle. Das weihrauch-ähnliche Palo Santo-Öl gibt es bei Maienfelser (bei Interesse die gefetteten Firmennamen einfach anklicken, ich kenne und schätze die Gründer/innen und Geschäftsführer/innen jeder dieser zuverlässigen Firmen persönlich und seit langer Zeit).

PS. Dieser Beitrag hat einer Zahnärztin gefallen, ich „kannte“ sie bereits seit Langem, da sie Co-Autorin einer meiner Lieblingsstudien ist, in der es um Reduzierung von Zahnarztangst mit Orangen- und Lavendelöl geht: Frau Dr. Gabriele Marwinski. Sie schreibt auch eine Blog-Website. Zur Studie von 2005, die ich im Aromapflege Handbuch von Evelyn Deutsch vorstelle ‚Ambient odors of orange and lavender reduce anxiety and improve mood in a dental office‘, sie wurde in Wien durchgeführt, geht es hier.

schärfemolekül bremst wachstum von brustkrebszellen


RUB;  RiechforschungEinige Tage vor Weihnachten veröffentlichte ein Team um den sicher vielen meiner LeserInnen bekannten Professor Hanns Hatt der Ruhr-Universität Bochum folgende spannende Pressemeldung:

„Der Geschmacksstoff Capsaicin macht Peperoni scharf. Ein feuriges Geschmackserlebnis ist aber längst nicht die einzige Wirkung, die er auf den Körper haben kann. Capsaicin, ein Inhaltsstoff von scharfen Substanzen wie Peperoni oder Pfeffer, hemmt das Wachstum von Brustkrebszellen. Das berichtet ein Team um den Bochumer Duftforscher Prof. Dr. Dr. Dr. habil. Hanns Hatt und Dr. Lea Weber nach Experimenten an kultivierten Zellen. In der Zeitschrift „Breast Cancer – Targets and Therapy“ stellen die Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum ihre Ergebnisse vor, gemeinsam mit Kollegen der Augusta-Kliniken Bochum, des Herz-Jesu-Krankenhauses Dernbach sowie dem Kölner Zentrum für Genomik.

Die Versuche erfolgten mit der Zelllinie SUM149PT, die ein Modellsystem für eine besonders aggressive Brustkrebsform ist, den Triple-negative-Typ. Für diese Krebsart ist die Chemotherapie derzeit die einzige mögliche Behandlung.

Besonders häufiger Rezeptor

In den kultivierten Zellen fand das Team eine Reihe klassischer Riechrezeptoren. Besonders häufig vertreten war aber vor allem ein Rezeptor, der sonst im fünften Hirnnerv, dem Nervus trigeminus, vorkommt. Er gehört zu den sogenannten Transient-Receptor-Potential-Kanälen und trägt den Namen TRPV1. Neben dem Schärfemolekül Capsaicin aktiviert auch Helional – ein Duft nach frischer Meeresbrise – diesen Rezeptor.

In Kooperation mit Privatdozentin Dr. Gabriele Bonatz vom Brustzentrum der Augusta-Kliniken Bochum bestätigte Hatts Team die Existenz von TRPV1 in Tumorzellen in neun verschiedenen Burstkrebsproben.

Krebszellen sterben ab

Die Forscher aktivierten den TRPV1-Rezeptor in Zellkultur mit Capsaicin oder Helional, indem sie die Stoffe für mehrere Stunden oder Tage zu der Kultur hinzugaben. Dadurch vermehrten sich die Krebszellen langsamer. Außerdem starben durch die Behandlung verstärkt Tumorzellen ab. Die überlebenden Zellen waren zudem nicht mehr in der Lage, sich so schnell zu bewegen wie zuvor; das lässt darauf schließen, dass sie im Körper schlechter Metastasen bilden könnten.

„Wenn wir den TRPV1-Rezeptor gezielt durch Medikamente anschalten könnten, könnte sich ein neuer Ansatz für die Behandlung dieser Krebsform ergeben“, sagt Hanns Hatt. Eine Aufnahme über die Nahrung oder durch Einatmen reicht dazu nicht aus.

Wirksam in Mäusen

Die Chemikalie Arvanil – chemisch ähnlich zum Schärfemolekül Capsaicin – hatte sich in früheren Studien anderer Gruppen bereits als wirksam gegen Hirntumoren bei Mäusen erwiesen; sie reduzierte das Tumorwachstum in den Tieren. Aufgrund zu starker Nebenwirkungen ist diese Substanz aber nicht für Menschen zugelassen. Neben Capsaicin und Helional aktivieren auch die körpereigenen Endovanilloide den TRPV1-Rezeptor.“

Die komplette Veröffentlichung: Lea V. Weber, Klaudia Al-Refae, Gerhard Wölk, Gabriele Bonatz, Janine Altmüller, Christian Becker, Günter Gisselmann, Hanns Hatt: Expression and functionality of TRPV1 in breast cancer cells, in: Breast Cancer – Targets and Therapy, 2016. © des Fotos: Ruhr-Universität Bochum

PS. Es kann noch zwei Tage an der Verlosung der drei kostbaren Roll-on’s der Firma Tazeka mitgemacht werden, zum Teilnehmen kann der ansprechendste Name der Roll-on’s  als Kommentar zum Verlosungstext (klick!) aufgeschrieben werden.

rosenhydrolat lindert angst bei hämodialyse


Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieAngst ist ein steter Begleiter bei schweren Krankheiten, Angst befindet sich meistens im Gepäck, wenn jemand ins Krankenhaus „einziehen“ muss und erst recht, wenn jemand aufgrund eines Notfalles eingeliefert werden muss. Die Angst ist manchmal fast riechbar (Angstschweiß), dazu kommen Gerüche, die nach Operation, Desinfektion, Medikamenten, Ausscheidungen, Verkeimung und gar Verwesung riechen.

In einem der Ur-Heimatländer der Rosendestillation Iran untersuchte man bei Patienten mit Nierenversagen im Endstadium, wie sich Rosenhydrolat auf deren Ängste auswirkt. In einer randomisierten Arbeit wurden 46 Hämodialyse-PatientInnen in zwei Gruppen aufgeteilt: In der einen Gruppe wurde vier Wochen lang Rosenhydrolat eingeatmet, in der Kontrollgruppe wurde nichts in diese Richtung unternommen. Vor dem Experiment, nach zwei Wochen und nach vier Wochen wurde das Ausmaß der Angstsymptome anhand einer international anerkannten standardisierten Skala protokolliert (Spielberger Angstskala).

In der „Rosengruppe“ leitete man die PatientInnen an, drei Tropfen eines auf 25% verdünntes Rosenhydrolat auf ein sauberes und saugfähiges Baumwolltaschentuch zu geben. Dieser Duft sollte vier Wochen lang vor dem Schlafengehen 15 bis 20 Minuten eingeatmet werden und auch jeweils 15 bis 20 Minuten vor jeder Dialyse-Sitzung.

rose_phenylethanol_beschrDie regelmäßige Inhalation von Rosenwasser führte zu einer signifikanten Reduktion (P < 0.001) sowohl der „Angst als Zustand“ (in diesem Moment > STATE) als auch der „Angst als Eigenschaft“ (im Allgemeinen > TRAIT) im Vergleich zur Kontrollgruppe. Die Wissenschaftler schlussfolgern daraus, dass Rosenhydrolat den emotionalen und spirituellen Zustand von Patienten während der Hämodialyse verbessern kann.

Diese Wirkung hat sicherlich nicht nur einen psychologisch-placebomäßigen, sondern auch einen rationalen Hintergrund, denn gutes Rosenhydrolat enthält einen nicht unerheblichen Anteil an stimmungsaufhellendem Phenylethanol (Phenylethylalkohol). Synthetisches „Rosenwasser“, das oft in Apotheken erhältlich ist, hat vermutlich nicht diese deutliche Wirkung. Diese Studie, die im September 2016 veröffentlicht wurde, kann hier (klick!) kostenlos herunter geladen werden.

PS. Es kann noch einige Tage an der Verlosung der drei kostbaren Roll-on’s der Firma Tazeka mitgemacht werden, zum Teilnehmen kann der ansprechendste Name der Roll-on’s  als Kommentar zum Verlosungstext (klick!) aufgeschrieben werden.

zum tod von klaus dürbeck


duerbeck_todesanzeigeEliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieMit grosser Betroffenheit sah ich heute auf der Seite von Fairwild, dass Klaus Dürbeck aus Raubling bei Rosenheim vor wenigen Tagen gestorben ist. Am 13. November hatte er noch seinen Vortrag beim Kongress von Forum Essenzia gehalten. Er war den „alten Hasen“ der Aromatherapie-Szene bekannt als ehemaliger Vorsitzender des Vereines. Er wurde nur 60 Jahre alt, und war einer der Jüngsten der ersten Generation der deutschsprachigen „Naturdüfte-Gemeinde“.
Klaus war auch einer der Gründer der Fairwild-Zertifizierung von Naturprodukten. Mit diesem strengen Siegel sind auch manche ätherische Öle zertifiziert. Seine vielen Reisen kreuz und quer von Land zu Land brachten ihn zu unzähligen Anbaugebieten von Ätherisch-Öl-Pflanzen.

Die Bestattung fand am 22.Dezember 2016 statt, ihm erwiesen circa 200 Menschen die letzte Ehre. Ein ausführlicher Nachruf ist auf der Homepage von Forum Essenzia nachzulesen.

verlosung von duftenden luxus-roll-on’s


tazeka_essential_oilsAuf geht’s zur versprochenen Verlosung von drei kostbaren Glas-Roll-ons von der kleinen us-amerikanischen Ätherische-Öle-Firma Tazeka. Als ich Zena Karim vor der Botanica2016-Konferenz im September in Brighton traf, waren wir uns sofort sympathisch. Sie ist die Inhaberin dieser kleinen Duftmanufaktur, die in Florida zu Hause ist. Ich erzählte ihr in späteren Mails, dass ich seit Jahren aromatische Blog-Informationen weiter gebe, und anlässlich meines 8-Jahre-Blog-Jubiläums im November 2016 gerne die von ihr angebotenen Test-Produkte unter meinen Leserinnen verlose. Sie war sofort damit einverstanden.

Und so kam zwei Wochen später ein Paket voll mit etlichen ihrer schicken und so optimistisch aussehenden duften Helfer, die für die unterschiedlichsten Lebenslagen konzipiert und gemischt wurden. Nur mit Bio-Jojobaöl und ätherischen Ölen entweder aus Bio-Anbau oder von ungesprayten Pflanzen aus Wildwuchs, von kleinen ProduzentInnen destilliert, die von Zena unterstützt werden. Wer an der Verlosung von drei Mischungen jeweils im Wert von circa 40 Dollar teilnehmen möchte, schreibt bitte bis zum 31.12.2016 (24 Uhr GMT) ins Kommentarefeld (die Sprechblase rechts oben neben der Überschrift dieses Artikels), welche Mischung am verlockendsten klingt oder welcher Mix zu eurer momentanen Lebenssituation passen könnte:

  • tazeka_essential_oils_rainbowLeicht atmen (Eucalyptus radiata, Balsamtanne, Speiklavendel)
  • Gedanken-Geplapper (Grapefruit, Cardamom, Römische Kamille)
  • Zuversicht (Rosmarin, Thymian Ct. Linalool, Waldkiefer)
  • Optimismus (Muskatellersalbei, Orange, Jasmin)
  • Spannungs-Löser (Rosengeranie, Orange, Vetiver)
  • Konzentration (Rosmarin, Lorbeer, Grapefruit)
  • Kopfweh-Helfer (Minze, Ho-Blätter, Speiklavendel)
  • Friedlich Schlummern (Bergamotte, Lavendel, Sandelholz)
  • Meditationsguru (Weihrauch und Sandelholz)
  • Motivation (Balsamtanne, Limette, Schwarzfichte)
  • Aphrodite (Sinnlichkeit durch Jasmin, Rose, Cardamom)
  • Ares (Sinnlichkeit durch Ylang Ylang und Ingwer)
  • Balance/Ausgleich (Neroli, Lavendel, Narde)
  • Reise-Begleiter (Ingwer, Cardamom, Koriandersamen)
  • Schlank-Lösung (Grapefruit, Vanille, Atlaszeder)
  • PMS-Rettung (Prämenstruelles Syndrom, Rosengeranie, Römische Kamille, Zypresse)
  • Weise Frau (Rose, Rosengeranie, Petit Grain)

Aus dieser Auswahl werde ich drei Duftmischungen verlosen. Alle KommentatorInnen hüpfen am 2. Januar in die „Lostrommel“. Wer mag, kann Zenas Facebook-Seite liken, ansonsten gibt es genaue Infos zu den jeweiligen enthaltenen Ölen sowie Bestellmöglichkeiten auf Zenas Website Tazeka, dieser Tage sogar im Sonderangebot. [© der vier Fotos: Tazeka]

vernebler und öle-geschenke


Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieEs ist noch genügend Zeit, wunderbar persönlich gestaltete kleine Geschenke herzustellen, solche die die Gesundheit unterstützen und unsere schöne Welt einigermaßen verschonen (statt Plastikmüllberge aus Fernost zu vergrößern). Beispielsweise ist eine praktische Schüttel-Lotion buchstäblich im Handumdrehen gemacht. Einfach eine sehr saubere Flasche zur Hälfte mit einem Hydrolat oder einer Kombination aus mehreren Hydrolaten füllen, evtl einen Schluck Ethanol (Branntwein) hinzufügen, um die Haltbarkeit zu erhöhen. Im linken Beispiel ist es 1:1 Rosenhydrolat mit Immortellehydrolat (gegen Falten! mit einem kleinen Anteil eines ganz milden Waschtensids [zum Abschminken]), im rechten Beispiel, das ich von Evelyn Deutsch geschenkt bekam, ist es Rosenhydrolat. Für unreine Haut, die zu Akne neigt, könnte Teebaumhydrolat enthalten sein, zum „Aufplustern“ von müder Haut oder bei kleinen Blutungen nach der Rasur könnte etwas Cistrosenhydrolat, für entzündliche Haut Kamillenhydrolat enthalten sein. Die zweite Hälfte wird mit einem guten Bio-Öl aufgefüllt, links habe ich Aprikosenkernöl verwendet (meistens nehme ich Traubenkernöl), Evelyn hat ein sehr feines Olivenöl verwendet. Dann gibt man wenige Tropfen ätherisches Öl hinzu. Bei einer Abschmink-Lotion möglichst wenig, unter 1%, bei einer Körperlotion bis zu 2% (die Prozente-Tabelle zum kostenlosen Runterladen befindet sich hier auf meiner Website).

Ich benutze meine aktuelle Schüttellotion zum Abschminken, darum habe ich nur einige wenige Bio-Vanille-Tropfen verwendet. In Evelyns Lotion ist jeweils ein Tropfen Sandelholz, Orange und Rosengeranie enthalten, beide Varianten sind mit einem Hauch Sanddornfruchtfleischöl angereichert und gefärbt. Vor Anwendung wird kurz kräftig geschüttelt, je nach Öl entstehen lustige Muster und das Auseinandergehen der zwei Phasen geht unterschiedlich schnell. Das empfindliche Hydrolat wird durch diesen zeitweiligen „Luftabschluss“ (weil das Öl immer oben schwimmt) ein klein wenig stabilisiert. Allerdings müsste für eine bessere Haltbarkeit die Flasche lichtgeschützt sein, aber dann sieht man das schöne Schauspiel nicht: Also nur kleine Mengen herstellen und innerhalb von zwei Monaten verbrauchen.

nagelolxsIdeen und Rezepte gibt es auch im aktuellen Newsletter von Feeling (klick!). Wer französisch lesen und bestellen kann, wird im verlockenden Shop von Aroma-Zone (klick!) fündig, eine riesige Fundgrube mit Rezepten und Rohstoffen. Neuerdings gibt es dort sogar eine giftfreie, zu 85% natürliche Basisflüssigkeit, um im Handumdrehen Nagellacke ohne die sechs üblicherweise verwendeten Giftstoffe herzustellen. Die Pigmente und das praktische Fläschchen mit Pinsel erhält man freilich auch dort. Das Fläschchen ist auch wundervoll, um ein feines Nagelöl herzustellen, das dauert keine 2 Minuten:

  • je zur Hälfte Mandelöl und Jojobaöl
  • 1 Tropfen Vetiveröl
  • 2 Tropfen Zitronenöl

Täglich auf die Fingernägel und die Nagelhäutchen auftragen, idealerweise nach einigen Minuten mit einer feuchtigkeitshaltigen Handcreme eincremen. Auch im deutschsprachigen Raum gibt es zahlreiche gut sortierte Bestellmöglichkeiten für Rohstoffe und Zubehör, beispielsweise für Zäpfchen-Formen (und noch ganz viel mehr) bei Brennessel in München, bei Aromapflege in Wien und Tirol (beispielsweise die oben abgebildete 30 ml-Klarglasflasche, Labor-Utensilien, hygienische Alutuben für selbst gemachte Salben, Duftstäbchen für die schadstoff-freie Raumbeduftung etc). Inspirationen für schöne Duft-Verpackungen und selbst gemachte Raumdüfte findet man im Büchlein von Aromapraktikerin Waltraud Reischer und Miriam Dornemann Wohlfühlen mit Raumdüften (klick!) (leider wohl vergriffen und nur noch teils preiswerte Rest-Exemplare vorhanden).

pranarom_vernebler_glas1Duft-Vernebler (Diffuseur) haben die zwei Vorteile, dass sie nicht mit offenem Feuer betrieben werden, also keine Brandgefahr bei Kindern, Tieren und desorientierten Menschen darstellen. Zudem werden die hitzeempfindlichen ätherischen Öle nicht erhitzt, sondern nur in Form von winzigen Partikelchen vernebelt, so dass eine bessere Qualität verteilt wird und im Falle von Erkältungen besser in die Atemwege eindringen kann. Es gibt zahlreiche Modelle, unter anderem von Primavera (klick!) oder Soehnle (klick!). Eine Luxusvariante ohne Plastik, stattdessen aus Glas und Holz, mit Entspannungsmusik und Fernbedienung gibt es von der bekannten belgischen Firma Pranarom (klick!), dieses Modell kostet jedoch „etwas“ mehr als die 30-50-Euro-Modelle, nämlich gut 200 Euro. Auch Farfalla (klick!) bietet einen Vernebler mit Bambusholz an (circa 65 €).

Menschen mit Hautproblemen freuen sich möglicherweise über ein kleines Set aus drei oder vier hochgesunden fetten Bio-Ölen, wie frisch gepresstes leckeres Leinöl (garantiert nicht bitter!), aromatisches Walnussöl, schmackhaftes und hautberuhigendes Kokosfett sowie  schmerzlinderndes Johanniskrautöl (dieses wird äußerlich angewendet, die anderen nährend den Haut-Stoffwechsel durch den kurmäßigen Verzehr). Der Allergiker freut sich vielleicht über Schwarzkümmelöl, die Neurodermitikerin über Nachtkerzenöl, Hobbyköche können sicherlich ein mit echtem Zitronenaroma oder mit Trüffeln aromatisiertes Öl gut gebrauchen. Erhältlich beispielsweise bei Ölmühle Solling (klick!) oder bei Bruno Zimmer (klick!). Bei Maienfelser (klick!) gibt es die unglaublichste Auswahl an fetten Ölen, beispielsweise aus den Kernchen der Erdbeere, Himbeerkernchen, Apfelkernen, Zucchini-Samen, Brokkolisamen (natürliches „Silikon“ für Haarspitzenfluids), aus Zitronenkernen, das wundervoll nach Amaretto duftende Pflaumenkernöl, sogar ein fettes Öl aus Anisfrüchten oder Petersiliensamen kann man ausprobieren (Vorsicht, Suchtgefahr!!! 😉 alle Öle sind freilich nicht nur kulinarisch interessant, sondern auch perfekt für oben beschriebene Schüttel-Lotionen)!
aromapflegecom-aromakoffer-small-fuer-24-aetherische-oele-fuer-aromapflege-und-aromatherapieEin praktisches Holzköfferchen wird sicherlich Sammler von ätherischen Ölen begeistern, erhältlich für unter 30 Euro bei Evelyn Deutsch (klick!) Ein besonderes Geschenk ist auch eine Kupfer-Destille mit dem in Deutschland legalen Fassungsvermögen von 0,5 Liter, beispielsweise von Copper Garden (klick!). Damit kann man zwar keine nennenswerte Menge an ätherischem Öl gewinnen, jedoch wunderbar und besser haltbare Hydrolate (als solche aus Glas-oder Edelstahldestillen).

kupferdestille_unicobres_halbliterDas Buch von Kai Möller (klick!) dazu und los kann’s gehen! Im Winter werden aromatische Früchte der Doldenblütengewächse destilliert: Anis, Fenchel, Kümmel, Koriandersamen. Dazu Tannen-, Fichten- und Douglasienzweige sowie Pfeffer, Piment, Zimststangen und Gewürznelken. Damit kann man üben, bis frische Heilkräuter sprießen und Rosen blühen. Kai Möller und sein Team setzen sich dafür ein, dass man in Deutschland vielleicht irgendwann etwas größere Mengen an Pflanzenmaterial ohne große Zollformalitäten destillieren darf, in Österreich und in der Schweiz ist dies möglich.

Statt penetrante Synthetikdüfte ist es sinnvoller, Stäbchen-Raumbeduftungs-Systeme mit die Gesundheit unterstützenden Naturdüften zu kaufen. Neumond kann dabei helfen, beispielsweise mit dem einem Geschenk-Set ‚Winter und Weihnacht‘ (klick!) und mit wundervollen Raumsprays, teilweise nur aus einem Duft, beispielsweise Zitrone oder Orange (Monika Volkmann hat mehrfach auf ihrer vielseitigen Blog-Seite darüber berichtet).

Wer jemanden mit ätherischen Ölen, welche ganz offiziell als Lebensmittel zertifiziert sind, glücklich machen möchte, hat bei Vegaroma (klick!) die Qual der Wahl (gut 20 Bio-Öle und Mischungen sind erhältlich), ein feines Spar-Set mit den sieben Bestsellern ist dort auch erhältlich. Die passenden Kochbücher sind Duftküche von Pionierin Maria Kettenring (klick!) und Aroma-Küche (klick!) von Sabine Hönig und Ursula Kutschera.

PS. Es sind noch gut 7 Tage bis zum Ablaufen des Frühbucher-Rabatts für die Duft-Wochen bei mir in der subtropisch anmutenden Natur Südwest-Irlands. Sie sind teilweise schon gut belegt, doch es gibt noch freie Plätze. Und es gibt auch einen Gutschein zu erwerben, so dass ein Zuschuss oder eine ganze Duft-Woche verschenkt werden kann, Infos hier (klick!)

Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapiePPS: Ich lüfte die Glasglocke zur Verlosung schon mal ein wenig. Aus dem Sortiment von Tazeka, einer kleinen sympathischen in Florida (USA) basierten Firma, die für ihre ästhetischen Roll-ons aus Glas entweder nur Bioöle oder von kleinen Farmprojekten stammende Öle aus gänzlich unbehandelten Pflanzen verwendet, werde ich drei Kostbarkeiten im Wert von je knapp 40 Dollar anlässlich meines 8-jährigen Blog-Jubiläums verlosen. An dieser Stelle schon mal Danke an all die treuen LeserInnen! Schaut in den nächsten Tagen wieder hier rein (oder abonniert oben in der rechten Spalte, so dass jeder neue Artikel bei euch als E-Mail ankommt)!

dufte öle-etuis für ätherische öle


aromapouch_oshadhiNachdem mein letzter Text bei einigen LeserInnen Enttäuschung (wenn nicht gar Schlimmeres, sorry) ausgelöst hat, weil nur ein Teil meiner Leserschaft die gläsernen Inhalierstifte kaufen kann, habe ich für heute international zu bestellende Weihnachtsaufmerksamkeiten gefunden. Diese nützlichen Transport- und Aufbewahrungsetuis sind in drei Größen (6, 10 und 30 Fläschchen) bei Oshadhi (klick!) erhältlich, wo auch das zweitgrößte Sortiment an Hydrolaten (nicht nur) für den deutschsprachigen Raum erhältlich ist.

filz-oeleetui_apothekeSchön finde ich auch die Filzetuis von Ebos (klick!), sie sind in mehreren Größen erhältlich. Für ätherische Öle verwendet man nicht die einfachen Röhrchen (schon gar nicht aus Kunsstoff), sondern Braunglas-Rollrandgläser (klick!), sie halten dicht und die Deckelchen werde nicht von ätherischen Ölen angegriffen.

oele_holzbox_bambus_huilesetsensEtwas größer ist diese schlichte Box aus Bambus (klick!) – eine praktische ökologische und tierfreundliche Lösung.

duft_schluesselanhaengerDer schnelle Duft für unterwegs strömt aus dem Lebensbaum (klick!), in dem abwechselnd elf bunte beduftbare Filzscheiben gelegt werden können. (Ähnlich gemacht ist das hübsche vergoldete Duft-Armband von Primavera, diese limitierte Auflage war jedoch rasend schnell vergriffen.)

Wenn wir schon mal an kleinen Aufmerksamkeiten sind: Wie immer im Dezember kann man das wundervolle Rosenhydrolat von Professor Wabner (klick!) zum Aktionspreis in verschiedenen Größen bestellen (26 € statt 44 € für einen Liter). Dazu lohnt es sich sicherlich, auch das traumhafte Grapefruit extra, ein neutrales Badeöl zum Selber-Beduften und den praktischen Immortellestift für Unterwegs (bei Stürzen, Prellungen, sonstigen stumpfen Verletzungen) zu reduzierten Preisen mit zu bestellen.

tazeka_oils

PS Nächste Woche gibts Kostbarkeiten von meiner Aroma-Freundin Zena aus Florida zu gewinnen: drei Roll-ons von Tazeka Aromatherapy.