duftwochen preiswert erreichen


Relax_Gudrun_Carmen.jpgWer mit dem Gedanken spielen sollte, an einer der diesjährigen Duft-Erlebnis-Wochen inmitten von subtropischen Duftpflanzen teilzunehmen: Meine Lieblings-Airline Aer Lingus (klick!) bietet bei Buchung bis zum 18. Januar Preisvorteile an („bis zu 50% günstiger nach Irland“).

Einfach mal schauen, was vom nächsten Flughafen ein Flug nach Dublin kostet! Weiter geht es dann mit dem bequem zu erreichenden AirCoach (direkt nach der Kofferausgabe im Flughafen-Terminal) nach Cork (zweitgrößte Stadt Irlands), jede Stunde einmal, die Fahrt im Komfort-Bus mit Internetzugang und Toilette kostet je nach Buchungsmodalität 15 Euro pro Richtung und dauert 3 bis 3,5 Stunden. Von dort kann unser Abhol-Service in Anspruch genommen werden oder der öffentliche Bus (spätestens Abfahrt 18:30 Uhr). Eventuell macht auch ein Flug über Amsterdam Sinn, je nach Umsteige- und Ankunftszeit kann diese Zwei-Flüge-Kombination beispielsweise ab Wien oder Zürich auch gut funktionieren.

Ich habe in den fast 16 Jahren des „Pendelns“ zwischen Irland und dem Kontinent so positive Erlebnisse mit dieser Airline gehabt, dass ich den MitarbeiterInnen einen eigenen Abschnitt in unserem Buch 111 Gründe Irland zu lieben (für Infos klick!) gewidmet habe:

„6. GRUND von 111: Weil die Fluggesellschaft mit dem hellgrünen Kleeblatt eine besonders menschliche Airline ist

Ich fliege oft zwischen meiner Inselheimat und vielen unterschiedlichen Orten auf dem Kontinent hin und her. Manchmal geht es nicht anders, da muss ich mich in die Flugzeuge einer Fluggesellschaft zwängen, in deren Fliegern es bisweilen sehr ruppig zugeht und wo die Freundlichkeit des vermutlich unterbezahlten und gestressten Kabinenpersonals sehr einstudiert wirkt.

Anders bei der Airline mit dem hellgrünen Kleeblatt auf der Heckflosse. Schon am Schalter fühle ich mich willkommen (meistens, wenn nicht gerade der Flug wegen eines Sturmes am Vortag annulliert wird). Ob im Terminal oder in der Luft, fast alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind ehrlich und pausenlos bemüht, einem in jeder nur erdenklichen Situation zu helfen.

MAer_Lingus_Airbus_A319-100_(EI-EPT)_departs_London_Heathrow_Airport,_England,_on_2ndJuly2014_arpeine Liebe zu dieser Fluggesellschaft begann kurz nach unserem Umzug auf die Grüne Insel. Ich befand mich mit zwei kleinen Söhnen auf dem Rückweg vom Oma-Opa-Besuch in Deutschland. Der Jüngere schlief auf dem knapp zwei Stunden langen Spätflug ein und war durch nichts wach zu bekommen. Keine laute Ansage, keine Landungsgeräusche, auch kein Schütteln konnten ihn aus Morpheus’ Armen locken. So taumelte ich mit diversen Handgepäckstücken und einem verschlafenem, aber immerhin selbstständig gehenden zweiten Kind an der Hand, zum Ausgang des Fliegers. Obwohl den Kabinen-Mitarbeitern anzusehen war, dass sie ungeduldig und froh dem wohl verdienten Feierabend entgegen fieberten, bot mir ein Flugbegleiter an, das schlafende Kind zu übernehmen. Er begleitete uns zur Passkontrolle, wartete geduldig das Anspringen des ewig schweigenden Gepäckbandes ab und trug den selig schlummernden Buben bis in unser Auto, das dort einige Tage auf dem Langzeitparkplatz auf uns gewartet hatte. Soviel Menschenliebe war ich nicht gewohnt und so denke ich heute noch dankbar an diese enorme Geste zurück.

Ähnlich erging es unseren Gästen mit Kleinkind, die eine Woche bei uns verbracht hatten. Der von uns am Vorabend bestellte Taxifahrer hatte dummerweise verschlafen und brummelte nach Sturmklingeln, er hätte 4 Uhr nachmittags und nicht 4 Uhr morgens verstanden, fuhr dann aber doch noch vor. Nun versuchte er den der englischen Sprache nicht so wirklich kundigen Besuchern klar zu machen, dass er nicht genügend Benzin im Tank habe, um damit die knapp 80 Kilometer zum Flughafen zu schaffen. So sprang mein Mann ein und fuhr angesichts der fortgeschrittenen Zeit schier um sein Leben. Zum Glück befindet ich so früh am Morgen in Irland so gut wie niemand auf den Straßen.

Man kam hechelnd am Flughafenschalter an und erfuhr, dass die Abfertigung vor wenigen Minuten abgeschlossen worden sei. Doch da war dann dieser süße kleine Junge auf dem Arm seiner verzweifelten Mutter. Keiner hat gesehen, ob Tim seine klugen Äuglein hat aufblitzen lassen, doch die Mitarbeiterin der netten Airline besann sich blitzschnell eines Besseren und wies die Eltern an, möglichst schnell zum Abflug-Gate zu flitzen. Keine Frage, sie wurden noch mitgenommen.

Ein ähnliches Einsehen hatte man genau an jenem Schalter kürzlich mit einem Freund, der die per Handy mitgeteilte Abflug-Änderung nicht richtig interpretiert hatte. Dummerweise verwechselte er die Flugnummer und die Abflugszeit und verpasste deswegen den Flieger. Keine Frage, man bot ihm an, am nächsten Tag (zur richtigen Zeit) doch noch seine Reise antreten zu dürfen, ohne Aufschlag, ohne Bürokratie.

Auch ein erstaunlich kulantes Entgegenkommen erfuhr unser Aupair-Mädchen Mara. Im Jahrhundertwinter 2010 konnte kein Auto mehr unsere steile Straße hochfahren. Der eine Kilometer war über eine Woche nicht mehr zu überwinden. Nun hätte man ihr raten können, doch vorsichtig zu Fuß zur Hauptstraße zu gehen. Doch es fuhren auch keine Busse mehr (Räumdienst und Winterreifen sind in Irland nahezu unbekannt). Schon gar nicht nach Dublin, von wo ihre Weihnachtsreise nach Hause an den Bodensee hätte fortgeführt werden sollen.

Traurig saß Mara zu Hause, nicht nur weil sie die Feiertage ohne ihre große Familie verbringen musste, sondern auch, weil sie ein Großteil ihres Taschengeldes vernichtet wähnte. Nicht schlecht staunte sie einige Zeit später, als sie den Flugpreis ohne jeden Kampf erstattet bekam. Jede andere Firma hätte sich vermutlich auf den Standpunkt gestellt, dass sie erstens selbst dran schuld war, nicht den Weg nach Dublin irgendwie bewerkstelligt zu haben, zweitens wäre vermutlich „höhere Gewalt“ angeführt worden. Nicht so bei der Airline mit dem hellgrünen Kleeblatt.“

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Termine der Duftreisen 2016 mit Schwerpunkt Ätherische Öle

  • 14.05.-21.05. Aromatherapie und Wildkräuter für Sie
  • 28.05.-04.06. Aromapflege – sanfte und wirksame Begleitung bei Schmerzen und chronischen Erkrankungen, mit Heilpraktikerin Gisela Cordes, wir üben Griffe nach der Dorn-Breuss-Selacor-Methode (Schmerzen schnell und wirksam beheben)
  • 18.06.-25.06. Aromatherapie und Wildkräuter für Sie
  • 09.07.-16.07. Happy Düfte: Öle die dem Seelenleben gut tun, mit Osmologin Christine Lamontain
  • 13.08.-20.08. Aromatherapie und Wildkräuter für Sie

Naturparfüm komponieren & subtropische Traum-Gärten erkunden 

  • 16.04.-23.04.2016
  • 21.05.-28.05.2016
  • 11.06.-18.06.2016
  • 25.06.-02.07.2016

Kosten: Je nach Termin und Buchungsmodalität zwischen 990 und 1190 € für 6 Tage inkl. Übernachtung im Zweibettzimmer, Vollpension, Ölemischungen-Rohstoffe, Exkursionen, Eintritten und Bootsfahrt. Begleitpersonen willkommen (790 €, Kinder unter 5 J. kostenlos, bis 12 J. halber Preis, deutschsprachiger Babysitter kann gebucht werden). Die Duftwochen beginnen jeweils am Anreise-Samstag um 19 Uhr* mit einem gemeinsamen warmen Abendessen, der darauf folgende Samstag ist der Abreisetag.

Gutschein_AiDA2016_Muster_xsDie Details und Preise sind hier (klick!) nachzulesen, das Übersichts- und Anmeldeformular befindet sich hier (klick!), die beiden bebilderten Broschüren können in der rechten Spalte zum Runterladen angeklickt werden. (* bei Verspätung unseres Abhol-Services auch schon mal um 19:30 Uhr)

Wie wäre es mit einem Duftreisen-Gutschein zum Verschenken, beispielsweise zu einem „runden“ Geburtstag?

Foto Aer Lingus: Wikimedia Commons by Adrian Pingstone

mein neues halbes buch


www.wanderlust.deAls mein Mann letzten Spätherbst die Anfrage bekam, ein Buch namens „111 Gründe Irland zu lieben“ zu schreiben, hatte er zunächst dankend abgelehnt (er hatte bereits ein erfolgreiches Irlandbuch verfasst). Dann befragte er einen deutschen Kollegen in Dublin, ob dieser Interesse hätte. Hatte er nicht. Währenddessen rotierte mein Hirn. Ob wir das nicht irgendwie zwischendrin hin bekommen könnten? Jeder 55 Gründe. Und einer opfert sich für den letzten Grund.

Gründe hatten wir bereits mehr als genug gesammelt, nach über 15 Jahren auf der Grünen Insel kein Problem. Auch hatten wir bereits viel über das Leben im grünen Fast-Paradies aufgeschrieben. Meistens positiv wie auch gelegentlich negativ (insbesondere über die Giftigkeit, Umweltsauerei und Verantwortungslosigkeit von Zucht-Lachs-Essen hatten wir sogar sehr oft geschrieben 😦 ).

So kam ein Gedanke zum anderen, der Terminkalender  für das Frühjahr 2015 wurde konsultiert und dann beschlossen wir, einfach zuzusagen. Der Winter und der zeitige Frühling wurden dann mit dem Verfassen von vielen kleinen Geschichten über dieses schöne Land ziemlich kurzweilig. Vor zwei Wochen ist es erschienen. Unter anderem über die besonderen Gerüche Irlands habe ich geschrieben. Und darüber, warum hier Erdbeeren auf Bäumen wachsen und Birnen unter der Erde – zumindest bei mir und einem deutschen Kollegen, von dem ich die Ableger habe.

Auch warum hier in unserer Gegend so unglaublich schöne subtropische (Duft)Pflanzen wachsen (Manuka, Harzeiben, Skimmien, Japanische Sichertannen, Hinoki-Zypressen, sommerblühende Duft-Magnolien, Boronia etc). Über die liebenswerte Unpünktlichkeit der Iren, über die Nicht-Existenz der Wortes ‚Nein‘ in der irischen Sprache, über irische Designerinnen, über die leckeren Scones zum Nachmittagstee (freilich auch über den allgegenwärtigen „irischen“ Tee), über die extrem reine Luft, die vielen Regenbögen, die gesünderen Raumtemperaturen, über kostbares Trinkwasser aus eigenen Brunnen, über Schafe und Wollkleidung, über Linksfahren und witzige Verkehrsschilder. Klar, es mussten auch wunderbare irische SchauspielerInnen (Pierce Brosnan, Colin Farrell, Liam Neeson), MusikerInnen (Enya, U2/Bono, The Cranberries) und Literaten (James Joyce, Oscar Wilde, Cecilia Ahern) beschrieben werden. Und ganz vieles mehr. Der(gemeinsam verfasste Grund befasst sich übrigens mit dem intelligentesten Hund der Welt (durch Studien belegt), dem Border Collie, der auf der Grünen Insel fast eine Institution ist. Zu Beginn der Manuskriptarbeiten hatten wir keinen (mehr), zum Abgabetermin plagte uns ein  hyperaktives Border-Collie-Welpenmädchen 😉 .

Dieses Land hat meine Liebe zu den Pflanzen und zur Natur stark gefördert und mein Wissen darüber enorm erweitert. Das Erkunden der ganz besonderen „Pflanzen“ Algen, Moose und Flechten wäre auf dem Kontinent so nicht möglich, ein Leben ohne Meer vor der Hautür ist inzwischen undenkbar. Die Freude über diese besondere Natur teile ich nun seit über zehn Jahren mit zahlreichen ähnlich gesinnten Gästen, mal „einfach so“ im besonderen Gästehaus, oder bei Wanderwochen, auf Gartenexkursionen und bei Aromatherapie-Kursen. Wer sich mal in unserer Gegend umschauen möchte: Derzeit wird die WDR-Sendung ‚Wunderschön‘, auf der mein Mann „unser Irland“ vorstellt, öfters in den deutschen dritten Programmen wiederholt, sie kann online im WDR angeschaut werden (klick! ich stand übrigens bei den Dreharbeiten Mitte Juni 2013 oft im Hintergrund, bin aber nicht zu sehen).

Unser neues Buch ist in jeder Buchhandlung und bei Amazon (klick!) für 9,99 € erhältlich. Eine Liebeserklärung an das schönste Land der Welt, teilweise auch eine Verbeugung vor dieser wundervollen Wahl-Heimat.

glücklich mit duftpflanzen und pflanzendüften


Ardnagashel_GunneraEin Bericht von Réjeanne Zbinden, die als Gewinnerin bei der Verlosung anlässlich des 20-Jahre-Jubiläums von AiDA, meiner Schule für Aromatherapie, vergangene Woche an der Duft-Erlebnis-Woche am Meer in Südwest-Irland teilgenommen hat.

„Glücklich durch Düfte“, so lautet der Titel einer der vier Duftwochen, die Eliane dieses Jahr angeboten hat. Und für mich trifft er voll und ganz zu. Als Ende letzten Jahres auf ihrem Blog ein Wettbewerb gestartet wurde, bei dem es die erste dieser Wochen zu gewinnen gab, habe ich ohne grosse Hoffnung den Kommentar mit der Anzahl meiner ätherischen Öle und meinem Lieblingsöl abgesetzt – seit ich denken kann, habe ich an Wettbewerben teilgenommen, aber nie gewonnen.

Anscheinend hat mein Glück auf genau diesen Wettbewerb gewartet. Nicht nur wurde mein Name gezogen, sondern ich konnte sogar für eine andere als die ausgeschriebene Woche nach Irland reisen. Denn in meiner Sorglosigkeit habe ich die Ausschreibung nicht genau genug gelesen und darum nicht festgestellt, dass die ausgeschriebene Woche eigentlich gar nicht in meinen Terminkalender passte. Danke Eliane für den Wettbewerb und Deine Flexibilität.

Die Vorfreude war gross, Flug, Unterkunft in Dublin, Bus nach Cork und zurück rasch und bald gebucht. Und am Freitag, 12. Juli ging es dann endlich los: da die Flugzeiten ab Zürich etwas ungünstig liegen, war ein halber Tag in Dublin auch noch Teil meiner Irlandreise.

DublinBei bereits sehr sommerlichen Temperaturen (es sollte die ganze Woche so bleiben – das uns „angedrohte“ irische Wetter mit Regenschauern und eher kühlen Temperaturen hat uns verschont, mitgeschleppte Stiefel, Regenpellerinen und dicke Jacken wurden schon gar nicht ausgepackt) ging es am Samstag per Bus weiter nach Cork, wo ich von Markus abgeholt wurde. Auf dem Flughafen holten wir noch die Teilnehmerinnen ab, welche aus München angereist waren. Während der Fahrt nach Ardnagashel House konnten wir bereits zum ersten Mal die wunderschöne Gegend des Südwestens bewundern. Und obwohl kein Nebel über den Feldern hing, welcher die Szenerie in einen mystischen Dunst hätte hüllen können, konnte ich mir plötzlich vorstellen, dass überall Feen und Elfen schweben – ein seltsamer Traum.

In Ardnagashel House wurden wir von Eliane herzlich begrüsst und in unsere Zimmer geführt. Ich durfte das Gold-Zimmer beziehen, wunderschön im ersten Stock gelegen, mit einem traumhaften Ausblick über die Bucht. Viel Zeit für das Auspacken blieb nicht, die „offizielle“ Begrüssung, erste Einblicke in das geplante Programm und ein ausgezeichnetes Abendessen warteten auf uns. Und da war dieser magische Anziehungspunkt Kamin, respektive dessen Aufbau (Foto rechts), auf dem scheinbar unendlich viele Düfte nur darauf warteten, von uns entdeckt und erschnuppert zu werden. Erschöpft, erschlagen von vielen Eindrücken und fasziniert von neuen Ölen war bald einmal Nachtruhe angesagt.

DuftkofferWas in den nächsten Tagen folgte, war ein Highlight gereiht an das nächste. Nach einer Vorstellungsrunde draussen am Meer folgte am Vormittag ein erster Theorieteil über die „Kommunikation“ der ätherischen Öle mit den ältesten Teilen unseres Gehirns. Ein spannendes Thema, welches uns auch an den beiden weiteren halben Theorietagen fesselte und ein ganz neues Verständnis über die Wirksamkeit dieser wunderbaren Geschenke der Pflanzen an uns Menschen weckte. Es war ein intensives Geben und Nehmen von Wissen und Erfahrungen. Aufgelockert und vertieft wurde das Gelernte durch das Riechen an vielen unterschiedlichen Düften (ich sage nur Oud!) und das Herstellen eines Roll-On und eines Sprays. Doch die eigentlichen Highlights warteten draussen. Da waren einerseits die Gärten: den Garten und Wald von Ardnagashel House mit seinen riesigen Bäumen, Myrten-Dickicht und unendlich vielen Rhododendron-Sträuchern erkundeten wir am ersten Nachmittag.

Garinish IslandDer Bamboo-Park beeindruckte uns durch die gewaltige Lebenskraft des Bambusrohres und exotischen Pflanzen, welche eine Weltreise auf kleinstem Raum ermöglichten. Als Höhepunkt stand die Garteninsel Garinish Island (Foto links) auf dem Programm. Neben zauberhaften Anlagen nach Architekturvorbildern aus ganz Europa war auch hier die pure Kraft der Pflanzen zu spüren, die sich kaum von Menschenhand bändigen lässt. Ardnagashel Bamboo Park Garinish Island Neben den Gärten gab es auch die Gelegenheit, spannende Menschen kennenzulernen. Die beiden Aussteiger Sioned und David zeigten uns ihre Gärten und den von Hand neu angelegten Wald. Nicht nur ich bewunderte die Leidenschaft dieser Menschen, die sich mit dem Lebensnotwendigsten begnügen und ihre Vision einer besseren Welt konsequent leben und umsetzen. Auch von diesem Besuch kehrten wir mit neuem Wissen und Einsichten zurück nach Ardnagashel House. Mutterkraut in Sioneds Garten Aber so schön auch die von Menschenhand angelegten Gärten sind: besonders eindrücklich waren für mich die Landschaft (ja, ich weiss, auch sie ist von Menschen geprägt), die wir auf einer gemeinsamen Fahrt und dem Ausflug „im kleinen Kreis“ an unserem freien Nachmittag entdeckten.

DurseyVon Steinkreis, Buddhistischem Retreat, imposantem Leuchtturm bis hin zu Bergen, schroffen Klippen und Karibik-Sandstränden gab es alles zu sehen. Und dazwischen überall die Pflanzen, welche mich immer am meisten berühren: die Bachblüten. Holly, Honeysuckle, Heather, Centaury, Gorse – ein Paradies für mich. Auch die Tierwelt kam nicht zu kurz. Bereits auf der Fahrt nach Garinish Island wurden wir von ruhenden Robben beäugt. Auf der Waltour am letzten Tag nahmen sich die Wale zwar eine Auszeit, der eine kurz auftauchende Tümmler löste dafür die umso grössere Begeisterung aus und die Robben haben die grösseren Meeressäuger gut vertreten. Und wer einmal meinen Avatar gesehen hat, wird wissen, dass ein Land, in dem Wildkaninchen frei herum hoppeln, bereits ein paar Pluspunkte auf dem Beliebtheitskonto hat… Viel zu schnell neigte sich die Woche dem Ende zu, es hiess Abschied nehmen von Ardnagashel, den Frauen der Duftgruppe, den mitgereisten Männern und nicht zuletzt von Antje, Markus und Eliane.

Gorse_CenaturyLiebe Eliane, Ihr habt Euch ein wunderschönes Fleckchen Erde ausgesucht. Danke, dass Ihr es mit uns geteilt habt, dass Ihr uns an Eurer Faszination und dem grossen Wissen über Pflanzen, Land, Geschichte und Leute habt teilhaben lassen. Auch nach ein paar Tagen zuhause im Alltag ist meine Seele noch in Irland, sie kommt nur ungern zurück.

Wer Réjeanne kennen lernen möchte, kann nach Basel fahren 😉 oder sie auf ihrer  Website (klick!) besuchen! [© Fotos: Réjeanne Zbinden]

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