faszination duftkommunikation


duftkreis_copyright_christine_lamontainIm Frühling war Christine Lamontain zum dritten Mal bei mir in Irland. Ihre wundervolle Art, die vielschichtigen und zunächst verschachtelt wirkenden Informationen rund um die Duftkommunikations zu vermitteln, faszinert mich jedes Jahr mehr. Wer bei ihr erfahren und spüren lernt, wie tief Düfte gehen können, wie sie uns berühren, umarmen und abschrecken können, wenn man sie nur achtsam WAHRnimmt, wird Aromapflege und Aromatherapie mit neuen Augen (Nase) betrachten. Und ätherische Öle sehr behutsam anwenden und weiter geben. Christines Arbeit basiert auf den Erkenntnissen des Pioniers Martin Henglein, der den Duftkreis in den achtziger Jahren „erfunden“ und veröffentlicht hat.

Durch Stornierungen sind für das Modul 1 der neuen Duftkommunikations-Gruppe am 29.-30. September zwei Plätze freigeworden. Eine gute Chance für Sofortentschlossene, wirklich ganz besondere Erfahrungen rund um das Riechen und den Kontakt der feinen Duftmoleküle mit unseren Innenwelten kennen zu lernen. Sogar neue Einblicke ins eigenen Innenleben können entstehen.

Die vier spannenden Module finden in schönster Natur, inmitten von Wiesen und übervollen Apfelbäumen des Hunsrück (westlich von Koblenz), im schönen Blockhaus der Vivere Schule von Sabrina Herber statt. Dort habe ich vor einigen Tagen selbst unterrichtet! Infos bei Vivere (klick!). Nächstes Jahr kommt Christine auch wieder zu mir, noch sind Plätze zum Frühbucherpreis zu haben (Infos hier).

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riechstoffe bewusst wahrnehmen und damit in kommunikation treten


Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieKaum jemandem in der „herkömmlichen“ Aromatherapie- und Aromapflege-Szene ist bewusst, wie wichtig der ganz individuelle und aktuelle Wohlfühlduft ist und wie stark dieser helfen und stützen kann – ja, uns sogar von seelischen Knoten befreien kann. Wie nützlich wäre es, wenn man PatientInnen mit individuell, durch seine/ihre Nase ausgesuchten ätherischen Ölen helfen dürfte. Es ist äußerst spannend, wie uns unsere Nase aktuelle „Nachrichten“ aus dem Inneren schicken kann. Zudem ist es erschreckend, wie störend der „falsche“ Geruch auf jemanden wirken kann.

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Duftkommunikation sichtbar gemacht: Eine Version des Duftkreises nach Christine Lamontain

Nun wird in den meisten Ausbildungen der Pflanzenduft „von außen“ vorgestellt und wahrgenommen. Ich habe als Riechender eigentlich nichts damit zu tun, ich trete nur in seltenen Fällen in bewussten Austausch mit den Duftmolekülen. Ich sage vielleicht: „den mag ich“, oder „da könnte ich mich hineinsetzen“ oder auch „bäh, der stinkt ja!“. Doch was genau haben diese Äußerungen mit mir, mit meiner momentanen Befindlichkeit zu tun, wie können mir solche Wertungen Wege aufzeigen, tiefe Seelenschichten zu erkennen? Trete ich in WIRKlichen Kontakt mit dem Duft, erlebe ich eine Art der Kommunikation mit den Riechmolekülen. Doch wer nimmt sich die Zeit, und schnuppert mit geschlossenen Augen am Fläschchen oder noch besser am Riechstreifen, ohne den Namen der Pflanze nachzulesen? Wer spürt in sich hinein, schaut nach Innen, um zu erfassen, wo genau was passiert? Genau damit befasst sich die Osmologie: Sie ist die Lehre des Riechens und untersucht die eher psychischen Wirkungen von Pflanzendüften, Parfümstoffen und auch von „Stinkern“ auf das menschliche Empfinden und Verhalten.

Eliane Zimmermann AiDA Schule für Aromatherapie

Christine im Sommer 2016 in Südwest-Irland

Ein Mensch, der in Duftkommunikation geschult ist, ist eine Art gut geschulter „Dolmetscher“. Er oder sie wird kleinste Veränderungen in der Mimik oder in der Körperhaltung während des Schnupperns beobachten. Er oder sie nimmt wahr, ob und wie der Riechstoff in Kommunikation mit dem betreffenden Menschen gegangen ist. Diese geduldige und aufmerksam-achtsame Person ist sowohl mit den chemisch-physiologischen Seiten des Riechens und der Duftmoleküle vertraut. Sie hat zudem Offenheit, Empathie und vor allem einen ganz natürlichen Respekt gegenüber ihren Klienten und KursteilnehmerInnen. Ein(e) Duftkommunkations-Expertin/e braucht niemanden zu beschwatzen oder zu überzeugen, sie/er muss und möchte gar keine Öle verkaufen, schon gar nicht einer bestimmten Marke. Es werden in einigen Fällen sogar – eher umgekehrt – unterschiedliche Düfte und Firmen mit dem gleichen Pflanzennamen zur behutsamen Auswahl angeboten. All dies habe ich in den letzten zwei Jahren in der Zusammenarbeit mit der begabten Christine Lamontain schätzen gelernt und sehr bewusst erfahren dürfen.

Eliane Zimmermann AiDA Schule für Aromatherapie

Zwischen persönlichen Dufterfahrungen im geschützten Raum werden auf Exkursionen viele Duftpflanzen in ihrer natürlichen (subtropischen) Umgebung WAHRgenommen und beGRIFFEN

Ich durfte wunderbar befreiende Erlebnisse von TeilnehmerInnen mit erleben, wenn sie mit Hilfe von „ihrem“ Naturduft den einen oder anderen Knoten in ihrem Inneren lösen konnten. Ich gebe zu, auch mit über 25 Jahren Erfahrung im Bereich der ätherischen Öle war ich bisweilen fast ein wenig erschreckt darüber, dass mir bislang noch so viele neue Erkenntnisse entgangen waren. Christine schildert solche Erlebnisse auf ihrer Blog-Seite hier (klick!)

Sie hat bei Martin Henglein, dem Erschaffer der Integralen Osmologie, ihr „Handwerkszeug“ gelernt und diese Methode viele Jahre geübt und für sich angepasst, sie hat auch im Zuge ihrer osmologischen Arbeit den OsmoAnker kreiert, und ist selbst immer wieder erstaunt, wie wirksam diese Technik ist. Christine sagt dazu „Bis jetzt war dieses Werkzeug einfach nur selbstverständlich … ist es jedoch nicht, denn es gibt wesentliche Unterschiede zum allgemein bekannten ‚Duftanker‘, der im NLP oder in hypnotisch orientierten Methoden Verwendung findet.“

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Frühe unterschiedliche Versionen des Archetypischen Duftkreises von Martin Henglein (achtziger Jahre)

Deshalb heißt er auch nicht mehr „Duftanker“, sondern jetzt „OsmoAnker“. Er ist aus der Duftkommunikation mit Christines Wissen aus dem NLP (Ankern) 2014 entstanden. Sie bringt ihn mit zu der ihre Kurswochendenden und Kurswochen mit inspirierenden Dufterfahrungen.

Ich konnte Christine dafür gewinnen, im kommenden Jahr zum dritten Mal zu mir nach Irland zu kommen: Vom 27. Mai bis zum 03. Juni 2017, zur Zeit der unglaublich schönen Manukablüte, können InteressentInnen wieder Seele-Baumeln-Lassen (am Meer) und viel Neues erfahren und erfühlen; jede(r) kann dann in entspannter Atmosphäre, drinnen, im weitläufigen Park oder sogar am Meer üben, in Gruppen oder alleine mit den unterschiedlichsten Naturdüften in Kommunikation zu treten. So kann später mit diesen Erfahrungen anderen Menschen, ob in der Familie oder im beruflichen Umfeld, wirklich individuell und achtsam geholfen werden. Infos gibt es hier (klick!). Der FRÜHBUCHER-RABATT gilt noch etwas mehr als einen Monat (bis 21. Dezember 2016, ab 820 € inkl. 6 Übernachtungen im Zweibettzimmer, Exkursionen, Eintritte, Öle, Seelen-Roll-on). Wer sich entschließt, nach dieser Woche weiterzumachen, bekommt diese Kurstage angerechnet bei einer mehrteiligen Fortbildung von Christine Lamontain, beispielsweise in Kiel, Jena, Graz und im Hunsrück bei Sabrina Herber. Infos zu den unterschiedlichsten osmologischen Themengebieten sind auf ihrer super zu lesenden Website zu finden: Das olfaktorische Duftgespräch (klick!).

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Christine und Eliane heißen Sie herzlich Willkommen für 6 Tage mit spannenden Duft-Erfahrungen [Abb li. Sabrina Herber; Abb re: Christine Lamontain]

diesen duft mag ich aber gar nicht, der stinkt!!!


Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyAm 23./24. März wird ein bemerkenswertes Seminar mit Christine Lamontain stattfinden. Sie beschäftigt sich nicht nur seit „Ewigkeiten“ (Ausbildung bei mir vor bald 20 Jahren) mit Düften, sondern sie ist auch fasziniert von der „anderen“ Seite: von Gerüchen, Ekel und Gestank. Sie untersucht und referiert darüber, wie es Menschen in Pflegeberufen ergeht, wenn es stinkt (Tumore, Wunden, Desinfektionsmittel, Zimmermief etc). Ich hatte zu diesem Thema mal mit ihr eine kleine Umfrage hier auf dem Blog gemacht, inzwischen gibt es 173 Antworten. 43 Prozent der MitmacherInnen nehmen insbesondere die schlechten Gerüche im Klinikumfeld wahr. Was macht diese „Stressinformation“ mit den betreffenden Menschen? Viele haben ein schlechtes Gewissen („ich möchte helfen und pflegen und doch ekele ich mich [heute-öfters-immer] vor meiner Arbeit„). Erhöhen schlechte Gerüche die Stressbelastung in pflegenden Berufen? Machen Mief und Ekel davor vielleicht sogar krank oder zumindest anfällig? Was kann man dagegen tun?

Wie wäre es mit dem persönlichen „Hungerduft“, der Duft „in den ich mich neisetze‘ könnte„? Der Duft der mich bedingungslos stärkt, der mir so richtig gut gut, der mich einhüllt, beschützt und stärkt. Christine hat auch zwei unterschiedliche Ausbildungen in Osmologie genossen und inzwischen viel Erfahrung mit Beratungen, damit Menschen zu dem augenblicklich benötigten Duft kommen. Als aus der Wissenschaft kommende Frau versteht sie es auf meisterliche Weise und ohne esoterisches Brimborium, die Reaktionen, Gefühle und Antworten einzuordnen, die anhand des Original Duftkreises nach Martin Henglein gefunden wurden und diese in den idealen Wohlfühlduft zu übersetzen. Im besten Sinne ist das „Psycho-Aromapflege-Coaching“: Christine berät Menschen zu mehr Wohlbefinden zu kommen, sie zu stabilisieren und damit ihre Gesundheit zu stärken (und somit gar nicht erst krank zu werden). Und sie zeigt, wie es geht. Am 23./24. März im wunderschönen Seminarhaus im Grünen von Vivere (Sabrina) in Schwollen im Hunsrück, mit dem Zug aus Frankfurt gut zu erreichen. Lassen wir Christine selber über „Duftkommunikation“ sprechen:

Nein, diesen Duft mag ich aber gar nicht, der stinkt!!!…und dabei haben Sie sich solche Mühe gegeben, Ihr ganzes fundiertes WissenEliane Zimmermann AiDA Aromatherapy über ätherische Öle verantwortungsvoll aufgewandt, um in einer Situation einem Menschen hilfreiche Unterstützung anzubieten. Anstatt eine „angenehmere und glücklichere Situation“ für diesen Menschen hervorzurufen und ein anerkennendes Lächeln zu erhalten, kommt ein schlichtes und ablehnendes NEIN! Das mag ich nicht, das riecht nicht gut …!

Frustration auf beiden Seiten. Gratis! Was ist geschehen, dass das, vom aromapflegerischen Standpunkt, optimale ätherische Öl abgelehnt wird? Es ist möglicherweise sein Duft, der dies bewirkt, verbunden mit einer unbewussten „Duftinformationsspeicherung“ beim Empfänger.

Der Duft als Informationsträger der Pflanze berührt beim Menschen seelische Aspekte. Die Ablehnung eines Duftes deutet darauf hin, dass es auf dem Lebens-Spielfeld noch eine thematische „Aussenseiter-Position“ gibt, die gerne integriert werden möchte, jedoch momentan noch „kräftig zu schaffen macht“. Es fehlen im Augenblick geeignete „Werkzeuge“, um diese „Kiste“ verletzungsfrei zu öffnen. Die Ablehnung signalisiert sehr klar, aus dem eigenen sinnvollen Schutzmechanismus heraus: lass mich BITTE! damit in Ruhe und das ist grundsätzlich respektvoll zu akzeptieren.

Ein Beispiel: Lavendel gilt allgemein als der „Schlafförder-Papst“, so wird ein Lavendel-Duftkissen gekauft und aufs Kopfkissen gelegt. Zu Beginn des Riechtestes wird der Wunsch geäußert, ich möchte gerne wieder besser schlafen können, das Säckchen wirkt auch nicht, es wird sogar lästig… Als der Duftstreifen mit einem unbekannten Tröpfchen (Lavendel) gereicht wird, kommt eine prompte und „vernichtende“ Ablehnung: …das ist ja furchtbar! Nee, da wird mir schlecht und mir dreht sich der Magen um. Das ist zum K…!

Es gab noch etwas zu klären und „ins Reine“ zu bringen, wie die Nachfrage bestätigte. Der Lavendel forderte unbestechlich dazu auf und das Lavendelsäckchen hinderte erfolgreich daran, dieser Situation zu „entschlafen“. Unterstützung bot die Mandarine rot, sie brachte die Augen zum Strahlen und löste Begeisterung aus. Selbst der Lavendel wurde „erträglicher“…

Der Duft, der Begeisterung hervorruft, hat genügend „Energie“, um die Batterien wieder aufzuladen und ermöglicht ein wohltuendes seelisches und körperliches Setting. Er stärkt und stabilisiert und weckt die Lebensgeister

So kann beispielsweise der Duft von Fichtennadel einem alten Menschen helfen, sich leichter an neue belastende Situationen anzupassen, ohne daran zu zerbrechen. Im Sinnbild tragen die Äste der Fichte die Schneelast, geben nach und lösen so das Abrutschen der Last aus, die Äste haben wieder Raum. Von der biochemischen Seite, unterstützt das ätherische Öl der Fichtennadeln die Atmung, löst die „Anspannung“, reinigt die Atmosphäre und macht wieder weit und frei.

Auf eine sehr spannende Art und Weise, ist diese olfaktorische Reise in die seelisch-biologischen und auch „sozialen“ Themen der ätherischen Öle geeignet, Duftimpulse für den Alltag, für Lebenssituationen und für eine sinn(voll)anregende Pflege nachhaltig lebendig werden zu lassen.

Meiner Art der Duftkommunikation, liegt die integrale Osmologie und der Duftkreis nach Martin Henglein zu Grunde. Das wesentliche Grundprinzip dabei ist, mit Hilfe des Duftes, den Menschen zu stärken und zu stabilisieren, seine „Lebens-Kraft-Elemente“ wieder in verfügbare Ressourcen zu bringen, die Persönlichkeit weiter zu entfalten und damit eine Verbesserung der Lebensqualität sowie die Wiederentdeckung von Sinn und Sinnlichkeit in seiner unmittelbaren Lebenswelt erfahrbar zu machen. In dieser Duftarbeit bringt die eigene Selbstwahrnehmung und Selbsterkenntnis so manches Erstaunen über die (noch) vorhandenen inneren kostbaren Perlen. Das Gefühl der Handlungsfähigkeit und der Selbstbestimmtheit tritt wieder in den Fokus.

Gerne möchte ich mit Ihnen meine jahrelange Erfahrung, in dieser Duftarbeit, teilen und Sie in die „Geheimnisse“ der Duftkommunikation einführen. Grundsätzliches zu vermitteln, so dass Sie praktisch, in Ihrer Arbeit mit ÄÖ, die Möglichkeiten erweitern können. Die eigene Erfahrung und das Erkennen von Zusammenhängen werden die Basis dabei bilden. Die Biochemie der ÄÖ erfährt dabei einen erweiterten Blickwinkel und hilft manche Phänomene besser zu verstehen.