yuzu-öl bei emotionalen achterbahnen vor der menstruation


Eliane Zimmermann AiDA Schule für Aromatherapie

Yuzu-Bäumchen in Kyoto

„Man kann sie schnell mit einer gewöhnlichen Zitrone verwechseln, die sich eine Mandarinenschale um die Schultern gelegt hat.“ schreib Arne Anker im Zeit Magazin. Die Rede ist von Yuzu, einer zitronenähnlichen Frucht aus Japan, die im deutschsprachigen Raum noch nicht wirklich bekannt ist. Vielleicht liegt der Grund sowohl am hohen Preis als auch am wenig attraktiven Aussehen: „diese japanische Frucht sieht aus, als hätte eine Zitrone zu lange in einer Pfütze gelegen. Und aufgrund ihres schrumpeligen, beuligen Aussehens traut man ihr nicht so viel zu.“ wird sie von Arne Anker weiter beschrieben. Das ätherische Öl aus der Schale ist im deutschsprachigen Raum nur bei ausgewählten Naturduft-Spezialisten erhältlich.

In ihrer Heimat Japan erfreut sich diese Frucht großer Beliebtheit, dort sah ich sie in einem Garten in Kyoto. Als ich meine Übersetzerin fragte, um welche Zitrusfrucht es sich handele, übersetzte sie einen ausführlichen Redeschwall der Besitzerin des Gartens, ich erinnere mich nur noch, dass die Frucht für die Dame so normal wie für uns Äpfel im Garten sind, und dass sie sehr fein für allerlei Speisen sei.

An der Kyoto University  untersuchte man in einer einfach verblindeten randomisierten Crossover-Studie an 17 jungen Frauen mit subjektiv empfundenen prämenstruellen Symptomen die Wirkung des Yuzu-Öles. Bereits im April 2016 wurde eine ganz ähnliche Studie (klick!) desselben Autorenteams veröffentlicht, die kostenlos herunter geladen werden kann.

Für die vor zwei Tagen veröffentlichte Arbeit wurden die Frauen, die in ihren zwanziger Jahren sind, an zwei Gelegenheiten während der Lutealphase ihres Zyklus untersucht (2. Zyklushälfe). Sie inhalierten entweder Zitronen- oder Lavendelöl (als Kontrolle) für jeweils 10 Minuten. Es wurde ihre Herzfrequenzvariabilität (HFV) gemessen, dazu wurde ihre Stimmung nach einer internationalen Skala (POMS = Profile of Mood States) protokolliert.

Unser Organismus besitzt die Fähigkeit, die Frequenz des Herzrhythmus zu verändern und an diverse Situationen anzupassen. Auch wenn unser Körper sich im Ruhezustand befindet, kann der zeitliche Abstand zwischen zwei Herzschlägen sich verringern oder vergrößern. Unter Dauer-Stress leidet diese Anpassungsfähigkeit. Sie gilt u.a. als Indikator für die emotionale Balance.

Die 10-Minuten-Inhalation des Yuzu-Duftes reduzierte signifikant die Herzschlagrate, und zusammen mit den Messungen der Herzfrequenzvariabilität leitet man von diesen Ergebnissen die Aktivität des parasympatischen Nervensystems ab, welches in Richtung Entspannung schaltete. Zusätzlich verbesserten sich auf drei negativen Skalen die emotionalen Werte signifikant: „Anspannung – Angst“, Ärger – Feindseligkeit“ und „Müdigkeit“, alles übliche innere Achterbahnen bei PMS.  Die Autoren stellen fest: „Die prämenstruellen psychoneurophysiologischen Effekte von Yuzuduft unterscheiden sich nicht von den Effekten von Lavendel.“

Eliane Zimmermann AiDA Schule für Aromatherapie

Privatgarten in Kyoto mit Yuzu-Bäumchen

Matsumoto T, Kimura T, Hayashi T. Does Japanese Citrus Fruit Yuzu (Citrus junos Sieb. ex Tanaka) Fragrance Have Lavender-Like Therapeutic Effects That Alleviate Premenstrual Emotional Symptoms? A Single-Blind Randomized Crossover Study. J Altern Complement Med. 2017 May 8.

Ich bin übrigens bei Maienfelser Naturkosmetik fündig geworden, 3 ml Yuzu-Öl kosten € 16,50. Bei Oshadhi finde ich einen etwas abweichenden wissenschaftlichen Namen (Citrus medicus junos) und die Bezeichnung, die für die klassische Citrus medica verwendet wird: Yuzu (Cedrat), 5 ml kosten € 15,90.

ätherische öle bei vermindertem speichelfluss wegen karzinombehandlung


Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieIn einer kleinen randomisierten, kontrollierten Studie bei Patienten die an differenzierten Schilddrüsenkarzinomen litten, konnte gezeigt werden, dass die Inhalation mit einer Mischung aus Zitronenschalenöl (destilliert) und Ingweröl den gestörten Speichelfluss anregen konnte. Somit konnte sich die Ernährungssituation der Patienten verbessern.

Es handelte sich um 71 japanische PatientInnen, die Probleme mit dem Speichelfluss nach der der Entfernung der Schilddrüse und der danach üblicherweise folgenden Radiojodtherapie (RJT/RIT) hatten. Diese unangenehme bis sehr schmerzhafte Folge der Behandlung tritt bei 11 bis 67 Prozent der erkrankten und behandelten Menschen auf (Sialadenitis).

Die zufällig ausgewählten PatientInnen wurden zwischen Juni 2014 und März 2016 rekrutiert und dann in zwei Gruppen eingeteilt (35 bzw 36 Personen;25 Frauen, 10 Männer). Statistisch gesehen erkranken mehr Frauen als Männer an diesen Tumoren der Schilddrüse (in drei von vier Fällen erwischt es Frauen), die jedoch insgesamt sehr gute Heilungschancen haben. Allerdings erwartete man für 2016 Neudiagnosen bei 64.300 Menschen allein in den USA (warum schreiben die japanischen Forscher nicht über Erkrankungen in ihrem Land, in dem Teile aufgrund des Nuklearunglücks von Fukushima radioaktiv verseucht sind?…).

Die aktive Gruppe (Alter: 35-78 Jahre) inhalierte das Ätherisch-Öl-Gemisch 14 Tage lang für 10 Minuten jeweils vor den Mahlzeiten. Die Kontrollgruppe inhalierte Wasser (Alter 30-86 Jahre;30 Frauen, 6 Männer). Die Aktivität und Effektivität der Ohrspeicheldrüsen und der Unterkieferspeicheldrüsen wurde vor und nach den Interventionen ermittelt, diese verbesserte sich bei der „Duftgruppe“ signifikant (𝑃 < 0,05). Die Autoren dieses Experiments, was nicht sehr befriedigend beschrieben ist (man erfährt nicht, ob jeweils mit 1 ml Zitronenöl und 0,5 ml Ingweröl oder nur einem Teil davon inhaliert wurde), diskutieren am Ende ihrer Arbeit, dass auch Pfefferöl die gewünschten Ergebnisse liefern könnte.

Dennoch meine ich, erhalten wir durch diese kleineStudie eine nützliche Anregung, welche die bereits durchgeführte Anwendung von Zitronensaft zur Anregung des Speichelflusses, ergänzen könnte. Die Arbeit: Nakayama M, Okizaki A, Takahashi K. A Randomized Controlled Trial for the Effectiveness of Aromatherapy in Decreasing Salivary Gland Damage following Radioactive Iodine Therapy for Differentiated Thyroid Cancer. Biomed Res Int. 2016;2016:9509810 ; sie kann hier (klick) kostenlos runter geladen werden.

PS. Heute sind 1500 Abonnenten dieser Informations-Seite erreicht, und noch ein ‚like‘ fehlt zur Zahl 4500 auf meiner Aromatherapie-Facebook-Seite. Vielen Dank für die vielen treuen LeserInnen und ein ganz besonderer Dank geht an die Personen, die auch ab und zu kommentieren und meine Arbeit mit Tipps, Adressen und Erfahrungen ergänzen (dann stehe ich nicht so alleine da!).

schlafqualität bei pflegenden in schichtarbeit


Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyIch spreche und verstehe zwar zum Glück etliche Sprachen, aber mit meinen Koreanisch-Kenntnissen hapert es doch ziemlich 🙂 Ich habe eine viel versprechende Studie von Ende 2016 genau in dieser Sprache vorliegen, doch kann ich nur die englischsprachige Zusammenfassung (Abstract) lesen. Vielleicht können sich Pflegende daraus dennoch eine kleine Inspiration holen.

Es ging in dieser kleinen Arbeit mit  60 gesunden TeilnehmerInnen darum, ob das Einatmen von ätherischen Ölen die Schlafqualität von Krankenpflegenden, die in Schichtarbeit arbeiten, verbessern kann. Die Hälfte der TeilnehmerInnen atmeten 3 Minuten vor dem Schlafengehen einen Duft ein, circa 10 cm von ihrer Nase entfernt. Dann wurden sie gebeten zu Bett zu gehen und einen Aromastone (auch ‚Thermo-Duftstein‘ * mit Duft) circa 30 cm von ihrem Kopf laufen zu lassen. Das sind aus Keramik oder Porzellan angefertigte Gefäße oder steinartige, kugelige kleine Geräte, die leicht erwärmt werden (durch Strom) und völlig ohne Geräusche arbeiten. Leider werden in der englischen Zusammenfassung nicht die Öle genannt, es handelt sich jedoch vermutlich um Lavendelöl, da es sowohl bei den Suchkriterien aufgelistet ist als auch bei den Quellen genannt wird. Im Text war noch die römische Kamille und die Bitterorange zu finden, danke für’s aufmerksame „Lesen“, liebe Frauke!

Viermal wurde die Qualität des Schlafes der TeilnehmerInnen erfasst: vor der Studie, sowie an den Tagen 1, 2 und 3 während der Studie, gemessen nach anerkannten international bekannten Skalen (Perceived QOS und Verran & Synder-Halpern [VSH]), die Anzahl der Wachwerde-Vorkommnisse wurde mit einem nicht-invasivem Gerät gezählt (Aktigraph).

Vor dem Experiment waren keine signifikanten Unterschiede zwischen der „Duftgruppe“ und der Kontrollgruppe feststellbar, nach dem dritten Tag des Experimentes war eine signifikante Verbesserung der Qualität des Schlafes bei TeilnehmerInnen der „Duftgruppe“ zu verzeichnen (VSH: F=6.39, p =.002). Das Autorenteam schließt daraus, dass das Einatmen von ätherischen Ölen den Schlaf von schichtarbeitenden Menschen im Pflegebereich verbessern kann. [Kim W, Hur MH. Inhalation Effects of Aroma Essential Oil on Quality of Sleep for Shift Nurses after Night Work. J Korean Acad Nurs. 2016 Dec;46(6):769-779]

Thermo-Duftsteine gibt es von folgenden Anbietern für zwischen 22 und 50 Euro, einfach anklicken!

Feeling

Farfalla

Neumond

Taoasis

FRAGE: Ist unter meinen LeserInnen jemand, der/die koreanisch lesen und verstehen kann, so dass wir etwas über die verwendeten Öle erfahren können? Der volle Text dieser Studie kann hier nachgelesen werden, eben auf koreanisch!

schärfemolekül bremst wachstum von brustkrebszellen


RUB;  RiechforschungEinige Tage vor Weihnachten veröffentlichte ein Team um den sicher vielen meiner LeserInnen bekannten Professor Hanns Hatt der Ruhr-Universität Bochum folgende spannende Pressemeldung:

„Der Geschmacksstoff Capsaicin macht Peperoni scharf. Ein feuriges Geschmackserlebnis ist aber längst nicht die einzige Wirkung, die er auf den Körper haben kann. Capsaicin, ein Inhaltsstoff von scharfen Substanzen wie Peperoni oder Pfeffer, hemmt das Wachstum von Brustkrebszellen. Das berichtet ein Team um den Bochumer Duftforscher Prof. Dr. Dr. Dr. habil. Hanns Hatt und Dr. Lea Weber nach Experimenten an kultivierten Zellen. In der Zeitschrift „Breast Cancer – Targets and Therapy“ stellen die Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum ihre Ergebnisse vor, gemeinsam mit Kollegen der Augusta-Kliniken Bochum, des Herz-Jesu-Krankenhauses Dernbach sowie dem Kölner Zentrum für Genomik.

Die Versuche erfolgten mit der Zelllinie SUM149PT, die ein Modellsystem für eine besonders aggressive Brustkrebsform ist, den Triple-negative-Typ. Für diese Krebsart ist die Chemotherapie derzeit die einzige mögliche Behandlung.

Besonders häufiger Rezeptor

In den kultivierten Zellen fand das Team eine Reihe klassischer Riechrezeptoren. Besonders häufig vertreten war aber vor allem ein Rezeptor, der sonst im fünften Hirnnerv, dem Nervus trigeminus, vorkommt. Er gehört zu den sogenannten Transient-Receptor-Potential-Kanälen und trägt den Namen TRPV1. Neben dem Schärfemolekül Capsaicin aktiviert auch Helional – ein Duft nach frischer Meeresbrise – diesen Rezeptor.

In Kooperation mit Privatdozentin Dr. Gabriele Bonatz vom Brustzentrum der Augusta-Kliniken Bochum bestätigte Hatts Team die Existenz von TRPV1 in Tumorzellen in neun verschiedenen Burstkrebsproben.

Krebszellen sterben ab

Die Forscher aktivierten den TRPV1-Rezeptor in Zellkultur mit Capsaicin oder Helional, indem sie die Stoffe für mehrere Stunden oder Tage zu der Kultur hinzugaben. Dadurch vermehrten sich die Krebszellen langsamer. Außerdem starben durch die Behandlung verstärkt Tumorzellen ab. Die überlebenden Zellen waren zudem nicht mehr in der Lage, sich so schnell zu bewegen wie zuvor; das lässt darauf schließen, dass sie im Körper schlechter Metastasen bilden könnten.

„Wenn wir den TRPV1-Rezeptor gezielt durch Medikamente anschalten könnten, könnte sich ein neuer Ansatz für die Behandlung dieser Krebsform ergeben“, sagt Hanns Hatt. Eine Aufnahme über die Nahrung oder durch Einatmen reicht dazu nicht aus.

Wirksam in Mäusen

Die Chemikalie Arvanil – chemisch ähnlich zum Schärfemolekül Capsaicin – hatte sich in früheren Studien anderer Gruppen bereits als wirksam gegen Hirntumoren bei Mäusen erwiesen; sie reduzierte das Tumorwachstum in den Tieren. Aufgrund zu starker Nebenwirkungen ist diese Substanz aber nicht für Menschen zugelassen. Neben Capsaicin und Helional aktivieren auch die körpereigenen Endovanilloide den TRPV1-Rezeptor.“

Die komplette Veröffentlichung: Lea V. Weber, Klaudia Al-Refae, Gerhard Wölk, Gabriele Bonatz, Janine Altmüller, Christian Becker, Günter Gisselmann, Hanns Hatt: Expression and functionality of TRPV1 in breast cancer cells, in: Breast Cancer – Targets and Therapy, 2016. © des Fotos: Ruhr-Universität Bochum

PS. Es kann noch zwei Tage an der Verlosung der drei kostbaren Roll-on’s der Firma Tazeka mitgemacht werden, zum Teilnehmen kann der ansprechendste Name der Roll-on’s  als Kommentar zum Verlosungstext (klick!) aufgeschrieben werden.

zum tod von klaus dürbeck


duerbeck_todesanzeigeEliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieMit grosser Betroffenheit sah ich heute auf der Seite von Fairwild, dass Klaus Dürbeck aus Raubling bei Rosenheim vor wenigen Tagen gestorben ist. Am 13. November hatte er noch seinen Vortrag beim Kongress von Forum Essenzia gehalten. Er war den „alten Hasen“ der Aromatherapie-Szene bekannt als ehemaliger Vorsitzender des Vereines. Er wurde nur 60 Jahre alt, und war einer der Jüngsten der ersten Generation der deutschsprachigen „Naturdüfte-Gemeinde“.
Klaus war auch einer der Gründer der Fairwild-Zertifizierung von Naturprodukten. Mit diesem strengen Siegel sind auch manche ätherische Öle zertifiziert. Seine vielen Reisen kreuz und quer von Land zu Land brachten ihn zu unzähligen Anbaugebieten von Ätherisch-Öl-Pflanzen.

Die Bestattung fand am 22.Dezember 2016 statt, ihm erwiesen circa 200 Menschen die letzte Ehre. Ein ausführlicher Nachruf ist auf der Homepage von Forum Essenzia nachzulesen.

wenn ätherische öle standardisiert werden


bergamot_fruits_vienna_xsKürzlich fragte mich jemand, ob Bergamotteöl, das frei von den vermeintlich gefährlichen Furocumarinen ist (FCF), noch genau so gut sei wie das naturbelassene Bergamotteöl. Viele ätherische Öle werden verändert, entweder um gesetzlichen Vorschriften zu genügen oder weil die dem Produzenten nicht gut genug sind (im Duft oder in den Wirkungen). Eukalyptusöl beispielsweise wird gerne so „eingestellt“, dass der Gehalt an Eukalyptol (=1 ,8-Cineol) möglichst hoch ist, also 80 Prozent und mehr, wenn die Natur das nicht so hinbekommt, wird nachgeholfen.

Diverse Minzeöle, vor allem Ackerminzeöl (Mentha arvensis), sollen möglichst viel Menthol enthalten, also wird nachgeholfen.

Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieYsop- und Salbeiöl gibt es bei guten Firmen mit niedrigem Thujon-Gehalt, doch es kann auch einfach nachgeholfen werden, so dass dieser vermeintlich „böse“ Stoff entfällt oder zumindest reduziert wird. Thujon kann bei falscher Anwendung neurotoxisch wirken, bei korrekter Verdünnung und nur äußerlich aufgetragen jedoch neurotonisch, also konzentrationsanregend, thujonhaltige Öl können auch prima zur Wundheilung eingesetzt werden und helfen enorm bei Inhalationen, wenn das HNO-System verschleimt ist.

Bei Rosenölen wird seit Anfang der 2000er Jahre entweder auf Rosen-Sorten zurück gegriffen, die kaum Methyleugenol enthalten, oder man muss als Mensch das Öl manipulieren, damit die Höchstwerte dieses fein duftenden entspannend wirksamen Moleküls nicht überschritten werden. Denn bei damit überfütterten Nagetieren entwickelten sich nach Monaten der Fehlernährung damit Leberprobleme bis hin zu Leberkrebs.

Bergamotte_im_SupermarktZitrusöle dürfen so gut wie keine Furocumarine enthalten, wenn sie in Kosmetika verarbeitet werden oder als Kosmetika deklariert werden, weil sie als krebsauslösend gelten, und zumindest Pigmentflecken bilden, wenn die entsprechenden ätherischen Öle über 1%ig in der Sonne oder im Solarium auf der Haut angewendet werden. Auch Angelikawurzel- und Kreuzkümmelöl sowie einige andere Öle enthalten Furocumarine.

Ich habe zur Gedankenanregung folgende Fragen zurück gestellt: Wenn ein Inhaltsstoff starke Wirkungen hat und trotzdem (oder gerade deswegen) entfernt wird, wie soll das Öl dann noch dieselben Wirkungen haben, also die Wirkungen, die in guten Büchern nachzulesen sind? Furocumarine wirken laut einigen Studien antitumoral, sie wirken stimmungsaufhellend zumindest in dem Sinn, dass sie die Wirkung einiger Monoterpen-Ester wie Linalylacetat verstärken. Dieser kommt in Bergamotteöl und auch in Lavendel, Bergamotteminze sowie in vielen anderen fein duftenden ätherischen Ölen reichlich vor. Vermutlich wirken Furocumarine leicht antidepressiv, weil sie die „Lichtausbeute“ verstärken, das ist wichtig bei Winterdepressionen (jedoch im Sommer eher nicht so relevant). Furocumarine wirken auch haltbarkeitsfördernd auf die sowieso sehr empfindlichen Zitrusöle.

So, hat ein „amputiertes“ Bergamotteöl dann noch dieselbe Wirkung? Hochwichtige Inhaltsstoffe, auch wenn sie nur zu ein Prozent und weniger in einem Öl vorkommen, zu entfernen, kann über wichtige Wirkungen des betreffenden ätherischen Öles entscheiden. Vor allem über die psychischen Wirkungen. Das ist ein bisschen so, als würde man Ihnen ein Auge weg schneiden, es macht ja nur weniger als 1% Ihrer Körpermasse aus, doch Ihr Aussehen und auch diverse Ihrer Fähigkeiten würden sich erheblich verändern, auch wenn Sie nach gewisser Gewöhnung sicher gut damit leben könnten.

Es ist also sehr kurzsichtig und zeugt von einer sehr einseitigen Betrachtung der Natur, wenn man einem „wohl gestalteten“ Naturprodukt ein Kleinigkeit weg nimmt und dann davon ausgeht, dass es weiterhin seine wohltuenden bis heilenden Eigenschaften ausüben kann. Der Duft  von „amputiertem“ Bergamotteöl (FCF) bleibt übrigens recht gut und unterscheidet sich nicht stark vom naturbelassenen gleichnamigen Öl.

PS ich Durch die neuere Gesetzgebung, die besagt, dass so gut wie keine Furocumarine mehr in Kosmetika enthalten sein dürfen, ist es ausgeschlossen, dass gute Produkte für die Haut noch Furocumarine in nennenswerten Mengen enthalten.

bei asthma: bronchienerweiternde wirkung durch riechstoffe


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Immer mehr wird von Wissenschaftlern erkannt, dass nicht nur die Riechrezeptoren, die unserer Nase zugeordnet sind, auf Riechinformationen regieren können, sondern dass auch andere menschliche Gewebe diese Fähigkeit besitzen (Haut, Blut, Leber, Herz, Prostata und Spermien).

Vor einigen Tagen hat die in dieser Forschungsrichtung bahnweisende Ruhr-Universität Bochum wieder ein spannendes Untersuchungsfeld auf einer Pressemeldung bekannt gegeben: Die Forscher rund um Professor Dr. Dr. Dr. Hanns Hatt entdeckten, wie manche Riechstoffe die Bronchien erweitern können und bei somit bei Asthma gut tun. Andere Riechstoffe wiederum bewirken genau das Gegenteil und könnten im praktischen Leben die Schuldigen daran sein, dass manche Menschen auf penetrante synthetische Weichspül-Gerüche, Waschmittel, Kosmetika und Parfüms mit Atemnot reagieren. Möglicherweise wird es sogar einmal eine Bestätigung der Vermutung von vielen Heilpraktikern geben, dass (künstliche) Aromastoffe in Fertignahrungsmitteln, zu asthmatischen Reaktionen führen können. Hier ein Auszug aus der Pressemeldung vom 8. August 2016:

>> Riechrezeptoren in den Bronchien entdeckt
Die Muskelzellen der Bronchien nehmen Düfte wahr, zum Beispiel einen speziellen nach Bananen und Aprikosen. Das könnte eine gute Nachricht für Asthmatiker sein.
In den Muskelzellen der menschlichen Bronchien haben Forscher zwei Typen von Riechrezeptoren entdeckt. Aktivieren die passenden Düfte diese Rezeptoren, erweitern oder verengen sich die Bronchien – ein potenzieller Ansatz für die Asthmatherapie.

Zu diesem Ergebnis kam ein Team um Prof. Dr. Dr. Dr. habil Hanns Hatt und Dr. Benjamin Kalbe vom Bochumer Lehrstuhl für Zellphysiologie. Gemeinsam mit Kollegen verschiedener Kliniken in Bochum, Köln und Herne berichten die Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum in der Zeitschrift „Frontiers in Physiology“.

Bananen-Aprikosen-Duft erweitert Bronchien
Die neu auf den Muskelzellen entdeckten Rezeptoren tragen die Bezeichnungen OR2AG1 und OR1D2. Die Forscher identifizierten auch die zu den Riechrezeptoren passenden Düfte sowie die Signalwege, die diese in der Zelle auslösen.

Amylbutyrat, ein fruchtiger Duft mit Bananen- und Aprikosennoten, aktiviert den Rezeptor OR2AG1. Bindet der Riechstoff, entspannt und erweitert das die Bronchien. Der Effekt war im Experiment so stark, dass er die Wirkung von Histamin aufheben konnte. Diesen Stoff schüttet der Körper bei allergischem Asthma aus, wodurch sich die Bronchien verengen.

Ansatz für die Asthmatherapie
„Amylbutyrat könnte bei Asthma helfen, die Luftzufuhr zu verbessern“, folgert Hanns Hatt. „Vermutlich kann es nicht nur den Effekten von Histamin entgegenwirken, sondern ebenso denen von anderen Allergenen, die das Atmen behindern.“ Auch für die Behandlung anderer Krankheiten, etwa der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung, könne der Rezeptor interessant sein.

Die Forscher zeigten außerdem, dass Amylbutyrat in den Muskelzellen die gleichen Signalwege in Gang setzt wie in den Riechzellen der Nase.

Zweiter Rezeptor mit gegenteiligem Effekt
Der zweite Rezeptor OR1D2 ist empfänglich für Düfte mit blumigen, öligen Noten, etwa Lilial oder Bourgeonal. Bindet der Riechstoff an den Rezeptor, passiert das Gegenteil wie beim Rezeptor OR2AG1: Die Bronchialmuskeln kontrahieren. Außerdem werden in den Zellen entzündungsfördernde Stoffe freigesetzt.

Für die Studie untersuchten die Forscher menschliche Zellkulturen, die das Team um Privatdozent Dr. Jürgen Knobloch vom Bochumer Universitätsklinikum Bergmannsheil zur Verfügung stellte. Dabei handelte es sich um glatte Muskulatur, die im Gegensatz zur quergestreiften Muskulatur nicht der willentlichen Kontrolle unterliegt. << 

Die komplette (englischsprachige) wissenschaftliche Arbeit kann hier runtergeladen werden.

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Römische Kamille, Chamaemelum nobile

Bei den ätherischen Ölen sticht in Sachen Bronchien-Erweiterung das eher noch unbekannte, fruchtig duftende Öl der Khella (Zahnstocherkraut, Ammi visnaga) besonders hervor und siehe da, es enthält fast 30% natürliche Butyrate, also Ester der Buttersäure. Das als stark entkrampfend wirksame ätherische Öl der römischen Kamille kann sogar noch mit einem höheren Anteil an diesen Buttersäure-Verbindungen aufwarten (gut 50 Prozent). Myrtenöle, Immortelle, Lavendel und Palmarosa enthalten kleine Mengen davon. Erfahrungsgemäß genügen kleine Anteile dieser Verbindungen, um ein ätherisches Öl entkrampfend wirken zu lassen.

Das seltene ätherische Öl aus den Samen der Khella (des Bischofkrauts) können die Schweizer bei Florentia bestellen, alle anderen bekommen es bei Maienfelser Naturkosmetik.

pfefferminzöl wirkt schmerzlindernd bei reizdarm: natur trifft auf technik


Eliane Zimmermann Schule für AromatherapieIn der aktuellen Ausgabe vom ‚International Journal of Clinical Aromatherapy‘ (Juni 2016, klick!), dessen Schwerpunkt-Themen sich mit Magen-Darm-Themen in der Aromatherapie befassen, las ich ein interessantes Interview mit dem us-amerikanischen Wissenschaftler Dr. Brooks D. Cash, der eine neuartige galenische Form von Pfefferminzöl in einer vier Wochen langen randomisierten Doppelblind-Studie untersucht hat. Es ging um 72 PatientInnen mit Schmerz-Symptomen, die dem Reizdarm-Syndrom zugeordnet wurden. Ausgeschlossen wurden Menschen mit entzündlichen oder immun-assoziierten Symptomen und solche die an Obstipation (Stuhlverstopfung) litten.

Dreifach verkapseltes und langsam im Dünndarm freigesetztes Pfefferminzöl konnte eine durchschnittliche 40%-ige Verminderung der Symptome erreichen (Verringerung durch Placebo 24,3%, p = 0.0246). Die Wirkung wird dem Haupt-Inhaltsstoff von Pfefferminzöl l-Menthol (Levomenthol) zugesprochen, dieser wirkt als Kalziumantagonist auf die glatte (unwillkürliche) Muskulatur, also krampfmindernd.

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Die Homepage von IBgard® mit einer Abbildung der Kapseln

Das in den USA erhältliche Produkt IBgard® wird als „medizinisches Nahrungsprodukt“ klassifiziert (registered medical food product), das unter Überwachung durch einen Arzt eingenommen werden sollte, auch wenn es frei verkäuflich ist. Es gilt als besser verträglich als die in Europa oft erhältlichen einfachen dünndarmlöslichen Kapseln mit Pfefferminzöl, die Aufstoßen verursachen können und zu Magenirritationen auslösen können. Infos zum Produkt IBgard® können auf der Website des Herstellers nachgelesen werden. Dr. Cash betont, dass auch Nahrungsumstellungen vorgenommen werden müssen, beispielsweise eine zeitlang die Aufnahme von Kohlenhydraten stark zu reduzieren oder diese ganz zu meiden.

Die kostenlos erhältliche Studie von Dr. Cash und seinem Team kann hier herunter geladen werden. In Deutschland können  Carmenthin-Kapseln (klick!) eingenommen werden, wenn der Bauch besonders drückt, sie enthalten Kümmelöl in Kombination mit Pfefferminzeöl. Wer mehr über das Thema Reizdarm lesen möchte, kann hier (klick!) mehr in meinem früheren Artikel darüber erfahren.

ätherische öle zur linderung von beschwerden bei älteren menschen


Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieGenau dieses Thema treibt mich derzeit um: Ich bin vergangene Woche vielfach zwischen zwei Senioren-Pflegeheimen hin und her gependelt. Wechselduschen der Gefühle, schöne Augenblicke, furchtbare Anblicke, heftige Gerüche, krächzende Klänge, Leid und Vergnügen lagen stets ganz nah beieinander.

In einer schönen wissenschaftlichen Arbeit von 2014 wird geschildert, wie über achtzig Senioren zwischen 65 und 80 Jahren mit länger als drei Monate anhaltenden Schmerzen, die leider im hohen Alter fast unumgänglich sind, mittels Inhalation mit ätherischen Ölen behandelt wurden. 82 Menschen nahmen an der vierwöchigen Beobachtungsstudie teil, 44 Senioren (37 weiblich, 7 männlich) kamen in der Genuss von ätherischen Ölen und 38 TeilnehmerInnen (30 weiblich, 8 männlich) erhielten als Kontrollgruppe das gängige Protokoll, das in den jeweiligen Betreuungs-Einrichtungen in Hong Kong üblich war (Schmerzbekämpfung vorwiegend mit Paracetamol).

Sowohl die Schmerzstärke als auch die sonstigen Parameter wurden mit anerkannten Skalen erarbeitet. Jede(r) TeilnehmerIn erhielt zusätzlich zu den vier in ihren Betreuungsinstitutionen durchgeführten „aromatischen Sitzungen“ eine Sprühflasche, um in den eigenen vier Wänden die Duftanwendung weiter zu führen. Das Spray enthielt Lavendel- und Bergamotteöl in etwas Lavendelhydrolat verdünnt [2 : 1 : 2.5, durch die Aromatherapie-Fachperson so vorgeschlagen, mir selbst erscheint die Konzentration der Öle etwas hoch, doch der Text ist nicht genau genug, es kann sein, dass dieser Mix noch in einem anderen Medium wie Wasser verdünnt wurde].

Die Reduktion der Schmerzen war zwar nur leicht, doch die negative Stimmungslage verbesserte sich signifikant in der Interventionsgruppe (p < 0,05). Die Autoren schließen aus ihren Erkenntnissen, dass Aromatherapie ein effektives und sinnvolles Werkzeug ist, um Schmerzen, Depression, Ängste und Stresssymptome bei älteren Menschen, die in Institutionen untergebracht sind, ist. Die Studie ist hier, klick! nachzulesen. [Anmerkung: Schmerzen lassen sich erfahrungsgemäß besser reduzieren, wenn zusätzlich die schmerzenden Stellen mit schmerzlindernden ätherischen Ölen eingerieben werden, ich habe bereits öfters über entsprechende Öle geschrieben, beispielsweise hier, oder einfach hier auf dieser Seite rechts unten die Kategorie ‚Schmerzen‘ anklicken].

Für FrühplanerInnen kann ich heute bereits die Termine für 2017 bekannt geben, die Verteilung der Themen-Schwerpunkte mit meinen Co-DozentInnen mache ich allerdings erst in den nächsten Wochen (drei der Wochen sind sehr breit gefächert und perfekt für EinsteigerInnen und interessierte Hausapotheken-Selbstrührerinnen, zwei der Wochen werden sich mit speziellen Themen wie Schmerzen, Krebs, Demenz etc beschäftigen, in denen findet weniger Rühren statt, sondern mehr Unterricht an evidenzbasiertem Wissen, in beiden Arten von Duft-Erlebnis-Wochen finden jedoch immer mehrere Exkursionen sowie drei Unterrichtsmodule statt, Erleben und Entspannen gehören einfach dazu!).

Aromatherapie & Kräuterwandern Duft-Erlebnis-Wochen

in der subtropischen Natur Südwest-Irlands (Augentrost, Manukabäume, Erd-Kastanie, Teebaum, Osmanthus, Wilde Karotte, Duftrhododendren, leckerer Glöckchenlauch, Meertäubel, Harzeibe etc.

  • 06.05.-13.05.2017
  • 27.05.-03.06.2017
  • 17.06.-24.06.2017
  • 15.07.-22.07.2017
  • 12.08.-19.08.2017

Traumhafte Gärten im Südwesten Irlands und Naturparfüm herstellen (Broschüre hier)

  • 22.04.-29.04.2017
  • 13.05.-20.05.2017
  • 10.06.-17.06.2017
  • 01.07.-08.07.2017
  • 26.08.-02.09.2017

Deutschsprachig, allein oder mit Begleitpersonen (PartnerInnen, Kinder, Eltern). Möglichkeit zur Abholung vom Flughafen oder Busterminal Cork, Zweibettzimmer oder bei rechtzeitiger Anmeldung auch einige Einzel- sowie Familienzimmer (gegen Aufschlag), Vollpension im Preis eingeschlossen, vegetarisch ohne Aufschlag, vegane und besondere Ernährungswünsche gerne nach vorheriger Anmeldung.

Der Preis pro Woche inklusive 7 Übernachtungen, Vollpension, Duft-Rohstoffen/Gefässen, Eintritten, Busfahren zu den Exkursionen beträgt je nach Anmeldetermin und Saison zwischen 950 und 990 Euro. Bei rechtzeitiger Buchung gibt es Flugreisen für circa 100 Euro pro Richtung, Infos und Links befinden sich hier. Auch ein Geschenk-Gutschein für eine dieser Wochen kann bei uns erworben werden.

aromapflege bei schmerzen nach verbrennungen


Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieAus dem Land der Erzählungen der zauberhaften Sheherazadevon in ‚Tausendundeiner Nacht‘, also dem Iran, lesen wir regelmäßig schöne Erkenntnisse zur lindernden Wirkung von ätherischen Ölen bei Frauenleiden rund um die Monatsblutung und rund um Geburt und Stillzeit.

In einer aktuellen Arbeit aus der Universität Hamadan geht es um Schmerzlinderung bei und nach dem regelmäßig erforderlichen Verbandswechsel, wenn die PatientInnen an starkenVerbrennungen leiden. Die einfach verblindete, randomisierte klinische Studie erfolgte an 50 PatientInnen zwischen 18 und 65 Jahren mit Verbrennungen zweiten und dritten Grades. Sie atmeten an zweit Tagen jeweils für 20 Minuten entweder fünf Tropfen 40%-ig in Wasser verschütteltes ätherisches Rosenöl (Rosa damascena) ein oder – in der Placebogruppe – reines Wasser. Beide Substanzen wurden jeweils auf ein Gazestück gegeben, das 20 cm von der Nase entfernt an der Kleidung der TeilnehmerInnen befestigt wurde. Die Pflegeperson, die die Gazestücke anbrachte, trug eine Atemmaske und konnte somit nicht riechen, was sie verabreichte. Die Schmerzwerte der PatientInnen wurden eine halbe Stunde vor dem Verbandswechsel ermittelt und jeweils 15 und 30 Minuten nach der schmerzhaften Prozedur.

Es wurde ein signifikanter Unterschied vor und nach dem Verbandswechsel notiert (P < 0.001), auch wurde ein signifikanter Unterschied (P < 0.05) der Schmerzintensität vor und nach der aromatherapeutischen Anwendung registriert. Zudem wurde die Schmerzintensität bei der Placebogruppe und der „Duftgruppe“ verglichen und als signifikant errechnet (P < 0.05).

Die Autoren dieser Arbeit folgern, dass die ergänzend zur Schmerzmedikation erfolgende Inhalation von Damaszener-Rosenöl hilfreich sein könnte, um die Schmerzen beim Verbandswechsel nach Verbrennungen zu reduzieren. [Bikmoradi A, Harorani M, Roshanaei G, Moradkhani S, Falahinia GH: The effect of inhalation aromatherapy with damask rose (Rosa damascena) essence on the pain intensity after dressing in patients with burns: A clinical randomized trial. Iran J Nurs Midwifery Res. 2016 May-Jun;21(3):247-54]. Diese neue Studie kann kostenfrei hier (klick!) herunter geladen werden.